DE494067C - Maschine zum Einleisten von Schuhwerk - Google Patents

Maschine zum Einleisten von Schuhwerk

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DE494067C
DE494067C DEU9799D DEU0009799D DE494067C DE 494067 C DE494067 C DE 494067C DE U9799 D DEU9799 D DE U9799D DE U0009799 D DEU0009799 D DE U0009799D DE 494067 C DE494067 C DE 494067C
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roller
shoe
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/12Devices for inserting or reinserting lasts

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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • 1Ylaschine zum Einleisten von Schuhwerk Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Einleisten von Schuhwerk und ist in der dargestellten Ausführungsform an einer Maschine veranschaulicht, bei der der Schuh durch eine in Drehung versetzte Rolle auf einen ortsfest gehaltenen Leisten aufgebracht wird. Die Erfindung bezweckt, die Arbeitsweise derartiger ?Maschinen zu verbessern, so daß das Einleisten in verläßlicher Weise bewerkstelligt wird und daß Beschädigungen des Schuhwerks während des Einleistens vermieden werden.
  • Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Einwirkung der das Einleisten bewerkstelligenden, in Drehung versetzten Einleistrolle selbsttätig aufhört, wenn der Schuh der Drehung der Einleistrolle übermäßige Widerstände bietet. Gemäß der Erfindung ist in die Verbindung der Einleistrolle mit .ihrem Kraftantrieb eine Reibungskupplung eingeschaltet, deren Kupplungsglieder in solcher Beziehung zueinander stehen, ,laß sie durch seitens des Schuhes gebotene Widerstände aneinander vorbeischlüpfen können.
  • Ein weiteres ,Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein zum Einleisten der Schuhferse dienendes Schuhhorn- mit der in Drehung versetzten Einleistrolle während des Einleistens des Spitzenteiles des Schuhes zusammenwirkt. Das Horn wird um die Hinterkante des Leistenbodens als Mittelpunkt gekippt, um das Einleisten des Schuhes zu bewerkstelligen. Zweckmäßig kann das Horn seitlich nachgeben, um den mehr oder weniger geringfügigen Abweichungen rechter und linker Leisten voneinander Rechnung zu tragen.
  • Der Erfindungsgegenstand !ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein senkrechter, von der linken Seite der Maschine aus gesehener Schnitt. Abb. a ist ein Grundriß unter Weglassung gewisser Teile.
  • Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt.
  • Abb. q. ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3.
  • Abb.5 ist eine Einzelansicht im Schnitt nach der Linie V-V der Abb. q..
  • Abb.6 ist eine Einzelansicht des Schuhhornes.
  • Abb. 7 ist ein Grundriß des in der Abb. 6 dargestellten Hornes.
  • Abb. 8 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. g.
  • Abb. 9 ist ein waagerechter Schnitt des unteren Teiles der Maschine nach Linie IX-IX der Abb.8, eine abgeänderte Ausführungsform darstellend.
  • Abb. io ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Abb. i.
  • Abb. i i ist ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Abb. B.
  • Abb. 12 zeigt den unteren Teil der Maschine, teilweise im Schnitt.
  • Abb.13 ist ein Schnitt nach der Linie XIII-XIII der Abb. 12.
  • Abb. 14 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Schuhhornes.
  • Abb. 15 bis 2o erläutern diagrammatisch den Arbeitsgang der Maschine.
  • L ist der Leisten und S der auf den letzteren aufgebrachte Schuh. Eine Reibrolle R und ein Schuhhorn H sind die Werkzeuge zum Einleisten des Schuhes. Diese Werkzeuge bewerkstelligen ,das Einleisten des von Hand aus teilweise auf den Leisten aufgebrachten Schuhes. Der mit dem Schuh auf einen Leistenstift P aufgesteckte Leisten wird in die in der Abb. i dargestellte Lage geschwungen, wobei der Vorderteil der Sohle des Schuhes sich etwas oberhalb der Rolle R befindet und das Schuhhorn H an der Leistenferse anliegt. Der Arbeitsgang der dargestellten Maschine spielt sich in drei besonderen, aufeinanderfolgenden Stufen ab. Jede dieser Arbeitsstufen wird durch den die Maschine bedienenden Arbeiter eingeleitet, und die Maschine kommt am Ende jeder Arbeitsstufe selbsttätig zum Stillstand. Während der ersten Arbeitsstufe der Maschine wird .lie unter beträchtlichem Federdruck stehende .(olle R gegen den Vorderteil der Sohle des Schuhes bewegt. Während der zweiten Arbeitsstuf,- gelangt die Rolle R und das Horn H zur Einwirkung, um das Einleisten zu bewerkstelligen. Die Rolle R wird hierbei in der Richtung des Pfeiles der Abb. i gedreht, und das Horn H wird um die hintere Kante des Leistenbodens als Mittelpunkt gekippt, so daß es aufeinanderfolgend die in den Abb. 16 bis i9 dargestellten Lagen einnimmt. Die Rolle R wird schließlich gesenkt, um dem Abnehmen des Schuhes und dem Leisten nicht im Wege zu stehen. Während der dritten Stufe des Arbeitsganges der Maschine wird das Schuhhorn in seine Ausgangslage zurückgeführt.
