AT310892B - Verfahren zum Befestigen des Anschlußkabels an einem elektrischer Flächenheizelement - Google Patents

Verfahren zum Befestigen des Anschlußkabels an einem elektrischer Flächenheizelement

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AT310892B
AT310892B AT574872A AT574872A AT310892B AT 310892 B AT310892 B AT 310892B AT 574872 A AT574872 A AT 574872A AT 574872 A AT574872 A AT 574872A AT 310892 B AT310892 B AT 310892B
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electrically insulating
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AT574872A
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Josef Gottfried Windisch
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/84Heating arrangements specially adapted for transparent or reflecting areas, e.g. for demisting or de-icing windows, mirrors or vehicle windshields
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B2203/00Aspects relating to Ohmic resistive heating covered by group H05B3/00
    • H05B2203/016Heaters using particular connecting means

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  • Processing Of Terminals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Befestigen des Anschlusskabels an einem elektrischen Flächenheizelement, insbesondere in Platten- oder Gitterform, welches in eine Isoliermasse eingebettete Heizleiter aufweist, die mittels elektrischer Leitungen an die Adern des Anschlusskabels elektrisch angeschlossen sind. 



  Solche elektrische Flächenheizelemente werden für die Beheizung sowohl kleinerer als auch grösserer Flächen verwendet,   z. B. für   die Eis- und Schneefreimachung von Dächern, Wegen, Strassen, Plätzen, Stiegen und Treppen, aber auch für die Beheizung von Pflanzenbeeten usw. Hiebei können schon bei der Verlegung der Flächenheizelemente oft hohe Zugbeanspruchungen auf das Kabel und seine Anschlussstelle nicht völlig vermieden werden, wozu noch oft hohe Verlegungstemperaturen der Elemente kommen, da diese häufig   z. B.   bei 2200C in Asphalt verlegt werden. Die strengen Sicherheitsvorschriften stellen nun hohe Anforderungen daran, dass die elektrischen Isolationseigenschaften des Elementes auch bei einer Verlegung unter derart ungünstigen Bedingungen erhalten bleiben.

   Diesen Anforderungen konnten die meisten bisher bekannten Flächenheizelemente nicht völlig gerecht werden, wodurch der Einsatz solcher Flächenheizelemente wesentlich eingeschränkt wurde. 



   Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, ein Verfahren zum Befestigen des Anschlusskabels an einem elektrischen Flächenheizelement der eingangs geschilderten Art zu schaffen, mit welchem nicht nur eine zugsichere Verankerung des Anschlusskabels am Flächenheizelement erzielt wird, sondern auch eine auch bei hohen Verlegungstemperaturen und grossen mechanischen Beanspruchungen sichere und dauerhafte Verbindung. 



  Die Erfindung löst diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, dass nach dem Anschluss der Adern des Anschlusskabels an die Leitung, das Kabel bzw. die Leitung schlaufenartig bzw. hin- und hergehend an das Element angelegt wird, dass dann eine im Querschnitt U-förmige Schelle aus elektrisch isolierendem Material auf die schlaufenartig bzw. hin- und hergehend gelegten Leitungs- bzw. Kabelteile und auf den Rand des Elementes aufgeschoben wird und dass hierauf der verbleibende Hohlraum in der Schelle mit elektrisch isolierendem Material ausgefüllt, vorzugsweise ausgegossen wird. Die U-förmige Schelle wirkt hiebei als Form für den Ausfüllbzw. Ausgiessvorgang und zugleich als Abdeckung für die gesamte Verbindungsstelle. Das Ausfall-bzw. 



  Ausgussmaterial, welches zweckmässig von einem am Material des elektrischen Flächenheizelementes sowie an dem Material der Schelle haftenden Kunststoffmaterial gebildet ist bildet nach dem Erhärten zwischen den Zügen der schlaufenartig bzw. hin- und hergehend gelegten   Leitungs- bzw.   Kabelteile keilartige Brücken, die ein Ausziehen und eine Drehung des Anschlusskabels verhindern,   u. zw.   auch dann, wenn die U-förmige Schelle entfernt würde, was an sich schon nur mehr mit dem Meissel möglich ist.

   Es wird daher eine Zugentlastung für das Anschlusskabel gebildet, welche selbst den höchsten auftretenden Beanspruchungen mechanischer und thermischer Natur gewachsen ist, so dass sich eine unter allen Umständen feuchtigkeitsdichte, zugfest und verdrehungsfeste Verbindung des Anschlusskabels mit dem elektrischen Flächenheizelement ergibt. Wird für die 
 EMI1.1 
 wird. 



