DE500413C - Antriebsvorrichtung fuer Iautsprechende Telephone o. dgl. mit permanentem Magneten - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer Iautsprechende Telephone o. dgl. mit permanentem MagnetenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R11/00—Transducers of moving-armature or moving-core type
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Description
Die Erfindung betrifft die Antriebsvorrichtung von lautsprechenden Telephonen. Bei
diesen ist es üblich, eine elektrische Einrichtung anzuwenden, die aus einem-permanenten
Magneten, Sprechspulen und einem Anker besteht, der in Schwingungen versetzt wird,
und die Schwingungein des Ankers durch eine mechanische Verbindung zwischen dem Anker
und einer Membran in Schallwellen umzuformen. Die Verbindung des permanenten Magneten mit den Sprechspulen machte bei
derartigen Anordnungen beträchtliche Schwierigkeiten, weil der permanente Magnet gebohrt,
gefräst oder in anderer Weise bearbeitet werden mußte, um seine Vereinigung mit den anderen Teilen der Vorrichtung zu
erleichtern.
Gemäß der Erfindung soll die Verbindung des permanenten Magneten und der Sprech-
ao spulen eines Telephons durch Mittel erfolgen, die eine Änderung der Form oder Gestaltung
des permanenten Magneten durch Bohren, Fräsen oder andere Bearbeitung mit Hilfe von Maschinen, wie dies bisher üblich war,
as nicht nötig machen. Zu diesem Zweck sieht
die Erfindung Mittel zur leichten Verbindung des permanentem Magneten und der Sprechspulen
einer solchen Vorrichtung und zur Aufrechterhaltung der wirksamen Beziehung der Teile zueinander in der Weise vor, daß
diese Mittel vollständig außerhalb des Magnetkörpers liegen, im Gegensatz zu denjenigen
Konstruktionen, welche den Magnetkörper durchdringende Mittel anwenden.
Weiter sieht die Erfindung Mittel vor, um die Sprechspulen den permanenten Magneten
von verschiedener Größe und Abmessung anzupassen. Diese Mittel umfassen einstellbare
Befestigungsvorrichtungen, welche den Körper des Magneten nicht durchdringen oder
mit ihm in Berührung sind.
Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß ebenso wie bei bekannten
Antrieben eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Anker und der Membran vorgesehen sein kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht.
Abb. ι ist eine schaubildliche Darstellung der gesamten Vorrichtung in zusammengebautem
Zustande,
Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 von Abb. i,
Abb. 3 eine Ansicht, zum Teil im Schnitt nach der Linie 3-3 von Abb. 2,
Abb. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 von Abb. 3 tittid
Abb. 5 eine schaubildliche Darstellung der den Anker tragenden Brücke.
in ι ■-: r ;
Die das Telephon betätigende Vorrichtung besteht aus einem permanenten Magneten ι
und einem Paar Sprechspulen 2, die zwischen den Schenkeln des permanenten Magneten 1
angeordnet sind, der als U-förmiger Magnet dargestellt ist, aber auch kreisrund, hufeisenförmig
oder anderswie gestaltet .sein kann. Die Schenkel ia und iö des Magneten 1 sind
mit Polschuhen 3 und 4 versehen, 'die mit den entsprechenden Schenkeln des Magneten
mit Hilfe von zwischen den Polschuhen und den Magneten eingesetzten eisernen Blöcken 5
und 6 magnetisch verbunden sind, während die entgegengesetzten Enden der Polschuhe
von dem Magneten 1 mittels der Zwischenstücke 7 und 8 aus Messing oder einem
anderen nichtmagnetischen Material, die in Größe und Dicke den eisernen Blöcken 5
und 6 entsprechen, magnetisch isoliert sind. Die Polschuhe 3 und 4 und die zwischen
die Polschuhe und den Magneten eingesetzten Blöcke 5, 6, 7 und 8 werden mit Hilfe
von quer angeordneten Verbindungsbolzen. 9 fest miteinander zusammengeklemmt. Bei
dieser besonderen Verbindungsart bleibt der Magnetkörper 1 unversehrt, während die Polschuhe
3 und 4 für den 'Durchgang der Bolzen 9 mit geeigneten Öffnungen versehen sind,
und es ist ersichtlich, daß bei einer derartigen Anordnung der Polschuhe und des Magneten
ι die ersteren mit dem letzteren fest verbunden werden können, ohne daß es notwendig
ist, den Magneten 1 durch Bohren1, Fräsen oder andere Bearbeitung den Befestigungsniitteln
anzupassen, wie dies bisher üblich war.
