DE506503C - Vorrichtung zum Weiterschalten eines Bildstreifens in einer Projektionsvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Weiterschalten eines Bildstreifens in einer Projektionsvorrichtung

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DE506503C
DE506503C DEF68754D DEF0068754D DE506503C DE 506503 C DE506503 C DE 506503C DE F68754 D DEF68754 D DE F68754D DE F0068754 D DEF0068754 D DE F0068754D DE 506503 C DE506503 C DE 506503C
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DE
Germany
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rod
motor
switch
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projection device
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PAUL HORRIS CROSS
ROBERT OWEN FORTUNE
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PAUL HORRIS CROSS
ROBERT OWEN FORTUNE
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Weiterschalten eines Bildstreifens in einer Projektionseinrichtung. Es ist bekannt, Projektionseinrichtungen dieser Art mit einem von einem absatzweise erregten Relais überwachten Elektromagneten zu versehen, der einen Motorschalter und eine Stillsetzvorrichtung gleichzeitig steuert. Bei diesen bekannten Einrichtungen muß der Elektromagnet so lange erregt bleiben, wie der Motor laufen soll, denn bei der Aberregung würde sofort eine Öffnung des Motorschalters und Einrückung der Stillsetzvorrichtung eintreten. Gemäß der Erfindung tritt
»5 unmittelbar nach der Erregung des Elektromagneten eine Aberregung wieder ein, was nicht sofort eine Öffnung des Motorschalters zur Folge hat, sondern lediglich eine Einbringung der Stillsetzvorrichtung in Betriebsbereitschaft. Sobald die Stillsetzvorrichtung in einem ganz bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird, wird hierdurch, d. h. gewissermaßen durch die Stillsetzvorrichtung der Motorschalter geöffnet.
Die gleichzeitige Steuerung des Motorschalters und der Stillsetzvorrichtung erfolgt durch eine durch den Elektromagneten verschiebbare Stange, die einerseits den Motorschalter öffnet und andererseits in eine Einkerbung am Umfange einer Sperrscheibe eingreift. Diese Stange bildet also eine starre mechanische Kupplung zwischen dem Motorschalter und der Stillsetzvorrichtung, und irgendwelche Seilzüge, wie sie sonst üblich sind und ständig die Ursache von Betriebsstörungen sind, sind gar nicht erforderlich.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Abb. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Projektionseinrichtung, und
Abb. 2 ist eine Draufsicht nach Entfernung des Deckels.
Alle Teile der Projektionseinrichtung sind in einem Gehäuse 10 angeordnet, welches durch einen Deckel 11 \rerschlossen wird. Die eine Endwand ist mit einer Glasscheibe 12 versehen, deren Ränder in Nuten 13 eintreten, welche sich an dem Boden und den Seitenwänden des Gehäuses befinden. Die Glasscheibe ist vorzugsweise mattiert, damit das projezierte Bild auf der Mattscheibe sichtbar wird und nicht etwa durch dieselbe hindurchgeht, was der Fall wäre, wenn die Glasscheibe vollkommen durchsichtig wäre. Ein Reflektor 14 ist im Innern des Gehäuses 10 angeordnet und an seinem äußeren Ende an den Seitenwänden befestigt, und zwar in der Nähe der Nuten 13, so daß das projizierte Bild störungsfrei auf die Mattscheibe mit Hilfe des Objektives 15 geworfen werden kann. Das Objektiv 15 ist vorzugsweise einstellbar im Innern einer Hülse 16 angeordnet, die mit dem inneren Ende des Reflektors 14 verbunden ist, so daß das Bild genau zentrisch auf die Mattscheibe geworfen wird. Spulengehäuse 17 und 18 sind in einem Abstand' übereinander angeordnet und stehen durch eine Kammer 19 miteinander in Verbindung,
durch welche der Film 20 sich hindurchbewegt, wenn er von der einen Spule abgewickelt und auf die andere aufgewickelt wird. Ein röhrenförmiges Glied 21 stellt die Verbindung zwischen dem Objektiv 15 und der Kammer 19 her. Ein Glied 22, welches die Gestalt eines hohlen abgestumpften Kegels hat, ist mit einem Ende mit der Kammer 19 verbunden, um die Lichtstrahlen, welche von einer Glühbirne 23 ausstrahlen, durch die Kammer 19 hindurchzuschicken. Die Glühlampe 23 ist in der Nähe des freien Endes des Gliedes 22 angeordnet. Die Vorrichtung zum Weiterschalten des Filmes besteht aus einem Motor 24, an dessen Ankerwelle 26 eine Schnecke 25 befestigt ist, welche mit einem Schneckenrad 27 kämmt, das an einem Ende einer Welle 28 befestigt ist, die ihrerseits in dem Lager 29' ruht.
