DE473384C - Schwimmschuh - Google Patents

Schwimmschuh

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DE473384C
DE473384C DER71037D DER0071037D DE473384C DE 473384 C DE473384 C DE 473384C DE R71037 D DER71037 D DE R71037D DE R0071037 D DER0071037 D DE R0071037D DE 473384 C DE473384 C DE 473384C
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DE
Germany
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swimming
shoe
screw
spring
water
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Expired
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DER71037D
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English (en)
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KARL RINGWALD
Original Assignee
KARL RINGWALD
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Publication date
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Publication of DE473384C publication Critical patent/DE473384C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B35/00Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor
    • A63B35/08Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion
    • A63B35/10Swimming framework with driving mechanisms operated by the swimmer or by a motor with propeller propulsion operated by the swimmer

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schwimmschuh Das Schwimmen gehört zu denjenigen Fortbewegungsarten des Menschen, bei denen ein im Verhältnis zur Fortbewegungsgeschwindigkeit sehr großer Aufwand an Muskelleistungen erfolgt, weil infolge der Ungeeignetheit des Körperbaues für diese Bewegungsart ein .großer Teil dieses Aufwandes unfördernd verbraucht werden muß. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, Schwimmschuh genannt, durch welche es ermöglicht wird, daß der Schwimmer unfördernde Bewegungen ersparen und die aufgewendete Muskelleistung ganz zur Fortbewegung nutzbar machen kann, die also bei gleicher Anstrengung eine höhere Geschwindigkeit oder bei gleicher Geschwindigkeit eine geringere Anstrengung ermöglicht. Der relativ höchste Wirkungsgrad einer menschlichen Fortbewegungsart wird beim Treppensteigen erreicht, weil hier nur wenige unfördernde Muskelleistungen verbraucht werden, und !dies, weil sie dem Bau des Körpers, insbesondere der Beine, gut angepaßt sind. Nun könnte aber auch im Schwimmen fast dieselbe Bewegungsweise verwendet werden, nur eben in horizontaler Richtung, wenn die Beine sich gegen einen ähnlichen Widerstand stemmen könnten, wie ihn die Treppenstufen darstellen. Diesen Widerstand nun, den das Wasser an sich nicht bietet, erzeugt die vorliegende Erfindung, und zwar dadurch, daß an dem Fuß oder der Fußbekleidung eine Spannungsladung in Form eines gespannten, federartig wirkenden Mittels, z. B. einer gespannten Feder (Gummiband, Kompressionsluft), eine Triebvorrichtung (z. B. eine Wasserschraube) in Tätigkeit (z. B. in Rotation) versetzt, wodurch ein Druck nach vorn erzeugt wird, und daß Mittel vorgesehen sind, durch welche bei der Stoßbewegung der Beine diese Spannung immer wieder erzeugt wird, z. B. die Feder immer wieder aufgezogen wird. Durch die Verwendung eines solchen Relais wird erreicht, daß das sich abstemmende Bein einen schon vorhandenen, starken Widerstand findet, ähnlich dem einer elastischen Treppenstufe, und infolgedessen der Hauptteil der Stemmleistung sich sofort in Vorwärtstrieb des Oberkörpers umsetzt, daß aber auch der nicht sogleich in Vorwärtstrieb, sondern bei Rückwärtsbewegung des Fußes, des Unterschenkels und des Oberschenkels sich auswirkende Teil der Stemmarbeit ebenfalls in Vorwärtsantrieb umgesetzt wird, abzüglich der unvermeidlichen Arbeitsverluste bei der doppelten Energietransformation, indem durch diesen Rückwärtsstoß die vorhandene Feder gespannt wird, und diese Spannungsladung vermittels des Triebwerkes, z. B. der Wasserschraube, sich wieder in Fortbewegung umsetzt. Der Haupterfindungsgedanke, nämlich die Verwendung eines Relais, hat eine für den erstrebten Zweck bedeutungsvolle -\'Virkung: Zunächst wird dadurch vermieden, daß ein Teil des Schwimmstoßes, und zwar der kräftigste Anfangsteil, lediglich zum Entstehenlassen des Widerstandes dient, wie dies bei den schon bekannt gewordenen Schwimmschuhen ohne Relais der Fall sein muß. Ferner wird aber damit. etwas weit Wichtigeres erreicht, nämlich das, daß der Schwimmstoß nicht mehr relativ zu den Wasserteilen nach rückwärts gehen muß, sondern nur noch relativ zu dem Triebwerk, der Wasserschraube. Ist diese in rascher Vorwärtsbewegung, so geht auch der Stoß des Fußes relativ zum Erdort oder dem Wasser vorwärts und nicht rückwärts. Infolge des Zusammenwirkens aller dieser Vorteile gestattet die vorliegende Erfindung das Erreichen einer hohen Schwimmgeschwindigkeit rein durch Muskelarbeit. Bei diesem Schwimmen bewegen. sich (in der Rückenschwimmlage) die Beine in kurzen und raschen Stößen; der Kopf und die Schultern werden durch die rasche Bewegung (den hohen Wasserwiderstand) aus dem Wasser gehoben, oder die Knie und der halbe Oberschenkel bleiben über Wasser, wodurch der starke Rückschlag der großen Oberschenkelfläche vermindert wird. Es zeigt sich hierbei, daß der Aufwand, an Muskelarbeit, wie er bei dem Schwimmen ohne Schwimmschuh erfolgt, hinreicht, um eine weit höhere Geschwindigkeit zu erzielen, was ja schon aus dem Vergleich eines Ruderers mit einem Schwimmer zu schließen ist, wobei jener die höhere Geschwindigkeiterreicht, obwohl er die stärksten Muskeln, nämlich die der Beine, unbenutzt läßt.
