DE50698C - Regulirungsvorrichtung an Uhren mit Flüssigkeitshemmung - Google Patents

Regulirungsvorrichtung an Uhren mit Flüssigkeitshemmung

Info

Publication number
DE50698C
DE50698C DENDAT50698D DE50698DA DE50698C DE 50698 C DE50698 C DE 50698C DE NDAT50698 D DENDAT50698 D DE NDAT50698D DE 50698D A DE50698D A DE 50698DA DE 50698 C DE50698 C DE 50698C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
cords
clocks
liquid
escapement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50698D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. van galen und A. terlinden in Rees, Rhein
Publication of DE50698C publication Critical patent/DE50698C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/005Regulating mechanisms where the movement is maintained by pneumatic means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 83: Uhren.
Bei den bekannten Uhren mit Flüssigkeitshemmung wird die Geschwindigkeit der Umdrehung der die Zeit angebenden Trommel hauptsächlich bestimmt durch die Gröfse der Oeffnungen in den Scheidewänden im Innern der Trommel, denn die Zeitdauer, welche die gesammte Flüssigkeitsmenge braucht, um durch sSmmtliche Kammern zu fliefsen, ist gleich der Zeitdauer einer Umdrehung der Trommel. Eine solche an zwei Schnüren freihängend gedachte Uhr ist indefs nur äufserst schwierig auf eine bestimmte Gangzeit zu bringen, da die geringsten Abweichungen von der richtigen Gröfse der Oeffnungen in den Scheidewänden bereits ganz bedeutende Abweichungen in der Geschwindigkeit der Trommel zur Folge haben.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt nun Fig. 1 eine Vorderansicht; Fig. 2 und 3 zeigen senkrechte Querschnitte einer Anordnung, durch welche eine bequeme Regulirung der Gangzeit solcher Uhren ermöglicht ist. A stellt die Uhrtrommel bekannter Art dar, B eine hier rahmenartig gezeichnete geneigte Ebene, welche die Fig. 2 und 3 in verschiedenen Neigungswinkeln zeigen. C C sind Stützen, auf welchen die besagte geneigte Ebene ruht, P ist ein Gegengewicht.
In bekannter Weise sind um die Achse der Trommel die Schnüre s s gewunden und, deren obere Enden oben am Rahmen B in geeigneter Weise befestigt. An diesen Schnüren hängt die Trommel und hat vermöge ihrer Schwerkraft das Bestreben, sich von ersteren abzuwickeln und plötzlich niederzufallen, woran sie bekanntlich durch die in den Kammern befindliche Flüssigkeit gehindert wird; sie wird vielmehr gezwungen, eine langsam drehende Bewegung anzunehmen.
Dadurch nun, dafs die geneigte Ebene B, auf deren Seitentheilen b b die Achse der Trommel ruht, die Bahn für die Trommel bildet und letztere zwingt, an ihr entlang zu laufen, ist man in der Lage, die Geschwindigkeit der Umdrehung der Trommel innerhalb gewisser Grenzen nach Belieben zu reguliren, denn je geringeren Neigungswinkel man dieser Ebene giebt, um so geringer wird die Wirkung der Schwerkraft der Trommel, um so langsamer fliefst die Flüssigkeit von . einer Kammer der Trommel in die andere und um so langsamer findet mithin auch die Abwickelung der Achse von den Schnüren statt.
In Verbindung mit besagter geneigter Ebene ist durch das Gegengewicht P ein anderes Mittel zur Regulirung gegeben. Dieses Gegengewicht hängt an zwei Schnüren, welche in gleicher Richtung um die Achse geschlungen sind, wie die nach oben geführten Schnüre; dieselben können auch die Fortsetzung der letzteren bilden, wie durch Fig. 4 in gröfserem Mäfsstabe dargestellt ist. Ist die Bahn für die Trommel senkrecht gestellt, so übt das Gegengewicht eine hemmende Wirkung nicht aus, denn dasselbe behält dann ungeachtet des Niederganges der Trommel stets die gleiche Höhenlage bei, da in demselben Mafse, wie sich die oberen Schnüre von der Achse abwickeln, die unteren Schnüre sich daran aufwickeln. Sobald jedoch die Bahn schräg gestellt wird, findet beim Niedergang der Trommel
ein Indiehöheziehen des Gegengewichtes statt, welches um so gröfser ist, je mehr die Bahn der waagrechten Richtung genähert wird. Durch dieses Hinaufziehen des Gewichtes findet eine Verminderung der Schwerkraftwirkung der Trommel und dementsprechend eine Verlangsamung des Ganges der letzteren statt. Fig. 4 zeigt mit Bezug hierauf die Bahn in drei verschiedenen Stellungen nebst der auf letzterer rollenden Trommelachse und dem Gegengewicht P in deren jeweiligen Stellungen beim Beginn und am Ende einer gewissen Strecke,· welche die Trommelachse auf der Bahn durchläuft.
Die hemmende Kraft des Gegengewichtes ist mithin um so gröfser, je mehr man die Bahn der waagrechten Richtung nähert. Uebrigens kann man letztere auch in einem bestimmten Neigungswinkel feststellen und die Regulirung durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Schwere des Gegengewichtes bewirken.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Uhren mit Flüssigkeitshemmung, welche, an um die Achse der Uhrtrommel gewundenen Schnüren hängend, durch ihre Schwerkraft in Umdrehung versetzt werden, eine Regulirungsvorrichtung, bestehend aus einer geneigten Ebene als Bahn für die Uhrtrommel, durch deren Verstellung in mehr oder weniger geneigte Lage die Schwerkraftwirkung der Uhrtrommel verändert wird.
  2. 2. An den unter 1. gekennzeichneten Uhren mit Regulirungsvorrichtung die Anordnung eines Gegengewichtes, welches, an einer oder mehreren um die Achse der Uhrtrommel geschlungenen Schnüren hängend, beim Niedergang der Uhrtrommel infolge der stattfindenden Aufwickelung der Schnüre gehoben und durch dessen geringere oder gröfsere Beschwerung eine geringere oder gröfsere Hemmkraft hervorgebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50698D Regulirungsvorrichtung an Uhren mit Flüssigkeitshemmung Expired - Lifetime DE50698C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE50698C true DE50698C (de)

