DE493049C - Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schiebetueren mit waagerecht liegenden Laufschienen - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schiebetueren mit waagerecht liegenden Laufschienen

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DE493049C
DE493049C DEST45948D DEST045948D DE493049C DE 493049 C DE493049 C DE 493049C DE ST45948 D DEST45948 D DE ST45948D DE ST045948 D DEST045948 D DE ST045948D DE 493049 C DE493049 C DE 493049C
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DE
Germany
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door
doors
opening
sliding doors
rails
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DEST45948D
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RAIMUND STANDAERT
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RAIMUND STANDAERT
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors
    • B66B13/08Door or gate operation of sliding doors guided for horizontal movement

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Schiebetüren mit waagerecht liegenden Laufschienen Gegenstand der Erfindung ist eine neue, einfache und vorteilhafte Anordnung zum Öffnen und Schließen von Schiebetüren, insbesondere für Schachtverschlußtüren in Bergwerken.
  • Die neue Anordnung kann jedoch auch für andere Zwecke dienen, z. B. um Schiebetüren und Schiebetore von der Ferne aus zu öffnen oder zu schließen.
  • Es sind nun bereits Schiebetüren bekannt, welche auf waagerecht liegenden Laufschienen hängend oder stehend durch ein mechanisches Antriebsmittel verschoben werden, welches z. B. ein an der Tür befestigtes Seil oder eine Stange in Bewegung setzt; der Antrieb muß also dem ganzen Hub der Tür folgen.
  • Es sind auch Schiebetüren bekannt, die auf festgelagerten Laufschienen verschoben werden, welche genügende Neigung in einer Richtung besitzen, damit die Tür sich von selbst bis zu ihrer Endstelle, in der Regel Schließstelle, hinunterbewegt, bei welcher jedoch die Rückbewegung von Hand eine größere Kraft benötigt, weil die Tür bergauf verschoben werden muß und dazu noch in der Bergaufendstelle eine Verriegelung notwendig ist, um die Tür ohne Antriebskraft so lange festzuhalten, wie sie in dieser Stelle, in der Regel öffnungsstelle, gehalten werden muß. Es sind auch noch Schiebetüren bekannt, welche sich auf Laufschienen bewegen, die pendelnd gelagert sind und durch mechanischen Antrieb abwechselnd nach einer Richtung und nach der entgegengesetzten Richtung genügend Gefälle bekommen, damit die Tür sich von selbst bis an die äußerste Stelle bewegt; die eine Neigung kann auch durch ein Übergewicht gehalten werden, und die entgegengesetzte kann alsdann durch beliebige Antriebskraft erzeugt werden. Der Drehpunkt dieser Laufschienen ist jedoch fest verlagert, und zwar an einer Endstelle oder an einer Mittelstelle; diese Laufschienen können also keine nennenswerte Bewegung ,in ihrer Längsrichtung erhalten, da sie unmittelbar um einen festen Drehpunkt verlagert sind, welcher ganz dicht an ihrer Längsachse liegt. Da auf diese Weise der Tür keine andere Laufkraft erteilt wird als die, welche durch ihr Eigengewicht erzeugt werden kann, so ist man gezwungen, den Laufschienen ein genügendes Gefälle zu gaben, damit die Tür sich von selbst nur durch die Verschiebekomponente ihres Eigengewichtes in Bewegung setzen kann. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei Ausfall der Pendelantriebskraft der Laufschiene die Tür wohl von Hand zurückverschoben werden kann, aber dazu eine viel größere Kraft gebraucht wird, als -wenn die Schiene waagerecht verlagert wäre. Ü,brigen.s verlangt eine derartige Bauart in der Höhe viel mehr Platz, als wenn die Laufschiene waagerecht bleibt, was meistens Schwierigkeiten bietet, insbesondere in Bergwerken, welche ihre Förderkörbe für die Seilfahrt mit übereinanderkegenden Ein-. steigbühnen bedienen.