   Weiters ist am erfindungsgemässen Verfahren bzw. an dem damit hergestellten Kabelanschluss besonders vorteilhaft, dass mit Ausnahme der Klemmhülsen od. dgl., mit welchen die Leitungsenden an die Adernenden des Anschlusskabels elektrisch angeschlossen werden, keine metallischen Teile innerhalb der gesamten Verbindungsstelle verwendet werden. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens werden die schlaufenartig bzw. hin- und hergehend gelegten Leitungs- bzw. Kabelteile vor dem Aufschieben der Schelle mittels elektrisch isolierender zugfester Bänder am Element befestigt. Diese Bänder bilden eine Bandage aus zugfestem Material, wofür z. B. Glasseidenbänder, Polyesterbänder, Kunstfaserbänder usw. verwendet werden können. Durch diese Bandage werden die schlaufenartig gelegten   Leitungs- bzw.   Kabelteile schon von vornherein fest mit dem Flächenheizelement verbunden, so dass die Festigkeit der gesamten Verbindungsstelle noch gesteigert wird. 



  Ausserdem ist es auf diese Weise leicht möglich, die im Querschnitt U-förmige Schelle aufzuschieben, ohne dass die Gefahr besteht, dass hiebei die schlaufenartig gelegten Leitungs- bzw. Kabelteile in ihrer Lage verändert werden. Dies ist insbesondere dann besonders günstig, wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung die Innenflächen der Schelle vor ihrem Aufschieben mit einem Kleber, vorzugsweise Epoxydharz bestrichen werden. 



   Um die Befestigung der zugfesten Bänder am Flächenheizelement einfacher zu gestalten, ist es erfindungsgemäss günstig, wenn die Bänder durch Löcher im Element hindurchgeführt werden, die gegebenenfalls zuvor angefertigt werden, wenn das Flächenheizelement nicht von vorneherein mit solchen Löchern versehen ist, also z. B. eine gitterartige Form aufweist. 



   Um das Ausgiessen des verbleibenden Hohlraumes in der Schelle zu erleichtern, empfiehlt es sich im Rahmen der Erfindung, dass vor dem Ausgiessen dieses Hohlraumes die Schelle an ihrem einen Ende mit einem elektrisch isolierenden Füllmaterial, vorzugsweise einem Kunstharzkitt, verschlossen wird. Dieses Ende wird dadurch zum Boden einer Form, in die das elektrisch isolierende Kunststoffmaterial, z. B. Epoxydharz, eingegossen oder gegebenenfalls eingespritzt wird. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel eines in erfindungsgemässer Weise hergestellten Kabelanschlusses an ein elektrisches Flächenheizelement schematisch dargestellt. Fig. l zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2, die ihrerseits einen Schnitt nach der Linie   11-11   der Fig. l darstellt. Die Fig. 3 bis 6 zeigen vier wesentliche Arbeitsschritte des erfindungsgemässen Verfahrens. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der Herstellung der Anschlussverbindung des   Anschlusskabels--l--an   das Flächenheizelement   - -2--,   das   z. B.   aus einer   Kunststoffplatte--3--mit   darin eingebetteten Heizleitern--4--besteht, die an aus dem Kunststoffkörper --3-- herausgeführte Leitungen --5-- angeschlossen sind, werden zuerst diese   Leitungen --5-- mittels   üblicher   Klemmhülsen--6--an   die Adern --7-- des Anschlusskabels --1-angeschlossen (Fig. l, 3). Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein zweiadriges Anschlusskabel --1-dargestellt, jedoch ist die Erfindung selbstverständlich auch auf mehradrige Anschlusskabel analog anwendbar. 



  Hierauf wird das   Anschlusskabel--l--sowie   die mit ihm verbundenen Enden der   Leitungen--5-   schlaufenförmig bzw. hin- und hergehend an den Rand --8-- des Flächenheizelementes --2-- angelegt (Fig. 3), wobei diese schlaufenförmige bzw. hin- und hergehende Anordnung des Anschlusskabels --1-gegebenenfalls auch in mehr als zwei Zügen erfolgen kann. Die üblicherweise verwendeten Anschlusskabeln halten eine solche U-förmige Biegung leicht aus. Sollen die Flächenheizelemente heiss verlegt werden, so empfiehlt sich 
 EMI2.1 
 
B.-   10-hindurchgeführt (Fig. 4),   die das Anschlusskabel --1-- fest am   Rand-8-des   Flächenheizelementes --2-- festlegen. Diese Bendagen --10-- bestehen aus zugfesten Bändern,   z. B.   aus Glasseide, Polyester oder Kunstfaser.

   Diese Bänder können selbstklebend sein oder mit einem gesonderten Klebstoff vor der Aufbringung bestrichen werden. 
 EMI2.2 
 angeschlossenen   Leitungen --5-- nicht   getroffen werden. Gegebenenfalls können statt der Löcher --9-auch Vorsprünge des Flächenheizelementes --2-- zur Befestigung der   Bandagen--10--herangezogen   werden. 



