DE49251C - Verschlufs für Kleidungsstücke - Google Patents

Verschlufs für Kleidungsstücke

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Publication number
DE49251C
DE49251C DENDAT49251D DE49251DA DE49251C DE 49251 C DE49251 C DE 49251C DE NDAT49251 D DENDAT49251 D DE NDAT49251D DE 49251D A DE49251D A DE 49251DA DE 49251 C DE49251 C DE 49251C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
garment
attached
hook
slide
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49251D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. R. VlEHOFER, Mittelschuüehrer in Insterburg
Publication of DE49251C publication Critical patent/DE49251C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41FGARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
    • A41F1/00Fastening devices specially adapted for garments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. April 1889 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen durch einfaches Ziehen an einer Zugschnur zu öffnenden und zu verschliefsenden Vejrschlufs für Kleidungsstücke. Knöpfe und Knopflöcher fallen fort und es treten an deren Stelle dünne Blechplättchenpaare, von welchen das den Knopf ersetzende mit einer Oese, das das Knopfloch ersetzende mit einem über die Oese passenden Schlitz versehen ist. Aufserdem ist auf jedem der letzteren Plättchen ein mit einem Zahnsector verbundener Schliefshaken drehbar gelagert, welcher durch die über die, Schlitzplatte vortretende Oese hindurchtreten kann und hierdurch den Verschlufs herbeiführt. Zum Drehen der Schliefshaken behufs Herbeiführung des Verschlusses bezw. Oeffnung desselben dient ein auf einer gelenkigen oder biegsamen, sich der Form des Kleidungsstückes anpassenden Führung gleitender Schieber, welcher ebenfalls einige Zähne trägt und mittelst einer Zugschnur auf- und abwärts bewegt werden kann.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt den Verschlufs in geöffnetem, Fig. 2 in geschlossenem Zustande; Fig. 3 zeigt die Theile des am oberen Ende des Verschlusses befindlichen Hauptschlosses von der Rückseite; Fig. 4 ist ein Schnitt durch einen der übrigen Verschlüsse; Fig. 5 veranschaulicht den Schieber im Querschnitt.
Die Knöpfe des bisher üblichen Verschlusses sind durch die Plättchen α ersetzt, welche zwecks Festnähens an dem Kleidungsstück am Rande mit einer Reihe von Löchern versehen sind. Auf dem Plättchen α ist eine Oese b befestigt. Ueber die Plättchen d hinweg geht eine auf den Plättchen und eventuell auch auf dem Stoff des Kleidungsstückes befestigte Schnur bezw. glatte Gelenkkette c, welche mit dem oberen Ende an dem Theil d des Hauptschlosses, mit dem unteren Ende an einer Platte e befestigt ist, welche bei dem dargestellten, für Beinkleider bestimmten Verschlufs am Ende des Hosenschlitzes angenäht wird.
An dem gegenüberliegenden Rande des Kleidungsstückes sind an den entsprechenden Stellen die die Knopflöcher ersetzenden Plättchen f befestigt, welche je einen Schlitz g haben, durch welchen beim Ueberdecken der beiden Ränder des Kleidungsstückes die Oese b des zugehörigen Plättchens α hindurchtritt. Ueber die Plättchen f hinweg geht ebenfalls eine auf den Plättchen und eventuell auch auf dem Stoff befestigte Schnur bezw. glatte Gelenkkette c\ welche mit dem oberen Ende an dem zweiten Theil h des Hauptschlosses, mit dem unteren Ende an der Platte e befestigt ist.
Auf jedem Plättchen f ist drehbar ein Haken i gelagert, welcher bei geeigneter Drehung durch die über den Schlitz g etwas vorstehende Oese b hindurchtritt und hierdurch den Verschlufs herbeiführt.