  • Der Antrieb der Rolle R und des Hornes H ist in dem aus einem Gehäuse bestehenden Maschinengestell 2o-untergebracht. D @<e waagerechte Hauptwelle 22 der Maschine (Abb. g.) lagert in dem Gestell und ist durch eine Kette 26 (Abb. 3) mit einem elektrischen Motor 2¢ (Abb. 3) verbunden. An der Hauptwelle 22 ist das treibende Glied 3o einer Reibungskupplung 28 befestigt, deren angetriebenes Glied 32 auf der Welle 22 verschiebbar ist. Das angetriebene Kupplungsglied 32 dreht eine auf der Welle 22 sitzende Schnecke 34., die eine Zungen- und Schlitzverbindung 36 mit der Nabe 38 des Kupplungsgliedes 32 besitzt. Die lose auf der Welle 22 sitzende Schnecke 34 greift in ein Schnekkenrad 42 iein, das an einer waage@-rechten Welle 4o befestigt ist. Die Welle 40 trägt eine das Anheben und Senken der Rolle R herbeiführende Kurvenscheibe 44. (Abb. i) und eine die Drehbewegung der Rolle R steuernde Kurvenscheibe 46 (Abb. q.). Die auf der Welle 40 sitzenden Kurvenscheiben 48 und 5o (Abb. i) steuern die Bewegung des Schuhhornes H, und die Kurvenscheibe 52 (Abb. q.) rückt die Hauptkupplung 28 während jedes Arbeitsganges wiederholt aus, so daß sich jeder Arbeitsgang, wie bereits erwähnt ist, in besonderen aufeinanderfolgenden Stufen abspielt.
  • Die einzelnen Stufen des Arbeitsganges der Maschine werden durch Herabdrücken eines Trethebels 54 eingeleitet, der mit einem federbelasteten Hebel 56 (Abb. q.) verbunden ist. Der bei 58 drehbare Hebel 56 ist ein Winkelhebel, dessen gegabelter Arm 57 rittlings auf der Nabe 38 des angetriebenen Kupplungsgliedes 32 sitzt. Der Arm 57 trägt Stifte 6o, die sich zu beiden Seiten der Nabe 38 befinden und in eine ringförmige Nut 62 der letzteren eintreten und das angetriebene Kupplungsglied 32 auf der Welle 22 verschieben, wenn der Hebel 56 geschwungen wird. Eine mit einem Fortsatz des Armes 57 des Hebels 56 verbundene Zugfeder 64 sucht den letzteren in einer Richtung zu bewegen, in der die Kupplung eingerückt wird. Das angetriebene Kupplungsglied 32 besitzt eine konische Reibfläche, die mit einer entsprechend gestalteten Fläche des treibenden Kupplungsgliedes 30 zusammenwirkt. Eine zweite konische Fläche des angetriebenen Kupplungsgliedes 32 trifft mit einem Bremsband 66 zusammen, wenn die Kupplung .durch den Hebel 56 ausgerückt wird.
  • Zwischen den aufeinanderfolgenden Stufen des Arbeitsganges der. Maschine werden die Kupplungsglieder 30, 32 durch einen Klinkenhebel68 auseinandergehalten. Der Klinkenhebel 68 ist ein Winkelhebel, der um einen festen Zapfen 7o bewegbar ist. An dem gegabelten Ende des längeren Armes des Hebels 68 ist eine Knagge 72 angebracht, die mit einem Auge 74 einer um einen Zapfen 78 bewegbaren Klaue 76 zusammentrifft. Der Zapfen 78 ist in den vorderen Arm .des Hebels 56 eingesetzt. Der kürzere Arm des Hebels 68 ist durch ein Lenkstück 8o mit einem uni einen festen Zapfen 8¢ bewegbaren Gelenkhebel 82 verbunden. Das andere Ende des Gelenkhebels 82 trägt eine an der Kurvenscheibe 52 anliegende Rolle 86 (Abb. 4). Eine Zugfeder 88 sucht den Klinkenhebel 68 lieraufzuschwingen, um die Rolle 86 gegen die Kurvenscheibe 52 zu halten. Wenn der Klinkenhebe168 die in der Abb. 4 dargestellte Lage einnimmt, so hält die mit der Klaue 76 in Berührung stehende Knagge 72 das angetriebene Kupplungsglied 32 von dem treibenden Kupplungsglied 30 unter Überwindung der Spannung der Feder 64 hinweg. Durch Herabdrücken des Trethebels 54 wird der Eingriff der Klaue 76 mit dem Klinkenhebel 68 gelöst, so daß die Feder 64 den Hebel 56 zwecks Einrückens der Kupplung 30, 32 schwingen kann. Der um einen festen waagerechten Bolzen 9o bewegbare und durch eine Zugfeder 91 angehoben gehaltene Trethebel 54 ist durch ein Lenkstück 92 mit einem Block 94 verbunden, der in das gegabelte Ende des Klinkenhebels 68 hineinragt. Das untere Ende des Blockes 94 befindet sich oberhalb eines Schwanzstückes 96 der Klaue 76. Durch Herabdrücken des Trethebels 54 wird die Klaue 76 unter Überwindung der Spannung einer ,das untere Ende der letzteren mit dem Lenkstück 92 verbindenden Zugfeder 98 nach links (Abb. 4) geschwungen. Die Feder 98 sucht die Klaue 76 in derjenigen Lage zu halten, in der eine Anschlagsschulter ioo der letzteren an einer Anschlagfläche des Gabelarmes 57 des Hebels 56 anliegt. Durch diese Schwingbewegung der Klaue 76 wird das Auge 74 von der Knagge 72 hinwegbewegt, so daß die Feder 64 den freigegebenen Hebel 56.in einer Richtung schwingt, in der das angetriebene Glied 32 der Kupplung 28 von dem Bremsband 66 entfernt wind und in Eingriff mit dem treibenden Kupplungsglied 30 gelangt. Die Schnecke 34 dreht sich dann mit der Welle 22, bis die letztere am Ende fder ersten Arbeitsstufe durch Ausrücken der Kupplung28 selbsttätig zum Stillstand kommt.
