AT78674B - Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art. - Google Patents

Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art.

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AT78674B
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Austria
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car
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Inventor
Vaclav Zboril
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Vaclav Zboril
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art 
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung an Kraftfahrzeugen, welche den Zweck hat, die hinteren bzw.   Antriebsräder   zu ersetzen. Da die Fahrzeugräder, insbesondere jene von Automobilen, im aufgeweichten oder sumpfigen Boden einsinken und sich dann infolge zu geringer   Adhäsion   leer drehen, so dass der Wagen nicht mehr fortbewegt werden kann. bezweckt die. vorliegende Erfindung, welche diese Räder entbehrlich macht, diesem tbelstande abzuhelfen. 



    Dies wird dadurch erreicht, dass   als Trieb-und   Fortbewegungsorgane beb-und senkbare   und zugleich schwenkbare Schemel vorgesehen werden, deren beide Füsse abwechselnd auf den Boden aufgesetzt werden, ähnlich der Ferse und dem Zehenteil des menschlichen Fusses beim Gehen. 
 EMI1.1 
 des Wagens verursacht. 



   In der Zeichnung ist diese Vorrichtung in beispielsweiser Ausführungsform an einem Auto- 
 EMI1.2 
 in Seitenansicht. Fig. 2 eine teilweise Oberansicht und Fig. 3 eine teilweise Rückansicht der
Vorrichtung. In den Fig. 4. 5 und 6 sind die   BewesTjngsphasen eine- s   der Antriebsorgane dargestellt. An einem am Kraftwagen in zweckmässiger Weise vorgesehenen Tragrahmen I sind beider- 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 Körpers 11 dient. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt die Schleife 8 zu zwei Drittelnihrer Länge parallele 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Während dieser Phase hat somit der Fuss 5 eine schiebend Arbeit geleistet. Nunmehr tritt   r1 "f FIlss   6 in Tätigkeit (Fig. 5). Die Rolle 9 hat hiebei die Hälfte der Kreisbahn der Schleife 8   dhl ; tufen. Wie   aus Fig. 5 ersichtlich, vollzieht sich die Arbeitsleistung dieses   Schemelfusses   6 
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   in die Stellung V gelangt, wobei, wie ersichtlich, die Kurbelwelle verschoben und somit auch der Wagen auf den Vorderrädern weiterbewegt wurde,  
Die in Fig. 6 gezeichneten Stellungen des Antriebsorganes zeigen die Bewegung desselben an der Führungsrolle 9, während sich dasselbe nach der Arbeitsleistung hebt und zu neuerlicher
Arbeit senkt, bis das Antriebsorgan wieder die Stellung I erreicht.

   In Fig. 6 sind die zwischen der Stellung V (Fig. 5) und der Stellung   III   (Fig. 4) während einer Umdrehung der Kurbel stattfindenden Heb-und Senkbewegungen des Schemels und seine Schwenkbewegungen durch die Stellungen VI,   FJT,   VIII,   I   und 11 in ihrer tatsächlichen Aufeinanderfolge versinnlicht.
Zum Antrieb der Kurbelwellen sind   Kettenräder   12 vorgesehen, welche mittels Ketten 13 auf den Kurbelwellen sitzende Kettenräder 14 treiben. 



   Wie bereits erwähnt, sind die Angriffsenden der Füsse 5, 6 zu Schuhen ausgebildet, welche zur Aufnahme von elastischen Körpern dienen. Diese Körper bestehen zweckmässig aus einer äusseren Hülle aus einem Streifen zusammengebogenen starken Leders oder dgl., welches mit beiden Enden innerhalb jedes rohrförmig gestalteten Schemelfusses befestigt ist, und aus einem mit Luft füllbaren Ball, ähnlich den beim Fussballspiel gebräuchlichen, der von der Leder- manschette umschlossen wird. Auf diese Weise bildet dieses fersenartig wirkende Fussende ebenso wie das andere zehenartig wirkende Fussende ein elastisches Auflager. An den beiden Seiten kann die Lederhülle wie beim Fussball mittels Schnüren geschlossen werden und überdies an ihrer
Aussenseite noch mit scharfen Stollen oder dgl. versehen sein, um dem Schemelfuss überall ein gleitsicheres Angreifen zu ermöglichen. 



   Um den derart ausgebildeten Antriebsorganen das Arbeiten auf grundlosen Wegen zu erleichtern bzw. das allzu tiefe Einsinken der   Schemelfüsse   zu verhüten, können die Füsse jedes
Schemels mit Schlittenkufen 16 in Verbindung gebracht werden. 



   Die   Gleichmässigkeit   des Ganges der mit derartigen Antriebsvorrichtungen ausgestatteten Fahrzeuge kann dadurch erhöht werden, dass an jeder Wagenseite mehr als zwei Stützschemel an unter entsprechenden Winkeln zueinander gestellten Kurbeln angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 der Antriebsräder angeordnete Stützschemel, welche beiderseits des Wagens an Kurbeln angebracht sind und neben einer auf-und niedergehenden Bewegung eine schwenkende Bewegung erhalten, so dass die beiden Füsse jedes Schemels sich abwechselnd ähnlich der Ferse und dem Zehenteil des gehenden menschlichen Fusses auf den Boden stützen und eine abwechselnd ziehende und drückende Wirkung auf den von den Vorderrädern getragenen Wagen ausüben.
    2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Stützschemci EMI2.3 Füsse sowie einen unter gleichem Winkel dazu gestellten aufragenden Arm besitzt, der zu einer Schleife mit kreisförmig erweiteitem Endteil ausgebildet ist und mittels derselben an einer festgelagerten Rolle so geführt ist, dass der Schemel bei der Kurbeldrehung neben der Hebung und Senkung auch eine schwenkende Bewegung erfährt, um die beiden Füsse abwechselnd gegen den Boden zu drücken.
    3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Wagenseite zwei an diametral gestellten Kurbeln sitzende Stützschemel angebracht sind, um EMI2.4 Boden mit ihren vorderen oder hinteren Füssen abzustützen, während die beiden anderen, ebenfalls symmetrisch angeordneten Schemel gehoben bzw. gesenkt und zugleich verschwenkt werden.
    4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Fiisse jedes Schemels zwecks Verhinderung des Einsinkens durch Schlittenkufen verbunden sind.
AT78674D 1916-01-22 1916-01-22 Vorrichtung zum Antrieb von Kraftfahrzeugen aller Art. AT78674B (de)

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