DE495113C - Elektromagnetisches Relais - Google Patents

Elektromagnetisches Relais

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Publication number
DE495113C
DE495113C DEL72634D DEL0072634D DE495113C DE 495113 C DE495113 C DE 495113C DE L72634 D DEL72634 D DE L72634D DE L0072634 D DEL0072634 D DE L0072634D DE 495113 C DE495113 C DE 495113C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact spring
contact
guide pieces
springs
relay
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Expired
Application number
DEL72634D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Korthaeuer
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Publication date
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Publication of DE495113C publication Critical patent/DE495113C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/54Contact arrangements
    • H01H50/56Contact spring sets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description

  • Elektromagnetisches Relais Bei den Relais bekannter Bauart sind die einzelnen Federn des Kontaktfedersatzes mit Stützplatten oder Gegenlagen ausgerüstet. Diese Anordnung eines Kontaktfedersatzes bringt aber erhebliche Nachteile mit sich. So ist es vor allem sehr schwierig, die Federsätze richtig justieren zu können. Außerdem bedingt eine derartige Anordnung des Kontaktfedersatzes einen erheblichen Materialaufwand, wodurch die einzelnen Relais teuer zu stehen kommen.
  • Die obenerwähnten Nachteile werden nun dadurch vermieden, daß bei einem elektromagnetischen Relais erfindungsgemäß der Kontaktfederpimpel und die Führungsstücke für die Kontaktfedern und Isolierplatten aus einem einzigen Stück Isoliermaterial hergestellt sind.
  • Die Abb. i, 2, 3, 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Während in den Abb. i und :2 der ganze Kontaktfedersatz in seiner Seitenansicht und Draufsicht dargestellt ist, stellen die Abb. 3, 4 und 5 Einzelheiten der erfindungsgemäßen Anordnung dar. Die Abb. i zeigt den Kontaktfedersatz des Relais in seiner Seitenansicht, wobei die für den Erfindungsgedanken unwesentlichen Teile des Relais nicht dargestellt sind. Das Bezugszeichen i bezeichnet das Joch des Relais. An diesem Joch i ist der Kontaktfedersatz mittels Schrauben 2 befestigt. Wie aus der Abb.2, in welcher der Kontaktfedersatz in seiner Draufsicht dargestellt ist, hervorgeht, sind zwei Schrauben 2 notwendig, um den Kontaktfedersatz auf dem Joche i des Relais fest anzuordnen. Die Abb. i zeigt, daß vier Kontaktfedern 3, 4, 5 und 6 übereinander angeordnet sind, wobei j e zwei Kontaktfedern ein Kontaktfedernpaar ergeben, und zwar sind dies die Kontaktfedern 3 und 4 und die Kontaktfedern 5 und 6, welche je beide im unerregten Zustande des Relais geschlossen sind. Wie die Abb.2 zeigt, sind vier Kontaktfedern nebeneinander angeordnet, die Kontaktfedern 3, 7, 8 und g. Im ganzen besteht also der Kontaktfedersatz gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aus 4 X 4 Kontaktfedern. Zwischen den einzelnen Kontaktfedern werden bei ihrer Aufschichtung je eine Isolierplatte und ein Metallstück angeordnet, so daß sich der aus der Abb. i ersichtliche Block io ergibt. Durch die Metallstücke wird eine größere Festigkeit des aufgeschichteten Blockes io erreicht. In der Abb. i sind die einzelnen Schichten nicht besonders dargestellt. In jede Feder, Isolierplatte und Metallplatte sind Löcher gestanzt, durch die die Führungsstücke hindurchgesteckt werden. Gemäß der Erfindung sind die Führungsstücke und die Kontaktfederpimpel aus einem einzigen Stück Isoliermaterial hergestellt. In Abb. 3 ist dieses Stück besonders dargestellt. Der Kontaktfederpimpel ist mit dem Bezugszeichen i i versehen, und die zwei Führungsstücke, die mit dein Kontaktfederpimpel i i aus einem Stück Isoliermaterial hergestellt sind, sind mit den Bezugszeichen i2 und 13 bezeichnet. Der Kontaktfederpimpel i i ist treppenförmig ausgebildet. Die Führungsstücke i2 und 13 sind nach oben hin abgeschrägt, damit die einzelnen Kontaktfedern, Isolierplatten und Metallplatten leicht aufgeschichtet werden können. Die einzelnen Führungsstücke mit den Kontaktpimpeln, so z. B. die Führungsstücke 12 und 13 mit dein Kontaktfederpimpel i i, werden in eine Grundplatte hineingesteckt. Diese Grundplatte ist in der Abb. 6 in ihrem Grundriß und in der Abb. 7 in ihrem Aufriß dargestellt. Die Führungsstücke 12 und 13 ragen über die letzten Kontaktfedern hinaus, wie aus der Abb. i zu ersehen ist. Die Lochungen in den Federn, Isolierplatten und Metallplatten sind etwas größer als notwendig gehalten, damit die Führungsstücke leicht hindurchgesteckt werden können. In der Abb. q. ist ein Teil einer Kontaktfeder dargestellt mit den beiden ausgestanzten Löchern. Die Führung und Distanzierung erfolgt an nur einer Linie des abgeschrägten Teiles der Lochung. In der Abb. q. bezeichnen die Bezugszeichen 1q. die Führungsstücke und die Bezugszeichen 15 die besonders gearteten Lochungen an den Federn. Ebenso, wie die Lochungen 15 an der Kontaktfeder ausgeführt sind, sind sie auch an den Isolierplatten und Metallplatten ausgebildet. In der Abb. 5 ist eine einzelne Kontaktfeder dargestellt.
  • Sind die Führungsstücke 12 mit den Kontaktpimpeln i i durch die Grundplatte, die in den Abb.6 und 7 dargestellt ist, hindurchgesteckt und die einzelnen Kontaktfedern, Isolier- und Metallplatten übereinandergeschichtet, so werden diese Teile zusammen mit einer einzigen Schraube befestigt. In der Abb. 2 ist die Schraube 16 die Befestigungsschraube der einzelnen Teile. Die Stifte 17 und 18 dienen in bekannter Weise dazu, die Kontaktfedersätze zu betätigen, wenn das Relais anspricht. Die Stifte 17 und 18 werden durch den Anker des Relais beeinflußt. In der Grundplatte, die in der Abb. 6 und in der Abb. 7 dargestellt ist, sind Vertiefungen ig eingefräst, in welche die Führungsstücke 12 und 13 durchgesteckt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisches Relais, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktfederpimpel (ii) und die Führungsstücke (i2, 13) für die Kontaktfedern und Isolierplatten aus einem einzigen Stück Isoliermaterial hergestellt sind.
  2. 2. Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktfederpimpel treppenförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Führungsstücke nach oben abgeschrägt und die entsprechenden Lochungen in den Kontaktfedern und Isolierplatten größer als sie gehalten sind. q..
  4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinandergeschichteten Kontaktfedern und Isolierplatten durch eine einzige Schraube (i6) an einer Grundplatte festgehalten werden.
  5. 5. Relais nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktfedersatz mit nur zwei Schrauben (2) befestigt ist.
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