DE727883C - Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Verlegung - Google Patents
Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer VerlegungInfo
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- DE727883C DE727883C DEL90178D DEL0090178D DE727883C DE 727883 C DE727883 C DE 727883C DE L90178 D DEL90178 D DE L90178D DE L0090178 D DEL0090178 D DE L0090178D DE 727883 C DE727883 C DE 727883C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
- Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Verlegung Die Erfindung betrifft eine elektrische Leitung ohne hinreichend: gegen Durchhang versteifend wirkende Umhüllung mit tragend wirkenden Einlagen. Bei einem bekannten elektrischen Kabel. dieser Axt können die tragend wirkenden Einlagen den Durchhang des Kabels nicht verhindern, sondern: nur seine schädlichen, Auswirkungen in Gestalt von Zugbeanspruchungen auf die kupfernen Leitungsdrähte dadurch ausschalten, daß sie diese Beanspruchungen selbst übernehmen. Das erhebliche Gewicht .der tragend wirkenden Stahldrahteinlagen wird aber das Auftreten eines Durchhanges des Kabels, das leicht biegsam bleiben soll, nur fördern. Andererseits sind elektrische Leitungen bekannt, die mit Rücksicht auf ihren-,besonderen Verwendungszweck vorschriftsgemäß mit einem Metallmantel versehen sind, der mehr oder weniger versteifend wirkt.
- Die Erfindung löst in erster Linie die Aufgabe, jene elektrischen Leitungen, die ohne Metallmantel verlegt werden dürfen bei geringstem Aufwand an Werkstoff gegen Durchhang versteift auszubilden und eine besondere Regel für das Verlegen der so ausgebildeten Leitungen anzugeben. Dabei läßt sich die Erfindung auch auf solche Leitungen anwenden, die zwar einen Metallmantel oder eine sonstige Umhüllung besitzen, wobei diese Umhüllung an sich aber nicht hinreichend versteifend gegen Durchhang wirkt.
- Nach der Erfindung wird ein möglichst großer Widerstand der Leiturig gegen Durchhang dadurch erreicht, daß parallel zur Achse derLeitung zwei ,diametral gegenüberliegende Versteifungsstäbe unter der Hülle der Leitung und auf dieser Hülle zwei in der gleichen Ebene verlaufende Kennlinien angebracht sind. Dabei wird die Leitung erfindungsgemäß so verlegt, daß .die abwärts gerichteten Schwerkräfte vom größten Widerstandsmoment der Leitung aufgenommen werden, während die Biegungen der Leitung in der ihrem kleinsten Widerstandsmoment zugeordneten Ebene erfolgen. Verläuft also die auf diese Weise versteifte elektrische Leitung samt ihren Krümmungen in einer waagerechten Ebene, so steht die durch,die beiden Versteifungsstäbe gehende gemeinsame Ebene senkrecht, und die elektrische Leitung zeigt in dieser Lage wegen der Stauchungen und Zerrungen der übereinander angeordneten Versteifungsstäbe gegen die senkrecht wirkenden Schwerkräfte ihren höchsten Widerstand und gegen die Biegungskräfte der waagerecht liegenden Krümmun:gsbogen ihren geringsten Widerstand.
- Soll die versteifte elektrische Leitung so verlegt werden, daß sie in einer nicht waagerechten Ebene verläuft, so wird sie bis zu höchstens 9o Grad um ihre Längsachse gedreht, wobei die Kürzung .der Versteifungsstäbe infolge ihrer Verwindung nur Bruchteile eines Millimeters beträgt.
- Die mit der Erfindung gegebene Regel zum Verlegen der versteiften elektrischen Leitung besteht also darin, daß bei waagerechtemVerlauf der Leitung die gemeinsame Ebene der Versteifungsstäbe senkrecht steht und die Ebene der Krümmungsbogen waagerecht liegt und .daß die Leitung bis zu höchstens 9o Grad um ihre Längsachse gedreht wird, wenn die Krümmung in einer nicht waagerechten Ebene erfolgen soll.
- Die Biegungen der Leitung finden sowohl beim Versand wie beim Verlegen stets in der dem kleinsten Widerstandsmoment der Leitung zugeordneten Ebene statt. Die Versteifungsstäbe sind so wenig hart, @daß die Leitung nicht zurückfedert, wenn sie um go Grad verdreht wird.
