DE494137C - Stauvorrichtung am hinteren Ende des Wanderrostes - Google Patents

Stauvorrichtung am hinteren Ende des Wanderrostes

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DE494137C
DE494137C DED52838D DED0052838D DE494137C DE 494137 C DE494137 C DE 494137C DE D52838 D DED52838 D DE D52838D DE D0052838 D DED0052838 D DE D0052838D DE 494137 C DE494137 C DE 494137C
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grate
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traveling grate
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DED52838D
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Stauvorrichtung am hinteren Ende des Wanderrostes Bei den bisher bekannten Vorrichtungen, die zum Abschluß des Wanderrostendes dienten, wie Schlacken- oder Pendelstauer, trat der Nachteil auf, daß die Staukörper beim Durchgang der Schlacke nachgaben ünd zur Schlacke eine Schräglage einnahmen. Die Folge davon war, daß ein Abstreifen der Schlacke nicht stattfand, sondern diese sich festsetzte, was zu Verlusten an brennbarem Gut der Rückstände führte und die Reinigung der Rostgliedspalten hemmte. Hierbei wurde die Haltbarkeit der Rostglieder durch Unterbindung der Luftzufuhr in Frage gestellt.
  • Die Erfindung soll diese Nachteile beseitigen und eine ständige senkrechte Lage des Abschlußkörpers am Rostende gewährleisten. Der jeweilige Durchtrittsquerschnitt für die abzustreifende Schlacke wird nach Bedarf durch ein Höher- oder Tieferstellen der Staukörper gegeben, was der Erfindung gemäß durch Drehung von Exzentern, auf welchen die Hebel und Abschlußkörper ruhen, herbeigeführt wird.
  • Die bekannten schwingbaren Pendelausführungen besitzen die Möglichkeit, den Durchgang der Schlacke entsprechend ihrer Schwere Widerstand entgegenzusetzen. Manche Schlacke erfordert jedoch eine bestimmte Höheneinstellung des Stauers, die aber nicht bei den bisher bekannten Pendelausführungen zu erreichen ist. Diesen Nachteil behebt die Erfindung, weil eine genügende Höheneinstellung für den Durchgang der Schlacke ermöglicht wird.
  • EinweitererVorteilderErfindungistfolgender Der Ausbrand der Kohle am Rostende ist bekanntlich ungleichmäßig. Häufig wird die Kohle an den Rostseiten früher abgebrannt sein als in der Rostmitte, so daß sich an dieser Stelle größere Mengen des Brenngutes ansammeln werden. Hier muß ein stärkeres Zurückhalten des Brenngutes stattfinden, was gemäß der Erfindung durch die Möglichkeit der tieferen Einstellung der Staukörper herbeigeführt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Abb. x schematisch eine Schlackenstauvorrichtung für Wanderroste in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Abb. 2 die Vorderansicht hierzu.
  • Am Ende des Wanderrostes A ist wie in bisheriger Weise eine Schlackenstauvorrichtung vorgesehen, die der Erfindung gemäß aus mehreren einarmigen Hebeln B besteht, die um die Lagerungszapfen C auf- und abwärts bewegt werden können. Das dem Hebelende C gegenüberliegende Ende trägt einen Staukörper D. Dieser soll nicht wie bisher hin und her schwingen, sondern, um die eingangs erwähnte Wirkung zu erzielen, lediglich eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführen. Die erforderliche Hubbewegung dazu wird ihm durch die Exzenter E erteilt. Die in den Lagerzapfen C liegenden Hebelenden können durch Hoch- oder Niederstellen dieser Lagerzapfen mehr oder weniger Höheneinstellung erhalten. Es kann also die Einstellung der Unterkante der Staukörper D zur Rostfläche so erfolgen, daß der Durchgangsquerschnitt am Rostende entweder seitlich bis zur Rostmitte abnehmend oder seitlich bis zur Rostmitte zunehmend oder parallel zur Rostfläche eingestellt werden kann. Hierbei behält der Staukörper aber immer eine senkrechte Lage zur Schlacke.
  • Bemerkt sei noch, daß die Staukörper selbst rostartig gestaltet sein können, die durch Hohlhebel (Rohre) Luftzuführung erhalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Stauvorrichtung am hinteren Ende des Wanderrostes, bestehend aus senkrecht beweglichen Abschlußkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbewegung der Staukörper (D) durch einen Exzenter (E) herbeigeführt wird.
  2. 2. Stauvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungs-
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