Eine runde Scheibe ist auf der Welle 28 befestigt, um gleichzeitig mit dem Schneckenrad 27 gedreht zu werden. Diese Scheibe 29 hat an ihrem Umfang eine Aussparung 30, deren Zweck später näher beschrieben wird. Ein Paar Magnetspulen 31 und 32 ist an einer Stütze 33 befestigt, und zwar liegen die Magnetspulen senkrecht in einem Abstand übereinander. Zwischen diesen Magnetspulen ist eine Stange 34 gleitbar angeordnet. Diese Stange wird durch die Magnete verschoben, wenn eine Scheibe 35, welche in waagerechter Richtung in einem Abstand von den Enden der Magnete liegt und an der Stange 33 befestigt ist, bei Erregung der Magnetspulen durch die Kerne derselben angezogen wird. Das äußerste Ende der Stange 34 dient dazu, um wahlweise in Eingriff mit der Aussparung 30 der Scheibe 29 zu geraten. In den primären Stromkreis eines Transformators T, dessen sekundärer Stromkreis eine niedrige Spannung hat, ist der Antriebsmotor 24 für die Filmschaltvorrichtung angeordnet. Der eine Pol der primären Wicklung ist mittels eines Leiters 36 mit dem einen Pol des Motors 24 verbunden. Der andere Pol des Motors 24 ist mittels eines Leiters 37 mit dem einen Pol eines einfachen Ausschalters 38 verbunden, der vorzugsweise in der Nähe des freien Endes der Stange 34 liegt. Das freie Ende der Stange 34 ist mit dem Schaltmesser des Schalters 38 versehen, so daß durch Verschiebung der Stange 34 der Schalter geöffnet und geschlossen wird, wobei gleichzeitig das entgegengesetzte Ende der Stange 34 in die Aussparung 30 der Scheibe 29 eintritt bzw. aus derselben herausgezogen wird.
Ein Leiter 39 führt von dem anderen Pol
der primären Wicklung des Transformators zu dem anderen Pol des Ausschalters 38, wobei der primäre Stromkreis zwischen dem Transformator und dem Motor 24 geschlossen ist, vorausgesetzt, daß der in diesem Stromkreis liegende Schalter 38 sich in Abschlußstellung befindet.
Da gewöhnlich Magnetspulen verwendet werden, welche für eine geringe Spannung bestimmt sind, so ist es notwendig, die Spannung herunterzutransformieren. Zu diesem Zwecke ist der Transformator T angeordnet, dessen sekundäre Wicklung eine niedrigere Spannung hat, um mit dem Elektromagneten verbunden zu werden. Die Wicklungen der Magnetspulen 31 und 32 sind in Reihe geschaltet, und die Litzen 40 und 41 derselben sind einerseits mit einem Pol der sekundären Wicklung des Transformators T und andererseits mit einem der Pole eines Zeitrelais 42 verbunden. Der andere Pol der sekundären Wicklung des Transformators ist mit dem noch freien Pol des Zeitrelais mittels eines Leiters 43 verbunden. Die primäre Wicklung des Transformators sowie die Glühlampe 23 können von einer gewöhnlichen 110 Voltleitung gespeist werden.
Eine Welle 44, deren eines Ende drehbar in einer Lagerfortsetzung 45 ruht, welche von dem Lager 29' getragen wird, ist mit einem Stirnrad 46 versehen, welches mit einem verhältnismäßig großen Zahnrad 47 kämmt, das an der Welle 28 sitzt. Eine Zahnradanord- 9" nung48, welche an dem anderen Ende der Welle 44 sitzt, dient dazu, um mit ihren Zähnen in die Löcher einzugreifen, welche sich an den Rädern des Filmes 20 befinden.
