DE503277C - Verfahren zur Herstellung von Zellenemaillearbeiten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zellenemaillearbeiten

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DE503277C
DE503277C DED53780D DED0053780D DE503277C DE 503277 C DE503277 C DE 503277C DE D53780 D DED53780 D DE D53780D DE D0053780 D DED0053780 D DE D0053780D DE 503277 C DE503277 C DE 503277C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/28Uniting ornamental elements on a support, e.g. mosaics

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  • Adornments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Zellenemaillearbeiten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Zellenemaillearbeiten. Bei der Herstellung solcher Zellenemaillearbeiten wird in der Regel in der Weise vorgegangen, daß aus Metallblech ausgeschnittene oder aus Metalldraht hergestellte Stege durch Löten auf einen Metallkörper befestigt und in der Weise auf dem Körper angeordnet werden, daß die Stege Zellen bilden, welche dann mit einem Emaillefluß oder mit Emaillefarben ausgefüllt werden. Dieses bekannte Verfahren erfordert einen außerordentlich hohen Aufwand an Handarbeit und hat deswegen in den europäischen Ländern wegen ihrer verhältnismäßig hohen Arbeitslöhne keine Verbreitung finden können, da die hohen Arbeitslöhne derartige Zellenemaillearbeiten unwirtschaftlich machen. Weiterhin hat man auch schon versucht, Gegenstände mit Zellenemailleverzierungen auf elektrolytischem Wege herzustellen. Hierbei ist man derart vorgegangen, daß man auf einem keramischen Körper, dessen Form dem herzustellenden Gegenstand entsprach, zuerst nach Abdeckung aller übrigen Stellen durch eine Deckschicht elektrolytisch die Umrisse des Zellennetzes niederschlug. Darauf entfernte man die Deckschicht und schlug den ganzen herzustellenden Körper auf dem keramischen Grundkörper nieder. Schließlich wurde der keramische Grundkörper zerschlagen, um von dem elektrolytisch niedergeschlagenen Gegenstand gelöst werden zu können. Bei der elektrolytischen Herstellung der Wandung des mit dem Zellennetz zu versehenden Körpers selbst wurden die zuerst aufgebrachten Umrisse des Zellennetzes zu breiten Rippen, die nur sehr grobe Zellenemaillearbeiten zuließen. Feine Stege für feinere Zellenemaillearbeiten waren mit dem genannten elektrolytischen Verfahren nicht zu erzielen. Ein weiterer Nachteil des bekannten elektrolytischen Verfahrens besteht darin, daß die derart hergestellten Körper nur eine geringe Festigkeit hatten, da der Niederschlag an den Innenkanten zwischen den Zellenstegen und der Wandung des zu verzierenden Körpers nicht genügend zusammenwachsen konnten. Schließlich hat auch das in Rede stehende elektrolytische Verfahren den Nachteil, daß es sehr teuer ist, wobei insbesondere darauf hingewiesen sei, daß dieses Verfahren für jeden einzelnen herzustellenden Gegenstand die Verwendung eines keramischen Formkörpers erfordert, der nach der galvanoplastischen Herstellung des Gegenstandes zerschlagen werden muß. Irgendeine praktische Bedeutung hat daher das vorstehend geschilderte, bekannte elektrolytische Verfahren nicht erlangen können. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun ein elektrolytisches Verfahren zur Herstellung der Stege von Zellenemaillearbeiten, welches die mit dem bekannten Verfahren verbundenen Nachteile vermeidet und durch das insbesondere eine sehr rasche, in der Massenfabrikation durchführbare und daher wirtschaftliche Stegherstellung gewährleistet wird.
