DE49306C - Lösbare Deckelbefestigung für Trinkgeschirre - Google Patents

Lösbare Deckelbefestigung für Trinkgeschirre

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DE49306C
DE49306C DENDAT49306D DE49306DA DE49306C DE 49306 C DE49306 C DE 49306C DE NDAT49306 D DENDAT49306 D DE NDAT49306D DE 49306D A DE49306D A DE 49306DA DE 49306 C DE49306 C DE 49306C
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Germany
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drinking
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detachable lid
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DENDAT49306D
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A. wagner in Fürstenfeldbruck b. München und J. fischer in Althegnenberg b. München
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/02Loosely-engaging lids or covers for jars, cans or like containers for liquids without means for effecting sealing of container
    • B65D51/04Loosely-engaging lids or covers for jars, cans or like containers for liquids without means for effecting sealing of container hinged

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherige Art der Befestigung von Deckeln an den Trinkgeschirren, speciell Bierkrügen und Gläsern mit Henkeln, besteht darin, dafs die Deckel mit Zinn oder häufiger noch mit einer stark mit Blei versetzten Legirung desselben durch Aufgufs auf den Henkel befestigt werden. Abgesehen von der Gesundheitsschädlichkeit dieser Metalle, insonderheit des mit Blei versetzten Zinnes, ist bei einem Bruch des Tinkgeschirres das Aufgleisen des Deckels auf das neue Gefäfs eine zum Werth des Geschirres ziemlich unverhältnifsmäfsig kostspielige Sache. Die Reinhaltung der Zinndeckel erfordert bei gröfseren Wirthschaften viel Zeit und grofse Aufmerksamkeit, abgesehen von der umständlichen Art der Reinigung und rascher Abnutzung der Deckel durch das Putzen. Dieses umständliche Putzen wird durch Einführung dieser neuen Art der Deckelbefestigung und des hierzu verwendeten Metalles überflüssig, denn nicht nur dafs pein-' lichste Reinlichkeit bei Benutzung von Trinkgeschirren mit diesen Beschlägen mühelos gepflegt werden kann, es fehlt auch Zinn und dessen Legirungen vollständig; auch ist beabsichtigt, zu den Deckeln nur emaillirtes Metall zu verwenden, welches bekanntlich nicht nur aufserordentlich leicht rein zu halten ist, sondern auch den Anforderungen der Gesundheitspolizei vollständig entspricht.
Der neue Beschlag, setzt sich aus fünf Theilen zusammen, nämlich aus dem Emaildeckel m, der .Deckelführung α mit dem Knauf 0, der verstellbaren Zunge c mit dem Scharnier c*, dem Aufsatz d mit der Zungenführung η und dem verstellbaren Henkelband e mit der Gummiunterlage k.
An dem aus vernickeltem Blech hergestellten Henkelband e, welches aus zwei Theilen besteht, wovon ein Theil einen einwärts gebogenen Haken f, der andere aber einige halbrunde Oesen g in der Breite des Hakens/1 hat, zwecks Verlängerung bezw. Verkürzung des Henkelbandes, befinden sich die schmalen Verlängerungen ii1, auf. welche je auf der Aufsenseite eine halbe Schraube h h1 aufgelöthe.t ist. In dem Aufsatz d, welcher zur Führung der Stellzunge c mit dem Scharnier cl dient, ist am unteren Ende eine konische kreisrunde Ausbohrung angebracht, welche mit einem zu der Schraube h passenden Gewinde versehen ist. Im oberen Theil dieses Aufsatzes d bis zur Ausbohrung für die Schraube h ist eine schmale Oeffhung η vorgesehen, welche zur Führung der Stellzunge c dient. Diese Stellzunge c kann höher oder niedriger, je nach der Differenz zwischen Henkel- und Geschirrrand, gestellt werden. Ist diese Höhe festgestellt, so wird die Zunge c mit der Schraube / fixirt, zugleich ist auch an dieser Zunge c der Scharniertheil c1 angebracht, wodurch dieselbe, mit der Deckelführung α verbunden ist.
Soll nun das Ganze an einem Trinkgeschirr mit Henkel angebracht werden, so wird zuerst das Henkelband e auf die richtige Weite gestellt, der Gummistreifen k eingelegt und um die Henkel gebogen. Hierauf wird der Auf-
satz d auf die aufgelötheten halben Schrauben h aufgesteckt und einige Mal umgedreht. Durch diese Umdrehung des Aufsatzes d wird das Henkelband e zusammengezogen, so dafs sich dasselbe fest an den Gummiring k und den Henkel anlegt und derselbe fest und glatt auf dem Henkelband e aufsitzt. Durch die Befestigung des Aufsatzes d ist die Verbindung zwischen Henkel und Deckelführung hergestellt. Es erübrigt nur noch, die Stellzunge c in die Führung η einzustecken und durch die Schraube / zu fixiren, worauf das Geschirr zum Gebrauch fertig ist. Bei Anwendung dieser Beschlagconstruction ist Jedermann leicht im Stande, zerbrochene Trinkgeschirre wieder mit Deckeln zu versehen. Das Abnehmen des Beschlages ist gleich einfach, indem durch Lösung der Schraube / die Stellzunge c frei wird und der Deckel m mit der Führung Λ abgenommen werden kann; sodann wird der Aufsatz d einigemal nach links gedreht, infolge dessen die gespaltene Schraube h sich öffnet und das Henkelband e frei wird, worauf dasselbe abgenommen werden kann.;
Die Figuren der beiliegenden Zeichnungen zeigen: Fig. ι Seitenansicht des Beschlages, Fig. 2 Ansicht von der Henkelseite, Fig. 3 Ansicht von oben, Fig. 4 Henkelband mit dem Haken und den Oesen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Zur leicht lösbaren Befestigung von Beschlagen an Trinkgeschirren die Anordnung eines verstellbaren Bandes e, des Aufsatzes d mit der Schraubenmutter für die gespaltene. Schraube h und h 1 nebst Führungsöffnung für die Stellzunge c und der Stellzunge c selbst nebst Scharnier c1 und Gummiring k.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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