DE494007C - Bogenausleger an Liniiermaschinen - Google Patents

Bogenausleger an Liniiermaschinen

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DE494007C
DE494007C DER76156D DER0076156D DE494007C DE 494007 C DE494007 C DE 494007C DE R76156 D DER76156 D DE R76156D DE R0076156 D DER0076156 D DE R0076156D DE 494007 C DE494007 C DE 494007C
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DE
Germany
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rollers
sheet
sheet delivery
paper
sheets
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Expired
Application number
DER76156D
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English (en)
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G E REINHARDT FA
Original Assignee
G E REINHARDT FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/70Article bending or stiffening arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H31/00Pile receivers
    • B65H31/34Apparatus for squaring-up piled articles
    • B65H31/38Apparatus for vibrating or knocking the pile during piling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Bogenausleger an Linüermaschinen Die bekannten Bogenausleger an Liniiermaschinen arbeiten in der Weise, daß die Bogen von einem aus Ober- und Unterbändern bestehendem Bandsystem ausgetragen werden, wobei gebogene Bleche oder Holzkeile oder auch entsprechend gebogene Förderrollen die beiden Seitenkanten der Bogen aufbiegen, um dem Bogen eine gewisse Steifheit zu geben. Eine andere Vorrichtung besteht aus einem Bändersystem, dessen obere und untere Bandrollen zueinander so versetzt sind, daß die Bogen die Form eines Wellbleches annehmen und dadurch eine größere Steifheit erlangen. Auf dem Ablegetisch fallen die Bogen entweder zwischen feststehende Tischwinkel mit in der Bewegungsrichtung des Papiers angeordneten Rückenklopfern oder aber zwischen bewegliche Tischwinkel, um die Papierbogen gut zu stapeln.
  • Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß bei größeren Papiergeschwindigkeiten ein einwandfreies Auslegen und Aufstapeln nicht möglich ist.
  • Dieser Nachteil wird durch vorliegende Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß zwischen den Förderbändern und dem Stapeltisch Walzen mit Barüberlaufenden Rollen angeordnet sind, die die Bogen zwischen doppelwandigen, gekrümmten Leitflächen hindurchtreiben, um die Seitenkanten der Papiere zu zwingen, die Krümmung der Leitflächen anzunehmen und dadurch den Bogen eine große Steifheit verleihen. Die Rollen, die den Papierbogen austragen, sind derart schräg gestellt, daß sie die Papierbogen nicht nur vorwärts bewegen, sondern auch gleichzeitig das zwischen den Rollen liegende Mittelteil der Bogen nach außen hin ausstreichen und dadurch spannen. Um ein einwandfreies Stapeln der Papierbogen auf dem Stapeltisch .zu gewährleisten, sind an den feststehenden Seitentischwinkeln bewegliche Seitenklopfer angeordnet, die mit dem Rückenklopfer gekuppelt werden können. Am Rückenwinkel ist eine unter der Wirkung einer Drehfeder stehende, biegsame Fläche angebracht, die sich verschiedenartig krümmen läßt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 einen Grundriß und Abb. 3 eine Vorderansicht.
  • Der von der Liniiermaschine kommende Papierbogen i durchläuft die Walzen 2, 3. Hinter der Walze :2 ist eine Walze 4 angeordnet, auf der die Rollen 5a, 5b, 5c laufen. In einiger Entfernung von diesen Förderrollen ist eine Walze 8 angeordnet, über der sich Rollen ga, 9b befinden, deren Achsen aber nicht parallel zur Achse der Walze 8, sondern in einem spitzen Winkel liegen. Die Rollen ga, gb stehen also schräg zur Bewegungsrich= tung der Papierbogen. Infolgedessen werden die Papierbogen von den Rollen 9a, gb nicht nur geradlinig fortbewegt, sondern gleichzeitig auch nach außen hin straff gespannt. Zwischen den Walzen q. und 8 bzw. den Rollen 511, 5b, 5c und 911, gb sind doppelwandige, gekrümmte Leitflächen angebracht, die von zwei in kurzem Abstand voneinander angeordneten, ungefähr halbrund gebogenen Blechen 611, 711 bzw. 6b, 7b gebildet werden, die die Papierbogen an den Seitenkanten allmählich mehr und mehr nach innen zu krümmen. Zur Unterstützung der Papierbogen im mittleren Teil ist zwischen den Walzen 4 und 8 eine Überbrückung 2i vorgesehen.
