DE496563C - Asphalthuelle fuer Kabel - Google Patents

Asphalthuelle fuer Kabel

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DE496563C
DE496563C DEG72352D DEG0072352D DE496563C DE 496563 C DE496563 C DE 496563C DE G72352 D DEG72352 D DE G72352D DE G0072352 D DEG0072352 D DE G0072352D DE 496563 C DE496563 C DE 496563C
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Germany
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cables
asphalt
bridges
casing
cable
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Expired
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DEG72352D
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W T Glover & Co Ltd
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W T Glover & Co Ltd
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/06Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in underground tubes or conduits; Tubes or conduits therefor
    • H02G9/065Longitudinally split tubes or conduits therefor

Landscapes

  • Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Asphalthülle für Kabel und ein Verfahren zu ihrer Herstellung und bezweckt, die Hülle so auszubilden, daß sie ohne Schutzhülle, Rohre u. dgl., verlegt werden kann. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Kabelhüllen in Rinnen oder Trögen zu gießen, die Rinnen abzunehmen und die Hüllen für sich zu verlegen. Die bekannten Hüllen sind aber nicht fest genug, · um den unvermeidlichen Schub- und sonstigen Kräften im Boden genügend Widerstand zu leisten.
Gemäß der Erfindung wird daher die Hülle
durch Metalleinlagen verstärkt, auch wird ihr eine solche zweckmäßig einseitig gewölbte Form gegeben, daß die Festigkeit erhöht wird.
Bei der Verlegung von drei Einleiterkabeln in einer Hülle ist es aus bekannten Gründen erwünscht, sie nach einem gleichseitigen Dreieck zu verlegen, und die Erfindung betrifft weiter Einrichtungen, um die Kabel durch offene Brücken, die der Ausgußmasse den Durchfluß gestatten, in die richtige Lage as zueinander zu bringen.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Hüllen gemäß der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt für drei Kabel, längs der Achse des obersten Kabels geschnitten; Abb. 2 ist ein Querschnitt einer teilweise fertigen Hülle in einer hölzernen Gießform; Abb. 3 ist ein Querschnitt der fertigen Hülle mit einer an der Hülle verbleibenden Gießform aus Blech; Abb. 4, 5 und 6 zeigen Querschnitte von Hüllen mit verschiedenartigen Brücken für drei Kabel.
Zum Gießen der Hülle werden zwei Latten a in einen Graben gestellt, dessen Sohle die Unterkante der Form bildet. In die Form wird zunächst eine Grundplatte b eingegossen und oben geglättet. In die geglättete Fläche wird ein Netz c, beispielsweise ein Drahtnetz, Streckmetall oder eine andere der im Eisenbetonbau üblichen Einlagen in Form einer Rinne so eingedrückt, daß die waagerechten Stäbe c1 teilweise in der Grundplatte b eingebettet sind, während die senkrechten Schenkel c2 beiderseits parallel zu den Latten α stehen. Nun werden Formklötze d auf den Boden der Einlage gestellt, die zur Aufnahme der beiden unteren Kabel e, e1 entsprechend ausgeschnitten sind. Auf die unteren Klötze d kommen Zwischenklötze d1 zur Aufnahme des oberen Kabels e2. Nachdem die Kabel mit den Klötzen d, d1· eingelegt sind,
werden die Schenkel c2 der Drahteinlage zusammengebogen und durch Klammern c3 gehalten. Das Ganze wird dann mit einer Asphaltschicht f (Abb. 3) umgössen, die über den Kabeln gewölbt ist. Auf diese Art erhält auch der über die Latten α hervorstehende Teil der Hülle eine gute Deckung und Versteifung. Die gewölbte Form wird der Masse durch Abstreifen mit heißen Eisenklötzen gegeben. Nach dem Erhärten werden die Latten α abgenommen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ,ist an Stelle der Latten α eine Rinne a1 aus Blech vorgesehen, die mit der Hülle verlegt wird. Die Hülle ist infolge ihrer Verstärkung durch die Einlagen c, die Bodenplatte b und die Wölbung des Ausgusses / schon genügend versteift, so daß sie einer weiteren Versteifung durch die Rinne α1 nicht bedarf. Die Rinne wird nur der Bequemlichkeit wegen an der Hülle gelassen.
Die Abb. 4 bis 6 zeigen an Steile der vollen Klötze d1 offene Brücken.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 ist die Brücke g aus weichem Metall, beispielsweise Blei, ausgeführt, und zwar so, daß sie die Kabel von außen umhüllt. Die Brücke kann aber auch aus Federstahl h o. dgl. vorgesehen werden, wie Abb. 5 zeigt. Endlich kann man nach Abb. 6 eine Brücke i nach Art der Klötze d1 aus Weichmetall oder Federstahl biegen und zwischen die Kabel einsetzen. Offene Brücken nach Art der Abb. 4 bis 6 haben gegenüber den vollen Zwischenlagen d1 nach Abb. 1 bis 3 den Vorzug, daß sie der Ausgußmasse / einen freien Durchfluß gewähren, so daß der Asphalt auch an den Brücken zwischen die Kabel eindringt und dadurch dem Ganzen ein einheitlicheres Gefüge gibt, als wenn der Raum zwischen den Kabeln in kurzen Zwischenräumen durch die vollen Klötze rf1 unterbrochen wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ι. Asphalthülle für Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle durch Ver-Stärkungseinlagen (c) und durch passende Formgebung so versteift ist, daß sie ohne Schutzrohr oder andere Stütze verlegbar ist.
  2. 2. Hülle nach Anspruch ι mit Brücken zum Festlegen der Kabel gegeneinander, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücken (g, h und i) als offene Versteifungen ausgebildet sind, die dem Asphalt (/) den Durchfluß gestatten.
  3. 3. Hülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücken (g und h) die Kabel (e, e1 und e2) von außen umfassen.
  4. 4. Hülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet," daß die Brücken (i) zwischen die Kabel (e, e1 und e2) gelegt sind.
  5. 5. Hülle nach Anspruch 2 für drei Einleiterkabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücken (g, h und i) derart ausgebildet sind, daß die Mittelpunkte der Kabelquerschnitte in den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks liegen.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Asphalthüllen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Grundlage der Hülle eine flache Platte (b) gegossen, in die Platte (b) eine Verstärkungseinlage (c) so eingelegt wird, daß sie das Kabel (e bzw. e1) in einigem Abstand umschließt, sodann die Einlage (c) nach innen um das Kabel herumgebogen und der von dem Kabel und der Einlage gebildete Raum mit Asphalt (/) ausgegossen wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch,, gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen (c) völlig von Asphalt (f) eingehüllt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG72352D 1927-02-05 1928-01-27 Asphalthuelle fuer Kabel Expired DE496563C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3358/27A GB287679A (en) 1927-02-05 1927-02-05 Improvements in conduits for laying electric cables

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE496563C true DE496563C (de) 1930-04-23

Family

ID=9756791

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG72352D Expired DE496563C (de) 1927-02-05 1928-01-27 Asphalthuelle fuer Kabel

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US (1) US1829580A (de)
BE (1) BE348343A (de)
DE (1) DE496563C (de)
FR (1) FR647951A (de)
GB (1) GB287679A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB287679A (en) 1928-03-29
US1829580A (en) 1931-10-27
FR647951A (fr) 1928-12-04
BE348343A (de)

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