Aus Abb. ι ist ersichtlich, daß die Sprechspulen
2 innerhalb des Magneten 1 und zwischen den Polschuhen 3 und 4 angeordnet
sind. Diese Anordnung wird dadurch ermöglicht, daß die Kerne 10 und 11 der Sprechspulen
quer zwischen den Polschuhen 3 und 4 gelagert sind. Die Kerne 10 und Ii sind vorzugsweise
an dem einen Ende mit Gewinde 12 versehen, so daß sie mit Hilfe der einstellbaren
Muttern 14 und 13 mit dem1 Polschuh 3
fest verbunden werden können. Der Polschuh 4 ist mit Öffnungen 15 und 16 versehen, die mit
den Kernen ι ο und 11 in gleicher Richtung
liegen und mit Ringen oder Büchsen 17 aus Fiber ausgestattet sind, so daß die Kerne von
dem Polschuh 4 magnetisch isoliert sind. Infolge dieser Anordnung bilden die Kerne 10
und 11 mit dem Magneten einen geschlossenen metallischen, magnetischen Stromkreis,
mit Ausnahme der durch die Isolierringe 17 ausgefüllten Zwischenräume. Bei dieser Verbindung
ist es wichtig, daß die von den Iso> lierringen 17 ausgefüllten Luftspalte zwischen
den Kernen 10 und 11 einerseits und dem Polschuh
4 anderseits etwas größer sind als der zwischen den Enden der Kerne und dem Anker vorhandene Luftspalt, so daß der wirksame
Kraftlinienfluß sich über dem letztgenannten Luftspalt vollzieht.
Auf den Kernen ι ο und 11 sind in geeigneter
Weise die Sprechspulen 2 angeordnet, die vorzugsweise in entgegengesetzter Richtung
gewickelt sind. Die Kerne 10 und 11 dienen auch als Stütze für einen Block 20 aus
Isoliermaterial, auf welchem geeignete Anschlußklemmen 21 und 22 angeordnet sind,
die zur Aufnahme von Verbindungsleitungen mit einem Radioempfangsgerät oder einer
anderen Energiequelle bestimmt sind. Der Block 20 kann bei 18 und 19 in geeigneter
Weise für den Durchgang der Befestigungs·- bolzen 9 mit Aussparungen versehen sein.
' Die freien Enden der Kerne ι ο und 11
liegen im wesentlichen bündig mit der Außen»· fläche des Polschuhes 4 und können in dieser
Stellung mit Hilfe der einstellbaren Muttern 13 und 14 auf den Kernen 10 und 11 leicht
eingestellt werden. Mit den Kernen 10 und 11
arbeitet ein Anker 23 zusammen, der auf dem Polschuh 4 mit Hilfe eines Joches oder einer
Brücke 24 angeordnet ist (Abb. 5). Der Anker
23 wird von diesem Joch in räumlicher Entfernung von dem Polschuh 4 und den freien
Enden der Kerne 10 und 11 gehalten. Obwohl
der den Anker tragende Teil 24 von irgendeiner geeigneten Form sein kann, findet
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein E-förmiges Stück Verwendung, dessen Rückenoder
Jochteil 25 rechtwinklig zu der Ebene der Arme abgebogen ist. Diese Bauart ist aus
Abb. 5 deutlich ersichtlich, in welcher der Rückenteil 25 und die Arme 26 und 27 als in
rechtwinklig zueinander angeordneten Ebenen liegend gezeichnet sind. Wie aus Abb- 1 und 2
ersichtlich, ist die den Anker tragende Brücke
24 an dem Polschuh 4 durch geeignete Schrau^ ben oder Nieten 28 befestigt. Zu diesem
Zweck sind die Schenkel 26 und der Polschuh 4 an den geeigneten Stellen mit Löchern
versehen. Der den Anker 23 tragende Arm 27 ist etwas aus der Ebene der Arme-26
herausgerückt, so daß, wenn die Brücke auf dem Polschuh 4 befestigt ist, dieser Arm 27
in einer zum Polschuh 4 parallelen, -aber räumlich ein wenig getrennten Ebene liegt, zu
dem Zweck, zwischen dem Anker 23 und den Enden der Kerne 10 und 11 einen engen Luftspalt
herzustellen. Der Arm 27 und der Anker sind mit geeigneten Aussparungen zur Aufnahme der den Anker mit der Brücke verbindenden
Befestigungsmittel versehen.