  • Auf dem Ablegetisch io sind fest angeordnete Seitenwinkel 1211,z 2b, I2c, i 211 angebracht, an denen sich um vertikale Achsen bewegliche, unter Federwirkung stehende Klopfer 13a 13b, i3c, i3d befinden, die die Papierbogen während ihres Auflaufens auf den Stapel in ihre richtige Lage klopfen. Am Stapeltisch io sind ferner die bekannten Rükkenklopfer 15 vorhanden, während an der Gegenseite ein Rückenwinkel 2o sitzt, der als Anschlag für die aufgestapelten Papierbogen dient. Der Rückenwinkel 2o ist mit einem Lagerböckchen 22 versehen, in dem eine Achse 23 ruht, die ein biegsames Blech i i trägt, auf das eine Drehfeder 18 so einwirkt, daß das biegsame Blech 18 gegen den Bogenstapel gedrückt wird. Die Drehfeder 18 ist einstellbar angebracht, und es kann dadurch ein verschiedener Druck auf die hintere Papierkante ausgeübt werden, wobei sich das Blech i i mehr oder weniger durchbiegt und in verschiedenen Winkeln zur Oberfläche des Stapels zu stehen kommt. -Die Rückenklopfer 15, 1511, 15b werden in bekannter Weise beispielsweise durch eine Kurbel oder einen Exzenter bewegt. Die Seitenklopfer können in ähnlicher Weise für sich in Bewegungen versetzt, aber auch mit den Rückenklopfern 1511, i5b gekuppelt werden, beispielsweise dadurch, daß die Rückenklopfer i511, i5b durch verstellbare Zugorgane iqa, iqP mit an den Seitenklopfern angebrachten Armen 26 verbunden sind.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Der Bogen i kommt aus den Förderwalzen 2, 3 der Maschine, wird von den Rollen 511, 5b, 5` erfaßt und von diesen durch die gebogenen,_doppelwandigen Bleche 711, 611, 7b, 6b getrieben, wobei die Seitenkanten zwangsläufig aufgebogen werden. Auf seinem weiteren Weg kommt der Bogen unter die Gummirollen 911, gb, deren Achsen in einem spitzen Winkel zur Achse der Walze 8 stehen, dadurch wird der zwischen den Rollen befindliche Mittelteil des Bogens gespannt. Selbst das größte Format eines wenig widerstandsfähigen Papiers wird auf diese Weise bei großer Geschwindigkeit sicher auf den Ablegetisch gelegt, ohne daß die Bogen eine Lagenverschiebung erfahren, sich zusammenrollen oder überstürzen. Auf dem Ablegetisch io legen sich die Bogen zwischen die fest auf dem Tisch stehenden Seitenwinkel 12,11, i2b, i2c, i2d und den Rückenwinkel 2o. Die Klopfer 13 und 15 sorgen dafür, daß sich ein Bogen genau auf den anderen auflegt, so daß ein genaues, sich deckendes Aufstapeln der Bogen ermöglicht wird. Das unter verschiedenen Winkeln einstellbare, biegsame Blech ii verhindert ein Einreißen oder Umlegen der hinteren Papierkante bei schwachem und auch ein Zurückspringen der Bogen bei dickem Papier, da die Bogen mit einer großen Geschwindigkeit gegen den Rückenwinkel 2o stoßen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bogenausleger an Liniiermaschinen mit die seitlichen Bogenkanten kurz vor dem Ablegen auf den Stapeltisch aufbiegenden Führungen, dadurch gekennzeichnet, .daß zwischen Walzen (q., 8) mit Barüberlaufenden Rollen (511, 5b, 5`, g11, g5) doppelwandige, gekrümmte Leitflächen (6a1 711, 6b l 7b) angeordnet sind, die die Papierbogen an den Seitenkanten zwangsweise krümmen, wobei die Rollen (g11, gb) derart schräg gestellt sind, daß sie die Papierbogen nicht nur vorwärts bewegen, sondern auch gleichzeitig nach außen ausstreichen und spannen. z. Bogenausleger an Liniiermaschinen nach Anspruch i mit auf dem Stapeltisch für jedes Format einstellbaren, feststehenden Seitenwinkeln, dadurch gekennzeichnet, d118 sich an den Seitenwinkeln bewegliche, unter Federdruck stehende Seitenklopfer (13a 13b, 13c, 13d) befinden. 3. Bogenausleger an Liniiermaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rückenwinkel (2o) des Stapeltisches (io) eine unter Wirkung einer verstellbaren Drehfeder (18) stehende, biegsame Fläche (ii) angeordnet ist.
DER76156D 1928-11-01 1928-11-01 Bogenausleger an Liniiermaschinen Expired DE494007C (de)

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DE494007C true DE494007C (de) 1930-03-17

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ID=7415266

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DE (1) DE494007C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001356A1 (de) * 1979-02-01 1980-08-07 Polygraph Leipzig Einrichtung zum seitlichen ausrichten von bogen
DE3601293A1 (de) * 1986-01-17 1987-07-23 Waertsilae Strecker Gmbh Bogenstapelvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3001356A1 (de) * 1979-02-01 1980-08-07 Polygraph Leipzig Einrichtung zum seitlichen ausrichten von bogen
DE3601293A1 (de) * 1986-01-17 1987-07-23 Waertsilae Strecker Gmbh Bogenstapelvorrichtung

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