DE499714C - Vorrichtung zum UEbertragen von Blut - Google Patents

Vorrichtung zum UEbertragen von Blut

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DE499714C
DE499714C DEM99994D DEM0099994D DE499714C DE 499714 C DE499714 C DE 499714C DE M99994 D DEM99994 D DE M99994D DE M0099994 D DEM0099994 D DE M0099994D DE 499714 C DE499714 C DE 499714C
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blood
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Gustav Maschmann
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    • A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00—Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/60—Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source
    • A61M1/63—Containers for suction drainage, adapted to be used with an external suction source with means for emptying the suction container, e.g. by interrupting suction
    • A—HUMAN NECESSITIES
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    • A61M1/00—Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
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Description

  • Vorrichtung zum Übertragen von Blut Vorrichtungen zum Übertragen von Blut finit einem an die Saug- und Druckleitung angeschlossenen Mehrwegehahn sind bekannt. Bei diesen Vorrichtungen läuft die zu übertragende Flüssigkeit selbsttätig zu, oder die Förderung wird durch exzentrisch angeordnete Druckrollen bewirkt, die den Saug- oder Druckschlauch zusammenpressen. Diese Art der Vbertragung von Blut ist aber unzuverlässig, weil die Druckrollen stets durch Verstellen von Hebeln eingestellt werden müssen, so claß eine gefühlsmäßige Regelung der Satig- oder Druckwirkung nicht möglich ist. \'or allem besteht seither aber auch der Mangel, claß sich in den Schläuchen Luftbläschen bilden können, die mit übertragen werden, und daß es nicht möglich ist, die zu übertragende Flüssigkeit auf ihre Beschaffenheit hin zu beobachten und die zu übertragende Flüssigkeitsmenge zu überwachen.
  • Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sieh der Erfindungsgegenstand technisch dadurch, daß an dem Mehrwegehahn unmittelbar zwei Pumpenzylinder angeschlossen sind, die abwechselnd als Saug- und Druckpumpe wirken, so claß in ununterbrochenem Arbeitsgang eine blasenfreie i'bertragung von Blut erfolgen kann. In baulicher Beziehung ist beim Erfindungsgegenstand .eigenartig, da13 die Pumpenzylinder derart geneigt zueinander und zur Horizontalen angeordnet sind, daß ihre von den Kolbenstangen durchdrungenen Böden höher liegen als dieAnschlugstellen der Pumpenzylinder an den Mehrwegehahn.
  • Diese Ausgestaltung der Vorrichtung bietet den Vorteil, daß während der Abgabe des Blutes an den Patienten gleichzeitig gesundes Blut vom Spender entnommen wird, so daß das Blut :in warmem Zustand ununterbrochen und schnell übertragen wird und frei von Gerinnsel und Luftblasen ist. Während der tIertragung kann es auf seine Beschaffenheit hin beobachtet werden, und die zti übertragende Blutmenge kann an einer auf den Pumpengehäusen angebrachten Skala leicht abgelesen werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung veranschaulicht, un,d zwar zeigen Abb. r die Kolben und den Vierwegehahn voneinander getrennt, AM. 2 die Vorrichtung bei Aufnahme frischen Blutes und Abb. 3 -die Vorrichtung bei gleichzeitiger Aufnahme und Abgabe des frischen Blutes, während Abb. a eine schatibild.l,iclie Darstellung der Vorrichtung in der Gebrauchslage erkennen läßt.