  • Das Ausrücken der Kupplung 28 wird durch zwangläufige Abwärtsbewegung des Klinkenhebels 68 durch die beschriebenen \rerbindungen mit der Kurvenscheibe 52 herbeigeführt. Während des letzten Teiles der Abwärtsbewegung des Trethebels 54 trifft eine Kurvenfläche io2 des Blockes 94 mit einem Stift io4 des Klinkenhebels 68 zusammen, wobei der Block 94 (nach links, Abb. 4) von dem Schwanzstück 96 der Klaue 76 hinweggeschwungen wird. Die Klaue 76 wird dann durch die Feder 98 geschwungen, wobei das Auge 7.4 mit der Seitenfläche der Knagge 72 zusammentrifft. Während des letzten Teiles der ersten Arbeitsstufe bewirkt die Kurvenscheibe 52 Anheben des Klinkenhebels 68, wobei die Klaue 76 in eine durch die Anschlagschulter ioo bestimmte Lage unter die Knagge 72 geschwungen wird. Wenn der Klinkenhebel 68 in der beschriebenen Weise herabgeschwungen wird, so bewegt -der federbelastete Hebel 56 das angetriebene Glied der Kupplung 28 von dem treibenden Kupplungsglied 32 hinweg und gegen das Bremsband 66, so daß die Umdrehung der Welle 4o augenblicklich aufhört. Die zweite und die dritte Arbeitsstufe werden ebenfalls durch Herabdrücken des Trethebels 54 eingeleitet.
  • Vor dem Einleiten der ersten Arbeitsstufe steckt der Arbeiter den Schuh teilweise auf den Leisten auf, und zwar kann dies vor oder nach dem Aufbringen des Leistens auf den Leistenzapfen P stattfinden. Der Leistenzapfen P ist an einem Träger iio (Abb. i) angebracht, der bei Zia an einem kruinmzapfenartigen Fortsatz 114 des Maschinengestelles drehbar ist. Der Träger iio ist durch ein Lenkstück 116 und eine Stange 117 mit einem federbelasteten Kolben 118 verbunden, der in einer Bohrung iig des Fortsatzes 114 geführt ist. In einer Führung 121 des Fortsatzes 114 ist eine federbelastete Klinkenstange i2o untergebracht, deren unteres Ende in eine Kerbe 122 des Trägers iio einfallen kann. Die Klinkenstange i2o wird am Ende jedes Arbeitsganges der Maschine selbsttätig ausgelöst, um Heraufschwingen des Leistens mit dem Schuh zuzulassen. An der Klinkenstange i2o ist ein Stift 124 angebracht, der in der Bewegungsbahn des noch zu beschreibenden Trägers des Schuhhornes H liegt. Ein zweiter Stift i26 der Klinkenstange i2o ragt durch das Gehäuse der letzteren hindurch, so daß der Arbeiter die Klinkenstange i2o vor dem Vollenden des Arbeitsganges der Maschine auslösen kann. Das untere Ende der Klinkenstange 12o liegt an einer Fläche 130 des Leistenzapfenträgers iio an.
  • Nachdem der Leisten mit dem teilweise auf ihn aufgebrachten Schuh in der in der Abb. i dargestellten Weise auf .den Leistenzapfen aufgesteckt worden ist, wird die ROlleR zur Einwirkung gebracht, um das Einleisten zu beginnen. Die Rolle besteht vorzugsweise aus Gummi (Abb. 2). Die Rolle R ist durch eine ringförmige Mittelnut 132 in zwei Hälften geteilt, und zwar verjüngt sich der Umfang jeder Rollenhälfte gegen die Tut 132. Die Rolle R ist an einer waagerechten Welle 134 befestigt, die sich in Lagern 136 eines Schiebers 138 dreht. Der Schieber 138 ist an einem Träger i4o angebracht, der ,in der Längsrichtung des Schuhes eingestellt werden kann. Der vordere Teil des Trägers i4o kann sich um eine waagerechte Welle 142 bewegen., die in dem oberen Teil des Gehäuses 2o lagert. Wenn der Träger i4o um die Welle i42 geschwungen wird, so wird die Rolle R gegen den Schuh angehoben oder gesenkt. DieWelle 142 befindet sich ungefähr unter .dem Leistenzapfen P. Der Druck der gegen den Schuhboden geschwungenen Rolle hat somit kein Bestreben, den Schuh vorwärts zu bewegen, und tatsächlich sucht die mit dem Schuh in Berührung tretende Rolle vor dem Beginn ihrer Umdrehung den Schuh zurückzubewegen.
