DE496867C - Schneekufe fuer Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge - Google Patents
Schneekufe fuer Fahrzeuge, insbesondere FlugzeugeInfo
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- DE496867C DE496867C DEJ36731D DEJ0036731D DE496867C DE 496867 C DE496867 C DE 496867C DE J36731 D DEJ36731 D DE J36731D DE J0036731 D DEJ0036731 D DE J0036731D DE 496867 C DE496867 C DE 496867C
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- Germany
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- 230000010006 flight Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C25/00—Alighting gear
- B64C25/32—Alighting gear characterised by elements which contact the ground or similar surface
- B64C25/52—Skis or runners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
Description
- Schneekufe für Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge Bei Fahrzeugen kommt es häufig vor, daß auf derselben Fahrt wechselweise schneebedeckte und schneefreie Flächen ` überfahren werden müssen, besonders bei Flugzeugen, die nach Start von einer schneebedeckten Fläche und längerem Fluge einen Landungsplatz antreffen, der schneefrei ist, oder umgekehrt. Man hat zu diesem Zweck die Verwendung von Schneekufen vorgeschlagen, an deren Gestell gleichzeitig ein Räderfahrwerk vorgesehen ist.
- Die Erfindung bezieht sich auf derartige mit Rädern versehene Schneekufen. Bei den bisher bekannten Anordnungen hat man in der Gleitfläche der Kufen etwa der Größe des Rades entsprechende Schlitze vorgesehen, durch die die Räder teilweise hindurchtraten. Diese Anordnungen haben bei schneller Fahrt über Schneeflächen den Nachteil, daß der Schnee, besonders wenn er feucht ist, in die Schlitze eintritt, diese verstopft und gegebenenfalls friert, so daß das Räderfahrwerk unbrauchbar wird.
- Zur Vermeidung dieses Nachteils werden gemäß der Erfindung die Räder in Schlitzen der Schneekufen angeordnet, die vom Raid aus bis zum hinteren Ende der Schneekufe durchlaufen und dort offen sind. Der Schnee, der nunmehr in den Schlitz eintritt, findet so nach hinten einen Ausweg, so daß er sich in dem Schlitz nicht festsetzen und die B,enurzung des Räderfahrwerks hindern kann. Die Erfindung kann sowohl bei Kufen nach Art von Skiern als auch bei als Hohlträger mit äußerer Abdeckung ausgebildeten Kufen verwendet werden. Bei Ausführung nach der zuletzt genannten Art können die beiden hinteren, durch. den Schlitz getrennten Kufenteile im oberen Teil des Schlitzes zur gegenseitigen Abstützung durch Versteifungselemente miteinander verbunden werden.
- Dabei können in einem solchen Schlitz der Schneekufe auch mehrere Räder nebeneinanderliegend angeordnet sein, oder es können auch mehrere Schlitze in einer Schneekufe für Aufnahme je eines oder je mehrerer Räder vorgesehen sein. Es können auch mehrere Räder hintereinanderliegend in. solchen Schlitzen angeordnet werden.
- Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung bei für Flugzeuge bestimmten Schneekufen.
- Abb. r und 2 sind Längsschnitt nach Linie I-I der Abb.2 und Draufsicht einer Ausführungsart.
- Abb.3 und q. zeigen in Seitenansicht und Draufsicht eine entsprechende Ausführung bei einer als Hohlträger ausgebildeten Kufe.
- Abb. 5 und 6 zeigen in Draufsicht schematisch zwei andere Möglichkeiten der Anordnung von Rädern.
- Gemäß Abb. r und 2 besitzt die skiartig ausgebildete Kufe r einen im vorderen I"'-ufenteil beginnenden und bis zum hinterem Kufenende durchlaufenden und dort offenen Schlitz 2. In diesem Schlitz 2 ist ein Rad 3 angeordnet, das von einer auf der Achse 5 angeordneten Kurbel q. getragen wird. Die Achse 5 wird von Stützen 6, 7 der Kufe i getragen. Die als Exzenter ausgebildete Kurbelwange ß dient dazu, um vermittels daran angreifender Seilzüge 9 o. dgl. das Rad 3 durch Schwenken der Kurbel q. helyen oder senken zu können, wie es aus der gestrichelten Linie in Abb. i erkenntlich ist. Aus der Abbildung ist ersichtlich, daß .etwa in den Schlitz 2 beim Starten oder Landen eintretender Schnee nach hinten durch den offenen Schlitz einen Ausweg findet und somit nicht den Schlitz; 2 verstopfen und die Wirkung des Rades 3 hindern kann.
