DE50426C - Lenkvorrichtung für Kinderwagen und andere Fahrzeuge mit beweglichen Radachsen - Google Patents

Lenkvorrichtung für Kinderwagen und andere Fahrzeuge mit beweglichen Radachsen

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DE50426C
DE50426C DENDAT50426D DE50426DA DE50426C DE 50426 C DE50426 C DE 50426C DE NDAT50426 D DENDAT50426 D DE NDAT50426D DE 50426D A DE50426D A DE 50426DA DE 50426 C DE50426 C DE 50426C
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DE
Germany
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rod
pin
wheel axles
handle
rotated
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Application number
DENDAT50426D
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J. L. GARSED in Halifax, England, Barum Jop. 2
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/20Handle bars; Handles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B2301/00Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die vorliegende, in Fig. 1 bis 5 veranschaulichte Erfindung wird der Zweck verfolgt, das Lenken und Umwenden von Wagen zu erleichtern und gleichzeitig sowohl das lästige Stofsen und Schütteln der Insassen, als auch die durch das Wenden etwa hervorgerufene Beschädigung der Radreifen, Federn und des Wagengestelles zu verhindern.
In Fig. ι und 2 ist ein mit der Lenkvorrichtung versehener Kinderwagen dargestellt, während Fig. 3 bis 5 einzelne Theile derselben näher veranschaulichen.
Die Neuerung ist von folgender Beschaffenheit:
Sowohl die Vorder- als die Hinterräder des Wagens sind in üblicher Weise an Achsen 1 befestigt, welch letztere um je ein an dem Wagengestell 4 angebrachtes Lager 3 in ihrer waagerechten Ebene frei drehbar sind.
Die Achsen 1, 1 sind in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durch zwei gekreuzte Querstangen 6,7 verbunden, und aufserdem steht die hintere Achse 1 vermittelst- zweier ebenfalls gekreuzten Zugstangen 8 und 9 mit den beiden Enden eines in der Mitte drehbaren zweiarmigen Hebels 10 in Verbindung.
Der Hebel 10 ist an dem unteren Ende der ebenfalls drehbaren Lenkstange 11 ' befestigt und steht durch dieselbe derart mit dem Handgriff 12 in Verbindung, dafs bei Drehung des letzteren in der Richtung, welche der Wagen einschlagen soll, der Hebel ι ο, sowie die Achsen 1, 1 sammt den Rädern 2, 2 ebenfalls gedreht werden. Infolge der oben beschriebenen Verbindung der Achsen 1, 1 unter sich bezw. mit dem Handgriff 12 wird die' Vorderradachse in gleichem Sinne, die Hinterradachse jedoch in entgegengesetztem Sinne gedreht als der Handgriff, so dafs die beim Befahren einer geraden Bahn parallelen Achsen gegen einander geneigt werden, und zwar bildet alsdann der Schnittpunkt der geometrischen Achsen von 1, 1 den Mittelpunkt für die befahrene Curve. Der Wagen kann mit Leichtigkeit ganz scharfe Curven befahren und auf einem verhältnifsmäfsig sehr kleinen Raum umgewendet werden, ohne dafs die Radreifen oder sonstige Theile irgendwie Schaden leiden, da das sonst übliche Seitwärtsdrücken während des Fahrens nicht erforderlich ist.