  • Um den Schwimmschuh nicht zu sehr zu belasten, wird die Relaiswirkung im allgemeinen nur für kurze Zeitspannen ausreichend gewählt, so daß eine zwar starke, aber kurze Feder (Gununiband oder ähnliche Mittel) ausreicht. Zum Spannen oder Aufziehen werden die bekannten mechanischen Mittel, wie Federhaus mit Sperrad und Sperrkegel an der Achse und Zahnrad mit Trieb am Haus, verwendet.
  • Als Triebmechanismen können sowohl die an sich bekannten: blasebalgähnlichen Meinbranpumpen als auch Wasserschrauben benutzt werden.
  • Damit der Schwimmer den Schwimmschuh auch beim Gehen und Stehen an den Füßen behalten kann, sind die Wasserschrauben oder Pumpen wie auch das Federrelais in Sohle oder Absatz gebettet und zum Hinausklappen eingerichtet. Damit das Aus- und Einklappen dieser Teile während des Schwimmens ohne Zuhilfenahme der Hände erfolgen kann, sind gemäß der Erfindung Mittel vörgesehen, welche es ermöglichen, daß diese Bewegungen durch Federn bewirkt werden, die @benfalls bei den Schwimmstößen aufgezogen werden, und außerdlem Mittel, z. B. ein an :der Ferseninnenseite vorstehender Hebel, durch welche die Auf- und Zuklappfedern ausgelöst werden, so daß ein einfaches Zusammen-' schlagen oder -drücken der beiden Schwimmschuhe zur Auslösung der Auf- oder Zuklappwirkung genügt. Der Schwimmschuh sieht daher zugeklappt einem Badeschuh gleich. Nach Beginn des Schwimmens oder zu einem beliebigen sonstigen Zeitpunkte schlägt der Schwimmer die Fersen zusaminen und veranlaßt hierdurch das nun selbsttätig erfolgende Hinausklappen der Schwimmteile und den Beginn der Wasserschraubenrotation. Die nun erfolgenden Schwimmstöße ziehen nun sowohl die Triebfeder als auch @die Auf- und Zuklappfeder auf. Hierbei sind die verwendeten Federstärken und Hebellängen so bemessen, daß ein Schwimmstoß nicht die rotierende Schraube nach rückwärts treibt, sondern die- Feder aufzieht.
  • Infolge der verschiedenen Möglichkeiten in der Wahl der Triebmechanismen, der Relaismechanismen, der verschiedenen Bettung in Sohle oder Elbsatz und der Verbindungsteile sind viele Ausführungsformen möglich.