Die Brücke 24 ist aus elastischem Material hergestellt, so daß der Arm 27 genügend
elastisch ist, um den Anker parallel zu dem Polschuh 4 zu halten und in diese Stellung
zurückzuziehen, wenn nach einer Anziehung
des Ankers durch den Magneten die Richtung des Kraftlinienflusses in dem magnetischen
Stromkreis umgekehrt wird.
Der Anker 23 steht mit der Membran durch das bei 29 angedeutete Mittel in Verbindung.
Die in der Zeichnung gezeigte Anordnung stellt somit eine einfache, aber sichere Vorrichtung
zur Verbindung des permanentem
xo Magneten mit den Sprechspulen eines Telephons dar, welche ein Bohren, Fräsen oder
irgendeine andere Bearbeitung des Magnetkörpers nicht erforderlich macht. Ferner ist
die Anordnung des Ankers in bezug auf den Magneten derart, daß bei jeder Schwingung des
Ankers der Luftspalt in dem magnetischen Stromkreis durch das Ankermetall überbrückt
wird, wodurch der magnetische Stromkreis geschlossen wird und dem Anker und der Membran ein kräftiger und bestimmter Antrieb
erteilt wird. Dadurch, daß die Kerne 10 und 11 mit Schraubengewinden 12 versehen
sind, können die Muttern 13 und 14 so verstellt werden, wie es für verschieden belmessene
Magnete notwendig ist und dabei doch die Kerne ι ο und 11 gegenüber dem
Polschuh 4 in der richtigen Lage halten.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι . Antriebsvorrichtung für lautsprechende Telephone ο. dgl. mit permanentem Magneten und auf entgegengesetztein Seiten der Magnetschenkel angeordneten PoI-schuben, die je mit einem der Schenkel magnetisch verbunden und von dem aaideren Schenkel magnetisch isoliert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe durch zwischen den Magnetschenkeln sich erstreckende Befestigungsmittel mit dem Magneten verbunden sind.
- 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je einem Ende jedes Polschuhes und einem Schenkel des Magneten ein Block aus magnetischem Material und zwischen dem anderen Ende jedes Polschuhes und dem anderen Schenkel des Magneten ein Block aus nichtmagnetischem Material angeordnet ist.
- 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe aus flachen Platten bestehen.
- 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter dem'Einfluß der Spre.chspulenkerne stehen»- der Anker auf, dem von den Kennen, der Sprechspuilen getrennten Polschuh angeordnet ist.
- 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Tragen des Ankers auf der Außenseite des einen Polschuhes befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US159552A US1782094A (en) | 1927-01-07 | 1927-01-07 | Electrical movement for loud-speakers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500413C true DE500413C (de) | 1930-06-24 |
Family
ID=22573025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH114642D Expired DE500413C (de) | 1927-01-07 | 1928-01-07 | Antriebsvorrichtung fuer Iautsprechende Telephone o. dgl. mit permanentem Magneten |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1782094A (de) |
| BE (1) | BE347742A (de) |
| DE (1) | DE500413C (de) |
| FR (1) | FR646686A (de) |
| GB (1) | GB283213A (de) |
-
0
- BE BE347742D patent/BE347742A/xx unknown
-
1927
- 1927-01-07 US US159552A patent/US1782094A/en not_active Expired - Lifetime
-
1928
- 1928-01-02 GB GB35/28A patent/GB283213A/en not_active Expired
- 1928-01-03 FR FR646686D patent/FR646686A/fr not_active Expired
- 1928-01-07 DE DEH114642D patent/DE500413C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE347742A (de) | |
| US1782094A (en) | 1930-11-18 |
| FR646686A (fr) | 1928-11-14 |
| GB283213A (de) | 1928-09-20 |
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