Jeder der Haken i trägt eine sectorartige Verlängerung mit drei Zähnen k. Auf den Schnüren bezw. Gelenkketten c und c1 führt sich ein Schieber /, welcher auf der den Haken i zugekehrten Seite zwei Zähne k1 hat, die beim Verschieben des Schiebers in die Zähne k der Haken i eingreifen und letztere dadurch in entsprechendem Mafse nach rechts oder links drehen, je nachdem der Schieber
von unten nach oben oder in umgekehrter Richtung bewegt wird.
Der Schieber Z hat in der Mitte eine Bohrung, durch welche eine endlose Zugschnur m hindurchgezogen und unmittelbar vor und hinter dem Schieber verknotet wird. Die Schnur m läuft über eine auf dem Plättchen e angeordnete Rolle n, ferner über zwei in dem Schlofstheil h gelagerte Rollen nl und ri1 und schliefslich noch über eine Rolle n3, welche auf einem seitlich am Kleidungsstück befestigten Plättchen ο gelagert ist. An jedem der beiden Züge der Schnur ist ein Griff bezw. eine Quaste q bezw. ^1 befestigt, und zwar in solcher Lage, dafs, wenn die eine Quaste q sich am Hauptschlofstheil h befindet, die zweite Quaste q^ dicht neben dem Plättchen ο hängt.
Werden die Plättchen^" mit den Schlitzen g über die Oesen b gesteckt und wird nun die Quaste q von h nach ο hin gezogen, so bewegt sich der Schieber Z nach aufwärts, dreht hierbei die Schliefshaken i in die Oesen b hinein und bewirkt auf diese Weise den Verschlufs. Die Quaste ^1 gelangt hierbei bis nach dem Theil h des Hauptschlosses.
Will man den Verschlufs öffnen, so wird die Quaste q1 in ihre frühere Lage zurückgezogen, wodurch der Schieber Z wieder in seine untere Endstellung gelangt und hierbei während des Niedergleitens die Haken i aus den Oesen b herausdreht.
Damit die Haken i sowohl nach dem Verschlufs als auch nach dem Oeffnen derart gesichert werden, dafs sie sich nicht von selbst bezw. durch Reibung an irgend einem anderen Theil verdrehen können, sind in den Plättchen f bei r und r1 Reibungsspitzeri hochgedrückt. Beim Schliefsen des Hakens i mufs der oberste Zahn k über die Spitze r gleiten; letztere tritt alsdann in die Lücke zwischen dem ersten und zweiten Zahn und sichert hierdurch hinreichend die Schliefslage des Hakens i. Bei geöffnetem Schlofs wirkt die Spitze r1 in derselben Weise in der Lücke zwischen dem dritten und zweiten Zahn k.
Das Hauptschlofs besteht aus dem am Theil h befestigten Haken /i1 und der in dem Theil d angebrachten federnden Sperrklinke s, welche behufs Freigebens des Hakens h1 mit einem Zug s1 verbunden ist, an dem eine Quaste q1 hängt, so dafs durch Ziehen an der Quaste q2 und gleichzeitiges Ziehen am Haken h1 das Hauptschlofs bequem geöffnet werden kann, während es in geschlossenem Zustande einen unbedingt sicheren Verschlufs bietet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verschlufs für Kleidungsstücke, bei welchem ein auf zwei Schnüren oder Gelenkketten (c C1J geführter Schieber (I) beim Verschieben in der einen oder anderen Richtung eine Reihe von Haken (i), welche längs der Führungsketten auf dem einen Rande des Kleidungsstückes drehbar angeordnet und mit je einem Zahnsector versehen sind, in Oesen (b) ein- bezw. aus denselben herausdreht, welche an der zweiten Kante des Kleidungsstückes sitzen und durch das Zusammenwirken des Schiebers und der beiden Führungschnüre oder Ketten von selbst in die. für den Verschlufs erforderliche Lage treten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49251D Verschlufs für Kleidungsstücke Expired - Lifetime DE49251C (de)

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DE (1) DE49251C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3508305A (en) * 1968-03-12 1970-04-28 Gen Dynamics Corp Remotely actuated stressed structural fastener

Cited By (1)

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