DE121240C - - Google Patents
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- DE121240C DE121240C DENDAT121240D DE121240DA DE121240C DE 121240 C DE121240 C DE 121240C DE NDAT121240 D DENDAT121240 D DE NDAT121240D DE 121240D A DE121240D A DE 121240DA DE 121240 C DE121240 C DE 121240C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D27/00—Details of garments or of their making
- A41D27/18—Cloth collars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Details Of Garments (AREA)
- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 121240—
KLASSE 3 b.
JEAN C. LIAND in PARIS. Kragen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1900 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kragen für Civil- und Militärkleidungsstücke,
welcher mit einer Schliefsvorrichtung versehen ist, um die Kagenenden an einander zu befestigen.
Diese Schliefsvorrichtung unterscheidet sich von , ähnlichen bekannten
Einrichtungen dadurch, dafs dem Kragen neben diesem Verschlufs gleichzeitig · eine
vollendete Rundung gegeben wird, und dafs ferner durch, diese Schliefsvorrichtung die Möglichkeit
gegeben ist,, einen mit diesem Kragen zu verbindenden Waschkragen derart in seiner
Stellung zu dem Rockkragen zu regeln, dafs der Waschkragen in beliebiger Höhe über den
Kragen des Kleidungsstückes hervorragen kann.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. ι zeigt den aufgerollten Rockkragen mit
angeknöpftem Einlegekragen. Fig. 2 ist eine perspectivische Ansicht des Kragens. Fig. 3
stellt den Einlegekragen dar. Fig. 4 zeigt eine Befestigungsvorrichtung des Einlegekragens mit
verschiebbarem Kopf. Fig. 5 ist die Schliefse im Aufrifs, Fig. 6 ein Schnitt durch die Schliefse
nach A-A der Fig. 5. Fig. 7 ist ein Längsschnitt nach B-B der Fig. 5 und Fig. 8 zeigt
die geschlossene Schliefse im Aufrifs.
Die Schliefse besteht aus zwei Theilen, einer Zunge a, die am rechten Kragenende und einer
Befestigungsvorrichtung b für diese Zunge, welche am linken Kragenende angeheftet ist.
Die Zunge α wird von einem dünnen Metallblech gebildet, dessen Festigkeit durch am
Rande eingestanzte Rippen erhöht werden kann. Diese Zunge ist in ihrer Form der des
Kragens angepafst und schliefst sich an diesen vollständig an (Fig. 7). Zur Befestigung dieses
Metalltheiles am Kragen können Haken d nach Art der sogen. Pariser Haken benutzt werden,
welche mit ihrem Kopf durch Oeffnungen q, die in der Zunge α ausgestanzt sind, eingreifen.
Im Uebrigeri sind sowohl am Rande der Zunge α als auch in den seitlichen Lappen f
Löcher zum Durchziehen eines Fadens angebracht, vermittelst deren die Befestigung bewerkstelligt
wird. ;
Das Ende der Zunge α hat eine Oeffnung c, ferner, eine Vorrichtung, die den Einlegekragen
g in beliebiger Höhe zu befestigen gestattet. Zu diesem Zwecke ist ein elastischer
Hebel u um den Punkt ν drehbar angebracht, welcher am anderen Ende vermittelst
eines Knopfes n>, der in Löcher s der Zunge a
eingreift, in verschiedenen Stellungen eingestellt werden kann. Der Hebel w, an welchem ein
Knopf t angenietet ist, wird längs einer Querleiste ^, die an der Zunge α befestigt ist, geführt.
Der zweite Theil, der Bügel b, welcher zur Befestigung der Zunge α dient, ist ähnlich wie
dieser aus einem dünnen Metallblech hergestellt, das am Rande zur Verstärkung mit
Rippen versehen ist und am Kragen durch Aufnähen oder vermittelst Haken d befestigt
wird. Auf der Platte b befindet sich ein Rahmen e, der dazu dient, der Zunge α Führung
und Halt zu geben.
