DE492003C - Wannenofen mit Vorwanne - Google Patents

Wannenofen mit Vorwanne

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DE492003C
DE492003C DEH117132D DEH0117132D DE492003C DE 492003 C DE492003 C DE 492003C DE H117132 D DEH117132 D DE H117132D DE H0117132 D DEH0117132 D DE H0117132D DE 492003 C DE492003 C DE 492003C
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DEH117132D
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BULLMAN MACHINE CO Ltd
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BULLMAN MACHINE CO Ltd
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B7/00Distributors for the molten glass; Means for taking-off charges of molten glass; Producing the gob, e.g. controlling the gob shape, weight or delivery tact
    • C03B7/01Means for taking-off charges of molten glass

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Wannenofen mit Vorwanne Die Erfindung betrifft einen Glasschmelzofen mit Vorwanne für Flaschenblasemaschinen mit umlaufenden Formen und insbesondere eine neuartige Ausbildung des Abschlusses der Vorwanne gegenüber dem Ge-«-iilbe der Hauptwanne.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Hier zeigt Abh. i eine Aufsicht auf die Vorwanne mit einem horizontalen Schnitt nach Linie I-I der Abb. 2, Abb.2 einen senkrechten Schnitt nach Linie II-II der Abb. r.
  • a bedeutet die Hauptwanne, die durch die Ofenwandungen b begrenzt ist. c ist die Vor-«-anne, die von dem Gewölbe der Hauptwanne a abgeschlossen werden soll.
  • Dit: Vorformen der Flaschenblasemaschine bewegen sich auf dein Kreise h in der darauf angezeichneten Pfeilrichtung. Sie tauchen etwa bei .x.- in den in der VOrwanne stehenden Glasvorrat ein und treten wieder bei y aus der Vorwanne aus. Das Glas fließt aus der Hauptwanne a der Vorwanne etwa in Richtung des Pfeiles z zni. Durch den Einfluß der Bewegung der Vorformen und der diesen Vorformen in bekannter Weise vorangehenden Glasabstreifer erhält das Glas, wie das bereits bekannt ist, in der Vorwanne eine Bewegung in Richtung der Drehbewegung der Maschine, so daß das Glas in der Nähe von 1r aus der Vorwanne wieder hinausfließt und etwa in Richtung des Pfeiles z1 in die Hauptwanne zurückgeht. Der Abgchluß der Vorwanne gegenüber der Hauptwanne ist bei den bekannten Ofen derart gestaltet, daß einerseits die durch die Vorwanne hindurchgehenden Maschinenteile, insbesondere die Formen vor der unmittelbaren Einstrahlung der Wannenfeuerung, geschützt sind, anderseits aber noch so viel strahlende Wärme aus dem Gewölbe der Hauptwanne nach der Vorwanne hinüberstrahlen kann, daß das Glas in der V orwanne genügend warm bleibt. Zum Abschluß der Vorwanne von der Hauptwanne hat man sich bisher eines vor einer Öffnung in der festen Abschlußwand iii senkrechter Richtung verstellbaren Abschlußschiebers bedient, dessen Unterkante während des Betriebes etwa 2o mm über dein Glasspiegel stand. Nun tritt hei den 'Maschinen, welche mit Vorwanner arbeiten, die Erscheinung auf, daß der Glasspiegel in der Vorwanne infolge der Vorschubbewegung durch die Schäler bzw. die Formen etwas gestaut wird und infolgedessen bei y höher liegt als bei .r. Würde also der zwischen dem Schieber und dem Glasspiegel in der Vorwanne zu haltende Spalt überall gleich sein, so müßte, wenn der Spalt bei einem gewissen Ofengang besonders klein gehalten wird, eine Stauung des Glases an der Durchgangsstelle y von der Vorwanne zur Hauptwanne stattfinden, und das Glas würde nicht frei abfließen. Wird zur Vermeidung dieser Stamm- der Schieber höher gestellt, so ist die aus der Hauptwanne ausstrahlende Wärme zu groß, so daß die Formen zu heiß werden. Um diesen Nachteil zu beseitigen und im übrigen aber hinsichtlich der Einstellung des Schiebers vollständige Freiheit zu behalten, wird gemäß der Erfindung die Vorwanne von der Hauptwanne dort, wo das Glas aus der Vorwanne zur Hauptwanne zurücktritt, durch eine an die Wandöffnung anschließende feste Brücke getrennt, deren Unterkante so hoch ü' er dem Glasspiegel liegt, daß einerseits das aus der Vorwanne ausgeschobene Glas ungehindert unter der Brücke nach der Hauptwanne abströmen kann, anderseits der Austritt der Ofenhitze derart beschränkt ist, daß die Ofenhitze den Glasvorrat der Vorwanne wohl wärmen, nicht aber die Formen zu sehr erhitzen kann. Die Vorwanne wird in der Mitte und an der Stelle, wo der Glaseintritt erfolgt, durch einen in der Höhe einstellbaren Schieber an sich bekannter Art abgeschlossen. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist an der Glasaustrittsstelle in der Nähe des Punktes y der Abschluß der Vorwanne gegenüber der Hauptwanne bewirkt durch eine Brücke d. Diese ragt, wie insbesondere die Abb. 2 erkennen läßt, über die rechte innere Begrenzungsfläche c der Vorwanne hinaus, .o (laß ein verhältnismäßig großer Spalt f von konstanter Höhe entsteht. Dieser Spalt ist so groß, daß (las Glas, auch wenn es in der Vorwanne, besonders bei schnellem Maschinenlauf, besonders hoch angestaut wird, doch noch bequem und ungehindert nach der Hauptwanne abströmen kann. Die Einstrahlung der Wannenhitze ist an dieser Stelle zwar verhältnismäßig groß, aber ungefährlich, weil hier schon die Formen die Vorwanne verlassen bzw. so weit angehoben sind, daß sie von der strahlenden Hitze des Gewölbes nicht mehr erreicht werden. Auf der linken Seite ist ebenfalls ein Brückenstück g angeordnet. Dieses ragt jedoch nicht in das Innere der Vorwanne c hinein, sondern dient als Führung für den senkrechten beweglichen Schieber a, der mit Hilfe - an Ketten i. aufgehängt und in seiner Höhe einstellbar ist, so daß ein variabler Spalt l entsteht.
  • Die Erfindung ist an die beschriebene und dargestellte Ausführungsform nicht gebunden, insbesondere kann die Brücke d auch weiter oder weniger weit in die- Vorwanne c hineinragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wannenofen zum Speisen von Glasblasemaschinen mit umlaufenden Formen, mit einer zum Eintauchen der Formen dienenden offenen V orwanne, welche vom Heizraum der Wanne durch eine feste Wand und einen vor einer Wandöffnung auf und ab beweglichen Schieber getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an derjenigen Seite der Vorw anne, an welcher das Glas in die Wanne zurückfließt, die Trennung bis auf einen festen Abstand vom Glasspiegel durch die Wand (b, d) und im übrigen his auf einen verstellbaren Ahstand durch den Schieber (h) bewirkt wird.
DEH117132D 1928-06-29 1928-06-29 Wannenofen mit Vorwanne Expired DE492003C (de)

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