DE49766C - Apparat zur Herstellung und Aufbewahrung kohlensäurehaltiger Getränke - Google Patents

Apparat zur Herstellung und Aufbewahrung kohlensäurehaltiger Getränke

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DE49766C
DE49766C DENDAT49766D DE49766DA DE49766C DE 49766 C DE49766 C DE 49766C DE NDAT49766 D DENDAT49766 D DE NDAT49766D DE 49766D A DE49766D A DE 49766DA DE 49766 C DE49766 C DE 49766C
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Germany
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valve
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DENDAT49766D
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English (en)
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G. O. RONNERFKLT in Stockholm
Publication of DE49766C publication Critical patent/DE49766C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0406Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers with means for carbonating the beverage, or for maintaining its carbonation

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, welcher sich zur Herstellung von kohlensäurehaltigen Getränken im Kleinen, sowie dazu eignet, Bier und andere kohlensäurehaltigen Getränke gegen die Einwirkung der Luft zu schützen.
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt einen Verticalschnitt durch vorliegenden Apparat dar, und zwar nach x-x, Fig. 2, welche letztere den Apparat in oberer Ansicht zeigt. Fig. 3 und 4 zeigen den Apparat in Verbindung mit einer Kühlvorrichtung und einem Rührwerk. Fig. 3 ist ein Verticalschnitt nach \-\-, Fig. 4, Fig. 5 ein Verticalschnitt durch den Kohlensäurebehälter. Fig. 6 zeigt die gemeinsame Anordnung des Kohlensäurebehälters und des Ablafshahnes an ein und demselben Beschlagstück des Apparates. Fig. 7 und 8 veranschaulichen in oberer Ansicht und Verticaldurchschnitt den Ablafshahn.
Der Apparat besteht aus einem Gefäfs A, auf dessen Deckel das Beschlagstück o, Fig. 6, befestigt ist, welches die Flasche B für die flüssige Kohlensäure und den Ablafshahn C aufnimmt, von welchen der letztere mit dem Rohr r bis dicht über den Boden des Gefä'fses A reicht und mit dem Auslaufrohr ρ versehen ist.
Die Flasche B, Fig. 1 und 5, für die flüssige Kohlensäure ist mit einem Ventil oder Hahn b versehen, zu dessen Handhabung der Griff h dient. Im dargestellten Falle ist ein Schraubventil angenommen. Die Mutter c, in welcher sich die Ventilspindel auf- und niederschraubt, ist so in das Gehäuse eingesetzt, dafs sie an einer Drehung verhindert wird, sich dagegen in der Höhenrichtung verschieben kann. Eine starke Feder drückt die Mutter c auf ihren Sitz nieder. Diese Einrichtung ermöglicht es, selbst bei geschlossenem Ventil den Griff h ■— ohne jede Beschädigung des Ventils — in jede beliebige Lage einstellen zu können, indem sich hierbei die Mutter c unter Spannen der bezüglichen Feder einfach um ein entsprechendes Mafs hebt. Es wird hierdurch bezweckt, den Griff h gleichzeitig als Sicherung für den Ablafshahn C benutzen zu können, wenn der Apparat sich im Ruhezustande befindet.
Ist das Ventil b geschlossen und soll die Thätigkeit des Apparates unterbrochen werden, so wird der Griff h so weit herumgedreht, dafs er auf das im Ablafsrohr angeordnete Ventil zu liegen kommt und dieses geschlossen hält, und zwar mit um so gröfserer Sicherheit, je stärker die auf die Mutter c wirkende Feder bei der Einstellung des Griffes h gespannt wird. Ein Ausflufs von Flüssigkeit kann alsdann also nicht eintreten, selbst wenn in dem Gefäfs A ein Ueberschufs von Druck vorhanden wäre.
Bei genügender Rückdrehung des Griffes h öffnet sich das Ventil b, und die sich verflüchtigende Kohlensäure strömt durch eine seitliche Oeffnung ο des Ventilgehäuses (Fig. 1) in den Flüssigkeitsbehälter A. Gleichzeitig wird bei der Rückdrehung des Griffes h das Absperrventil C, Fig. 5 und 8, im Auslaufrohr freigegeben. Da dieses Ventil nur durch eine Feder auf seinen Sitz niedergedrückt wird, so tritt von selbst ein Oeffnen des Ventils ein, sobald der Druck im Gefäfs A im Stande ist, die auf das Ventil wirkende Feder zu spannen, worauf dann die Flüssigkeit durch den im Ge-
