DE87209C - - Google Patents

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DE87209C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D25/00Neckties
    • A41D25/02Neckties with ready-made knot or bow, with or without bands
    • A41D25/04Bands; Fastening devices for the bands

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Verschlufs für Halsbinden, Handschuhe u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1895 ab.
Diese Erfindung betrifft jene Klasse von Verschlüssen, bei welchen ein gestielter Knopf zwischen zwei durch Federdruck zusammengehaltene Backen oder Hebel hineingedrückt wird, und hat den Zweck, beide Backen oder Hebel auf der sie tragenden Unterlage in unveränderlicher Stellung zu sichern, wodurch das Einführen des Knopfes wesentlich erleichtert wird. '
Der Erfindung gemäfs erreicht man diesen Zweck dadurch, dafs man die beiden in einer Ebene um parallele Achsen drehbaren Hebel durch Verzahnung wechselseitig zwangläufig macht.
Diese Einrichtung hat die weitere Folge, dafs das Oeffnen des Verschlusses auch in dem Falle ermöglicht ist, wo beide Hebel vollständig in ein Gehäuse eingeschlossen sind, dessen verschiebbarer Deckel einen Mitnehmer trägt.
Beiliegende Zeichnungen stellen verschiedene Formen des Verschlusses dar, und zwar sind
Fig. i, 2 und 3 Vorder- und Rückansicht und Querschnitt eines für Cravatten bestimmten Verschlusses.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen einen Handschuhverschlufs.
Fig. 7 und 8 sind Grundrifs und Aufrifs des in Verbindung mit dem Cravattenhalter vorzugsweise in Verwendung kommenden Kragenknopfes.
Fig. 9 und 10 zeigen eine besondere Zusammensetzung von Cravatten, welche durch die Anwendung des Cravattenhalters ermöglicht wird.
Fig. 11, 12 und 13 sind drei in vergröfsertem Mafsstabe dargestellte Schnitte eines mit dem Verschlufs versehenen zweitheiligen Stulpenknopfes.
Fig. 14 zeigt die Anordnung einer Feder, welche das Aufspringen des Verschlusses nach dem Oeffnen veranlafst, und
Fig. 15 eine geänderte Form der beiden Hebel.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs auf einer Unterlagsplatte α um Arm b zwei Hebel c und d drehbar sind, welche durch eine Zahnlücke C1 und einen eingreifenden Zahn d1 wechselseitig zwangläufig gemacht sind. Eine Feder f hält die längeren Arme beider Hebel zusammen, so dafs sie vermöge vorhandener Ausschnitte eine Oeffnung g zum Hineindrücken des Knopfkopfes umschliefsen. Diese Oeffnung g mufs für konische oder kugelförmige' Knopfköpfe kreisrund sein und kann auch zur Aufnahme des verbreiterten, flachen Knopfschaftes Ausschnitte g1 besitzen. Ist der Kopf des Knopfes m flach, wie in Fig. 7, 8, 12 und 13, so wird die Oeffnung g schlitzförmig. Der Oeffnung g zwischen den Hebelarmen entspricht eine Oeffnung h in der Platte a, wobei vermöge der wechselseitigen Zwangläufigkeit der Hebel c und d die Oeffnung g hinter h immer die gleiche, das anstandslose Einführen des Knopfes ermöglichende Lage einnimmt.
Der durch Fig. 7 und 8 dargestellte Kragenknopf mit Fufs / und flachem Kopfe m, welcher durch Kerben Ot1 vom Schafte getrennt ist, bezweckt Schonung der Knopflöcher und er-
möglicht, den Hebeln c und d die durch Fig. 15 dargestellte Form zu geben, da die schlitzförmige Oeffnung h den Knopfschaft am Verdrehen hindert.
Zum Oeffnen des Verschlusses ist in Fig. i, 2 und ι ο eine nach aufsen vorspringende Verlängerung C2 des Hebels c dargestellt, welcher eine Fingerstütze a2 entspricht. Aufserdem deuten die punktirten Linien bei d.2 und d3 in Fig. 2 und ίο an, dafs die Verlängerung des einen Hebels auch nach oben oder nach der Seile vorstehen kann.
In Fig 4 bis 6 ist als Mittel zum Oeffnen des Verschlusses der durch den Schlitz j3 des Gehäuses^ vorstehende rechtwinklig abgebogene Hebelansatz cs dargestellt.
'Bei dem durch Fig. 11 'bis 13 dargestellten Stulpenknopfe geschieht das Oeffnen durch Drehen der Deckplatte ρ nach rechts oder 'links. Dieselbe besitzt .unten an ihrem eingebogenen Rande py einen zwischen die Hebel c und d hinein vorspringenden Mitnehmer jv
Um zu bewirken, dafs nach dem Oeffnen des Verschlusses der Kopf des Stulpenkno.pfes vom Schafte m abspringt, kann im Kopfe eine Feder r angebracht sein, welche beständig auf das Schaftende drückt.
Beim Brieftaschenverschlufs kann diese Feder r, wie Fig. 14 zeigt, auch am Knopffufse / befestigt sein.
Wiird eine Cravatte mit dem beschriebenen Halter versehen, so kann sie, um sowohl für "Stehkragen als auch für umgelegte Kragen verwendbar zu sein, aus zwei getrennten Theilen, dem Nackenbande η (Fig. 9) und der Schleife (Fig. 10) gebildet werden; die Schleife erhält dann ein Knopfloch 0 in der Mitte und zwei Knopflöcher O1 in den Enden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Verschlufs für Halsbinden u. dergl., welcher in bekannter Weise aus zwei an einem Ende durch Federdruck zusammengehaltenen Hebeln (c und d) und einem gestielten Knopfe (Im) besteht, dessen Kopf in eine von den Hebelenden umschlossene Oeffnung zu drücken ist, eine Verzahnung (C1 dj der Hebeltheile zunächst der Drehpunkte, welche Verzahnung die Hebel wechselseitig zwanglä'ufig macht, zum Zwecke, der von den Hebeln gebildeten Oeffnung !unveränderliche Lage zu geben und das Oeffnen des Verschlusses durch einen Mitnehmer (p.2) am verschiebbaren Deckel (p) des die Hebel enthaltenden Gehäuses zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt-Zeichnungen.
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