Wird der Theil α in den Theil b eingeführt, dann erfolgt die Befestigung des ersteren vermittelst
einer Nase η, welche an dem elastischen Hebel k befestigt ist. Der letztere kann ebenso
wie der Hebel u vermittelst eines Knopfes w
und verschiedener Ausschnitte s beliebig verstellt
werden. Beim Schliefsen dringt die Nase η in den Ausschnitt c der Platte α und
verhindert so ein zufälliges Oeffnen. Die Abschrägung der Nase η ermöglicht ein Schliefsen,
auch ohne dafs vorher der Knopf »z und mit diesem der elastische Hebel k zurückgedrückt
werden mufs.
Um den Kragen zu öffnen, genügt es, mit einem Finger auf den Knopf m zu drücken,
so dafs die Nase η aus der Oeffnung c zurücktritt. Zur Erleichterung der Drehung der" Hebel
k und u kann entsprechend dem Bogen, welchen die Enden dieser Hebel beschreiben,
eine Vertiefung ι beiderseits angebracht sein, so dafs man die Hebelenden durch Einführung
des Fingernagels leicht aufheben kann. Ebenso wie die Druckknöpfe m und t auf- und abwärts
verschiebbar angeordnet sind, sind es auch die anderen zur Befestigung des Einlegekragens
ο dienenden Knöpfe. Zu diesem Z\vecke ist jeder dieser Knöpfe an einer
Zunge ρ (Fig. 4) befestigt, die mit Führung zwischen den Leisten / beweglich angeordnet
ist. Eine Wand des Gehäuses, in welcher sich die Zunge ρ bewegt, hat mehrere Oeffnungen
h, welche zum Festlegen der Zunge in verschiedenen Stellungen dient. Hierzu
trägt die Zunge ρ einen konischen Vorsprung z, der zufolge der Elasticität des Materials in die
Oeffnungen h eintritt. Das Führungsstück / kann aus einem Blechstück gestanzt und dann
entsprechend gebogen werden und ist mit entsprechenden Ansätzen j versehen, welche seine
Befestigung am Kragen durch Annähen oder vermittelst Haken ermöglichen.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dafs das Knopfloch 2 in der Mitte des Einlegekragens gerade
so grofs ist, dafs es den Kopf des Knopfes ο hindurchläfst, während die anderen Knopflöcher
3 verhältnifsmäfsig breit sind, um der Lageveränderung zwischen dem Rock- und Einlegekragen bei einer Aenderung der Krümmung
des Kragens stets nachzugeben. Durch diese Einrichtung wird das Faltenwerfen und
Verbiegen des Kragens verhindert.
Ein solcher Rockkragen behält für unbeschränkte Zeit seine Form, während die gewöhnlich
gebräuchlichen Rockkragen, welche vermittelst Agraffen zu schliefsen sind, sehr
bald zu klaffen beginnen, so. dafs die Verschlufsvorrichtung zwischen den abstehenden
Kragenenden zu sehen ist. Die starre Schliefse erhält den Kragen stets gefällig gebogen, während
die früheren Agraffen eine unschöne, nach vorn zugespitze Gestalt des Rockkragens
verursachten. Das Schliefsen des Kragens ist sehr einfach, wogegen es früher umständlich
war, Haken und Oesen mit einander zu verbinden. Ueberdies gestattet der Kragen die
Anbringung eines Einlegekragens in jeder beliebigen Höhe und verhindert denselben, sich
zu werfen und Falten zu bilden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rockkragen mit Schliefs\rorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Sicherung der Kragenform deren in einander zu befestigende Theile aus starrem und der Halsform entsprechend gebogenem Material gebildet sind, und in ihrem Innern je einen elastischen Arm (u oder k) tragen, welcher, schwingbar gelagert, einen daran befestigten Verbindungsknopf (m) für einen mit dem Rockkragen zu verbindenden Waschkragen derart heben und senken kann, dafs der Waschkragen den Rockkragen beliebig hoch überragt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE121240C true DE121240C (de) |
Family
ID=390249
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT121240D Active DE121240C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE121240C (de) |
-
0
- DE DENDAT121240D patent/DE121240C/de active Active
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