fäfs herrschenden Druck in dem Rohr r hochgetrieben und durch ρ zum Auslauf gebracht wird. Sobald die gewünschte Menge Flüssigkeit entnommen ist, wird der Griff h wieder zurückgedreht, so dafs derselbe das Ventil C wieder schliefst. Um nun gleichzeitig einen derartigen Verschlufs herbeizuführen, dafs jede Entnahme von Flüssigkeit durch unbefugte Personen verhindert wird, ist an dem Griff h innerhalb einer Hülse hl ein drehbarer Stift i angeordnet, welcher am unteren Ende mit einem Kopf versehen ist, in welchem eine unterschnittene Nuth k angeordnet ist; diese Nuth geht auf der einen Seite auch durch das untere Ende der Hülse h1 hindurch.
Bei geeigneter Stellung des Stiftes i tritt die unterschrittene Nuth k beim Rückdrehen des Griffes h über das obere knopfartige Ende / der Spindel des Ventils C. Wird der Stift i nun mittelst eines von oben in die Hülse h1 eingeführten Schlüssels s um 900 gedreht, so ist ersichtlich; dafs hierdurch ein nicht ohne Weiteres lösbarer Verschlufs des Griffes h einerseits und des Ventils C andererseits erreicht wird, vielmehr mufs der Stift i erst wieder mit dem passenden Schlüssel zurückgedreht werden, um den Griff h wieder zur Seite drehen zu können und damit das Ventil C wieder freizugeben.
Es leuchtet ein, dafs — bei unveränderlicher Länge des Griffhebels h — der vorerwähnte Verschlufs eine bestimmte Lage des Knopfendes / der Spindel des Ventils C zu der Spindel des Ventils b voraussetzt. Diese Lage kann am einfachsten dadurch gesichert werden, dafs die Kohlensäureflasche B und das mit dem Ventil C versehene Ausflufsrohr mit Gewindetheilen m bezw. η ausgestattet und damit in eine Platte o, Fig. 5, eingesetzt werden, welche an geeigneten Stellen als zwei entsprechende , mit Muttergewinden versehene Büchsen o1 o2 ausgebildet ist. Letztere haben aufsen konische Form, um beim Befestigen dieser Besatzplatte 0 auf dem Gefäfs in den für den Durchgang der Flasche B und des Rohres r erforderlichen Bohrungen dichten Abschlufs zu erreichen.
Die Kohlensäureflasche B kann übrigens auch aufserhalb des Behälters A angeordnet sein und mit dem Innern des letzteren nur durch ein Verbindungsrohr communiciren.
Bei der durch die Fig. 3 und 4 veranschaulichten Einrichtung ist noch eine Kühlvorrichtung D und ein Rührwerk E vorgesehen, letzteres zu dem Zwecke, die Absorption der Kohlensäure durch die Flüssigkeit zu beschleunigen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Apparat zur Herstellung und Aufbewahrung kohlensäurehaltiger Getränke, bestehend aus einem Gefäfs (A) mit Auslafsrohr (r) und einer flüssige Kohlensäure enthaltenden Flasche (B) mit Niederschraubventil (b), gleichzeitig zur Sicherung gegen das Abheben des im Auslafsrohr (r) angeordneten, durch Federdruck belasteten Ventils (C).
  2. 2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Apparat zur Herstellung und Aufbewahrung kohlensäurehaltiger Getränke die Anordnung der Spindel des Niederschraubventils (b) in einer gegen Drehung gesicherten Mutter (c), welche in axialer Richtung unter Spannung einer kräftigen Feder verschiebbar ist, derart, dafs die Ventilspindel mit dem Griffhebel (Ji) sich nach Schlufs des Ventils (b) unter entsprechender Verschiebung der Mutter (c) noch weiter drehen und hierdurch über die Spindel des Auslafsventils (C) einstellen läfst.
  3. 3. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Apparat zur' Herstellung und Aufbewahrung kohlensäurehaltiger Getränke die Anordnung eines nur mittelst Schlüssels einzustellenden, mit einer unterschnittenen, nur einseitig offenen Nuth (k) versehenen Stiftes (i) in dem Griff hebel (Ji) der Spindel des Niederschraubventils in Verbindung mit dem knopfartig ausgebildeten Ende (I) der Spindel des Auslafsventils (C), derart, dafs beim Ueberschieben des Griffes (Ji) über das Ventil (C) die Nuth (k) im Stift (i) über den Knopf (I) tritt und nun durch Drehen des Stiftes (i) gleichzeitig ein Verschlufs des Griffes (Ji) einerseits und des · Auslafsventils (C) andererseits herbeigeführt wird.
  4. 4. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Apparat zur Herstellung und Aufbewahrung kohlensäurehaltiger Getränke die Verwendung des mit zwei Einsatzbüchsen (o1 o2) versehenen Besatzstückes (o), in welchem der Kohlensäurebehälter (B) und das Auslafsrohr (r) mit dem Ventil (C) befestigt werden, zu dem Zwecke, die für den gegenseitigen Verschlufs zwischen dem Griff (Jt) und dem Auslafsventil (C) erforderliche gegenseitige Lage der Theile zu sichern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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