DE500466C - Presse zum Formen von hohlen Halmzylindern (Garbenersatz) - Google Patents
Presse zum Formen von hohlen Halmzylindern (Garbenersatz)Info
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- DE500466C DE500466C DEP58839D DEP0058839D DE500466C DE 500466 C DE500466 C DE 500466C DE P58839 D DEP58839 D DE P58839D DE P0058839 D DEP0058839 D DE P0058839D DE 500466 C DE500466 C DE 500466C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/04—Plunger presses
- A01F15/046—Plunger presses with press-boxes
Landscapes
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- Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Presse zum Formen von als Garbenersatz
anzusprechenden hohlen Halmzylindern. Diese Halmzylinder sollen auf dem Felde aus
dem geschnittenen Erntegut hergestellt werden.
Das Pressen von Heu und ähnlichem bereits getrocknetem Gut in Form von Ballen
auf dem Felde in einer senkrechten Presse ist bereits bekannt. Nach der Erfindung erfolgt
die Pressung des geschnittenen Gutes in Form von an sich bekannten hohlen Zylindern
(deutsche Patentschrift 406800).
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar in
Abb. ι in Seitenansicht und in
Abb. 2 und 3 in einem Längsschnitt in zwei verschiedenen Stellungen.
In einem zweckmäßig fahrbaren Gestell 1 steht senkrecht ein Zylinder 2, der auf Rädern 3 in dem Gestell um seine Längsachse drehbar angeordnet ist. Seine Drehbewegung erhält der Zylinder 2 durch einen an ihm festen Zahnkranz 4, der mit einem Kegelrad 5 auf der Antriebswelle 6 kämmt. Der Zylinder2 ist oben offen und unten im wesentlichen durch einen abnehmbaren Boden 7 verschlossen.
In einem zweckmäßig fahrbaren Gestell 1 steht senkrecht ein Zylinder 2, der auf Rädern 3 in dem Gestell um seine Längsachse drehbar angeordnet ist. Seine Drehbewegung erhält der Zylinder 2 durch einen an ihm festen Zahnkranz 4, der mit einem Kegelrad 5 auf der Antriebswelle 6 kämmt. Der Zylinder2 ist oben offen und unten im wesentlichen durch einen abnehmbaren Boden 7 verschlossen.
Im oberen Teil des Gestelles 1 ist eine Preßspindel 8 längsverschiebbar gelagert, die
ihren Antrieb von dem als Spindelmutter 9 ausgebildeten Zahnrad erhält. Dieses wird
durch eine Kette 10 von der Vorgelegewelle 11
der Antriebswelle 6 angetrieben. Die Spindel 8 endigt unten in eine Preßplatte 12, die
dem Innendurchmesser des Zylinders 2 entspricht und'jnit einem zylindrischen Kern
13 verbunden ist, der den Innenraum des Zylinders 2 in seiner ganzen Länge ausfüllt
und mit ihm einen Hohlzylinder bildet.
Seitlich vom Gestell 1 ist eine Schüttelrutsche 14 angebracht, die ihren Antrieb
durch das Exzentergestänge 15 von der Hauptwelle 6 erhält. Eine Doppelkupplung
16 auf der Welle 6 gestattet je nach ihrer Stellung den abwechselnden Antrieb des
Drehzylinders 2 samt Schüttelrutsche 14 oder der Vorgelegewelle 11. Eine auf dieser angebrachte
Kupplung 17 ermöglicht das Inbetriebsetzen oder Stillsetzen der Preßspindel 8.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Das geschnittene Erntegut (Gras, Luzerne, Getreide und anderes) wird in bekannter
Weise auf ein Förderband 18 geworfen, von diesem nach oben befördert und auf die
Schüttelrutsche 14 abgelegt. Diese befördert das Gut über die schiefe Rinne ig hinweg
in das Innere des Zylinders 2, wobei sich dieser langsam dreht. Das Gut sammelt sich,
wie Abb. 2 zeigt, zwischen dem Kern 13 und der Außenwand des Zylinders 2 an und nimmt
auf diese Weise die Form des Hohlzvlinders
an. Ist der Zylinder 2 gefüllt, so wird durch Umlegen der Kupplung 16 der Antrieb des
Zylinders 2 und der Schüttelrutsche 14 abgestellt, wodurch die Vorgelegewelle 11 und bei
entsprechender Stellung der Kupplung 17 die Preßspindel in Tätigkeit gesetzt wird. Die
.Preßplatte 12 geht nach unten und preßt das geschnittene Gut, wie Abb. 3 zeigt, auf etwa
-/3 seines ursprünglichen Rauminhalts zusammen.
