DE497210C - Schwimmschuh - Google Patents

Schwimmschuh

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DE497210C
DE497210C DER77307D DER0077307D DE497210C DE 497210 C DE497210 C DE 497210C DE R77307 D DER77307 D DE R77307D DE R0077307 D DER0077307 D DE R0077307D DE 497210 C DE497210 C DE 497210C
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DE
Germany
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belt
swimming
relay
swimming shoe
leg
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Expired
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DER77307D
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KARL RINGWALD
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KARL RINGWALD
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B35/00Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor
    • A63B35/08Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion
    • A63B35/10Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion operated by the swimmer

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schwimmschuh Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schwimmschuh nach Patent 473 384 und hat zum Gegenstande die Mittel, durch welche das Federrelais immer wieder gespannt wird, sowie die durch das neue Mittel ermöglichte Anordnungs- und Befestigungsweise. Sie hat den Zweck, den Wirkungsgrad des Schwimmschuhes zu erhöhen. Sie besteht im wesentlichen darin, daß als Gegendruck gegen die das Federrelais spannenden Beinstöße eine feste, aus einem band-, riemen-, schnur-, seil-oder kettenartigen Mittel bestehende Verbindung von Rumpf und Fuß (oder Unterschenkel) des Schwimmers dient. Hierdurch wird erreicht, daß die bei Benutzung des Wasserwiderstandes als Gegendruck entstehenden Arbeitsverluste eingespart werden, wodurch ein wesentlich erhöhter Wirkungsgrad entsteht. Zugleich wird es dadurch möglich, die Aufzughebel zu vermeiden und die Trieb- und Relaismechanismen oberhalb des Knöchels am unteren Unterschenkel (Abb. i bis 3) zu befestigen, wodurch der ganze Fuß nackt bleibt und seine volle Beweglichkeit und Tastfähigkeit behält. (Auch eine Befestigung der Mechanismen am Rumpf des Schwimmers wird dadurch ermöglicht.) Da die Befestigung der Mechanismen am unteren Unterschenkel ohne die Erfindung der festen, bandartigen Verbindung mit dem Rumpfe nicht möglich ist, diese Befestigungsweise aber einen bedeutenden Vorteil darstellt, so bilden diese beiden Erfindungsteile ein Erfindungsganzes, bestehend aus dem neuen Mittel zur Bewirkung der Relaisaufladung und der nur durch dieses Mittel möglichen vorteilhaften Befestigungsart.
  • Das Schwimmen mit diesem verbesserten Schwimmschuh erfolgt am zweckmäßigsten durch kleine Beinstöße, durch die eine gleichmäßige Geschwindigkeit erreicht und jede größere Abweichung des Körpers aus der am wenigsten Wasserwiderstand findenden Strecklage vermieden wird. Dadurch wird eine größere Aufspulstrecke des Verbindungsbandes unnötig, und die Bandspule kann mit einem geringen Durchmesser gewählt werden.
  • Gemäß der Erfindung wird das Rumpfende des Bandes o. ä. M. am Gürtel, an der Badehose oder an dem Badekleide mit oder ohne Benutzung eines Schulterträgers befestigt.
  • Eine Ausführungsform, der Erfindung ist in Abb. 3 in einem Gesamtbilde der Befestigungs- bzw: Anordnungsweise, in Abb. i in einer Seitenansicht und in Abb. z in einer Hinteransicht der Trieb- und Relaismechanismen und ihrer Befestigung am Unterschenkelende dargestellt, wobei die Mechanismen in vereinfachter Darstellung (beliebig geschnitten) eingezeichnet sind.
  • Gemäß der Erfindung kann das Verbindungsband a in der -Nähe des Gürtels usw. mit einer öse, einem Haken, Druckknopf o.ä. 11. ausgestattet sein, so claß es durch Ein-oder Ausbaken ain Gürtel angespannt oder gelockert werden kann. Das beim Gehen usw. lose hängende Band wird vor dem Schwimmen eingehakt, dadurch verkürzt und gespannt.
  • Gemäß der Erfindung ist der Mechanismus so angeordnet und befestigt, daß die Rotationsachse der Wasserschraube - Schraube b - in der (allgemeinen) Schwimmrichtung liegt. Dies wird entweder durch die Wahl einer Durchschnittsrichtung (schräg zur Unterschenkelachse) nach Abb. i erreicht oder dadurch, daß der Gesamtmechanismus um einen Zapfen schwenkbar befestigt ist und durch den Zug des bespannten Verbindungsbandes a in der Richtung Rumpf-Fuß gehalten wird. Im letzteren Falle behält die Wasserschraube auch bei stärkerem Anziehen der Beine an den Rumpf ihre Achseng ichtung im wesentlichen bei.
  • Gemäß der Erfindung wird der Druck des Beinstoßes durch ein unter der Sohle hindurchgehendes Band c o. ä. M. aufgenommen und auf den Relaismechanismus übertragen, indem das Verbindungsband a eine an dem Sohlenband c befestigte Bandspule e in Umdrehung versetzt und hierbei die Relaisfeder aufzieht. Durch das Sohlenband c wird ein Aufwärtsrutschen der Befestigungsquerbänder, das eine zu starke Pressung der Unterschenkelsehnen hervorrufen würde, verhindert.
  • Gemäß der Erfindung wird der Relais- und Triebmechanismus an der Außenseite des unteren Unterschenkels befestigt, wodurch eine Behinderung des Gehens, Laufens und Springens sowie die Möglichkeit des Hineingeratens des anderen Fußes in den Mechanismus vermieden wird. Das Schraubenrotationsfeld ist durch ein oder zwei Schutzringe f abgedeckt, der Fuß durch eine Schutzplatte aus Leder, Gewebe o. ä. M. g geschützt.
  • Die Vorgänge sind folgende: Beim Strecken des Beines wird die Bandspule e abgerollt und zieht die Relaisfeder in dem Federhaus d auf. Beim Beugen der Beine (Anziehen der Füße) bewirkt die Bwidspulfeder h das Aufspulen des Bandes, wobei die Kuppelung mit der Relaisfeder aufgehoben ist (Sperrad mit Sperrkegel). Die Relaisfeder treibt mittels Kegelzahnrades o. ä. M. das Kegelrad der Schraubenwelle, wobei die nötige Übersetzung bewirkt wird. Die Wass'erschraubenwelle ist etwas verlängert, wodurch der Wasserzustrom zur Schraube ein genügender wird. Die Mechanismen sind mit einer Schutzhülle h umt' Diese Kapsel h kann für die die Bandspule nicht enthaltenden Teile abgeteilt und für diese Teile wasserdicht und luftgefüllt ein, wodurch ein die Schwere der Mechaniss s men ausgleichender Auftrieb erzeugt wird. Durch die Befestigungsanordnung Hüfte-C'nterschenkel oder Fuß behält jedes Bein seine individuelle Bewegungsfreiheit.
  • Technisch günstiger gestaltet sich eine zeichnerisch nicht dargestellte Ausführungsform, bei welcher die Mechanismen am Rumpf, und zwar am Gürtelrückenteil, angebracht sind. Durch Zurückstellung der -allerdings recht erheblichen - ästhetischen Bedenken gewinnt man mit dieser Ausführungsform die Einsparung der beim Hinundherstoßen der Mechanismen verlorengehenden Beschleunigungsarbeit, eine weitgehende Entlastung der Beine, die nur noch die Schnurbefestigung zu tragen halben, und einen gleichmäßigen Zug der Wasserschrauben.
  • Da die Masse der Relais- und Triebmechanismen höchstens % der Beinmasse beträgt, die Beschleunigungsarbeit des Hinundherstoßens derselben durch die Mehrlast der Mechanismen nur unwesentlich erhöht wird, so erscheinen die technischen Vorteile der Rumpfhefestigung vorläufig als geringwertiger als die ästhetischen Nachteile, weshalb ! die zeichnerisch dargestellte Anordnungsweise als Hauptausführungsform beibehalten wird.

