DE49424C - Neuerung an Dreschmaschinen - Google Patents

Neuerung an Dreschmaschinen

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Publication number
DE49424C
DE49424C DENDAT49424D DE49424DA DE49424C DE 49424 C DE49424 C DE 49424C DE NDAT49424 D DENDAT49424 D DE NDAT49424D DE 49424D A DE49424D A DE 49424DA DE 49424 C DE49424 C DE 49424C
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DE
Germany
Prior art keywords
straw
shakers
threshing machines
innovation
shaking
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49424D
Other languages
English (en)
Original Assignee
hopherr & schrantz in Wien X., Erlachgasse 26
Publication of DE49424C publication Critical patent/DE49424C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/30Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw
    • A01F12/305Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw combined with additional grain extracting means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das durch Dreschmaschinen ausgedroschene Stroh kommt, bevor es die Maschine verläfst, auf Strohschüttler, welche dasselbe durch Schütteln von dem Getreide zu trennen haben. Da jedoch die Strohschüttler bei forcirtem Dreschen oder bei. feuchter Frucht diese Arbeit nicht tadellos durchführen, bleibt immer etwas Getreide im Stroh zurück und geht infolge dessen verloren.
Um diesem Uebelstande zu begegnen, wurde bei verschiedenen Dreschmaschinen der obere Reuterkasten verlängert und eine gitterartige Fläche aufgesetzt, auf welche das Stroh nach dem Verlassen der Strohschüttler behufs nochmaliger Reinigung fällt.
Es hat sich aber bald gezeigt, dafs diese Construction den Erwartungen nicht entsprach, da nicht nur das gröfsere Gewicht des Reuterkastens, sondern auch die ungleichmäfsige Vertheilung desselben und der dadurch bewirkte unruhige und zitternde Gang sich für die Dauerhaftigkeit der Maschine als nachtheilig erwies.
Aufserdem ist auch die schwingende Bewegung des Reuterkastens für die StrohausschUttelung vollkommen ungeeignet, da das Stroh durch dieselbe überhaupt nicht geschüttelt wird, weshalb auch das Resultat dieser Reinigung ein ungenügendes ist.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Seitenansicht und Fig. 2 die obere Ansicht des rückwärtigen Theiles einer mit der Verbesserung versehenen Dreschmaschine dar, und zwar bezeichnet α und U1 die Strohschüttler, b den gitterartigen Strohschütteltisch, c den Zuführungsboden, d den oberen Reuterkasten, e die segmentartigen Verlängerungen der Strohschüttler a, f das Querholz des Schütteltisches, g die Stäbe des Schütteltisches und h die Traghölzer des Zuführungsbodens.
Es sind an einer Reihe der in beliebiger Anzahl vorhandenen Strohschüttler a, und zwar an den Enden derselben segmentartige Verlängerungen e aus Holz angebracht, welche durch das Querholz f mit einander verbunden sind. Die obere. Seitenfläche der segmentartigen Verlängerungen e wird durch Befestigung von Stäben g in einen gitterartigen Strohschütteltisch b umgewandelt, der auch durch Aufsetzen eines Siebes statt der Stäbe g erhalten werden kann. An der unteren Seite der Verlängerungen e wird der .Zuführungsboden c befestigt, der überdies mit den Schüttlern α durch Traghölzer h verbunden ist. Ci1 sind Schüttler, welche in beliebiger Anzahl angeordnet sein können und mit dem Strohschütteltisch b nicht verbunden sind. Sie sind deshalb zum Unterschiede von den mit dem Schütteltisch b befestigten Schüttlern α strichpunktirt gezeichnet.
Die Wirkungsweise unserer mit Schütteltisch combinirten Strohschüttler für Dreschmaschinen ist folgende: Alles Stroh, welches, durch die Strohschüttler a Ci1 . geschüttelt, dieselben verläfst, fällt auf den gitterartigen Strohschütteltisch b, welcher, da er in directer Verbindung mit den Strohschüttlern α steht, auch deren Bewegung mitmacht und das Stroh nochmals schüttelt und wegtransportirt.
Das bei dieser Strohschüttelung gewonnene Getreide fällt durch die Gitterstäbe g auf den Zuführungsboden c.
Dadurch nun, dafs der letztere infolge seiner Verbindung mit den Schüttlern a die Bewegung derselben mitmacht, wird das Getreide von dem ZufUhrungsboden c dem oberen Reuterkasten zur weiteren Behandlung zugeführt

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    An Dreschmaschinen mit mehreren neben einander liegenden, sich gegen einander bewegenden Strohschüttlern ein mit einem Boden (c) versehener Schütteltisch (b) unterhalb und an den Enden zweier oder mehrerer sich gleichartig bewegenden Schüttler (a) gelegen und mit ihnen durch Traghölzer (h) verbunden, so dafs er die Bewegung der Schüttler mitmacht, um eine Nachschüttelung und Reinigung des Strohes bei gleichzeitiger Fortschaffung desselben zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49424D Neuerung an Dreschmaschinen Expired - Lifetime DE49424C (de)

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