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht aus einem Mehrwegehahn a, an den unmittelbar zwei Pumpenzylinder 5, 6 ,angeschlossen sind, die zweckmäßig aus durchsichtigem Stoff, wie Glas o. dgl., bestehen und abwechselnd als Saug- und Druckpumpe wirken. Das Küken 3 des iNlehrwegehahnes 2 hat in Kurvenform verlaufende Bohrungen 4, .4a, die je nach Stellung des Kükens eine Verbindung zwischen den Pumpenzylindern 5; 6 und dein .an das Hahngehäuse 2 anschließenden Leitungen 7, 8 herstellen, von .denen die Leitung 8 zur Blutabgabe an den Patienten und die Leitung 7 zur Blutaufnahme vom Spender dient. Die Pumpenzylinder 5, 6 sind nach denn Mehrwegehahn zu geneigt auf der Grundplatte i angeordnet, damit etwa entstehende- Luftbläschen sich an höchster Stelle sammeln können. An der Leitung 8 ist ein mit Absperrorgan 9 versehener Stutzen angeordnet, der dazu dient, die Einrichtung zwecks Reinigung und Verhütung der Bildung von Blutgerinnsel mit Kochsalzlösung zu durchspülen oder die Vorrichtung für andere Injektionsflüssigkeit als Blut, beispielsweise Kochsalzlösung, zu benutzen, die dann durch den mit Absperrorgan 9 versehenen Stutzen zugeführt wird. Die Pumpenzylinder 5, 6 sind in mit Handhaben io versehenen Klemmfeder n i i leicht auswechselbar :angeordnet und auf am Hahngehäuse 2 angeordnete konische Stutzen aufgesteckt.
  • Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: Soll die Vorrichtung in Benutzung genommen werden, dann wird sie zur Vermeidung der Bildung von Blutgerinnsel zunächst mit einer Kochsalzlösung gründlich durchspült und eine Nadel, beispielsweise diejenige der Leitung 7, in eine Vene des Spenders S und die andere N a-:lel der Leitung 8 in eine Vene des Patienten P eingestochen. Hierauf wird das Küken des Hahnes 2 so eingestellt, daß der Kanal 4a eine Verbindung mit dem Pumpengehäuse 6 und der Leitung 7 herstellt (A.bb. i). Nachdem das Pumpengehätise 6 durch Herausziehen seines Kolbens -mlit Blut gefüllt eist, wird das Küken 3 sa eingestellt, daß der Kanal 4 das Pumpengehäuses mit der Leitung 7 verbindet (Abb. 3), worauf der Kolben de's Pumpengehäuses 6 eingedrückt und der Kolben des Pumpengehäuses s herausgezogen wird. Hierbei wird das im Pumpengehäuse 6 hefindliche Blut durch die Leitung 8 dem Patienten zugeführt und gleichzeitig durch die Leitung 7 frisches Blut vom Spender abgenommen und dem Pumpengehäuse s zugeführt. Nachdem das Pumpengehäuse 6 entleert ist, wird das Küken des Hahnes 2 wieder in die Lage gebracht, in der der Kanal 4a die Leitung 7 mit dein Pumpengehäuse 6 und der Kanal 4 die Leitung 8 mit dem Pumpengehäuse s verbindet, damit Entnahme .und Abgabe des zu übertragenden Blutes stets gleichzeitig erfolgt.
  • Wenn erfar(derlich, können die Pumpengehäuse s, 6 während der Blutübertragung zwecks Reinigung aus ihren Klemmfedern i i Herausgehoben und ,gegen andere ausgetauscht werden, wodurch eine einwandfreie Blutübertragung gewährleistet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Übertragen von Blut mit einem an die Saug- und Druckleitung angeschlossenen Mehrwegehahn, dadurch .gekennzeichnet, daß u.nmdttelbar an den Mehrwegehahn (2) zwei Pumpenzylinder (s, 6) angeschlossen sind, die abwechselnd als Saug- und Druckpumpe benutzbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpenzylinder (5,6) derart geneigt zueinander und zur Horizontalen angeordnet sind, daß ihre von den Kolbenstangen durchdrungenen Böden höher liegen als die Anschlußstellen der Pumpenzylinder an den Mehrwegehahn (2).
DEM99994D 1927-06-04 1927-06-04 Vorrichtung zum UEbertragen von Blut Expired DE499714C (de)

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