  • Nach der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß die Tür auf einer waagerecht gelagerten Laufschiene hängt oder steht, so daß sie sich in keiner Zwischenlage von selbst in Bewegung setzen kann und durch ein mechanisches Antriebsmittel von einer End-= stelle aus auf einem kurz begrenzten Hub in ihrer Laufrichtung derart vorgestoßen wird, daß die erteilte Bewegungsenergie genügt,-daß die Tür Mein weiterläuft, bis sie an ihrer entgegengesetzten Endstelle angelangt ist, und dort stehenbleibt, bis sie von dieser Endstelle aus auf dieselbe Weise nach der anderen Endstelle gestoßen wird.
  • Um der Tür die nötige Bewegungsenergie zu erterilen, können verschiedene Mittel benützt werden. Die Laufschiene kann fest gelagert sein; alsdann wird die Tür unmittelbar auf begrenztem Hub von jeder Endstelle aus durch eine beliebige Antriebskraft gestoßen. Eine einzige Maschine mit zweiseitiger Wirkung kann auch mittels einer einzigen Stange rund zweier Endanschläge die Tür in beiden Richtungen in Bewegung setzen.
  • Die Laufschiene kann auch verschiebbar gelagert sein und selbst durch eine Maschine auf begrenztem Hub in beiden Richtungen so verschoben werden, daß sie mittels Anschläge der Tür von ihren Endstellen aus genügend Bewegungsenergie erteilt, damit diese bis an die andere Endstelle läuft. , Zur. Erläuterung werden drei verschiedene Ausfürungsarten beschrieben: Eine Ausführungsart nach Fig. z hat folgende Arbeitsweise: Eine Tür al hängt mittels Rollen b an einer waagerechten Laufschiene c, welche einerseits an den Scharnieren ya der Säule q ausschwenkbar verlagert ist und anderseits mittels Stiftes p an der Auflage s der Säule r gesichert ist. Ein Antriebskolben feines Preßluftzylin.ders g drückt die Stange e nach rechts auf einem begrenzten kleinen Kolbenhub; dadurch erteilt die Stangeie mittels ihres Anschlags d der Tür eine genügende Bewegungsenergie, damit diese bis zum Stangenanschlag k, gelangt. Eine Bremsfeder Z verhindert, daß die Tür durch den Anschlag zurückgestoßen wird, so daß sie in ihrer Endstelle a2 so lange sfieh;en,-bleibt, wie die= Preßluft auf Zylinderg arbeitet. Soballd :die Preßluft aus dem Zylinder g ins Freie ausgelassen wird. drückt die Feder h die Stange zurück, so daß der Anschlag k, die Tür bis in seine Lage k2 mitnimmt und ihr dabei genügende Bewegungsenergie erteilt, damit sie in ihre Endstelle a, gelangt, wo sie durch Bremsfeder in gegen Rücklauf durch Anstoßwirkung !gesichert wird.
  • Der Preßluftzylinder kann durch ein Preßluftventil bedient werden, das durch den Förderkorb derart betätigt wird, daß sich die Tür in bekannter Weise beim Ankommen des Korbes selbsttätig öffnet und beim Abfahren des Korbes selbsttätig schließt.
  • Da die ganze Anordnung mit PreßluftzyEn;der an /der Laufschiene befestigt ist und der Preßluftzylinder durch ein biegsames Pr eßiuftrohr mit dem Preßluftventil verbunden werden kann, so ist es möglich, die ganze Anordnung leicht durch einfaches Lösen des Sicherungsstiftes p auszuschwenken, um die Schachtöffnung für Korbein- und -ausbau sowie für Verladen von langen Grubenhölzern vollständig freizugeben.
  • Für Schächte mit zwei Türen nebeneinander kann man eine symmetrisch angeordnete Einrichtung hinter der ersten am Scharnierende befestigen, so daß die zwei parallel angeordnetenVorrichtungen zusammen um eine Scharnierachse ausgeschwenkt werden können.