- Abb.3 und ¢ zeigen eine gleiche Anordnung bei einer als Hohlträger ausgebildeten Kufe i i. Die Achse 15, die die Kufe trägt, ist in Lagern 16, 17 dex Kufe gelagert und besitzt wieder eine Kurbel 14 mit als Exzenter ausgebildeter Kurbelwange, die das Rad 13 trägt. 12 ist der vom vorderen Kufenteil bis zum hinteren Ende durchlaufende, das Rad 13 aufnehmende Schlitz der Kufe. Die beiden hinteren Kufenteile sind durch dne im oberen Teil des Schlitzes vorgesehene Strebe i9 gegeneinander abgestützt.
- Abb. 5 zeigt, wie man in zwei Schlitzen 2q., 2¢' einer Kufe 21 je ein Rad 23, 23' anordnen kann. Es könnten auch: zwei oder mehr Räder nebeneinanderliegend in .einem Schlitz oder auch ixt zwei Schlitzen je zwei oder mehr Räder nebeneinanderliegend untergebracht sein. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß zwei. oder mehr Räder 33, 33' in einem Schlitz 32 der Kufe 31 gemäß Abb. 6 hintereinanderliegend angeordnet sind. Dabei erweitert sich zweckmäßig der Schlitz 32 hinter dem ersten, vorn liegenden Rad33.
- In allen Fällen kann die Schlitzbreite, wie in Abb.6 gezeigt, stetig nach hinten zunehmen, wodurch einem Verstopfen des Schlitzes mit Schnee in noch stärkerem Maße vorgebeugt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schneekufe für Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge, mit durch Schlitze der Gleitfläche teilweise hindurchtretenden Rädern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze vom Rad aus bis an das hintere Ende der Schneekufe durchlaufen und dort offen sind.
- 2. Schneekufe nach Anspruch i, die als räumlicher Hohlträger ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß Versteifungselemente zur gegenseitigen Abstützung der durch den Schlitz getrennten Hohlkörperteile im oberen Teil derselben vorgesehen sind.
- 3. Schneekufe nach Anspruch i und 2; dadurch gekennzeichnet, däß die Weite der Schlitze nach hinten zunimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ36731D DE496867C (de) | 1929-01-15 | 1929-01-15 | Schneekufe fuer Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ36731D DE496867C (de) | 1929-01-15 | 1929-01-15 | Schneekufe fuer Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE496867C true DE496867C (de) | 1930-04-28 |
Family
ID=7205649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ36731D Expired DE496867C (de) | 1929-01-15 | 1929-01-15 | Schneekufe fuer Fahrzeuge, insbesondere Flugzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE496867C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915533C (de) * | 1952-03-04 | 1954-07-22 | Bell Aircraft Corp | Hubschrauber mit Landegestell |
| US4026502A (en) * | 1975-01-28 | 1977-05-31 | Messier Hispano | Ski devices for mounting on landing gear having wheels disposed in tandem |
| WO2024119578A1 (zh) * | 2022-12-09 | 2024-06-13 | 哈尔滨飞机工业集团有限责任公司 | 一种雪橇起落架及其使用方法 |
-
1929
- 1929-01-15 DE DEJ36731D patent/DE496867C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE915533C (de) * | 1952-03-04 | 1954-07-22 | Bell Aircraft Corp | Hubschrauber mit Landegestell |
| US4026502A (en) * | 1975-01-28 | 1977-05-31 | Messier Hispano | Ski devices for mounting on landing gear having wheels disposed in tandem |
| WO2024119578A1 (zh) * | 2022-12-09 | 2024-06-13 | 哈尔滨飞机工业集团有限责任公司 | 一种雪橇起落架及其使用方法 |
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