DE502391C - Bogenablegetrommel - Google Patents

Bogenablegetrommel

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DE502391C
DE502391C DET36212D DET0036212D DE502391C DE 502391 C DE502391 C DE 502391C DE T36212 D DET36212 D DE T36212D DE T0036212 D DET0036212 D DE T0036212D DE 502391 C DE502391 C DE 502391C
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drum
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disc
valve
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DET36212D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/26Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by dropping the articles
    • B65H29/32Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by dropping the articles from pneumatic, e.g. suction, carriers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Bogenablegetrommel Vorliegende Erfindungbetrifft eineVorrichtung an solchen Bogenablegetrommeln für Papiermaschinen u. dgl., bei denen der Mantel der Trommel mit Löchern und die Trommel sowohl mit einem inneren Raume, der stets unter Vakuum steht, als mit einem oder mehreren Kanälen versehen ist, die mit den Löchern des Trommelmantels in Verbindung stehen und beim Drehen der Trommel durch ein Ventil abwechselnd mit dem inneren Raume der Trommel und mit der Außenluft oder einer Druckluftquelle in Verbindung gesetzt werden. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß die in an sich bekannter Weise als Ventil dienende, am einen Ende der Trommel gelagerte, zur Trommel drehbare Scheibe an der der Trommel zugekehrten Seite mit einer Aussparung versehen ist, die in einer gewissen Drehlage der Trommel zwischen einer in der Endwand der Trommel vorgesehenen, zum inneren Raume führenden Öffnung und dem bzw. dem einen der in diese Endwand mündenden Kanäle eine Verbindung herbeiführt, während der übrige Teil der Scheibe als eine Deckplatte ausgebildet ist, die in einer anderen Drehlage der Trommel die Öffnung zum inneren Raume absperrt, die Mündung des Kanals aber freigibt. Durch diese Ausbildung des Umschaltventils als eine am einen Ende der Trommel gelagerte, zur Trommel drehbare Scheibe wird der Vorteil erzielt, daß der ganze Raum in der Trommel als Vakuumbehälter ausgenutzt werden kann, so daß eine sehr rasche Wirkung bei der Umstellung erreicht wird. Die zum Festhalten der Bogen erforderliche Saugwirkung in den Mantellöchern tritt nämlich fast augenblicklich auf, wenn die Kanäle von der Verbindung mit der Außenluft abgesperrt und statt dessen mit dem großen inneren Raum der Trommel in Verbindung gesetzt werden.
  • Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine Bogenablegevorrichtung, vom einen Ende der Ablegetrommel gesehen. Abb.2 zeigt dieselbe Vorrichtung, von der linken Seite in Abb. i gesehen.
  • Abb.3 und q. zeigen in größerem Maßstabe die Ablegetrommel, von dem einen Ende gesehen bzw. in Axialschnitt.
  • Die Ablegevorrichtung besteht aus einer Trommel i, die in Lagern 2 drehbar ist und mittels einer hohlen Welle 3 mit einer Vakuumleitung q. in Verbindung steht. Der Mantel der Trommel i ist an zwei diametral entgegengesetzten Stellen mit einer Reihe von auf derselben Mantellinie liegenden Löchern 5 bzw. 6 versehen. Diese beiden Reihen von Löchern 5 und 6 stehen nach innen zu mit je einem in dem Mantel angeordneten Kanal 7 bzw. 8 in Verbindung, der an dem einen (in Abb. q. rechten) Ende der Trommel i offen ist. Die Endwand der Trommel an diesem Ende ist innerhalb des Mantels mit zwei auf demselben Durchmesser wie die Mündungen der Kanäle 7 und 8 liegenden Öffnungen 9 und io versehen. An demselben Ende der Trommel i ist auf der stillstehenden hohlen Welle 3 ein Verteilungsventil ii verstellbar befestigt. Dieses Ventil hat teils eine sektorförmige, der Trommel x zugekehrte Aussparung 12, die dazu dient, den Kanal 7 oder 8 mit der Öffnung 9 bzw. io in Verbindung zu setzen, und teils eine diametral gegenüber der Aussparung 12 liegende sektorförmige Deckplatte 13, die dazu dient, die Öffnung io bzw. 9 zu decken, den Kanal 8 bzw. 7 aber offen zu lassen. An dem dem Ventil ii zugekehrten Ende der Trommel i ist eine Scheibe 14 aus Metall befestigt, die mit Öffnungen versehen ist, die gegenüber den Mündungen der Kanäle 7 und 8 und den Öffnungen 9 und io liegen. Das Ventil ii wird durch zwei zwischen ihm und dem nebenanliegenden Lager 2 eingespannte Schraubenfedern 15 (Abb. 2) gegen die Scheibe 1¢ angedrückt gehalten.