Um beim Befahren einer geraden Strecke die Achsen 1,1 und Räder 2, 2 in der hierzu, erforderlichen parallelen Lage zu erhalten, ist mit dem Handgriff 12 noch die in Fig. 3 bis 5 dargestellte Feststellvorrichtung von folgender Beschaffenheit verbunden. Quer durch den Handgriff, dessen beide Seiten aus je zwei Theilen 12 und 14 bestehen, geht nämlich eine runde Metallstange 13, um welche die Theile 12 lose drehbar sind, während die zweckmäfsig als Knöpfe geformten äufseren Enden durch einen Stift etc. fest mit demselben verbunden sind. Die Mitte des Handgriffes bildet ein eisernes Gehäuse 30, an welchem das obere Ende der Stange 11 befestigt ist; die letztere ist bei 27 und 28 in dem fest mit dem Wagen verbundenen Träger 20 drehbar. Innerhalb des Gehäuses 30 sitzt auf der Stange 13 eine Kurbel 15, an deren äufserem Ende ein Stift 16 befestigt ist, welcher in der Ruhelage, d. h. beim Befahren einer geraden Strecke, in einen passenden Schlitz 17" des
Trägers 20 eingreift und durch eine auf die Kurbel 15 wirkende Feder in dieser Stellung erhalten wird.
Durch den Stift 16 wird also die ganze Lenkvorrichtung so festgestellt, dafs die beiden Radachsen parallel sind.
Um nun zum Zwecke des Befahrens einer gekrümmten Bahn oder des Umwendens die entsprechende Neigung der beiden Achsen herzustellen (Fig. 2), wird durch Drehen an den Knöpfen 14 um die waagerechte Achse die Stange 13 sammt Kurbel 15 nach aufwärts gedreht und dadurch der Stift 16 aufser Eingriff' mit dem Schlitz 17 gebracht.
Die Feststellung hört dadurch auf, und vermittelst des Handgriffes kann die Stange 11 sammt Hebel to frei nach der gewünschten Richtung gedreht werden.
Wenn die Achsen und Räder wieder parallel sind, so bewirkt die Feder 21 selbstthätig das Feststellen bezw. den Eingriff des Stiftes 16 in den Schlitz 17; um das hierbei allenfalls entstehende unangenehme Geräusch zu verhindern, kann der Stift 16 von Kautschuk angefertigt sein.
Um eine zu weite Drehung des Handgriffes zu verhindern, ist an demselben bezw. an dem Gehäuse 30 eine Nase 22 angebracht, welche in eine kreisförmige Vertiefung der Schiene 20 eingreift und durch Anstofs an den beiderseitigen Kanten 24 die Bewegung begrenzt (Fig- 5)-
Um eine unfreiwillige Drehung der Knöpfe 14
und die dadurch bedingte Auslösung des Feststellstiftes 16 zu verhindern, kann die Stellung der Kurbel 15 vermittels einer Stellschraube 25 oder eines Schliefskeiles etc. fixirt werden.
Die oben beschriebene Lenkvorrichtung kann natürlich, abgesehen von der Anordnung des Handgriffes und dessen Einrichtung, auch für gröfsere Fuhrwerke in einer dem jeweiligen Bedürfnifs angepafstenForm angewendet werden.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    An Kinderwagen und anderen Fahrzeugen, bei welchen das Lenken durch Drehung einer Lenkstange erfolgt, die durch Zugstangen mit den Radachsen derart in Verbindung steht, dafs bei Drehung der Lenkstange auch diese beiden Achsen gegen einander verdreht werden, die Anordnung des auf der Lenkstange 11 befestigten, von einer Stange 13 durchzogenen Handgriffes, dessen beide Seiten aus je einem um die Stange 13 lose drehbaren Theil 12 und einem fest auf derselben sitzenden Theil 14 bestehen und der durch eine auf der Stange 13 sitzende, einen Stift 16 tragende Kurbel 15 mit der festen Schiene 20 derart in Verbindung steht, dafs bei paralleler Lage der beiden Radachsen der Stift 16, federnd angeprefst, in einen entsprechenden Schlitz 17 der Schiene 20 eingreift und dadurch den Handgriff sammt der mit diesem verbundenen Lenkvorrichtung feststellt, während durch Drehung an dem festen Theil 14 der Stift 16 aufser Eingriff mit dem Schlitz 17 gebracht und der Handgriff sammt der Lenkstange 11 in der Schiene 20 frei gedreht werden kann.
DENDAT50426D Lenkvorrichtung für Kinderwagen und andere Fahrzeuge mit beweglichen Radachsen Expired - Lifetime DE50426C (de)

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