DE525850C - Federnde Schwingspulenlagerung fuer elektrodynamische Schallgeraete - Google Patents

Federnde Schwingspulenlagerung fuer elektrodynamische Schallgeraete

Info

Publication number
DE525850C
DE525850C DEE38660D DEE0038660D DE525850C DE 525850 C DE525850 C DE 525850C DE E38660 D DEE38660 D DE E38660D DE E0038660 D DEE0038660 D DE E0038660D DE 525850 C DE525850 C DE 525850C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
resilient
springs
voice coil
coil mounting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE38660D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELECTRICAL REASEARCH PRODUCTS
Original Assignee
ELECTRICAL REASEARCH PRODUCTS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELECTRICAL REASEARCH PRODUCTS filed Critical ELECTRICAL REASEARCH PRODUCTS
Application granted granted Critical
Publication of DE525850C publication Critical patent/DE525850C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02Details
    • H04R9/04Construction, mounting, or centering of coil
    • H04R9/041Centering
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02Details
    • H04R9/04Construction, mounting, or centering of coil
    • H04R9/041Centering
    • H04R9/042Centering by pressurised air

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Schallgeräte, insbesondere auf elektrodynamische Lautsprecher.
Bei Schallgeräten, in welchen eine zylindrische Spule in einem ringförmigen magnetischen Feld verwendet wird, um eine Kolbenmembran zu bewegen, ist es von Vorteil, daß der Zwischenraum zwischen den Polen der Magnete und der Spule so klein wie möglich gehalten wird, weil dadurch der Fluß in dem Felde am wirksamsten ausgenutzt werden kann. Wenn die Spule von Sprechströmen durchflossen wird und große Amplituden ausführt, ist es wichtig, daß sie sich in Richtung ihrer Achse bewegt, damit sie nicht gegen die Polstücke reibt. Es war aber bis jetzt mit Schwierigkeiten verbunden, die Spule in einem magnetischen Spalt der erwähnten Art derart zu zentrieren, daß die freie Schwingung der Spule und der mit ihr verbundenen Membran nicht beeinträchtigt wurde. Es ist vorgeschlagen worden, zur Lagerung von Spulen, die für den Antrieb einer Kolbenmembran dienen sollen, radial angeordnete Blattfedern zu verwenden. Diese Blattfedern wurden mit Riffelungen, Wellen o. dgl. versehen, um ihnen eine genügend große Biegsamkeit zu geben. Derartige geriffelte Federn sind aber nur dann imstande, den radialen Bewegungen der Spule einen größeren Widerstand entgegenzustellen, wenn sie so steif sind, daß sie gleichzeitig die axialen Bewegungen der Spule stark hemmen.
Gemäß vorliegender Erfindung sind die zur Lagerung einer Schwingspule dienenden Blattfedern paarweise zusammengefaßt und mit ihren Enden aneinander angelenkt, so daß die Punkte, an denen die Federn mit der Spule verbunden sind, nur eine geradlinige axialeBewegung ausführen können. Die Blattfedern sind vorzugsweise derart angeordnet, daß ihre Flachseiten senkrecht zur Spulenachse gerichtet sind, und ihre Blattstärke ist zweckmäßig nur gering, so daß in axialer Richtung die Bewegungen der Spule nur unerheblich gehemmt werden. Die Federn haben aber in Richtungen senkrecht zur Spulenachse eine ausreichende Breite, um den Bewegungen der Spule in den Querrichtungen senkrecht zur Spulenachse einen sehr großen Widerstand entgegenzustellen.
Die Federn sind vorzugsweise derart mit der Spule verbunden, daß ihre Längsseiten oder Ränder tangential zur Spule oder Spulenträger oder parallel zu Tangenten dieser Teile verlaufen. Ferner sind sie zweckmäßig in gleichen Abständen voneinander auf dem Spulenumfang angeordnet. Die Federn können als Leiter des elektrischen Stromes im Stromkreis der Spule verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung isin der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
In Abb. ι ist eine Membran ι dargestellt welche aus einem Abschnitt in der Form eine: abgestumpften Kegels und aus einem kegelförmigen Abschnitt zusammengesetzt ist. Der äußere Rand oder Boden der Membran ι ist mittels des biegsamen Ringes 4 zwischen dem Tragring 5 und dem Klemmring 6 befestigt. Der Ring 4, welcher beispielsweise aus Seide, Gummi, dünnem Leder o. dgl. hergestellt ist, kann durch Klebstoff oder in anderer zweckmäßiger Weise mit der Membran verbunden werden.