  • Die Papierstoffbahn 16 wird zwischen der Trommel i, die in der durch den Pfeil in Abb. 3 angedeuteten Richtung umläuft, und einer mit der Trommel i zusammenwirkenden Walze 17 hindurchgezogen und dann zwischen der Trommel i und einer mit einem Messer 18 versehenen Walze ig vorgeschoben, die mit der Trommel i in treibender Verbindung steht. Wenn das Messer i8 für jede Umdrehung der Walze i9 in eine Rille im Mantel der Trommel i eingreift, wird das vor dem Messer i8 befindliche Endstück der Papierstöffbahn abgeschnitten. Der abgeschnittene Bogen wird infolge der Saugwirkung durch die Löcher 6 mit seinem vorderen Ende an dem Trommelmantel festgehalten und folgt der Trommel i, bis die Mündung des Kanals 8 mit der Außenluft in Verbindung gesetzt wird, wobei die Saugwirkung durch die Löcher 6 aufhört und der Bogen auf den unter der Trommel i befindlichen Tisch 2o herabfällt. Unmittelbar bevor der Kanal 8 mit der Außenluft in Verbindung gesetzt wird, kommt die Mündung des Kanals 7 mit der Aussparung 12 des Ventils ii in Verbindung, so daß die Löcher 5 mit dem inneren Raum der Trommel und dadurch mit. der Vakuumleitung in Verbindung gesetzt werden. Das vordere Ende der Papierstoffbahn wird dann am Mantel der Trommel i festgesaugt, und sobald das Messer 18 bei deroDrehung der Walze i9 wieder mit der Stoffbahn in Berührung kommt, wird ein weiterer Bogen abgeschnitten, der kurz darauf in der vorher beschriebenen Weise abgelegt wird.
  • Anstatt die Löcher 5 bzw. 6 zum Ablegen der Bogen mit der Außenluft in Verbindung zu setzen, kann man sie auch in geeigneter Weise mit einer Druckluftquelle in Verbindung setzen, beispielsweise dadurch, daß man den hinteren Teil der Ventilplatte 13, in der Drehrichtung gerechnet, als eine Zelle ausbildet, die mit einer Druckluftleitung in Verbindung steht, so daß die Bogen von der Ablegetrommel weggeblasen werden.
  • Auch im übrigen kann die beschriebene und dargestellte Ausführungsform bezüglich ihrer Einzelheiten in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Bogenablegetrommeln für Papiermaschinen u. dgl., bei denen der Mantel der Trommel mit Löchern und die Trommel sowohl mit einem inneren Raume, der stets unter Vakuum steht, als mit einem oder mehreren Kanälen versehen ist, die mit den Löchern des Trommelmantels in Verbindung stehen und beim Drehen der Trommel durch ein Ventil abwechselnd mit dem inneren Raume der Trommel und mit der Außenluft oder einer Druckluftquelle in Verbindung gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise als Ventil dienende, am einen Ende der Trommel gelagerte, zur Trommel drehbare Scheibe an der der Trommel zugekehrten Seite mit einer Aussparung (12) versehen ist, die in einer gewissen Drehlage der Trommel zwischen einer in der Endwand der Trommel vorgesehenen, zum inneren Raume führenden Öffnung (9 bzw. io) und dem bzw. dem einen der in diese Endwand mündenden Kanäle (7 bzw. 8) eine Verbindung herbeiführt, während der übrige Teil der Scheibe als eine Deckplatte (13) ausgebildet ist, die in einer anderen Drehlage der Trommel die Öffnung (9 bzw. io) zum inneren Raume absperrt, die Mündung des Kanals (7 bzw. 8) aber freigibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der eine Anzahl von Kanälen in demselben Winkelabstande voneinander angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zum inneren Raume führenden Öffnungen (9, io) innerhalb der Mündungen der Kanäle (7, 8) und annähernd auf denselben Halbmessern wie diese liegen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung der Ventilscheibe so klein und ihre Deckplatte so groß ist, daß beim Drehen der Trommel nur ein Kanal mit dem inneren Raume der Trommel, der oder die übrigen aber mit der Außenluft in offener Verbindung stehen.
DET36212D 1929-01-08 1929-01-08 Bogenablegetrommel Expired DE502391C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195590B (de) * 1961-05-12 1965-06-24 Smithe Machine Co Inc F L Vorrichtung zum fortlaufenden Stapeln von Briefumschlag-Rohlingen
DE1196058B (de) * 1961-09-25 1965-07-01 Winkler Richard Mit Saugeinrichtungen ausgeruestete Foerder- und Schneidwalze fuer Maschinen zum Herstellen von Fensterbriefumschlaegen od. dgl.
DE1245704B (de) * 1962-09-12 1967-07-27 Berkshire Printing Company Ltd Messerfuehrung fuer eine Vorrichtung zum Querschneiden von bandfoermigem Material
DE2943562A1 (de) * 1979-10-27 1981-05-07 Winkler Duennebier Kg Masch Steuerkopf zum steuern der saugstrecke einer saugwalze
DE102005062348A1 (de) * 2005-12-23 2007-07-05 WINKLER + DüNNEBIER AG Steuerkopf für eine Saugwalze

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EP1801053A3 (de) * 2005-12-23 2008-07-16 Winkler + Dünnebier Aktiengesellschaft Steuerkopf für eine Saugwalze

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