  • In Abb. i ist eine solche Ausführungsform in einem vereinfachten Aufrisse dargestellt. Die als Triebmechanismus benutzte Wasserschraube a wird durch die Aufziehfeder b mittels eines zugleich übersetzenden Getriebes c angetrieben. Die Feder b wird durch die Aufziehstangen d bei jedem Schwimmstoß aufgezogen mittels der oben. angeführten bekannten Mittel. Diese Aufziehwirkung wird erzwungen durch die Parallelführungsstange e,, durch welche in bekannter Weise die Parallelstellung der Schraubenrotationsebene zur Bettungseben.e=Sohlenebene hergestellt wird, so daß eben die Aufzugwirkung eintritt, und zwar bei jedem Stoß. Ist der Schwimmstoß länger als der einschließlich der sonstigen Geschwindigkeitsdifferenzen bemessene Abstand Sohle-Schraube, so tritt eben ein Hinausdrücken oder Nachziehen der Schraube ein; deshalb wird die Verbindung Sohle-Schraube möglichst lang genommen. Die Bettung der Wasserschraube im Schuhabsatz hat zur Voraussetzung, daß sie nicht größer ist als dieser, und daß ein ebenfalls aufzuklappender Schuhabsatzdeckel vorhanden ist. Der Auf-und Zuklappmechanismus, der ebenfalls im Absatz gebettet ist und dessen Federn durch eine Schnur oder Stängchenverbindung mit dem Lagerrädchen f der Aufzieh- und Führungsstangen verbunden sind, wird der Erfindung gemäß durch Druck auf den Hebel g, der seitlich aus dem Fersenteil herausragt, ausgelöst. Die Auslösungsmechanismen sind bekannter Art.
  • Wenn die Relaisfeder b verhältnismäßig groß genommen werden muß, was bei längerer Relaiswirkung und starkem Antrieb (für starke Männer) der Fall sein kann, so kann sie nicht unmittelbar auf das Schraubenlager gesetzt werden, weil sie dort den Zustrom des Wassers abdecken würde. Sie wird alsdann gemäß der Erfindung in den Absatz gebettet und eine Verbindung mit der Schraube, z. B. mittels biegsamer Welle, hergestellt. Es entsteht dadurch eine Ausführungsform nach Abb. z. Der Antrieb der Schraube erfolgt durch die biegsame Welle h. Auch hier kann zwar Führung durch Parallelogrammstangen, wie in Abb. i, erfolgen. Diese Führung ist jedoch nicht unbedingt notwendig, und in Abb. a ist eine Ausführungsform ohne Parallelstangenführung dargestellt. Die Schraube a ist für die eingeklappte Stellung (Stehstellung) in der Sohle gebettet. Dies gestattet, ihr einen größeren Radius zu geben, macht aber andererseits ihre Zusammendrückbarkeit notwendig. (Hierzu wird die Schraubenachse aus ineinanderschiebbaren Teilen gestaltet mit Federversteifung.) Die Schraubenflügel werden als Gewebestücke oder ähnliche Stücke (mit glatter Außenfläche) gestaltet, die auf zwei Ringen befestigt sind, nach Abb. 3. Auch bei dieser Ausführungsform ist das Auf- und Zuklapprelais im Absatze gebettet.
  • Auch bei Ausführungsform nach Abb. i kann gemäß der Erfindung die Spannfeder b des Triebmechanismus im Absatz gebettet und mittels einer Welle mit der Wasserschraube verbunden sein. Ebenso kann umgekehrt bei der Bettungsweise nach Abb. z die Spannfeder unmittelbar am Schraubengestänge angebracht sein, wobei aber dann Parallelogrammführung,dieses Gestänges unerläßlich W.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Schwimmschuh, .dadurch gekennzeichnet, daß eine an demselben angebrachte Antriebsvorrichtung, z. B. eine Wasserschraube, durch ein federartig zü spannendes Mitte, z. B. eine Spiralfeder; angetrieben wird, und daß Mittel vorgesehen sind, durch welche es durch die Schwimmstöße der Beine immer wieder gespannt wird. z. 'Schwimmschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Federrelais aufziehenden oder spannenden Hebel zugleich die Verbindungsstangen zwischen Schuh und Antriebsmittel. _(z. B. der Wasserschraube) sind.
  3. 3. Schwimmschuh nach Anspruch i und a, noch dadurch gekennzeichnet, daß die Triebmechanismen ausklappbar im Absatz oder in der Sohle gebettet sind. q..
  4. Schwimmschuh nach Anspruch i bis 3, noch dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserschraubenflügel der Antriebsvorrichtung aus Gewebestücken bestehen, deren Enden an Drahtringen befestigt sind.
  5. 5. Schwimmschuh. nach Anspruch i bis q., noch dadurch gekennzeichnet, daß die Aus- und Ei.nklappbewegung .ebenfalls durch ein durch die Schwimmstöße zu spannendes Federrelais bewirkt wird.
DER71037D 1927-05-01 1927-05-01 Schwimmschuh Expired DE473384C (de)

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