  • Das rückwärtige Ende des Trägers i4o der Rolle R (Abb. i) ist mit einem um einen festen Bolzen 148 bewegbaren Hebel 146 verbunden, .der eine an dem Umfang der Kurvenscheibe anliegende Rolle i5o trägt. Die Verbindungen zwischen dem Träger i4o und dem Hebel 146 bestehen aus zwei gleichlaufenden Lenkstücken 152, .deren obere Enden bei 154 mit dem rückwärtigen Ende des.,Trägers 140 verzapft sind. Die unteren Enden der Lenkstücke 152 sind bei i55 drehbar mit einer Mutter 156 (Abb. io) verbunden, die auf eine Muffe 158 aufgeschraubt ist. Durch die Muffe 158 ragt eine senkrechte Stange 16o hindurch, die sich in Lagern 176 des Maschinengestelles drehen und verschieben kann. Eine die Stange i6o umgebende Feder 162 stützt sich einerseits gegen einen Unterlagsring 163 (Abb. io) und andererseits gegen eine zweite Muffe 164, die sich auf @dein unteren Ende der Stange i 6o verschieben kann und durch Lenkstücke 166 mit dem Hebel 146 verbunden ist. An dem oberen Ende der Muffe 158 ist ein Kopf 168 angebracht, in dessen Kerben 169, 169 die gegenüberliegenden Enden eines durch die Stange 16o hindurchragen.den Stiftes 170 eintreten; Oberhalb des unteren Lagers 176 ist an der Stange 16o ein Bund 172 befestigt, der mit dem unteren Ende der Muffe 164 zusammentrifft. Die Feder 162 wird auf diese. Weise zwischen den Muffen 164, 158 mehr oder weniger unter Spannung gehalten.
  • Wenn die Kurvenscheibe 44 das Anheben des rückwärtigen Endes .des Hebels 146 und der Muffe 164 'bewirkt, so führt die Feder 162 lediglich Anheben der Muffe 158 und der Mutter 156 durch Vermittlung der Lenkstücke i52 herbei, wobei der Rollenträger i4o heraufgeschwungen wird, um die Rolle R gegen den Boden des Schuhes anzuheben. Hierauf wird die Aufwärtsbewegung der Muffe 158 unterbrochen, und während der fortgesetzten Aufwärtsbewegung des Hebels 146 und der unteren Muffe 164 wird die Feder 162 in erhöhtem Maße zusammengedrückt, so daß die Rolle R mit beträchtlicher Kraft an den Schuhboden angepreßt wird. Dieser: kräftige Druck wird genügend lange beibehalten,. worauf die Kurvenscheibe 44 Herabschwingen des Hebels 146 zuläßt. Hierdurch wird zunächst die Spannung der Feder 162 vermindert, und die Rolle R wird dann iin :ihre -ünwirksame Lage.(Abb. i9)-gesenkt. _ -Damit der kräftige, auf den Schuh ausgeübte Druck vorherbestimmt und verändert werden kann, ist folgende Einrichtung getroffen. Auf das 'obere Ende der Stange 16o ist ein Kegelrad 178 aufgekeilt (Abb. 8 und io), dessen Nabe sich -in dem oberen Lager 176 dreht. Ein an dem oberen Ende der Nabe des Kegelrades 178 .befestigter Stellring 177 (Abb. io) hält die Nabe in dem Lager 176. -Das Kegelrad 178 greift in ein Kegelrad 18o einer sich in Lagern 184 (Abb. 2) drehenden waagerechten. Welle 182 ein. An dem vorderen Ende der Welle 182, ist ein Handrad 186 angebracht, mittels dessen die Stange i6o gedreht werden kann. Mit Rücksicht auf die Stift- und Kerbenverbindung 170, 169 zwischen der Stange und der Muffe 158 wird die letztere in der Mutter 156 gedreht, so daß die Mutter angehoben oder gesenkt wird, um dementsprechendes Anheben oder Senkendes Trägers 14o der Rolle R herbeizuführen. Durch diese Einstellung wird die Länge des das Zusammenpressen der Feder 162 herbeiführenden Hubes des Hebels 146 verändert und die Kraft, mit der die Rolle an den Schuhboden angepreßt wird, vorherbestimmt.
  • An der unteren Seite des Schiebers 138 ist eine Zahnstange 194 (Abb. i und 2) befestigt, in die ein Zahnrad 196 einer in dem -Träger i4o gelagerten Welle 198 eingreift. Ein zweites Zahnrad Zoo (Abb. 2) der Welle 198 steht mit einer Verzahnung 2o2 in Eingriff. Die Verzahnung 2o2 ist an der unteren Seite einer in einer Führung des Rollenträgers 140 verschiebbaren Stange 204 angebracht. In Zähne :zo6 der oberen Seite der Stange 204 greift ein Zahnrad 2o8 der Welle 142 ein, um die der Rollenträger 140 schwingt. Ein Schnekkenrad 2io der Welle 142 steht mit einer Schnecke 212 einer waagerechten Welle 214 in Eingriff, an deren vorderem Ende ein Handrad 216 befestigt ist. Durch das Handrad 216 kann die Welle 423 gedreht und die Stange 204 verschoben werden. Die hierbei in Drehung versetzte Welle 198 rückt den Schieber 138 mit Bezug auf den Rollenträger 140 vorwärts oder zurück. Das beschriebene Schneckengetriebe sichert die in Betracht kommenden Teile in eingestellter Lage.