   Nach Fertigstellung der gewickelten   Bandagen --10-- wird   eine im Querschnitt U-förmige Schelle --11-- (Fig. 1, 2, 5) auf die schlaufenförmig gelegten Teile des   Anschlusskabels--l--bzw.   der Leitungen   --5-- sowie   auf den Kunststoffkörper --3-- des Flächenheizelementes --2-- aufgeschoben. Diese Schelle - besteht ebenso wie die Bendagen --10-- aus elektrisch isolierendem Material,   z. B.   aus Glasfibermaterial, Polyvinylchlorid, Polyester od. dgl. Die Abmessungen der Schelle --11-- sind so gewählt, dass die Schelle die gesamten hin- und hergehenden Züge des   Anschlusskabels--l--und   der   Leitungen--5--   sowie auch die Löcher --9-- abdeckt.

   Der lichte Abstand zwischen den beiden Schenkeln--12-- (Fig. 2) der Schelle --11-- ist etwa gleich der Stärke des Kunststoffkörpers --3-- des Flächenheizelementes --2-gewählt, so dass die Schelle --11-- eng auf dem   Kunststoffkörper--3--des Flächenheizelementes--2--   bzw. auf den   Bandagen --10-- aufliegt.   Zweckmässig werden vor dem Aufschieben der   Schelle --11-- die   Innenseiten ihrer Schenkel --12-- mit einem Kleber, z. B. Epoxydharz, bestrichen. Falls gewünscht, kann vor dem Aufschieben der   Schelle --11-- auf   das Anschlusskabel --1-- noch eine Biegeschutzhülle --13-aufgeschoben werden, die in bekannter Weise mit einem ihre Verschiebung verhindernden Flansch--14-- (Fig. l) versehen ist. 



   Die   Schelle --11--,   die die gesamte Anschlussstelle abdeckt, wird hierauf an einem ihrer Enden, zweckmässig an demjenigen Ende, an welchem das   Anschlusskabel--l--aus   der Schelle --1-- 
 EMI2.3 
 wobei das   Füllmaterial --15-- bis   zum Rand --8'-- des Flächenheizelementes --2-- reichen und mit diesem Rand --8'-- dicht verbunden sein muss. Dadurch wird eine   Guss- bzw.   Spritzform gebildet und es kann nun, wie Fig. 6 zeigt, das Flächenheizelement --2-- samt dem bereits an ihm befestigten Anschlusskabel -   um 90 ()   geschwenkt werden und in das noch offene   Ende-16-der Schelle-11-   Kunstharzmaterial --17--, z.B.

   Epoxydharz od. dgl., eingegossen werden, welches sämtliche noch verbleibenden Hohlräume innerhalb der   Schelle--11--aufüllt   und nach seinem Aushärten zwischen den einander benachbarten Zügen des schlaufenförmig gelegten Abschnittes des   Anschlusskabels--l--keilförmige   Kunstharzkörper bildet, die sowohl ein Ausziehen als auch ein Verdrehen des   Anschlusskabels-l-   verhindern. 



   Die hergestellte Verbindung ist praktisch nur mehr mit dem Meissel zerstörbar. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Befestigen des Anschlusskabels an einem elektrischen Flächenheizelement, insbesondere <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 dass nach dem Anschluss der Adern des Anschlusskabels an die Leitungen, das Kabel bzw. die Leitungen schlaufenartig bzw. hin- und hergehend an das Element angelegt werden, dass dann eine im Querschnitt Z-förmige Schelle aus elektrisch isolierendem Material auf die schlaufenartig bzw. hin- und hergehend gelegten Leitungs-bzw. Kabelteile und auf den Rand des Elementes aufgeschoben wird, und dass hierauf der verbleibende Hohlraum in der Schelle mit elektrisch isolierendem Material ausgefüllt, vorzugsweise ausgegossen wird. EMI3.2 hergehend gelegten Leitungs- bzw.
    Kabelteile vor dem Aufschieben der Schelle mittels elektrisch isolierender zugfester Bänder am Element befestigt werden. EMI3.3 des verbleibenden Hohlraumes der Schelle diese an ihrem einen Ende mit einem elektrisch isolierenden Füllmaterial, vorzugsweise einem Kunstharzkitt, verschlossen wird. EMI3.4
AT574872A 1972-07-04 1972-07-04 Verfahren zum Befestigen des Anschlußkabels an einem elektrischer Flächenheizelement AT310892B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2709911A1 (fr) * 1993-09-07 1995-03-17 Splintex Sa Vitrage feuilleté, et procédé et dispositif pour la fabrication d'un tel vitrage.
EP1139697A3 (de) * 2000-03-09 2004-02-04 Glaverbel Glasscheibe mit elektrischer Verbindung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2709911A1 (fr) * 1993-09-07 1995-03-17 Splintex Sa Vitrage feuilleté, et procédé et dispositif pour la fabrication d'un tel vitrage.
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