DE497699C - Einrichtung zur Lastaufnahme und Lastabgabe durch Flugzeuge waehrend des Fluges - Google Patents

Einrichtung zur Lastaufnahme und Lastabgabe durch Flugzeuge waehrend des Fluges

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DE497699C
DE497699C DEA44066D DEA0044066D DE497699C DE 497699 C DE497699 C DE 497699C DE A44066 D DEA44066 D DE A44066D DE A0044066 D DEA0044066 D DE A0044066D DE 497699 C DE497699 C DE 497699C
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DEA44066D
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WALTER ANGERMUND
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D1/00Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
    • B64D1/22Taking-up articles from earth's surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Lastaufnahme und Lastabgabe durch Flugzeuge während des Fluges Es sind bereits Einrichtungen zur Lastauf-und -abnahme durch Flugzeuge während des Fluges bekannt, bei welchen ein von dem Flugzeug herabhängender Fangkörper durch eine Leitvorrichtung auf den zu ergreifenden Gegenstand eingewiesen wird. Bei diesen bekannten Einrichtungen sind zwei Bodenanlagen vorgesehen, deren eine der Abnahme der abzuwerfenden Last, deren andere der Übergabe der neu aufzunehmenden Last an das Flugzeug dient.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung erzielt dem Bekannten gegenüber den- Vorteil, daß Lastauf-und -abnahme durch eine einzige Bodenanlage erfolgen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Fangkörper mit einer die abzuwerfende Last tragenden Haltevorrichtung versehen ist, welche unter dem Einfluß der Berührung mit der aufzunehmenden Last die abzuwerfende Last freigibt. Die Haltevorrichtung besteht zweckmäßig aus einer Zange, welche durch die in dem Zangenmaul aufgehängte abzuwerfende Last geschlossen gehalten wird, und deren freie Schenkel im Sinne des Offnens mit der aufzunehmenden Last in Wechselwirkung treten. Die Zangenschenkel können mit Querbügeln versehen sein, welche denAngriff der aufzunehmendenLast erleichtern. Vorteilhaft ist der Fangkörper als Gehäuse ausgebildet, in dessen Innerem die Haltevorrichtung für die abzuwerfende Last liegt.
  • Die Bodenanlage kann durch eine gepolsterte Fangvorrichtung ergänzt sein, welche die abzuwerfende Last elastisch aufnimmt. Die Fangvorrichtung kann mit einem Rost vereinigt sein, welcher der neu aufzunehmenden Last als Auflage dient. Ferner kann die Fangvorrichtung unter dem Einfluß der landenden Last um eine Achse kippbar angeordnet sein, wobei der Rost als Gegengewicht wirkt. Die gesamte Bodenanlage ruht auf einer Drehscheibe.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, und zwar Abb. i einen Aufriß der Bodenanlage, Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. i, Abb.3 den Fangkörper im Querschnitt im vergrößerten Maßstab, Abb. q. einen Grundriß zu Abb. 3, Abb. 5 einen Schrägriß kurz vor dem Lastenaustausch.
  • Entsprechend den Abb. i und 2 ist die Bodenänlage auf einer Drehscheibe i gelagert; sie besteht aus einem Trägerrahmen 2 und 3 und einer - Fangvorrichtung q., an welche sich im rechten Winkel ein der Auflage der durch das Flugzeug aufzunehmenden Last 5 dienender Rost 6 anschließt. Der Trägerrahmen besitzt zwei im Winkel zusammenlaufende Schenkel 3, welche in der Verlängerung gegen den Scheitel . des Winkels einen geöffneten Ring 7 tragen in der Weise, daß die Ringöffnung gegen die durch die beiden Schenkel 3 gebildete, sich nach außen erweiternde Einweiserbahn mündet. Ring 7 ist mit den beiden Schenkeln beispielsweise nach Art des Eingriffes von Feder und Nut verbunden, derart, daß die Verbindung durch Bewegung des Ringes in der Richtung des Pfeiles 8 gelöst wird. Die aufzunehmende Last 5 ist an dem Ring 7 durch Seile 9 befestigt. Die Fangvorrichtung 4 erweitert sich entsprechend Abb. 5 fächerförmig nach oben und ist um eine Achse io in der Richtung des Pfeiles ii kippbar, wobei Rost 6 als Gegengewicht wirkt.