  • Die Rolle R wird durch eine zweite Reibungskupplung 22o (Abb. 4) angetrieben, deren Glieder aneinander vorbeischlüpfen können, wenn sich der Drehung der Rolle übermäßige Widerstände ;in den Weg stellen. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung 22o wird durch die Kurvenscheibe 46 bewirkt. Das treibende Kupplungsglied 222 besteht aus einer an der Welle 22 befestigten Scheibe, und das angetriebene Kupplungsglied 224 ist ebenfalls eine Scheibe, die neben dem treibenden Kupplungsglied 222 drehbar auf -der Welle 22 sitzt und auf der letzteren verschoben werden kann. Die Nabe 225 des angetriebenen Kupplungsgliedes a24 ist auf die Nabe einer Schnecke 226 aufgekeilt, die sich auf der Welle 22 drehen kann. Die Schnecke z26 steht mit einem Schneckenrad 228 einer bei 232 gelagerten, senkrechten Welle 230 in Eingriff. Die Welle 23o ist durch ein Universalgelenk 234 mit einer Muffe 236 verbunden (Abb. i), in der eine Welle 238 untergebracht ist. Die Welle 238 ist durch ein Universalgelenk 24o mit einer in dem Schieber 138 drehbaren Welle 242 verbunden. Ein Kegelrad 244 des oberen Endes der Welle 242 greift in ein an denn oberen Ende der die Rolle R tragenden Welle 134 befestigtes Kegelrad 244 ein. Die Universalgelenke 234 und 240 und die teleskopartige Verbindung zwischen .den Wellen 23o, 242 ermöglichen die erforderlichen Schwingbewegungen des Rollenträgers i4o, so daß die Rolle R gegen den Schuh und hinweg von ihm bewegt werden kann, und diese Verbindungen lassen auch Einstellungen der Rolle R ,in der Längsrichtung des Schuhes zu.
  • Das angetriebene Glied z24 wird zwecks Einrückens und Ausrückens der Reibungskupplung 22o durch einen Winkelhebel 248 (Abb.4) bewegt. Der untere Arm des bei 25o drehbaren Winkelhebels 248 ist gegabelt und umfaßt die Nabe des angetriebenen Kupplungsgliedes 224. Stifte z52 des Gabelendes treten in eine ringförmige Nut 254 der Nabe des Kupplungsgliedes 224 ein. Der Winkelhebel 248 wird durch die Kurvenscheibe 46 geschwungen. Ein um die Welle 9o bewegbarer Hebel256 trägt eine an der Kurvenscheibe 46 anliegende Rolle 257, die durch eine Feder 2,58 gegen die Kurvenscheibe .46 gehalten wird. Der rückwärtige Arm des Hebels 256 ist gegabelt und mit Stiften 26o versehen, die in Nuten der gegenüberliegenden Seiten eines rechteckigen Blockes 262 Aufnahme finden. Der Block 262 ist lose an dem unteren Teil einer senkrechten Stange 264 angebracht, die sich in Lagern 266 drehen und verschieben kann. Die Stange 264 ist von einer Feder 268 umgeben, die sich zwischen dem Block 262 und einer auf die Stange 264 aufgeschraubten Mutter 27o befindet. Ein an der Stange 264 befestigter Stellring 272 begrenzt die unter dem Einfluß der Feder 268 stattfindende Abwärtsbewegung des Blockes 262. Oberhalb der Mutter 270 sind an der Stange 264 zwei Ringe 274, 276 befestigt, von denen der letztere einen unteren Flansch 277 aufweist. Zwischen den Ringen 274, 276 befindet sich eine Muffe 278, die durch Lenkstücke 280 mit dem Winkelhebel 246 verbunden ist. Wenn der rückwärtige Arm des Hebels 256 heraufgeschwungen wird, so wird die Stange 26q. durch die Einwirkung der Feder 268 auf die Mutter 27o nachgiebig angehoben. Demzufolge wird die Muffe 278 mit der Stange 264 angehoben, und der Winkelhebel 248 wird durch die Lenkstücke 28o in einer Richtung geschwungen, in der er die Kupplung 22ö einrückt, um .die Rolle R in Drehung zu versetzen. Wenn sich der Drehung der mit dem Schuh in Berührung stehenden Rolle ein Widerstand entgegenstellt, so gibt die die Kupplung 22o eingerückt haltende Feder 268 nach, so daß die Kupplungsglieder 222, 224 aneinander vorbeischlüpfen. Die Umdrehung der Rolle hört dann auf, so daß Beschädgungen des Schuhes vermieden werden.
  • Durch Drehung der Stange 264 wird die Mutter 27o angehoben oder gesenkt. Der Bund 274 besitzt eine Zungen- und Nutverbindung 284 mit der Nabe eines auf die Stange 264 aufgekeilten Schraubenrades 286. Die Stange 264 kann auf diese Weise senkrecht mit Bezug auf das Schraubenrad 286 verschoben werden, ohne die treibende Verbindung des Schraubenrades und des Bundes 274 zu beeinträchtigen. Die Nabe des Schraubenrades 286 ragt durch das obere Lager 266 hindurch und wird durch einen an derselben befestigten Bund 287 in ihrem Lager gehalten. In das Schraubenrad 286 greift ein Zahnrad 288 (Abb.2) einer waagerechten Welle :29o ein, deren vorderes Ende ein Handrad 292 trägt. Durch Drehung des Handrades 292 wird die Mutter 27o angehoben oder gesenkt, wobei die Spannung der Feder 268 eine dementsprechendeVeränderungerfährt. Durch diese Einstellung der Feder 268 wird die durch die Rolle R herbeigeführte Bewegung des Schuhes mit Bezug auf den Leisten vorherbestimmt und desgleichen wird die Kraft, mit der der Schuh über den Leisten geschoben wird, geregelt. Stifte 294 der Mutter a7o ragen in Öffnungen .einer ringförmigen Platte z86 hinein, die den Bund 276 oberhalb des Flansches 277 umgibt. Der an dem Boden des Bundes 276 vorgesehene Flansch begrenzt die Aufwärtsbewegung der Mutter 2,70, .und die mit der Platte 296 zusammentreffenden Stifte bestimmen die untere Bewegung.
