DE50117C - Neuerung an der unter Nr. 46140 patentirten Sicherheitsnadel - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 46140 patentirten Sicherheitsnadel

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Publication number
DE50117C
DE50117C DENDAT50117D DE50117DA DE50117C DE 50117 C DE50117 C DE 50117C DE NDAT50117 D DENDAT50117 D DE NDAT50117D DE 50117D A DE50117D A DE 50117DA DE 50117 C DE50117 C DE 50117C
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DE
Germany
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safety pin
innovation
patented under
flanges
needle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50117D
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English (en)
Original Assignee
J. ALCOCK in Cheadle, Bank Street Nr. 5, England
Publication of DE50117C publication Critical patent/DE50117C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B9/00Hat, scarf, or safety pins or the like
    • A44B9/12Safety-pins
    • A44B9/18Hinges; Locking devices

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Zusatz zum Patent No. 46140 vom 22. Juni 1888.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1889 ab. Längste Dauer: al. Juni 1903.
■ Die Erfindung betrifft die Anordnung und Befestigung der durch Patent No. 46140 geschützten Schutz- oder Umhüllungsplä'ttchen und der Ausfüllung der Federwindüngen.
Die Schutz- oder Umhüllungsplättchen, welche zum Festhalten der Gummifüllung in der Federwindung dienen, werden in einer der Fig. ι entsprechenden oder ähnlichen Form aus dem betreffenden Stoff hergestellt und über die Feder der Sicherheitsnadel gebogen oder gefaltet, wie dies bei χ in Fig. 2 gezeigt ist. Statt das Innere der Federwindung mit Gummi oder anderem Material auszufüllen, läfst sich derselbe Zweck auch dadurch erreichen, dafs man die Seiten der Schutzplatte entsprechend einprefst oder vertieft oder mit Ansätzen versieht (A1, Fig. 1), so dafs die Windung der Nadel ganz oder theilweise ausgefüllt wird, wenn die Schutzplatte an der Nadel befestigt bezw. über die Windung gebogen wird. Zusammengehalten werden die beiden Schutzplatten durch einen durchgehenden hohlen oder massiven Stift, auf welchem sich beim Oeffhen der Nadel die Schutzplatten drehen können. Wenn die Nadel geschlossen ist, liegen die Theile g g, Fig. 2, fest gegen die die Windung umgebende Schutzhülle; hierdurch wird ein Eintreten des betreffenden Gewebes in die Windungen und damit ein Verwickeln und Zerreifsen desselben vermieden.
Zur Aufnahme und Anbringung von Verzierungen, Steinen etc. können die Schutzplättchen mit entsprechenden Aushöhlungen und kleinen Klammern versehen sein. Auch kann ein hohler, aus dünnem Metall gefertigter Knopf G, Fig. 3, der an dem Ende seines Schaftes α ein Oehr trägt, in den hohlen Verbindungsstift eingesetzt werden. Der Schaft a wirkt dann als Drehzapfen. Zur Befestigung einer Brosche oder eines ähnlichen Schmuckgegenstandes befinden sich an der Schutzplatte zwei Flantschen b b, Fig. 1, an welche der betreffende Schmuckgegenstand angelöthet oder sonst irgendwie befestigt wird. Fig. 5 zeigt die Verwendung als Busennadel oder dergleichen, nachdem der obere Theil der Sicherheitsnadel weggeschnitten ist. Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine andere Anordnung der Flantschen. Der Flantsch d bildet hier einen Cylinder, in welchem die Brosche, Stern etc. gelenkartig befestigt werden kann. Fig. 8 erläutert die Befestigung irgend eines Schmuckes an dem Verbindungsstift. Fig. 9 zeigt die Schutzplatte mit darin befindlichem Verlängerungsstück S, welches in irgend eine gewünschte Form geprefst oder gebogen werden kann. Fig. ι ο und 11 stellen die Art der Befestigung einer Brosche dar, die auch gleichzeitig als Haarschmuck verwendet werden kann. Die beiden Flantschen b b sind rechtwinklig aufgebogen und für die Nadel K der Brosche durchlocht. Eine bei F, Fig. 11, angebrachte Feder hält die Brosche in der richtigen Stellung. In Fig. 12 ist die Schutzplatte mit
Flantschen R R umgeben, welche, rechtwinklig umgebogen, die Feder vollständig an ihrer hinteren Rückenseite einschliefsen, indem die Flantschen bei der punktirten Linie x, Fig. ι 3, zusammenstofsen. Es ist jedoch hierbei darauf zu achten, dafs genügender Spielraum für die Nadeln bei T und S offen bleibt, bezw. können für dieselben auch passende Ausschnitte U vorhanden sein. Fig. 14 verdeutlicht eine Verzierung der oberen Nadel. Der an der Schutzplatte befindliche Ansatzstreifen W ist um die Nadel gewunden und in der gewünschten Stellung auf passende Weise befestigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem im Anspruch des Haupt - Patentes gekennzeichneten Gummipfropfen zum Festhalten des letzteren in der Federwindung der Sicherheitsnadel die Anordnung von Flantschen, welche zugleich zur Aufnahme oder Befestigung von Broschen oder anderen Schmuckgegenständen dienen oder selbst zu derartigen Verzierungen verarbeitet werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50117D Neuerung an der unter Nr. 46140 patentirten Sicherheitsnadel Expired - Lifetime DE50117C (de)

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