  • Eine zweite Ausführungsart ist in Fng. a dargestellt. Hier ist die Laufschiene c verschiebbar in den Trägern e am ausschwenkbaren Tragbalken t verlagert und wird durch eine Antriebskraft, z. B. durch einen Preßluftzyländerkolben, in ihrer Längsrichtung mit einem begrenzten Hub vorgeschoben, wobei sie durch Anschlag d der Tür mittels ihrer Rolle eine _ genügende Bewegungsenergie er-teilt, damit die ,Tür bis an ihre andere Endstelle laufen kann, wo sie durch eine mit Anschlag k, versehene Bremsfeder angehalten und am Zurückschlagen gehindert wird. Beim Abschalten der Antriebskraft drückt die Kolbenfeder die Laufschiene .mit ihrem Anschlag k, in die Stelle k2 zurück, wodurch die Tür von selbst bis zu ihrer linken Endstelle läuft.
  • Eine dritte Ausführungsart. nach Fig, 3 besteht aus zwei gegenüberliegenden Türen, um z. B. einen Schacht vorn und hinten zu schließen, welche zusammen durch einen einzigen Antrieb bewegt werden. Der Pr eßluftzylinderkolben q hebt durch Preßluft den Hebeln hoch., @so ,a3_ die auf einer Welle m befestigten Hebel d und k die Laufschienen a und f zu gleicher Zeit nach links verschieben mit einem begrenzten Hub, um derart durch Anschlag den Türen eine genügende Bewegungsenergie zu erteilen, damit sie bis an die andere Endstelle gelangen. Eine Feder r @im Zylinder p rückt die Laufschienen Rvieder nach rechts, sobald die Kolbenantriebskraft ausfällt, wobei die Türen dann wieder durch Anschlag die nötige Bewegungsanergie bekommen. Die Hebel b und g sind auf festverlagerten Achsen c und h drehbar verlagert.
  • @"orteile dieser Erfindung gegenüber den bekannten Ausführungsarten, welche mit Laufschienen arbeiten, die genügend Gefälle aufweisen, damit die Türen vom Ruhestand aus ohne -#Vuchterteüung sich von selbst in Bewegung setzen, sind: r. Die Laufschienen brauchen weniger Raum in der Höhe, was für viele Fälle von großem Vorteil ist, z. B. beim Einsteigen der Mannschaft auf Förderkörbe, welche durch zwei übereinanderliegende Ei.nsteigbühnen bedient «erden.
  • 2. Die Türen laufen schneller an und langsamer aus, so daß sie sanfter anstoßen.
  • 3. Die Tür kann ohne Ausbau gleich welcher Mitnehmerv erbindungen immer leicht von Hand in beiden Richtungen verschoben werden, wenn die Antriebskraft ausbleibt, und dazu noch ohne besondere Verriegelung in beiden Endstellen stehenbleiben, was bei rillt Gefälle arbeitenden Laufschienen nicht der Fall ist.
  • 4.. Die Ausführungsarten nach Fig. r und Fig.2 haben den Vorteil, daß durch die rin der Höhe schmale Bauart die Anordnung leicht wird, so daß ein Ausschwenken --der ganzen Einrichtung auf sehr einfache Weise erzielt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:' z. Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Schiebetüren mit waagerecht liegenden Laufschienen mittels einer b,elie'bigen Antriebskraft, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft auf die Türen in deren Laufrichtung nur auf einem kurzen Teile ihres Weges einwirkt und ihnen dabei so viel Bewegungsenergie erteilt, daß sie von selbst bis in ihre Endstellungen weiterlaufen, -,vo sie durch Anschläge aufgehalten werden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die die Türen und das Antriebsmittel tragenden Laufschienenträger an einem Ende an einer Säule scharnierartig schwenkbar verlagert und am anderen Ende mittels Sicherungsstiftes an einer Säule befestigt sind.
DEST45948D 1929-06-11 1929-06-11 Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schiebetueren mit waagerecht liegenden Laufschienen Expired DE493049C (de)

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DE493049C true DE493049C (de) 1930-03-05

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DE (1) DE493049C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103536B (de) * 1958-12-13 1961-03-30 Gutehoffnungshuette Sterkrade Schachttor-Laufschiene fuer Bergwerksfoerderanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103536B (de) * 1958-12-13 1961-03-30 Gutehoffnungshuette Sterkrade Schachttor-Laufschiene fuer Bergwerksfoerderanlagen

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