  • Das Schuhhorn H besteht in der in den Abb. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform aus zwei gekrümmten Teilen 300, 3oo. Der Mittelpunkt des Krümmungshalbmessers der Teile 300 fällt im wesentlichen mit der Hinterkante des Bodens des auf den Leistenstift aufgebrachten Leistens zusammen. Die Teile des Hornes H werden gewöhnlich in der rin den Abb. 6 und 7 dargestellten Lage auseinandergehalten. Die Teile 3oo können jedoch gegeneinanderschwingen, um das Herausziehen des Hornes aus demeingeleistetenSchuh zu erleichtern. jeder der Teile 3oo ist an einem Tragglied 302 befestigt, und die beiden Tragglieder 302 sind bei 304 scharnierartig miteinander verbunden. Eine Feder 3o6 sucht die Teile 3oo auseinander oder gespreizt zu halten. Die Tragglieder 302 treffen mit Anschlagschultern 308 eines Kopfstückes 310 zusammen, dessen oberes Bügelende bei 311 mit einem der Tragglieder 302 verbunden ist. Das mit dem Zapfen 311 verbundene Tragglied 3oz kann mit dem Stift r24 der Klinkenstange i2o zusammentreffen und das selbsttätige Auslösen des Leistenstiftträgers iio herbeiführen, nachdem das Horn seine obere Lage (Abb. 17) erreicht hat. Dem Hornträger wird zu diesem Zweck durch eine Erhöhung 313 auf der Kurvenscheibe So eine geringfügige zusätzliche Aufwärtsbewegung erteilt.
  • Das Kopfstück 310 ist an dem oberen Ende eines Verbindungsrohres 312 befestigt, das sich teleskopartig auf einer Stange 314 verschieben kann. Das untere Ende der Stange 314 kann um einen waagerechten Bolzen 3i6 schwingen. Die Bauart ist derart, daß die dem Zapfen 311 erteilte Bewegung die resultierende der. Bewegung des Trägers 312 um die Achse des Bolzens 316 und der Aufwärtsbewegung des Trägers 312 auf der Stange 314 ist (gestrichelte Linien, Abb. i). Wenn der Zapfen 311 sich in dieser Bahn bewegt, so muß das Horn H um die Hinterkante des Leistenbodens schwingen und auch Schwingbewegung um -den Zapfen 311 unter Überwindung der Spannung einer Feder Sao ausführen.
  • Das Verbindungsrohr 312, wird um den Bolzen 316 durch Verbindungen mit der Kurvenscheibe 48 geschwungen. Ein um eine waagerechte Welle 326 bewegbarer Gelenkhebel 324 (Abb. i) trägt eine an der Kurvenscheibe 48 anliegende Rolle 328. Eine einerseits mit dem Maschinengestell und andererseits mit einem nach unten ragenden Fortsatz des Hebels 324 verbundene Zugfeder 330 sucht die Ralle 328 gegen die Kurvenscheibe zu halten. Der Hebel 324 ist ein Winkelhebel, dessen oberer Arm durch ein Lenkstück 332 mit einer Muffe 334 verbunden ist. Die Muffe 334 ist lose auf einer waagerechten Stange 336 (Abb.8 und i i) angeordnet, die sich in Lagern zweier Knaggen 338, 34o des Maschinengestelles verschieben und drehen kann. Die Bewegung des Hebels 324 wird auf Stange 336 durch eine Feder 342 übertragen, die die Stange zwischen der Muffe 334 und einer Mutter 344 umgibt, Die Gleitbewegung der Stange 336 wird auf das Verbindungsrohr 312 durch ein Lenkstück 346 übertragen, dessen vorderes Ende mit einem Auge 348 (Abb. i) der Stange 314 verzapft ist. Das Auge 348 ragt durch einen Längsschlitz des Verbindungsrohres 312 hindurch. Der rückwärtige Teil der Lenkstange 346 ist .drehbar mit einem Block 352 verbunden, der von einer die Stange 336 umgebenden Büchse 354 getragen wird, Die Büchse 354 befindet sich zwischen festen Ringen 356, 356, die an der Stange 336 verstiftet sind. Der Block 352 ist mit der Büchse 354 durch eine Stellschraube 358 verbunden, die nach vorgenommenem Lockern Einstellung des Blockes 352 auf der Büchse 354 zuläßt.
  • Auf die Stange 336 ist ein Schraubenrad 36o (Abb. 8 und ii) aufgekeilt, dessen Nabe in dein Lager 34o ruht. Das Lager 340 ist bei 341 (Abb. ii) ausgeschnitten, um einen auf der Nabe -des Schraubenrades 36o befestigten Ring aufnehmen zu können, der axiale Verschiebungen des Schraubenrades verhindert. In das Schraubenrad 36o greift ein zweites Schraubenrad 364 einer Welle 366 ein. Das äußere, durch die Seite des Gehäuses 2o hindurchragende Ende der Welle 366 trägt ein Handrad 368, durch das die Stange 336 gedreht werden kann. Hierdurch wird die Mutter 344 verschoben, wobei die Druckfeder 342 gespannt oder entspannt wird, um den von ,dem Horn H auf den Fersenteil des Schuhes ausgeübten Druck zu bestimmen.
  • Der Träger 3o2 des Hornes H wird auf der Stange 314 angehoben und gesenkt, wobei dem Horn senkrechte Bewegungskomponenten erteilt werden. Ein um die waagerechte Welle 3z6 bewegbarer Hebel 370 trägt eine Rolle 372, die an dem Umfang der Kurvenscheibe So anliegt. Der Hebel 370 ist durch parallele Lenkstangen 374 mit den gegenüberliegenden Seiten einer Muffe 376 verbunden, die einstellbar an dem unteren Teil des Verbindungsrohres 312 befestigt ist. Die Muffe 376 ist in der Längsrichtung geschlitzt und kann durch Schrauben 378 auf dem Rohr 312 festgezogen werden.