Claims (1)

  1. PATrNTANspRÜciiI: i. Schwimmschuh nach Patent 47j,384, .dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenkraftinittel für die das Federrelais spannende Streckbewegung des Beines aus einer band-, riemen-, s.chnur- oder kettenähnlichen Verbindung des Rumpfes mit dem Unterschenkel oder dem Fuße besteht. z. Schwirninschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsband an der Badehose, dem Badekleid oder einem Gürtel mit oder ohne Schulterträger bzw. -bespannung und an dein oberhalb des Knöchels am unteren Unterschenkel befestigten Relaismechanismus befestigt ist. 3. Schwimmschuh nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsband (a) zur Erhaltung der Achsenrichtung der Wasserschraube (b) dient, indem deren Antriebswerk an einem Zapfen schwenkbar befestigt ist und durch das gespannte Band (a) in Richtung gehalten wird. 4. Schwimmschuh nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsband mit einer üse oder einem Haken, Druckknopf o. ä. M. ausgestattet ist, durch dessen Aushängen am Gürtel das Band verlängert werden kann. S. Schwimmschuh nachAnspruch t bis., dadurch gekennzeichnet, daß das Relaisende des Bandes sich auf einer Bandspule (e) auf- und abspult.
DER77307D 1929-02-24 1929-02-24 Schwimmschuh Expired DE497210C (de)

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