Family

ID=325521

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT50698D Expired - Lifetime DE50698C (de) Regulirungsvorrichtung an Uhren mit Flüssigkeitshemmung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE50698C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2341328C3 (de) Rolltor
EP0208103A1 (de) Pergola-Markise
DE2159534B2 (de) Speicher- und Ausgabevorrichtung für gestapelte Gegenstände, mit selbsttätiger Höhenregulierung
DE50698C (de) Regulirungsvorrichtung an Uhren mit Flüssigkeitshemmung
CH681156A5 (de)
DE2129817B2 (de) Drehervorrichtung zum Bilden von Dreherkanten an einem Gewebe
DE1560065A1 (de) Vorrichtung zum Steuern der Windungsdichte der mittels einer Aufrolleinrichtung abzuziehenden Ware
DE2356009A1 (de) Vorrichtung zur einstellung und messung von bahnspannungen
DE350180C (de) Oberschalige Zeigerwaage
DE11976C (de) Neuerungen an Ringspinnmaschinen
DE96594C (de)
DE918005C (de) Vorrichtung zur Verminderung des Entfaltungsstosses sowie zur Regelung der Sinkgeschwindigkeit und zur Lenkung von Fallschirmen
DE200548C (de)
DE614499C (de) Vorrichtung zum Spannen von fahnenartigen Stoffbahnen
DE2158426C3 (de) Aufwindevorrichtung für nicht normal verstrecktes Garn auf eine Abfallgarnspule einer Streckzwirnspindel
DE38511C (de) Regulator für Dampfmaschinen
DE1809136A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betaetigen von Rollvorhaengen
DE71597C (de) Drosselspindel
DE73135C (de) Zwirn-Spindel mit convexer Führungsleiste für das ablaufende Garn
DE539631C (de) Auslegerzugpendel
DE194563C (de)
DE15746C (de) Neuerungen an Windmotoren mit jACKSON'scher Flügelwende-Vorrichtung
DE1025368B (de) Vorrichtung zum Fuehren und Regeln von Walzgutschlingen
AT269704B (de) Automatische Kegelaufsetzvorrichtung
DE225436C (de)