DE505451C - Vorrichtung zum Aufzeichnen von Stapeldiagrammen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen von Stapeldiagrammen

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DE505451C
DE505451C DEL70496D DEL0070496D DE505451C DE 505451 C DE505451 C DE 505451C DE L70496 D DEL70496 D DE L70496D DE L0070496 D DEL0070496 D DE L0070496D DE 505451 C DE505451 C DE 505451C
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scales
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EMIL ERNST LAUTH JUN
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/36Textiles
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Description

  • Vorrichtung zum Aufzeichnen von Stapeldiagrammen Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufzeichnen von Stapeldiagrammen. Zur Herstellung eines derartigen Diagrammes werden aus einem Faserbart die Fasern mit Hilfe einer an sich bekannten Vorrichtung, die aus nach- bzw. nebeneinander angeordneten Hechelstäben besteht, ihrer Länge nach ausgezogen, in Einzelbärten abgelegt und die Gewichte der letzteren auf einer Waage gewogen. Bisher wurden nun durch rechnerisches und zeichnerisches Verfahren die Mengen und Längen festgelegt und dann das eigentliche Stapeldiagramm gezeichnet. Diese zeitraubende und umständliche Arbeit wird durch die vorliegende Erfindung vereinfacht und mechanisch gestaltet. Der Erfindungsgegenstand besteht aus einer Reihe in einem gemeinsamen Rahmen oder Bett nebeneinander angeordneter Schieber, die Skalen, Teil- und Merkstriche tragen.
  • Die Schieber laufen ähnlich der Zunge eines Rechenschiebers. Jeder dieser nebeneinander laufenden, einzeln verstellbaren Schieber trägt eine Skala, einen Merkstrich und einen Teilstrich. Die Schieber sind gegenüber einem ortsfesten Teilstrich der unteren festen Randleiste und einer ortsfesten Skala auf der oberen festen Randleiste der Grundplatte einstellbar. Die Einstellung dieser Schieber erfolgt nach den auf der Waage angezeigten Gewichtsprozenten für die einzelnen Faserbärte, indem die betreffenden Prozente der Reihe nach auf den Skalen in bezug auf den vorhergehenden Teilstrich eingestellt werden. Am anderen Ende jedes Schiebers ist eine Stellmarke vorgesehen, die sich bei der jeweiligen Einstellung verschiebt. Wenn die sämtlichen Schieber nach den angezeigten Gewichtsprozenten eingestellt sind, so ergeben die an den anderen Enden der Schieber befindlichen Stellmarken eine gestaffelte Linie. Auf der unteren festen Leiste der Grundplatte ist weiterhin noch ein Strich vorgesehen und eine Anschlagleiste angeordnet. Wird ein Blatt Papier an die Anschlagleiste angelegt und der Strich auf dem Blatt vermerkt, hernach die Stellmarken auf das Papier gedrückt, so sind die Punkte des Diagrammes festgelegt, und durch die Verbindung dieser Punkte kann dieses schnell vollendet werden. Gleichzeitig mit der Einstellung der Schieber zeigt aber auch der letzte Teilstrich des oberen Schiebers auf einer Skala an der festen oberen Randleiste in Millimetern die mittlere Stapellänge des Diagrammes an. In normaler Lage ist die Anordnung so getroffen, daß sämtliche Schieber in der Nullage mit ihren Teilstrichen senkrecht übereinander stehen, so daß dort eine gerade Linie entsteht. Um jedoch an Raum zu sparen und die Vorrichtung möglichst klein zu gestalten, kann hiervon abgesehen werden, denn die am rechten Ende der Schieber befindlichen Skalen werden nur in bestimmten Verhältnissen benötigt und müssen in entsprechenden Maßstäben aufgetragen sein. Eine derartige Vorrichtung ist in den beiliegenden Abbildungen veranschaulicht, und es stellt dar: Abb. i ein Stapeldiagramm zur Erläuterung, Abb. 2 die Vorrichtung in Aufsicht, Abb. 3 die Vorrichtung in Seitenansicht, Abb..t das mit Hilfe der Vorrichtung gezeichnete mittlere Diagramm.
  • Die von dein an sich bekannten Stapelniesser gezogenen einzelnen Bärte ergeben nebeneinandergelegt das in Abb. i veranschaulichte Bild. Im Feld I befinden sich die Fasern von der Länge 0 bis 15 mm = 0 bis Hl, im Felde 1I von der Länge 15 bis 35 mm =H, bis H., im Felde III Fasern von der Länge 35 bis 55 mm - H, bis H.., im Felde IV Fasern von der Länge 55 bis 75 mm - H;; bis HF, im Felde V Fasern von der Länge 75 bis 95 mm - H¢ bis H, im Felde VI Fasern von der Länge 95 bis i 15 mm = H, bis H", im Felde VII Fasern von der Länge t 15 bis 135 mm -= H" bis H.r, im Felde VIII Fasern von der Länge r35 bis z55 mm = H7 bis H". Die Gewichtsmengen der einzelnen Faserbärte, in Prozenten ausgedrückt, werden durch die Einzelstrecken g1, 921 93 USW- auf der Grundlinie A-B angezeigt; die Punkte der Faserstapelkurve ergeben sich dann durch die Schnittpunkte der in den Enden der Strekken g errichteten Senkrechten mit den zugehörigen im entsprechenden Abstand H gezogenen parallelen- Geraden zur Grundlinie A-B.
