DE274651C - - Google Patents

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DE274651C
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Germany
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cuff
queder
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B7/00Cuffs
    • A41B7/04Fastening cuffs to shirts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
bündig anliegt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Stulpen an Hemdärmeln, bei der das innere Ende der Stulpe gegen die Innenseite des mit ihr durch Knöpfe verbundenen und den inneren Rand der Stulpe nur um ein geringes Stück überragenden Ärmelqueders bündig anliegt. Bei solchen Vorrichtungen wurde bisher die einseitig offene Stulpe durch drei Knöpfe am
ίο Ärmelqueder befestigt. Bei dieser bekannten Anordnung läßt sich jedoch die Stulpe schwierig anbringen, weil der mittlere der drei Knöpfe schwer zugängig ist. Außerdem kann bei der bekannten Anordnung die Stulpe nicht zweiseitig getragen werden, da das mittlere Kopfloch am äußeren Ende der Stulpe störend wirken würde.
Die Erfindung besteht nun darin, daß das innere Ende der Stulpe durch ein nachgiebiges,
außen um den Ärmelqueder geführtes und mit den Hemdärmelknöpfen lösbar verbundenes Band ο. dgl. gegen den Queder gezogen wird und durch die Elastizität des Bandes in seiner Lage gehalten wird. Diese Vorrichtung zeichnet sich durch einfache und leichte Handhabung aus, weil im vorliegenden Fall auch bei einseitig offenen Stulpen nur zwei Knöpfe benutzt zu werden brauchen und das nachgiebige Zugglied sich ohne Schwierigkeit anbringen und abnehmen läßt. Trotzdem ist durch die vorliegende Vorrichtung eine sichere Befestigung der Stulpe am Queder gewährleistet, da das Zugglied infolge seiner Zugelastizität den Queder überall mit gleichmäßig starkem Druck gegen die Stulpe preßt. Mit Rücksicht darauf, daß bei der vorliegenden Vorrichtung für einseitig offene Stulpen nur zwei Knöpfe benötigt werden, ist auch noch der besondere Vorteil erzielt, daß sich die Stulpen zweiseitig tragen lassen und infolgedessen an Wäsche gespart wird.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Gesamtansicht der Vorrichtung.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung des Ärmelqueders und eines Teils der Stulpe.
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung des nachgiebigen Zuggliedes.
Der Ärmelqueder α ist an dem außen liegenden Ende mit einem parallel zur Längsrichtung des Hemdärmels b verlaufenden Knopfloch c versehen, während er an dem anderen Ende in bekannter Weise zwei oder mehr hintereinander liegende, in der Querrichtung des Ärmels verlaufende Knopflöcher d besitzt. Die Löcher d können durch Unterteilung eines einzigen langen Loches mittels Nähte gebildet werden.
Die auswechselbare Stulpe β ist, wie es ebenfalls "nicht mehr neu ist, an beiden
Enden gleichmäßig mit parallel zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Knopflöchern f versehen.
Bei der Befestigung der Stulpe β am Queder α werden durch die Löcher f der Stulpe und durch die Löcher c, d des Queders Knöpfe g gesteckt (vgl. Fig. 2). Die Knopflöcher des Queders und der Stulpe sind so angeordnet, daß der Queder die Stulpe, wie üblich, nur um etwa Fingerbreite übergreift. Infolgedessen kann der Queder bei gebeugtem Arm nicht sichtbar werden und daher nicht störend wirken.
Durch die Löcher f am äußeren Ende der Stulpe werden Stulpenknöpfe h üblicher Art gesteckt.
Um das Abrutschen des Queders von der Stulpe zu verhindern, ist ein zweckmäßig aus Gummiband bestehendes, nachgiebiges Zugglied i vorgesehen, das an den Enden mit Metallösen k versehen ist. Das Gummiband i wird außen um den Queder α gelegt, und die ösen k werden unter Anspannung dieses Gummibandes über die Knöpfe g gehakt (vgl.
Fig. 1). Hierdurch wird der Queder α fest gegen die Stulpe e gepreßt, so daß er nicht von ihr abrutschen kann.
Das Gummiband i ist zweckmäßig nach Art von Strumpfbändern mit einer Schnalle ni versehen, durch welche seine Länge geändert werden kann. Da das Gummiband in seiner Farbe der Wäschefarbe angepaßt werden kann, fällt es bei abgelegtem Rock nicht störend auf.
Die Anordnung von parallel zur Längsrichtung der Stulpe verlaufenden Knopflöchern f hat den Zweck, die Stulpe in der Querrichtung starr zusammenzuhalten und dadurch die gute Auflage des Ärmelqueders auf der Stulpe mit Hilfe des Gummibandes i zu sichern.
Durch die bekannte Anordnung mehrerer hintereinander liegender Löcher d im Queder ist ein Ausgleich der beim Waschen des Herndes und der Stulpe eintretenden Maßveränderungen ermöglicht. Der Queder wird so angefertigt, daß das Maß zwischen dem Loch c und einem der mittleren Löcher d dem Maß zwischen den Löchern f an jedem Ende der Stulpe entspricht. Wenn sich die Weite des Queders gegenüber der Weite der Stulpe beim Waschen ändert, wird der entsprechende Knopf g durch ein neben dem erwähnten Loch d liegendes Loch d gesteckt. Geringe Unterschiede bezüglich der Weite des Queders und der Stulpe werden auch durch das Gummiband i selbsttätig ausgeglichen.
Das Abnehmen der Stulpe erfolgt auf einfache und bequeme Weise dadurch, daß die ösen k des Gummibandes * mit den Knöpfen g außer Eingriff gebracht und darauf diese Knöpfe aus den Knopflöchern c, d herausgenommen werden.
Die mittels der beschriebenen Vorrichtung befestigte, auswechselbare Stulpe entspricht ihrem Aussehen nach einer festen Stulpe und wird auch so bequem wie eine feste Stulpe getragen. Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Vorrichtung besteht darin, daß die Stulpe ebenso wie eine lose Stulpe zweiseitig tragbar ist, d. h. im vorliegenden Fall kann die Stulpe, nachdem sie von dem Queder abgenommen worden ist, umgedreht und mit dem bisher außen gelegenen Ende wieder am Queder befestigt werden. Auf diese Weise ist eine wesentliche Verringerung des Wäsche^ Verbrauchs erzielt.

Claims (1)

  1. Pa tent-An spruch:
    Vorrichtung zum Befestigen von Stulpen an Hemdärmeln, bei der das innere Ende der Stulpe gegen die Innenseite des mit ihr durch Knöpfe verbundenen Ärmelqueders bündig anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ende der Stulpe (e) durch ein nachgiebiges, außen um den Ärmelqueder (a) geführtes und mit den Hemdärmelknöpfen (g) lösbar verbundenes Band (») o. dgl. gegen den Queder (a) gepreßt wird. "
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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