Zu den Betätigungsmitteln für die Membran gehört eine Spule 8, welche einen leichten, dünnen Zylinder 16 umgibt, der mit mehreren Lappen 15 versehen ist. Diese Lappen können mit dem Zylinder ein zusammenhängendes Ganzes bilden oder auf diesem befestigt sein. Bei der hier dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der Teil 16 aus Metall hergestellt, doch kann derselbe auch aus Isoliermaterial bestehen. Der Zylinder 16 ist zweckmäßig am oberen Ende des abgestumpften Kegels befestigt. Als Befestigungsmittel kann beispielsweise Kitt verwendet werden. Die Spule liegt in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen den konzentrischen Polstücken 11 und 13. Das Polstück 13 ist mit dem Kern 10 aus einem einzigen Stück hergestellt. Der Kern 10 trägt eine Spule 12, durch welche Gleichstrom gesandt werden kann, um in dem ringförmigen Raum ein starkes magnetisches Feld zu erzeugen. Gegebenenfalls kann auch ein Dauermagnet verwendet werden, um den Fluß in dem Luftzwischenraum herzustellen. Klemmen 32 können verwendet werden, um die Enden der Spule 12 mit einer Gleichstromquelle zu verbinden. Das Polstück 11 ist lösbar mit dem Kern 10 verbunden, so daß die Spule 12 ohne Schwierigkeiten auf den Kern aufgebracht werden kann. Die lösbare Verbindung zwischen Polstück und Kern kann beispielsweise mittels Schrauben 58 hergestellt werden. Auf dem Polstück 11 ist mittels Schrauben 34 ein Ring 36 befestigt, der mit mehreren Armen 30 versehen ist, welche vorzugsweise mit dem Ring zusammen aus einem einzigen Materialstück hergestellt sind. Die Ringe 36 und 5 und die Arme 30 können aber auch getrennte Körper bilden, die zweckmäßig miteinander verbunden sind. Wenn veränderliche Ströme die Spule 8 durchfließen, werden Spule und Membran als eine Einheit schwingen. Damit der Fluß im Luftzwischenraum zweckmäßig ausgenutzt werden kann, ist es wünschenswert, daß die Spule und ihr Tragkörper den größten Teil des Luftzwischenraumes ausfüllen. Da die Membran an ihrem Rand nachgiebig unterstützt wird, ist bei der Spule eine gewisse Neigung zur Seitenbewegung vorhanden. Um die Spule zu zentrieren und um eine lineare Bewegung derselben im Verhältnis zur Spulenachse und zur Achse des Luftzwischenräumes zu sichern, sind mehrere leichte Federn 14 (Abb. 2 und 3) vorgesehen, die in gleichen Abständen voneinander tangential zur Spule angeordnet sind. Das eine Ende jeder Feder ist mit einem der Lappen 15 und das andere Ende mit dem ringförmigen Pol 11 verbunden.
Jede Feder 14 wird vorzugsweise aus einem einzigen Stück aus dünner Bronze o. dgl. hergestellt. Die Enden der Feder sind, wie bei 35 angedeutet, gekrümmt, und die Außenseiten sind bei 56 mit Falten versehen. Das eine Ende der Feder 14 ist mittels der Schraube 21, der Isolierbüchse 22, der isolierenden Unterlagsscheibe 23 und der metallischen Unterlagsscheibe 24 am Lappen 15 isoliert befestigt. Der Boden der Feder 14 ist mittels der Schraube 42 mit der Klemme 54 verbunden, die auf dem Polstück 11 isoliert angeordnet ist und von der Schraube 39, der Isolierbüchse 43 und der Isolierplatte 41 festgehalten wird. Die beiden Enden der Spule 8 sind mit den Schrauben 21 zweier Federn verbunden, indem sie in Schlitzen in diesen Schrauben durch Lötung befestigt sind.
Die Enden der Spule 8 können selbstverständlich auch unter den Köpfen der Schraube 21 angeordnet sein. Die Federn bilden in dieser Weise Glieder im elektrischen Stromkreis der beweglichen Spule. Dadurch, daß der Außenanschluß der Spulen in der oben beschriebenen Weise ausgeführt wird, werden Biegungen und dadurch ebenfalls Brüche vermieden, die durch Kristallisierungen in dem schwachen elektrischen Leiter der Spule entstehen können. Von der Klemme 54 führen Drähte 50 zu Kontakten 51, die auf dem Winkelstück 52 sitzen, welches wiederum von dem Ring 36 getragen wird.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Federnde Schwingspulenlagerung für elektrodynamische Schallgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spule tragenden Blattfedern paarweise zusammengefaßt und mit ihren Enden aneinander angelenkt sind, so daß die Punkte, an denen die Federn mit der Spule verbunden sind, nur eine geradlinige axiale Bewegung ausführen können.
2. Federnde Schwingspulenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern derart angeordnet sind, daß ihre Flachseiten senkrecht zur Spulenachse gerichtet sind und daß sie eine so geringe Blattstärke aufweisen, daß sie in axialer Richtung die Bewegungen der Spule nur unerheblich hemmen, während sie in Richtungen senkrecht zur Spulenachse eine ausreichende Breite besitzen, um Bewegungen der Spule in den Querrichtungen (d. h. senkrecht zur
Spulenachse) einen großen Widerstand entgegenzustellen.
3. Federnde Schwingspulenlagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn derart mit der Spule verbunden sind', daß ihre Längsseiten oder Ränder tangential zum Spulenträger (16) oder parallel zu Tangenten des Spulenträgers verlaufen.
4. Federnde Schwingspulenlagerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn in gleichen Abständen voneinander auf dem Spulenumfang angeordnet sind.
5. Federnde Schwingspulenlagerung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Federn der Spule elektrischen Strom zuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE38660D 1928-03-31 1929-01-25 Federnde Schwingspulenlagerung fuer elektrodynamische Schallgeraete Expired DE525850C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US266147A US1925659A (en) 1928-03-31 1928-03-31 Acoustic device