  • Die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung, mit welcher diese Punkte sofort eingestellt und die Diagramme wiedergegeben «-erden können, besteht aus einer Grundplatte 28, die oben und unten eine feste Leiste 12 bzw. 13 besitzt, so daß ein U-förmig ausgebildetes Bett entsteht. In diesem Bett liegen die Schieber oder Stäbe i bis 8, die für sich zu bewegen sind. Die Stäbe werden in ihrer Lage durch eine Brücke io gehalten, welche Plattfedern i i trägt, die auf die Stäbe drücken, um unbeabsichtigte Verschiebungen zu verhindern. An der Leiste 13 ist eine vorstehende Anschlagleiste 14 vorgesehen, die zum Anlegen des Zeichenblattes dient. Auf der Leiste 13 befindet sich ferner ein waagerechter Strich 15, der die Grundlinie des späteren Diagrammes darstellt. Er beginnt etwa bei der Brücke io .und endet im Punkte 27 des Merkstriches 26, dem Anfangspunkte des späteren Diagrammes. Rechts der Brücke io ist ein Teilstrich 25 vorgesehen, über welchem der Schieber i mit seiner Skala gleiten kann. Die aufeinanderfolgenden Schieber i bis 8 tragen links der Brücke io jeweils Merkstriche 26 mit Marken 27 und rechts der Brücke io Skalen 16 bis 23. Zum Verstellen der Schieber sind Handgriffe oder Köpfe 9 vorgesehen. An der oberen festen Leiste 12 der Vorrichtung ist rechts der Brücke io eine Skala 2.1. vorgesehen, die sich jedoch von den anderen Skalen dadurch unterscheidet, daß sie nicht Gewichtsprozente veranschaulicht, sondern die mittlere Stapellänge in Millimetern angibt.
  • Die Anwendung der Vorrichtung ist sehr einfach. Entsprechend dem oben angeführten Beispiel, das durch die Abb. r veranschaulicht ist, stellt der Stab i der Vorrichtung die Faserlängen von 0 bis 15 mm - !) bis Hl, der Stab 2 die Faserlängen 15 bis 35 mm =. Hl bis H." der Stab 3 die Faserlängen 35 bis 55 mm = H., bis Hj', der Stab d. die Faserlängen 55 bis 75 mm - H@ bis H,,, der Stab 5 die Faserlängen 75 bis 95 mm _-_ H,, bis H,.,, der Stab 6 die Faserlängen 95 bis i 15 mm = H5 bis H6, der Stab 7 die Faserlängen i 15 bis r35 mm =HL bis H;, der Stab 8 die Faserlängen 135 bis 155 mm == H; bis H,s dar. Es habe sich z. B. ergeben, daß von den Fa-:erl@ingen 0 his 15 mm g"/" vorhanden seien. Die Skala 16 des Schiebers i wird nun in bezug auf den Teilstrich 25 der unteren festen Leiste 13 so eingestellt, daß die g1 ";" auf der Skala 16 durch den Teilstrich 25 angezeigt werden. -Es werden dann die Prozente g_ der Fasern von 15 bis 35 inm = Hl bis H., auf der Skala 17 der Leiste 2 ebenso eingestellt, und zwar in bezug auf den Teilstrich 25 der schon eingestellten Leiste z, dann folgen in gleicher Weise die Einstellungen aller übrigen Stäbe. Der Teilstrich 25 des letzten Stabes 8 wird sich dann auf einen Teilstrich der Skala 24 der oberen festen Leiste 12 einstellen und dort anzeigen, wie groß in Millimetern die mittlere Stapellänge des gezogenen Stapels ist. Nachdem auf diese Weise die Schieber eingestellt worden sind, wird ein transparentes Papier genommen und über den linken Teil der Vorrichtung gelegt. Der durch das Papier hindurchscheinende Grundstrich 15 mit seinem Endpunkt 27 wird durchgezeichnet und ebenso jede der durchscheinenden Marken 27. Das Papier wird entfernt, die Punkte miteinander verbunden, und das Diagramm ist ohne Umrechnung und große zeichnerische Arbeit in kürzester Zeit vollendet. Das auf diese Weise erhaltene Diagramm ist in der Abb. q. veranschaulicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufzeichnen von Stapeldiagrammen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Grundplatte (28) zwischen einer unteren, einen Teilstrich (25) tragenden und einer oberen, eine Skala (2d.) aufweisenden Führungsleiste eine Reihe einzeln verstellbarer Schieber (i bis 8) angeordnet sind, von denen jeder an dem einen Ende eine Skala (i6 bis 23) mit einem darüber angeordneten Teilstrich (25) besitzt und an dem anderen Ende eine entsprechende Stehmarke (27) so trägt, daß bei der senkrechten Übereinanderstellung der Stellmarken die am anderen Ende der Schieber angebrachten Teilstriche (25) die 0-Stellung der Skalen (i6 bis 23) anzeigen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anlegen eines Zeichnungsblattes an der festen unteren Leiste (r3) eine diese überragende Anschlagleiste (1.f) vorgesehen ist.
DEL70496D 1927-12-15 1927-12-15 Vorrichtung zum Aufzeichnen von Stapeldiagrammen Expired DE505451C (de)

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