DE4259C - Neuerungen an Stiftendreschmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Stiftendreschmaschinen

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DE4259C
DE4259C DE18784259D DE4259DD DE4259C DE 4259 C DE4259 C DE 4259C DE 18784259 D DE18784259 D DE 18784259D DE 4259D D DE4259D D DE 4259DD DE 4259 C DE4259 C DE 4259C
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straw
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DE18784259D
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English (en)
Original Assignee
A. GRUSENMEYER in Uhlweiler (Elsafs)
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/18Threshing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

1878.
A. GRUSENMEYER in UHLWEILER (Elsass). Neuerungen an Stiftendreschmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1878 ab. Längste Dauer: 27. September 1889.
Die gebräuchlichen Stiftendreschmaschinen werfen das Stroh vorn zur Maschine heraus auf einen Haufen, verworren, zerrissen, zerhackt und durch einander, so dafs das Stroh zu vielen Zwecken gänzlich unbrauchbar ist und nur einen Dritttheil des Werthes von dem Stroh hat, welches die verbesserte Dreschmaschine liefert.
Diese verbesserte Dreschmaschine mit Strohfänger / und Strohschüttler M liefert gerades Stroh, welches an der Seite der Maschine vom Strohschüttler M in guter Ordnung abgelegt wird.
Die Frucht wird der Länge nach vom Einlagtisch D in die Maschine hineingebracht, geht durch den Dreschapparat hindurch, die Fruchtkörner fallen zum grofsen Theil in den Kasten L, das Stroh wird gerade geführt an den Seitenwänden des Strohfängers J und stöfst sich an der vorderen Wand /' desselben, fällt alsdann auf den Strohschüttler M, welcher durch zwei Riemscheiben R und H' und die gekröpfte Welle W in hin- und hergehende Bewegung gesetzt wird; der Strohschüttler M wird getragen von den Wellenkröpfungen und den zwei Aufhängegliedern P und P' an der Seite des Gestells.
Der Rest der Fruchtkörner geht durch den siebartigen Strohschüttler M und das Stroh fällt in guter Ordnung an der Seite der Maschine vom Strohschüttler herab und wird vom Strohbinder hinweggenommen.
Der Strohschüttler M kann, wie auf der Zeichnung angegeben, aus dreikantigen Latten bestehen, welche unter sich einen Zwischenraum lassen, durch welchen die Fruchtkörner leicht durchfallen können; ebenso kann derselbe von siebartig durchlöchertem Eisenblech oder Eisendrahtgewebe sein. Derselbe kann ferner aus einem Stück bestehen, wie in der Zeichnung angegeben, oder er kann aus zwei, drei und mehreren Stücken gefertigt sein, von denen jedes Stück für sich durch eine Kröpfung der Welle W hin- und herbewegt wird; diese Kröpfungen der Welle W sind bei mehreren Theilen des Strohschüttlers in Winkeln zu einander gestellt, so dafs die einzelnen Theile sich gegen einander bewegen.
Ueber der Trommel ist ein Kamin angebracht, welcher den Staub nach oben abführt.
Die Dreschtrommel E ist mit abgerundeten Stiften versehen, welche das Stroh nicht zerhacken und die Frucht dennoch rein ausstreifen.
Die Trommel hat 32 Stifte und 8 Traversen und macht ca. 1500 Umdrehungen; die Trommel ist ferner offen, während bei anderen Maschinen dieselbe mit Eisenblech verschlossen ist.
Der Dreschkorb oder die Brust F kann durch die Regulirschraube O so hoch gehoben werden, dafs die Stifte ganz aus einander kommen und Ackerbohnen, Erbsen und Raps gedroschen werden können. Das Rädervorgelege α ist.an der Maschine selbst angebracht, somit kann die Maschine mit dem Göpelwerk auf einem schrägen, unebenen Boden aufgestellt werden; die Riemscheiben b sind ohne Rand, damit, wenn ein fremder Körper in die Trommel kommt, der Riemen ζ ' abspringt und deshalb nur selten Brüche verursacht werden.

Claims (1)

  1. Patent - Anspruch:
    Die Einrichtung an Stiftendreschmaschinen, dafs das Stroh vom Strohfänger / gerade geführt, sich an der vorderen Wand /' gerade stöfst, auf den Strohschüttler M fällt und von diesem an der Seite der Maschine in guter Ordnung abgelegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE18784259D 1878-02-05 1878-02-05 Neuerungen an Stiftendreschmaschinen Expired DE4259C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4259T 1878-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4259C true DE4259C (de) 1879-03-20

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ID=34085363

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