DE497680C - Tiefensteller fuer Seeminen mit elektrischer Steuerung der Ankertaufixierung - Google Patents
Tiefensteller fuer Seeminen mit elektrischer Steuerung der AnkertaufixierungInfo
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Classifications
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- F42B22/00—Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
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- F42B22/14—Moored mines at a variable depth setting
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Description
- Tiefensteller für Seeminen mit elektrischer Steuerung der Ankertaufixierung Die Seemine wird je nach ^dein Zweck, den man mit ihr verfolgt, in einer bestimmten Tiefenlage verlegt. Zur Einstellung dieser Tiefenlage dient .der bekannte Tiefensteller. Es bat sieh als zweckmäßig erwiesen, die Steuerung !des Tiefenstellers vom Wasserdruck abhängig zu machen und zu diesem Zweck ein Ventil vorzusehen, das bei Erreichen einer bestimmten Tiefe die Feststellvorrichtung der Mine auslöst, z. B. das Ankertau festklemmt oder (die Ankertautronnmcl abbremst. Die mechanische Einwirkung des Tiefenstellers sauf die Feststellvorrichtung setzt voraus, daß hinreichend große Kräfte frei werden; deren Auslösung ist jedoch im allgemeinen nicht einfach. Es ist deshalb auch bereits vorgeschlagen worden, die niechani,sche Übertragung der Lösebewegung des Tiefenstellers durch eine elektrische Übertragung zu ersetzen, insbesondere durch einen elektrischen Strom eine Sprengkapsel zur Zündung zu bringen, die vorher ein Bremsglied sperrt und dieses freigibt, wenn sie zerstört wird.
- Die Erfin'd'ung betrifft die Ausgestaltung eines derartigen Tiefenstellers für Seeminen mit elektrischer Steuerung der A.nkertaufixierung. Sie 'besteht darin, daß zur Einstellung ein einstellbarer elektrischer Kontakt vorgesehen ist, der durch eine am Tiefensteller angebrachte Nase o. @dgl. geschlossen wird.
- Der Vorteil .der neuen Anordnung liegt darin, d.aß durch sie eine feinere Einstellung der Tiefe ermöglicht wird als mit dem Steuerventil allein. Das Steuerventil wird durch die Kraft einer Feder !bewegt. Aus baulichen Gründen kann ,man nur Federn mit verhältnismäßig kleiner Federung verwenden. Infolgedessen stehen für die Steuerung der Vorgänge auch nur verhältnismäßig kleine Verstellwege zur Verfügung. Die Verwendung elektrischer, verschiebbarer Kontakte gestattet es, bedeutend größere Verstellwege auszunutzen, ohne ,daß die Abmessungen des Tiefenstellers an .sich dadurch wachsen. Besonders zweckmäßig ist es dabei, die Kontakte nicht unmittelbar durch das Tiefensteuerventil zu verstellen, sondern einen Steuerkolben zwischenzuschalten, an dem einer der Kontakte oder eine Nase sitzt, die den Stromschluß hervorruft.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Ader Zeichnung dargestellt. Der zur Steuerung dienende Strom -wird von einem Element i geliefert, das angesetzt werden muß. Zu diesem Zwecke ist ein .mit einem Elektrolyt gefüllter Behälter?, vorgesehen, der an einem Bolzen 3 befestigt wird. Dieser ist gegenüber einem Steuerkolben io durch Kugeln5 und außerdem einen Sperrstift6 gesperrt. Erreicht der Wasserdruck eine genügende Größe, so wird das Steuerventil; entgegengesetzt der Kraft einer Feder 8 eingedrückt und Odem Wasser der Zufluß zum Druckraum 9 freigegeben. Das Wasser drückt auf -den Kolben io tind bewegt diesen entgegengesetzt der Kraft der Feder i i abwärts. Bei dieser Bewegung wird zunächst der Scherbolzen 6 zerstört und hierauf der Kolben io so weit abwärts gedrückt, bis die öffnungen q. den Kugeln 5 gegenüberstehen. Diese fallen heraus und geben dien Bolzen 3 mit dem (daran befestigten Gefäß 2 frei. Dieses fällt auf eine Spitze 15, wird dadurch zertrümmert und ergießt seinen Inhalt in das Element i, das hierdurch angesetzt wird. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens io hatte sich eine an ihm befestigte Nase 12 an dem eigentlichen Steuerkontakt 13. vorbeibewegt. Irgendwelche Vorgänge waren -dabei noch nicht ausgelöst worden, da noch kein Strom vorhanden war. Erst wenn die Mine nach Lösen vom Anker 6 aufsteigt und der Kolben io sich infolgedessen ebenfalls aufwärts :bewegt, wird durch die Nase 12 Kontakt bei 13 hergestellt und die Feststellvorrichtung in Tätigkeit gesetzt. Die Anordnung ist also so getroffen, daß die Feststellvorrichtung der Mine erst dann in Tätigkeit tritt, wenn diese aus ihrer tiefsten Lage wieder emporsteigt.