  • Mit Rücksicht auf den Umstand, daß das Horn H aus zwei mehr oder weniger nachgiebigen Teilen 3oo besteht, kann sich das Horn in gewisser Hinsicht der verschiedenen Form rechter und linker Leisten anpassen. Der Leisten L mit dem Schuh kann Drehbewegungen auf dem Leistenzapfen ausführen.
  • Der Schuh wird mit dem teilweise in ihn hineingesteckten Leisten auf den Leistenzapfen P aufgebracht, wenn der letztere die in der Abb. 2o dargestellte Lage einnimmt. Der Leisten wird dann in die Lage der Abb. 15 geschwungen, worauf der Träger des Leistenzapfens gesperrt wird, um den Leisten in dieser Lage zu halten. Der Arbeiter drückt dann den Trethebel 54 herab, um die erste Stufe des Arbeitsganges der Maschine einzuleiten. Die dann gegen die Sohle angehobene Rolle R tritt ungefähr an der Ballenlinie mit dem Schuhboden in Berührung und übt einen kräftigen Druck auf den letzteren aus. Unmittelbar hierauf wird die Hauptkupplung 3o der Maschine ausgerückt, so daß die Maschine zum Stillstand kommt. Vor dem Einleiten der zweiten Arbeitsstufe hat der Arbeiter Gelegenheit, etwa notwendige Einstellungen oder zusätzliche Bearbeitungen des Schuhes von Hand aus vorzunehmen. Während der zweiten Arbeitsstufe, die durch erneutes Herabdrücken des Trethebels 54 eingeleitet wird, arbeitet die in Drehung versetzte Rolle R den Spitzenteil des Schuhes an den Leistenboden an, und unmittelbar nach dem Beginn der Umdrehung der Rolle R fängt auch die Bewegung des Schuhhornes H an. Das Horn bestimmt gewissermaßen - die Bewegungsrichtung des durch die Rolle R auf den Leisten aufgearbeiteten Schuhes und verhindert, daß der Schuh während des Rufleistens seitlich verzerrt oder verzogen wird. Vor dein Ende der zweiten Arbeitsstufe wird das Horn in die in der Abb. 17 dargestellte Lage zurückgezogen. Der Träger des Leistenzapfens wird hierbei entriegelt, und die Rolle wird von dem Schuh hinwegbewegt, um dem Abnehmen des eingeleisteten Schuhes nicht im Wege zu stehen. Hierauf drückt der Arbeiter den Trethebel 54 zum dritten Mal herab, und während der hierdurch eingeleiteten dritten Arbeitsstufe werden die Teile in die in der Abb. 15 dargestellte Ausgangslage zurückgeführt, in der sie für den nächsten Arbeitsgang der Maschine bereit sind. Die Rolle R tritt derart mit dein Schuh in Berührung, daß das Oberleder während des Einleistens ausgeweitet oder gestreckt wird, wodurch das Eintreten des Leistens in den Schuh erleichtert wird. An dem Schieber 138 der Rolle R ist eine einen Handgriff bildende Querstange 5io angebracht, die der Hand des Arbeiters eine Stütze bietet, wenn der Arbeiter dem Einleisten des Schuhes von Hand aus nachhelfen will. Die Querstange 5io ist zwischen den oberen Enden der Arme eines Bügels 5i2 angeordnet, der um einen in einen Ständer 5i6 eingesetzten Zapfen 514 bewegbar ist. Der Ständer 516 kann in einem ausgesparten Fortsatz 518 des Schiebers 138 senkrecht verstellt werden. Klemmbolzen 52o, 522 sichern die in Betracht kommenden Teile in eingestellter Lage.
  • Abb.14 stellt eine abgeänderte Ausführungsform des Hornes H dar. Das Horn H besteht aus einem einzigen Stück und weist an seiner äußeren Fläche einen kurvenartigen Vorsprung 1z. auf, der die obere Kante der Schuhferse zu Beginn der Rückwärts- und Aufwärtsbewegung des Hornes zu glätten oder auszuflachen sucht. Es kommt oft vor, daß die obere Kante der Schuhferse einwärts gerollt oder verbogen ist, und der Vorsprung la enthebt den Arbeiter von der Notwendigkeit, das Oberleder an der Hinterkante der Ferse von Hand aus geradezurichten.
  • In der in den Abb. 8 und 9 dargestellten Ausführungsform sind außer dem Trethebel 54 zwei weitere Trethebel 46o und 484 vorgesehen. Der Trethebel 46o ist derart mit der die Rolle R in Drehung versetzenden Vorrichtung verbunden, daß die Rolle unabhängig von der ihre Drehbewegung steuernden Kurvenscheibe 46 gedreht werden kann. Der Trethebel 484 ist mit der die Rolle von dem Schuh hinwegbewegenden Vorrichtung verbunden, so daß die Rolle durch Herabdrücken des Trethebels 484 unabhängig von der Kurvenscheibe 44 von dem Schuh hinwegbewegt werden kann.
