DE5045C - Kühlvorrichtung an Trockenapparaten für Zucker - Google Patents

Kühlvorrichtung an Trockenapparaten für Zucker

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DE5045C
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H. BÜSSING & H. TlETZ in Braunschweig
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B40/00Drying sugar
    • C13B40/007Drying sugar in compacted form, e.g. cubes

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Claims (1)

1878.
Klasse 89.
H. BUSSING und H. TIETZ in BRAUNSCHWEIG. Kühlvorrichtung an Trocken-Apparaten für Zucker.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1878 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat soll dazu dienen, Brodzucker in rationeller Weise zu trocknen.
Der Apparat functionirt continuirlich und bildet in seiner Grundform einen langgestreckten Kanal, der seiner Wirkungsweise nach in zwei Abtheilungen zerfällt: in den Trockenraum A und den Kühlraum B, Fig. 1.
In der Abtheilung A wird der Zucker bei von α bis b stetig zunehmender Temperatur angewärmt und getrocknet, und in der Abtheilung B von b bis c langsam wieder gekühlt. Beide Processe, die in diesem Apparate continuirlich vereinigt sind, werden durch Luftcirculation von α nach b für den Trockenprocefs und von c nach b für den Kühlprocefs vollzogen.
Die constructive Einrichtung des Apparates ist folgende:
Den Kanal, von rechteckigem Querschnitt aus doppelten Bretterwänden hergestellt, durchläuft der Länge nach das Schienengeleis d. Bei α und c ist derselbe durch Thüren verschlossen.
In dem Trockenraume A sind unterhalb des Schienengeleises (/Heizrohre e angebracht, Fig. 1, 3 und 4, deren Heizfläche sich von α nach b vergröfsert; in diesen Heizröhren circulirt Wasserdampf, welcher seine Wärme an den Raum A abgiebt. Die Zuströmung des Wasserdampfes findet bei / statt. Das Condensationswasser wird bei g abgeleitet.
Bei b ist ein Ventilationskamin h angeordnet, welcher durch natürlichen oder auch künstlichen Zug wirksam gemacht werden kann.
In der Thür bei α sind regulirbare Oeffnungen i vorhanden, die für den Trockenprocefs die Luft zuführen.
Im Kühlende B ist für die Zuführung der Kühlluft an der Decke des Holzkanales der ganzen Breite nach der flache Kanal k, der nach unten durch Eisenplatten abgedeckt ist, gebildet, in welchen durch eine regulirbare Oeffnung bei / die Luft eintritt. Um eine möglichst gleichmäfsig kühlende Wirkung der. Luft hervorzubringen, ist der metallene Boden des Kanals k nach b abnehmend durchlöchert, so dafs die Luft in allen Querschnitten des Kühlraumes in der entsprechenden Menge und mit der entsprechenden Temperatur von oben die Brode umspült und dafs jede einseitige und plötzliche Abkühlung der Brode ausgeschlossen ist. Der Ventilationskamin h saugt die Luft zum Trocknen sowie auch die Luft zum Kühlen an.
Die Brode gelangen auf den fahrbaren Trockengestellen m, welche den Kanal auf dem Schienengeleise d durchlaufen, bei α in den Apparat, Fig. 1, und werden die Trockengestelle im Apparate dicht an einander geschoben, so dafs die Längsträger derselben mit ihren Kopfenden zusammenstofsen, Fig. 1. Die ganze Reihe der Trockengestelle wird durch eine Kette ohne Ende n, Fig. 1, die auf den zuletzt eingeschobenen Wagen wirkt, in der Pfeilrichtung vorwärts bewegt. Der Angriff der Kette erfolgt durch die Nasen ο an den Axen der Trockengestelle. Der Antrieb der Kette erfolgt durch die Welle r aufserhalb des Apparates durch Zahnrädervorgelege, welche vermittelst Kurbel oder Riemscheiben, Fig. 2, angetrieben werden.
Der Betrieb des Apparates ist folgender:
Die Gestelle werden auf dem Geleise q beladen und gelangen bei α in den Apparat, woselbst dieselben durch die Vorwärtsbewegung von α nach b in immer höhere Temperaturen gelangen; die Luft, welche bei α durch i eintritt, wird sich an den Heizrohren erwärmen, aufsteigend die Wärme an die Brode übertragen, ihrer Temperatur entsprechend sich mit Wasserdampf sättigen und endlich bei b durch den Kamin h entweichen. Sind die Brode bei b angekommen, so ist der Trockenprocefs derselben vollendet, und es beginnt von hier ab der Kühlprocefs derselben; die hierzu nöthige Luft gelangt durch den durchlöcherten Boden des Kanals k von oben auf die Brode, umspült dieselben, nimmt hierbei Wärme auf und wird schliefslich erwärmt von dem Ventilationskamin fortgeführt. Bei c sind die Brode bis auf die äufsere Temperatur abgekühlt, und sobald ein Gestell die Thür daselbst erreicht hat, wird dasselbe herausgezogen, entladen und das leere Gestell vermittelst der Schiebebühne ρ auf das zurückführende Geleis q gebracht, wieder beladen und durch die Schiebebühne bei α wieder in den Apparat eingeführt.
Patent-Anspruch:
Die beschriebene Kühlvorrichtung an Trockenapparaten für Zucker.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT5045D Kühlvorrichtung an Trockenapparaten für Zucker Active DE5045C (de)

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