- Die Höhe, in der die Mine festgestellt werden soll, kann nun durch die Kontakte 13 eingestellt werden. Diese sind nämlich nicht fest angeordnet, sondern längsverschieblich auf einer Spindel 1¢. je weiter die Kontakte 13 nach unten verstellt werden, um so eher tritt beim Rückgang der Nase 12 Stromschluß ein, d. h. um so- tiefer ist die Minenlage." je höher die Kontakte 13 stehen, um so später wird die aufsteigende Mine festgehalten. Würde man . nicht ein Element verwenden, das erst angesetzt werden muß, sondern ein gebrauchsfertiges Trockenelement, so können die Kontakte bereits bei der Abwärtsbewegung des Kolbens io durch die Nase 12 geschlossen werden. In diesem Falle kann ebenfalls durch Verstellen der Kontakte 13 der Zeitpunkt der Auslösung eingestellt werden.
- Die Abbildung zeigt ferner eine Einrichtung, die es verhütet, ,daß die Mine etwa an die Oberfläche aufsteigt und da-durch dem Feinde sichtbar wird. Diese Vorrichtung besteht aus zwei Kontakten 16 und 17, die durch eine Nase 18 geschlossen- werden können. Die Nase 18 ist ebenfalls am Tiefenstellerkolben io befestigt. Beim Aufsteigen der Mine in eine gewisse Tiefe, die dicht unterhalb :der Wasseroberfläche sein mag, ist das Ventil 7 geschlossen. Die Feder i i vermag jedoch auf den Kolben io.eine Verstellkraft auszuüben und verschiebt ihn nach oben, so d.aß die Nase 8 die beiden Kontakte 16 und 17 zusammendrückt. Diese schließen einen Stromkreis, der zu einer Zündkapsel führt. Die Sprengkapsel wird gezündet und bringt -dadurch .eine Sprengladung zum Zerknall, die die Mine leck schlägt. Diese sinkt, ehe sie die Wasseroberfläche erreicht hat.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tlefensteller für Seeminen mit elektrischer Steuerung Ader Ankertaufixierung, ,dadurch gekennzeichnet, daß zur Tiefeneinstellung ein verstellbarer elektrischer Kontakt vorgesehen ist, ,der durch eine am Tiefensteller angebrachte Nase o. d,gl. geschlossen wird.
- 2. T'iefensteller nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß die verstellbaren Kontakte auf einer Schraubenspindel angeordnet sind.
- 3. Tiefensteller nach Anspruch i, bei dem der elektrische Strom für die Steuerung der Ankertaufixierung durch Zerstören -eines Behälters mit einem für das Ansetzen eines Elementes geeigneten Tn-,halt :hervorgerufen wird, dadurch gekennzeichnet, ,daß der Behälter -in einer größeren- Tiefe zerstört wird, als .der gewollten Schwimmlage der Mine entspricht, und .daß die elektrische Steuerung der Ankertaufixierungdurch die Kontaktgabe erst eintritt,-wenn-die Mine aus ihrer erreichten Senfklage wieder aufsteigt, wobei sich ,der Tiefenstellerkolben infolge (des verringerten, auf 4hm lastenden Wasserdrukkesebenfalls aufwärts bewegt und dabei den Kontakt schließt. q:. Tiefensteller nach Anspruch i bis 3, dadurch -gekennzeichnet, daß am Tiefensteller außer dem einstellbaren Kontakt für die Tiefeneinstellung eine weitere Nase o. dgl. angebracht ist, - die einen Stromkreis schließt, mit rdessen Hilfe die Mine zum Sinken gebracht. wird, wenn--sie einen gewissen minimalen Stand erreicht hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83246D DE497680C (de) | 1927-12-20 | 1927-12-20 | Tiefensteller fuer Seeminen mit elektrischer Steuerung der Ankertaufixierung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE497680C true DE497680C (de) | 1930-05-09 |
Family
ID=7510887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83246D Expired DE497680C (de) | 1927-12-20 | 1927-12-20 | Tiefensteller fuer Seeminen mit elektrischer Steuerung der Ankertaufixierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE497680C (de) |
-
1927
- 1927-12-20 DE DES83246D patent/DE497680C/de not_active Expired
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