Hierbei ist der zylindrische Kern 13 durch eine entsprechende Öffnung des
Bodens 7 gedrungen. Letzterer läuft bei der Drehbewegung des Zylinders 2 mit um
(S. Abb. 2). Beim Inbetriebsetzen der Preßspindel 8 wird der Boden 7 gelöst und während
des Pressens auf einen im Gestell 1 verfahrbaren Wagen 20 abgelegt (Abb. 3). Ist
die Form 21 fertig, so läßt man die Preßplatte
mit dem zylindrischen Kern wieder in die Höhe gehen und zieht den Wagen 20 mit dem Boden 7 beiseite. Hierauf setzt man
die Form 21 erforderlichenfalls durch nochmalige Betätigung des Preßstempels 12 auf
einen tiefer stehenden Wagen 22 ab, wo sie zur Erhöhung der Standsicherheit und für
die Beförderung eine Ummantelung 23 aus Drahtmaschen, gelochtem Blech o. dgl. erhält,
die mittels Verschlusses 24 leicht geschlossen und wieder geöffnet werden kann.
Zur erneuten Inbetriebsetzung der Einrichtung wird der auf dem ersten Wagen 20
befindliche Boden 7 dann wieder an dem Preßzylinder 2 angebracht (Abb. 2).
Die beschriebene Presse kann sowohl auf dem Felde als auch auf dem Hofe oder in
der Scheune benutzt werden.
Claims (4)
1. Presse zum Formen von hohlen Halmzylindern (Garbenersatz), gekennzeichnet
durch eine aus einem Zylinder (2) und einem zylindrischen Kern (13)
gebildete Hohlzylinderform; in welche das geschnittene Gut von Hand oder durch bekannte Fördervorrichtungen eingefüllt
und alsdann zusammengepreßt wird.
2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem drehbaren Zylinder (2), der mit einem lösbaren Boden (7) versehen ist, ein zylindrischer Kern
(13) an der Preßplatte (12) befestigt und mit ihr längsverschieblich angeordnet ist.
3. Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der lösbare Zylinderboden
(7) während der Preßbewegung auf einer besonderen Unterlage (20) aufruht, die zweckmäßig verfahrbar ist.
4. Presse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem
Boden (20) auf dem zur Beförderung des Halmzylinders (21) nach dem Verlassen
der Form dienenden Wagen (22) zur Aufnahme jedes Halmzylinders je eine luftdurchlässige und leicht lösbare Ummantelung
(23, 24) aufgesetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP58839D DE500466C (de) | 1928-10-24 | 1928-10-24 | Presse zum Formen von hohlen Halmzylindern (Garbenersatz) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP58839D DE500466C (de) | 1928-10-24 | 1928-10-24 | Presse zum Formen von hohlen Halmzylindern (Garbenersatz) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500466C true DE500466C (de) | 1930-06-21 |
Family
ID=7389055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP58839D Expired DE500466C (de) | 1928-10-24 | 1928-10-24 | Presse zum Formen von hohlen Halmzylindern (Garbenersatz) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500466C (de) |
-
1928
- 1928-10-24 DE DEP58839D patent/DE500466C/de not_active Expired
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