  • Der Trethebel 46o ist .um den Bolzen 9o bewegbar, der auch den Drebzapfen des Gelenkhebels 256 bildet. Der Trethebel 46o ist über den Bolzen go hinaus verlängert (gestrichelte Linien 462, Abb. 12). Durch Herabdrücken des Trethebels 46o kann die Rolle während der Stillstandsperioden zwischen den selbsttätigen Arbeitsstufen in Drehung versetzt werden. Wenn der Schuh der Drehung der Rolle während des selbsttätigen Arbeitsganges einen Widerstand bietet, der Schlüpfung der Glieder der Kupplung 22o zur Folge hat, so kann der Arbeiter durch Herabdrücken des Trethebels die Spannung der die Kupplungsglieder eingerückt haltenden Feder erhöhen, so,daß die Drehung der Rolle fortdauert, solange der Trethebel 46o herabgedrückt ist. Die Drehung, der Rolle kann auch fortgesetzt werden, wenn das selbsttätige Drehen der Rolle aufgehört hat oder nachdem die Kupplungsglieder 222, 224 begonnen haben, aneinander vorbeizuschlüpfen. Abb.12 und 13 lassen erkennen, daß ,das untere Ende der Stange 264 durch einen Block 464 hindurchragt, der auf .einem an der Welle befestigten Stellring 466 aufliegt und den Block gegen die Spannung der Druckfeder 268 stützt. In einer Aussparung des Blockes 464 ist ein um einen Zapfen 468 drehbares Zahnrad 47o untergebracht. In senkrechten Führungen des Blockes 464 befinden sich zu beiden Seiten des Zahnrades 47o mit dem letzteren In Eingriff stehende Zahnstangen 472, 474. Durch Bewegung einer oder der anderen Zahnstange wird das Zahnrad 47o gedreht, wobei der Block 464 angehoben oder gesenkt und die Spannung der Feder 268 dementsprechend erhöht oder vermindert wird. Die Zahnstange q.72 ist durch ein Lenkstück 476 mit dem Hebel 256 verbunden. Ein Lenkstück 478 verbindet die Zahnstange 474 mit dem Fortsatz 462 des Trethebels 46o. Durch eine öffnung des Blockes 464 ragt eine Führungsstange 48o hindurch, deren unteres Ende an dem Maschinengesten befestigt ist.
  • Der um einen festen Zapfen 486 bewegbare Trethebel 484 ist durch eine Stange 488 mit dem Schwanzstück 490 einer Klinke 49z verbunden, die in Schaltzähne 494 einfallen kann. Die Klinke 492 befindet sich in einer Aussparung .eines Gleitblockes 4,96, an dem die Klinke bei 498 drehbar ist. Der Gleitblock 496 kann sich mit dem die Schaltzähne 494 aufweisenden Block 5oo in einer senkrechten Führung einer Knagge 502 der hinteren Wandung des Gehäuses 2o verschieben. Eine Zugfeder 504 ist einerseits mit dem unteren Ende des Schwanzstückes der Klinke 492 und andererseits mit einem festen Stift 5o6 verbunden und sucht die Klinke nachgiebig mit den Schaltzähnen 494 in Eingriff zu halten. Die Feder 504 sucht auch den Gleitblock 496 und den Trethebel 484 anzuheben. Der Block 5oo ist an dem unteren Ende einer Stange 5o8 befestigt, deren oberes Ende eine starre Verbindung ,mit der Mutter 156' besitzt (die Mutter 156' entspricht der erwähnten Mutter 156). Durch Herabdrücken des Trethebels 484 wird zunächst Einfallen der Klinke 492 in die Schaltzähne 494 herbeigeführt. Hierauf wird die Muffe 158 unter überwindung der Spannung der Druckfeder 162, gesenkt, und der Träger 14o der Rolle R wird durch die Mutter 156' und die Lenkstücke 152 zurückgezogen, wobei sich die Rolle R von dem Schuh entfernt. Der Arbeiter kann somit die Rolle R während des selbsttätigen Arbeitsganges der Maschine oder während der Stillstandsperioden zwischen den einzelnen Arbeitsstufen durch Herabdrücken des Trethebels 484 von dem Schuh hinwegbewegen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Einleisten von Schuhwerk mit einer angetriebenen Einleistrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwirkung der Einleistnolle (R) auf den mittels eines kippbaren Hornes (H) geführten Schuh selbsttätig aufhört (22o, z68), wenn der dargebotene Schuh der Drehung der Rolle übermäßigen Widerstand bietet, beispielsweise indem in den Kraftantrieb der Rolle eine Reibungskupplung (22o) eingeschaltet ist, deren Kupplungsglieder (z22, 224) beim Auftreten übermäßiger Widerstände gegeneinander gleiten können.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i mit einem in den Fersenteil des Schuhes eingeführten Horn, dadurch gekennzeichnet, daß das Horn (H) beim Einleisten des Fersenteiles um die Hinterkante des Leistenbodens gekippt wird, während die Einleistrolle den Schuh nach hinten schiebt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch :2 mit einem zweiteiligen Horn, dadurch gekennzeichnet, daß die Hornteile (300, 300) sich federnd gegeneinander bewegen können, um dem Wechsel der Leistenferse bei ein-' balligen Schuhen Rechnung zu tragen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Horn (H) ,mit Anschlägen (h) o. dg1. versehen ist, die zum Geraderichten bzw. Ausglätten der hinteren Oberkante des Schuhes vor dem Aufleisten des Fersenteiles dienen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Verbindung der Einleistrolle (R) mit ihrem Antriebe während des Arbeitsganges der Maschine durch Anspannen der .in die Verbbindung eingeschalteten Feder mittels eines Hebels o. dgl. (46o) nach Belieben hergestellt und durch Loslassen der Feder unterbrochen werden kann.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleistrolle (R) während des Arbeitsganges der Maschine nach Belieben des Arbeiters durch einen die Rolle senkenden Hebel (484) jederzeit von dem Schuh wegbewegt werden kann.
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