  • Im Gegensatz zu dem bekannten elektrolytischen Verfahren, bei dem die Stegherstellung mit der Herstellung des Körpers selbst zu einem einzigen galvanoplastischen Verfahren zusammengefaßt ist, wird erfindungsgemäß die elektrolytische Herstellung des Stegnetzes von der Herstellung des mit den Emaillearbeiten zu verzierenden Metallkörpers getrennt. Erfindungsgemäß werden die Stegnetze entweder unmittelbar auf dem schon geformten, mit den Emaillearbeiten zu verzierenden Metallkörper galvanostegisch niedergeschlagen oder das Zellennetz bzw. die Zellennetze werden für sich auf galvanischem Wege erzeugt und dann auf den schon geformten, mit den Zellennetzen zu versehenden Metallkörper aufgebracht. Durch dieses Verfahren wird die Herstellung von Zellenemaillearbeiten in der Massenfabrikation ermöglicht. Gleichzeitig können die Stege mit dem Verfahren gemäß der Erfindung jede beliebige Feinheit zur Erzielung jeder erwünschten Zellenemaillearbeit erhalten.
  • Bei der erstgenannten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung deckt man den zu behandelnden Metallgegenstand mit einer Decklack- oder Wachsschicht auf eine der bekannten Weisen so weit ab, daß nur diejenigen Stellen unbelegt bleiben, an welchen die Stege entstehen sollen.
  • Den so vorbehandelten Körper bringt man in ein galvanisches Bad und versieht ihn dort mit einem starken Metallniederschlag, welcher sich natürlich nur an denjenigen Stellen, an welchen der Elektrolyt zu der zu behandelnden Metallfläche Zutritt hat, niederschlagen kann.
  • Nach Entfernen des Deckmittels ist der Gegenstand zum Emaillieren fertig vorbereitet und wird dann in der üblichen Art weiterbehandelt.
  • Bei der zweitgenannten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung, bei der die Zellen für sich auf galvanischem Wege erzeugt und dann auf den schon geformten, mit den Zellennetzen zu versehenden Metallkörper aufgebracht werden, ist eine besondere Verbindung der Zellennetze mit dem Metallkörper durch Löten o. dgl. meist nicht erforderlich. Vielmehr genügt die Emaillefüllung in der Regel, um das S tegnetz und den Metallkörper fest miteinander zu verbinden.
  • In der Zeichnung sind die nach dem neuen Verfahren hergestellten Erzeugnisse beispielsweise 'dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen fertigen nach dem neuen Verfahren hergestellten Gegenstand, während Abb. 2 ein für sich hergestelltes Zellennetz besonders veranschaulicht.
  • In den Abbildungen bedeutet x den Metallkörper, auf welchem die Stege 2 entweder unmittelbar erzeugt werden oder auf welchem das metallene Zellennetz 3 der Abb. 2 für sich aufgebracht und dann durch den Emaillefluß oder die Emaillefarben ¢ mit dem Metallkörper i verbunden ist.
  • Das neue Verfahren besitzt @ den bekannten gegenüber den wesentlichen Vorzug größter technischer Einfachheit, so daß die nach dem Verfahren hergestellten Erzeugnisse außerordentlich billig werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Zellenemaillearbeiten mit elektrolytisch niedergeschlagenen Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stegnetz oder die Stegnetze (2, 3) unmittelbar auf dem mit den Emaillearbeiten zu verzierenden Metallkörper (i) galvanostegisch niedergeschlagen werden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Zellenemaillearbeiten mit elektrolytisch niedergeschlagenen Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zellennetz bzw. die Zellennetze (2, 3) für sich auf galvanischem Wege erzeugt und dann auf den schon geformten, mit den Zellennetzen zu versehenden Metallkörper (i) aufgebracht werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Zellennetz (3) und Metallkörper (i) ausschließlich durch die Emaillefüllung (4) hergestellt wird.
DED53780D 1927-08-27 1927-08-27 Verfahren zur Herstellung von Zellenemaillearbeiten Expired DE503277C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2541193A1 (fr) * 1983-02-23 1984-08-24 Hermitte Michel Antoine Procede d'obtention de mosaique d'email sur metal et mosaique obtenue par ledit procede

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2541193A1 (fr) * 1983-02-23 1984-08-24 Hermitte Michel Antoine Procede d'obtention de mosaique d'email sur metal et mosaique obtenue par ledit procede

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