Zwecks Benutzung der Projektionseinrichtung der Erfindung wird zuerst das Zeitrelais 42 in Bewegung gesetzt. Dieses Zeitrelais ist mit einem Schalter ausgerüstet, welcher derart betätigt wird, daß er in gewissen Zeitabständen die Elektromagnete 31 und 32 erregt und wieder aberregt. Wenn die Magnetspulen erregt werden, dann wird dadurch die an der Stange 34 sitzende Scheibe 35 durch die Magnetkerne angezogen, wodurch das äußerste Ende der Stange 34 aus der Aussparung 30 an dem Umfang der Scheibe 29 herausbewegt wird. Diese Längsverschiebung der Stange 34 aus der Aussparung heraus hat gleichzeitig eine Schließung des Schalters 38 zur Folge, so daß der primäre Stromkreis des Transformators geschlossen wird und der Motor 24 sich in Betrieb setzt. Die Schnecke 25 verursacht nun eine Drehung des Schneckenrades 27 der Scheibe 29, des großen Zahnrades 47, des Stirnrades 46, der Welle 44 und der Zahnradanordnung 48, so daß der Film durch die letztgenannte Anordnung in Bewegung gesetzt wird und sich von der einen Spule abwickelt und auf die andere Spule aufwickelt. Der Film bewegt sich durch die Kammer 19 hindurch und wird dabei auf die Mattscheibe projiziert. Diese Schaltbewegung
wird nun zu dem Zwecke vorgenommen, um einen anderen Teil des Filmes auf die Mattscheibe zu projizieren. Das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 27 und 48 wird so gewählt, daß jeder gewünschte Teil des Filmes mit dem Objekt in Eindeckung zu liegen kommt. Kurz nachdem das freie Ende der Stange 34 aus der Aussparung 30 herausbewegt ist, wird durch das Zeitrelais eine Aberregung der Magnetspulen vorgenommen, jedoch dreht sich der Motor so lange weiter, bis die Aussparung 30 eine vollständige Umdrehung gemacht hat. Am Ende dieser Umdrehung wird die Stange 34 durch Federkraft wieder in die Aussparung 30 hineinbewegt, wodurch der Schalter 38 geöffnet wird und der Motor 24 zum Stillstand kommt. Der Eintritt der Stange 34 in die Aussparung 30 hat zur Folge, daß der Motor sofort zum Stillstand kommt und sich nicht infolge seines Beharrungsvermögens etwas weiterdrehen kann.
Die Projektionseinrichtung der Erfindung kann äußerst vorteilhaft in Straßenbahnen, elektrischen Eisenbahnen, Motoromnibussen u. dgl. benutzt werden, um zum Anzeigen der jeweils nächsten Haltestelle zu dienen. Die Projektionseinrichtung eignet sich ferner sehr gut zum Projizieren von Reklameschriften in Schaufenstern u. dgl. Wenn die Projektionseinrichtung zum Anzeigen von Haltestellen in öffentlichen Verkehrsfahrzeugen benutzt wird, dann wird vorzugsweise ein elektromagnetischer Schalter angeordnet, der durch einen Federkontakt betätigt wird, welcher an der Stromabnahmevorrichtung gerade unterhalb der Stromabnahmegabel isoliert angeordnet ist. Dieser Federkontakt wird so angeordnet, daß er in Berührung mit einem metallischen Klotz kommt, welcher vorzugsweise an der Fahrleitung angeordnet ist, und zwar in einem beträchtlichen Abstand von der nächsten Haltestelle, so daß die Projektionseinrichtung betätigt wird und die nächste Haltestelle bereits eine gewisse Zeit vor dem Anhalten anzeigt, damit die Passagiere sich bereit machen können, um das Fahrzeug schnell zu verlassen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Weiterschalten eines Bildstreifens in einer Projektionseinrichtung mit einem von einem abseitsweise erregten Relais überwachten Elektromagneten, der einen Motorschalter und eine Stillsetzvorrichtung gleichzeitig steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Steuerung des Motorschalters (38) und der Stillsetzvorrichtung (29) mittels einer durch den Elektromagneten verschiebbaren Stange (34) erfolgt, die einerseits den Motorschalter öffnet und andererseits in eine Einkerbung (30) am Umfang einer Sperrscheibe (29) eingreift.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF68754D 1929-07-09 1929-07-09 Vorrichtung zum Weiterschalten eines Bildstreifens in einer Projektionsvorrichtung Expired DE506503C (de)

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DE506503C true DE506503C (de) 1930-09-04

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ID=7110964

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