- In der Zeichnung, Abb. i bis 8, sind einige Ausführungsformen der Erfindung in Querschnitten und außerdem zwei Anlagen in Seitenansicht und Draufsicht dargestellt. Die Leitungen mit den Querschnitten nach Abb. i bis q. wirken mit ihrem größten Widerstandsmoment den durch die senkrechten Pfeile P angedeuteten senkrechten Schwerkräften entgegen, während sie mit ihrem kleinsten Widerstandsmoment in waagerechter Richtung wirken. a ist die Kupferleitung und b die Gummiisolierhülle. c ist .die Füllmasse, z. B. Bituinen. d sind die Rillen, von ,denen die Versteifungsstäbe s aufgenommen werden. e ist die Baumwollumflechtung, und f sind die farbigen Kennlinien, die hier im Querschnitt durch Punkte angedeutet sind. Die Versteifungsstäbe s, die nach Abb. i bis q. verschiedenartig geformt sein können, werden zweckmäßig so ausgebildet, .daß sie auch als Einzelstäbe mit ihrem größten Widerstandsmoment in senkrechter-Richtung und mit ihrem kleinsten Widerstandsmoment in waagerechter Richtung wirken.
- Beiden in Abb. 5 bis 8 dargestellten. Ausführungsformen zweier Anlagen sind die Leitengen in übertriebener Weise verdickt und verkürzt und ohne Unterbrechungen. gezeichnet. Die in ihrem Verlaufe sich .deckenden Versteifungsstäbe s und Kennlinien f sind nur als je eine Linie dargestellt, die auf der vorderen, sichtbaren Seite ausgezogen, auf der hinteren, unsichtbaren Seite aber punktiert ist.
- Abb. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht und Draufsicht eine Anlage, bei welcher die Leitung in waagerechter Ebene an den Wänden eines Raumes mit vielen Ecken entlang geführt ist. Die Versteifungsstäbe s der Leitung liegen oben und unten. Die Krü.mmungsbogen der Leitung liegen alle in ein und derselben durch die Mittellinie der Leitung gehenden waagerechten Ebene. Die Formänderung beim Verlegen der Leitung besteht hier also ausschließlich in Biegung.
- Abb.7 und 8 zeigen in Seitenansicht und Draufsicht eine Anlage, bei welcher die Leitung in verschiedenen Höhenlagen waagerecht uncl außerdem in senkrechter Richtung veiläuft. In diesem Falle ist beim Verlegen der Leitung außer der Biegung auch noch Drehung der Leitung um ihre eigene Achse erforderlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Leitung ohne hinreichend gegen Durchhang versteifend wirkende Umhüllung mit tragend wirkenden Einlagen"dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Achse der ' Leitung zwei diametral gegenüberliegende, der Versteifung dienende Stäbe (s) unter der Hülle (e) der Leitung und auf dieser Hülle zwei in der gleichen Ebene verlaufende Kennlinien (f) angebracht sind. Verfahren zum Verlegen der elektrischen Leitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung an den Stellen, an .denen der Durchhang vermieden werden soll, so verlegt wird, daß die Kennlinien in einer senkrechten Ebene liegen und die Biegungen der Leitung in einer rechtwinklig zu der senkrecht liegenden Ebene verlaufen, indem die Leitung dazu erforderlichenfalls um ihre waagerechte Achse so um höchstens 9o° verwunden wird, daß ,die Kennlinien und damit .die beiden Versteifungsstäbe (s) in der neutralen Krümmungsebene liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL90178D DE727883C (de) | 1936-04-16 | 1936-04-16 | Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Verlegung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL90178D DE727883C (de) | 1936-04-16 | 1936-04-16 | Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Verlegung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE727883C true DE727883C (de) | 1942-11-13 |
Family
ID=7286990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL90178D Expired DE727883C (de) | 1936-04-16 | 1936-04-16 | Elektrische Leitung und Verfahren zu ihrer Verlegung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE727883C (de) |
-
1936
- 1936-04-16 DE DEL90178D patent/DE727883C/de not_active Expired
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