DE49685C - Quecksilber - Luftpumpe - Google Patents

Quecksilber - Luftpumpe

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DE49685C
DE49685C DENDAT49685D DE49685DA DE49685C DE 49685 C DE49685 C DE 49685C DE NDAT49685 D DENDAT49685 D DE NDAT49685D DE 49685D A DE49685D A DE 49685DA DE 49685 C DE49685 C DE 49685C
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DENDAT49685D
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E. F. VARALDI in Asnieres, 48 Rue Magenta, Seine, Frankreich
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Quecksilber - Luftpumpe.
Das Princip, auf welchem die neue Luftpumpe beruht, besteht darin, dafsdie mittelst einer einfachen Manipulation immer wieder von neuem erzeugte Torricelli'sche Luftleere oberhalb einer mit der atmosphärischen Pressung im Gleichgewicht befindlichen Quecksilbersäule mit dem zu entlüftenden Raum wieder und wieder in Verbindung gesetzt wird, so dafs in letzterem bald der gröfstmögliche Luftverdünnungsgrad erreicht wird.
Die Anordnung des Apparates, der sich besonders zur Auspumpung der elektrischen Glühlampen eignet, zeigt Fig. 1.
Ein Barometerrohr A ist drehbar um einen festen Zapfen B angeordnet, welcher ersteres in einem gegebenen Augenblick mit dem zu entlüftenden, an dem horizontalen Rohre C angebrachten Räume in Verbindung setzt. Das freie Ende des Rohres A trägt einen Behälter D, in welchen man die nöthige Menge Quecksilber einführt.
Der Apparat arbeitet folgendermafsen:
Dreht man das Rohr A um die Achse B, indem man also das untere Ende mit dem Behälter D emporhebt, so fällt das Quecksilber nach der Achse B zu und erzeugt beim Zurückdrehen im oberen Theile α die absolute Luftleere; in diesem Augenblick aber befindet sich das Rohr A in Verbindung mit dem auszupumpenden Apparate, dessen Luft also im Verhältnifs zum luftleeren · Räume sich ausdehnt. Hebt man jetzt wiederum das Rohr A wie vorher, so fällt das Quecksilber nach der Achse B hin zurück und die den Raum α erfüllende verdünnte Luft entweicht in die Atmosphäre.
Auf diese Weise schafft man bei jeder Abwärtsbewegung des Rohres A eine Luftmenge fort, welche gleich dem Volumen des luftleeren Raumes im Rohre A ist.
Unterhalb des Apparates ist ein Rohr b angebracht, welches seitlich von einem Barometer c in das Quecksilber taucht und zur Ablesung der in C herrschenden Spannung dient. .
Man kann das Volumen des luftleeren Raumes vergröfsern, wenn man, wie die Zeichnung zeigt, dem Rohrtheile unmittelbar an der Achse einen Ballon anfügt.
Wenn man noch ein zweites Rohr A' als Verlängerung des ersten anordnet, so kann man abwechselnd die luftleeren Räume α bezw. a' durch eine einfache Bewegung des Balanciere, welchen die Verbindung der beiden Gefäfse D und D' durch eine Traverse T ergiebt und welchen man mittelst der Pumpstange E in Bewegung setzt, erzeugen. Die Achse B, um welche die beiden Röhren A und A' schwingen, bildet einen Hahn, welchen Fig. 2 in einem gröfseren Mafsstabe als Verticalschnitt naeh A-B, Fig. 3 in einem Schnitte nach C-D und Fig. 4 in einem Horizontalschnitte zeigt. ,
Der feste Zapfen B enthält zwei kleine Oeffnungen e und e\ welche im bestimmten Augenblick die Verbindung der den Röhren A bezw. A' angehörigen Mündungen f und f mit dem Rohre C, in welchem man die Luft-
leere erzeugen will, herstellen, und zwar durch Vermittelung des Kanals g und der Mündung h, welche dem Rohre C angehört. An dem oberen Theile der Achse B und in Verbindung mit dem Kanal g ist ein kleiner Hahn i angeordnet, vermittels dessen man den Apparat in Verbindung mit der Atmosphäre setzen kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Quecksilberluftpumpe, gekennzeichnet durch die Befestigung von barometrischen Röhren an einer drehenden Achse in der Weise, dafs die durch die Drehung in den Röhren erzeugten Torricelli'schen Leeren mit dem hohlen Innenraum der Achse in Verbindung gebracht werden können, wobei die Quecksilbertröge eine Drehung in der Weise erhalten, dafs sie abwechselnd das Quecksilber in die Röhren entleeren und als gewöhnliche Barometertröge dienen.
  2. 2. Bei der im Anspruch ι. gekennzeichneten Luftpumpe die Anordnung von Kanälen in der Wand der hohlen Achse und der mit dem Innern der einzelnen Röhren communicirenden Fassung derselben, welche Kanäle durch die Drehung der Röhren im rechten Augenblick zur Deckung kommen und dieselben mit dem zu entleerenden Raum verbinden.
  3. 3. Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Luftpumpe die Anordnung eines mit der Barometerröhre parallel drehenden Hebels (T), an welchen der Quecksilbertrog angehängt ist, welcher mittelst eines hohlen Gelenkes mit der Barometerröhre communicirt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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