  • Am Flugzeug ist mittels eines Seiles i2 ein Fangkörper 13 in Form eines zylindrischen Behälters herabhängend befestigt. Der Durchmesser dieses Behälters ist größer als der lichte Durchmesser des Mitnehmerringes 7. Im Innern des Behälters 13 ist um eine Achse 1q. schwenkbar eine Greiferzange angeordnet, deren nach unten gerichtetes Maul 15 durch eine Brücke 16 in Verschlußstellung gehalten ist. Brücke 16 besitzt kegelförmige Ansätze, welche in entsprechende Ausnehmungen des Zangenmaules eingreifen. Die Zangenschenkel ig tragen das Gehäuse 13 durchsetzende Stifte 2o, welche entsprechend Abb. q. mit gebogenen Querstücken 21 ausgerüstet sind. In der unteren Bodenfläche des Gehäuses 13 ist eine Aussparung 22 vorgesehen, welche der Einführung der Brücke 16 sowie dem Durchtritt eines die abzugebende Last 23 tragenden Seiles 24 dient.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist folgende: Das Luftfahrzeug fliegt die Bodenanlage, zweckmäßig entgegen der Windströmung, in der Weise an, daß Seil 12 (siehe Abb. 5) zwischen die beiden Schenkel 3 des Trägerrahmens gerät und durch letztere im Verlauf der weiteren Bewegung des Luftfahrzeuges in den Ring 7 geleitet wird. Anschließend gerät der Fangkörper 13 in Anschlag mit dem Mitnehmerring 7 in der Weise, daß letzterer von den Schenkeln 3 losgerissen wird. Durch den Anschlag der beiden Teile 7 und 13 erfahren die Querstücke 21 und dadurch die Stifte 2o der Zangenschenkel ig einen Ausschlag im Sinne der Pfeile 25, wodurch das Zangenmaul 15 geöffnet und Brücke 16 durch letzteres freigegeben wird, so daß diese samt der abzugebenden Last 23 gegen die gepolsterte Fangvorrichtung q. fliegt. Diese kippt leicht um Achse io (Abb. i punktiert), während die abgegebene Last 23 längs der Fangvorrichtung nach unten gleitet und auf dem Rost 6 zur Ruhe kommt, wobei die Fangvorrichtung samt dem Rost in die Ausgangsstellung zurückkehren. Inzwischen war, wie bereits ausgeführt, Mitnehmerring 7 durch den Fangkörper i3 mitgerissen worden, so daß die aufzunehmende Last 5 nunmehr durch Vermittlung des Seiles g, des Ringes 7; des Fangkörpers 13 und des Seiles 12 an dem sich weiter bewegenden Luftfahrzeug hängt und von diesem aus eingeholt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung gestattet auf einfachste Weise das Ablegen und Aufnehmen von Lasten durch Luftfahrzeuge ohne damit verbundene Landungen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Lastaufnahme und Lastabgabe durch Flugzeuge während des Fluges mit Hilfe eines von dem Flugzeug herabhängenden Fangkörpers, der durch eine Leitvorrichtung auf den zu ergreifenden Gegenstand eingewiesen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkörper (13) mit einer die abzuwerfende Last (23) tragenden Haltevorrichtung (15-21) versehen ist, welche unter dem Einfluß der Berührung mit der aufzunehmenden Last (5, 7, g) die abzuwerfende Last (23) freigibt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (15-21) aus einer Zange besteht, welche durch die in dem Zangenmaul aufgehängte abzuwerfende Last (23) geschlossen gehalten wird und deren freie Schenkel (ig) im Sinne des Öffnens mit der aufzunehmenden Last in Wechselwirkung treten.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel (ig) Querbügel (21) tragen, welche den Angriff der aufzunehmenden Last (7, 9# 5) erleichtern. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkörper als Gehäuse ausgebildet ist, in dessen Innerem die Haltevorrichtung für die abzuwerfende Last liegt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenanlage eine gepolsterte Fangvorrichtung (q.) besitzt, welche die abgeworfene Last (23) auffängt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung (q:) mit einem Rost (6) vereinigt ist, welcher der aufzunehmenden Last (5) als Auflage dient.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung (q.) unter dem Einfluß der landenden-Last um eine Achse (io) kippbar angeordnet ist, wobei der Rost (6) als Gegengewicht wirkt. B. Einrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Bodenanlage (2-io) auf einer Drehscheibe (z) angeordnet ist.
DEA44066D 1925-01-30 1925-01-30 Einrichtung zur Lastaufnahme und Lastabgabe durch Flugzeuge waehrend des Fluges Expired DE497699C (de)

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