DE492540C - Vorrichtung zum seitlichen Steuern von Papierbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Steuern von Papierbahnen

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DE492540C
DE492540C DEM106974D DEM0106974D DE492540C DE 492540 C DE492540 C DE 492540C DE M106974 D DEM106974 D DE M106974D DE M0106974 D DEM0106974 D DE M0106974D DE 492540 C DE492540 C DE 492540C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/02Registering, tensioning, smoothing or guiding webs transversely
    • B65H23/0204Sensing transverse register of web
    • B65H23/0216Sensing transverse register of web with an element utilising photoelectric effect
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2511/00Dimensions; Position; Numbers; Identification; Occurrences
    • B65H2511/50Occurence
    • B65H2511/51Presence
    • B65H2511/512Marks, e.g. invisible to the human eye; Patterns

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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum seitlichen Steuern von Papierbahnen Bei Maschinen und Vorrichtungen, die fortlaufende Bahnen verarbeiten, beispielsweise aus Papier, Gewebe oder Film, ferner auch bei Fördervorrichtungen für Notenrollen von Selbstspielapparaten usw., sind Vorrichtungen bekannt, durch die entweder ein genauer, kantendeckender Lauf der Bahnen oder ein, dem Verlaufen der Bahnen entsprechende seitliche Verschiebung der betreffenden Arbeitsvorrichtungen erreicht werden soll. Diese Vorrichtungen werden von einer das Verlaufen der Bahnen abtastenden Fühlvorrichtung mechanisch oder elektrisch gesteuert. Die bis jetzt bekannten, dabei verwendeten Tastvorrichtungen, die meistens von den Kanten der Bahnen mechanisch beeinflußt werden, können nur unvollkommen arbeiten und geben zu Störungen Anlaß, oder sie sind überhaupt nicht anwendbar, wenn es sich um sehr feine und empfindliche Bahnen handelt oder die Kanten nicht glatt und vielfach eingerissen sind.
  • Es ist bereits bekannt, bei laufenden Papierbahnen Lichtstrahlen durch Wasserzeichen hindurch auf photoelektrische Zellen wirken zu lassen und dadurch Markierungsvorrichtungen zu steuern.
  • Die Erfindung ermöglicht in einfacher Weise ein sicheres, störungsfreies Seitensteuern auch bei empfindlichstem Werkstoff dadurch, daß zum Abtasten der Kanten ebenfalls ein Lichtstrahl verwendet wird, der auf eine- lichtempfindliche Zelle fällt. Durch die in dieser Zelle durch den Lichtstrahl ausgelösten Stromstöße wird die ganze Vorrichtung unmittelbar oder über ein Relais gesteuert.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt.
  • Eine Bahn a (Abb. i) läuft zwischen einem die lichtempfindliche Zelle einschließenden Gehäuse b finit- einer öffnung c und einer Lampe d, die ein Strahlenbündel e nach der Öffnung c projiziert. Bei seitlichen Abweichungen der Bahn von ihrem genauen Lauf wird nun die lichtempfindliche Zelle dadurch beeinflußt, daß sie von mehr oder weniger Lichtstrahlen getroffen wird. Damit Störungen durch das Tageslicht oder andere Lichtquellen vermieden werden, ist die Anordnung so getroffen, daß die öffnung c in den Brennpunkt des Strahlenbündels,e fällt. Dadurch kann die Öffnung c sehr klein gehalten werden.
  • Bei leicht entflammbarem Werkstoff, z. B. Film, muß es vermieden werden. mit zu starken Lampen zu arbeiten und die Bahn zu nahe an den Brennpunkt zu bringen, oder es muß bei Stillstand der Maschine die Lampe selbsttätig ausgeschaltet werden. Es ist auch möglich, die Wärmestrahlen durch Filter, z. B. farbige Gläser, zurückzuhalten.
  • Diese Tastvorrichtung ist auch für lichtempfindliche Papiere und Filme usw. zu verwenden, wenn mit den dazu notwendigen Farbenfiltern gearbeitet wird, da ja lichtempfindliche Zellen bekannt sind, die auch bei diesem farbigen Licht einwandfrei arbeiten.
  • Bei Steuerung der Auf- oder Abwickelrolle kann die Tastvorrichtung, da sie gegen Erschütterttngen unempfindlich ist, unmittelbar, durch Schwinghebel oder in Gleitfüh,rungefa befestigt, auf dieser Rolle ruhend angeordnet werden, so daß sie bei zu- oder abnehmendem Durchmesser gehoben oder gesenkt wird. Dies hat den Vorteil, daß der Abstand zwischen der Tastvorrichtung und der gesteuerten Rolle bedeutend kleiner gehalten werden kann, als wenn die Tastvorrichtung erst hinter der ersten Leitwalze angebracht wird; dadurch wird ,die Genauigkeit der Regelung bedeutend erhöht.
  • Auf die Rolle i (Abb. 2 und 3) wird die Bahn 2 über eine Leitwalze 3 _aufgewickelt oder von ihr abgewickelt. Den Taster trägt ein Gestänge ¢, das mit einer Rolle 5 auf der Werkstoffrolle i ruht und (Abb. z) um den Punkt 6 schwingt bzw. (Abb. 3) in der Kurve 7 geführt wird. Gemäß Abb.3 wird die ganze Vorrichtung einfach auf die Rollenwelle gehängt, Diese Anordnung ist besonders bei Regelung der Aufwickelwelle vorteilhaft. Durch das Gewicht 8 wird die Kurve 7 auf der sich drehenden Welle immer in der richtigen Lage gehalten.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜeRR i. Vorrichtung zum seitlichen Steuern von Werkstoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß lichtempfindliche Zellen beeinflussende Lichtstrahlen die Kanten der Bahn streifen ,und dadurch die Bahn mittelbar oder unmittelbar steuern, z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in. dem 'Gehäuse der lichtempfindlichen Zellen im Brennpunkt der Strahlenbündel liegen. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und-2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verarbeitung von lichtempfindlichen Bahnen an sich bekannte Farbfilter verwendet werden. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch' gekennzeichnet, daß diese zum Steuern der Auf- oder Abwickelrolle in Schwinghebeln oder Gleitführungen Unmittelbar mit einer Laufrolle auf der Werkstoffrolle ruht und von dieser bei zu- oder abnehmendem Durchmesser gehoben oder gesenkt wird.
DEM106974D 1928-10-18 1928-10-18 Vorrichtung zum seitlichen Steuern von Papierbahnen Expired DE492540C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976941C (de) * 1951-04-20 1964-08-20 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorbandes fuer Einfolien-Kondensatoren mit Lackdielektrikum und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung
DE3805248A1 (de) * 1988-02-19 1989-08-31 Dietrich Luederitz Elektronische folienbeobachtungseinrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976941C (de) * 1951-04-20 1964-08-20 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Kondensatorbandes fuer Einfolien-Kondensatoren mit Lackdielektrikum und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung
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