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE525850C true DE525850C (de) 1931-05-29

Family

ID=23013372

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE38660D Expired DE525850C (de) 1928-03-31 1929-01-25 Federnde Schwingspulenlagerung fuer elektrodynamische Schallgeraete

Country Status (4)

Country Link
US (1) US1925659A (de)
DE (1) DE525850C (de)
FR (1) FR669581A (de)
GB (1) GB308776A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE836808C (de) * 1950-05-07 1952-04-17 Friedrich Skwarczynski Lautsprechermembrane zur verzerrungsfreien Wiedergabe eines breiten Frequenzbandes bei gleichmaessiger Abstrahlung und Streuung in den Raum sowie Unterdrueckung des mittleren Frequenzbereiches
DE971442C (de) * 1954-08-29 1959-01-29 Standard Elek K Lorenz Ag Dynamischer Lautsprecher

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2512323A (en) * 1946-09-09 1950-06-20 Radio Frequency Lab Inc Reentrant diaphragm with central closure member
US2548235A (en) * 1947-03-13 1951-04-10 Rca Corp Transformerless audio output system
US2835832A (en) * 1954-05-03 1958-05-20 Calidyne Company Inc Vibration generating apparatus
DE1132833B (de) * 1959-02-16 1962-07-05 Zoellner & Co Schalltrichter fuer akustische Signalgeraete
US3076520A (en) * 1959-05-21 1963-02-05 Claude C Farwell Loud speaker
US8540049B2 (en) 2010-12-23 2013-09-24 Bose Corporation Acoustic diaphragm suspending

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE836808C (de) * 1950-05-07 1952-04-17 Friedrich Skwarczynski Lautsprechermembrane zur verzerrungsfreien Wiedergabe eines breiten Frequenzbandes bei gleichmaessiger Abstrahlung und Streuung in den Raum sowie Unterdrueckung des mittleren Frequenzbereiches
DE971442C (de) * 1954-08-29 1959-01-29 Standard Elek K Lorenz Ag Dynamischer Lautsprecher

Also Published As

Publication number Publication date
US1925659A (en) 1933-09-05
FR669581A (fr) 1929-11-18
GB308776A (en) 1930-04-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE525850C (de) Federnde Schwingspulenlagerung fuer elektrodynamische Schallgeraete
DE112016003644T5 (de) Stator und Motor
DE102017128364A1 (de) Motor
DE2058215A1 (de) Elektromechanischer Wandler
CH109033A (de) Elektrodynamisches Telephon.
DE892166C (de) Strahlungsschutzanordnung fuer die Wicklung von Hochspannungstransformatoren
DE456570C (de) Elektrodynamisches Telephon
DE578010C (de) Elektrodynamisches Antriebssystem fuer den Schallstrahler von Lautsprechern mit drehbarer Schwingspule
DE547454C (de) Elektromagnetisches Triebwerk mit buerstenartigen Triebgliedern
DE449890C (de) Elektrische Kleinmaschine fuer Fahrzeugbeleuchtung o. dgl.
DE1466663C3 (de) Drehspulgalvanometer
DE973746C (de) Gleichstromkleinstmotor mit eisenlosem Glockenanker und dreiteiligem Kollektor
AT220225B (de) Rotierende elektrische Maschine
DE428316C (de) Drehkondensator
DE526963C (de) Lautsprechendes Telephon
DE447620C (de) Elektrodynamisches Telephon
CH215788A (de) Elektroakustischer Apparat.
DE339085C (de) Elektromagnetischer Schallsender und -empfaenger fuer Unterwasserschallwellen
DE857250C (de) Pendelumrichter
DE646784C (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Registrierung mehrerer elektrischer Stroeme beliebiger Art
AT105954B (de) Elektrostatisches Telephon bzw. Mikrophon, insbesondere Lautsprecher.
DE663822C (de) Schwachstromelektromotor
DE603561C (de) Vorrichtung zur Verbindung der Tragscheibe mit der Schwingspule und der Kegelstumpfmembran elektrodynamischer Lautsprecher
DE601826C (de) Lautsprecher mit freistrahlender Flaechenmembran
DE1172728B (de) Elektromagnetischer Fernhoerer