DE491998C - Verfahren zum UEberlapptschweissen von Blechmaenteln mittels in diesen induzierter Stroeme - Google Patents

Verfahren zum UEberlapptschweissen von Blechmaenteln mittels in diesen induzierter Stroeme

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DE491998C
DE491998C DEP58163D DEP0058163D DE491998C DE 491998 C DE491998 C DE 491998C DE P58163 D DEP58163 D DE P58163D DE P0058163 D DEP0058163 D DE P0058163D DE 491998 C DE491998 C DE 491998C
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Germany
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sheet metal
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induced
pressure roller
welding
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DEP58163D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K13/00Welding by high-frequency current heating
    • B23K13/01Welding by high-frequency current heating by induction heating
    • B23K13/02Seam welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

Die Mäntel von Fässern, Eimern, Hobocks und sonstiger für den Transport flüssiger oder konsistenter Stoffe dienenden Gefäße werden im allgemeinen unter Überlappung der Blechkanten elektrisch geschweißt, weil diese Art bei widerstandselektrischer Schweißung die meiste Gewähr für Festigkeit und Dichtigkeit der Schweißnaht gibt.
Die Überlappung ergibt eine unschöne Verdickung. Wird eine glatte Naht verlangt, kann
diese erreicht werden, indem die Überlappung nur sehr gering genommen und unter starkem Druck der Schweißrolle verquetscht wird.
In neuerer Zeit wird für die Erreichung glatter Nähte auch die Stumpf schweißung angewendet, wobei nach dem Spritzverfahren die ganze Länge der Blechkanten auf einmal verschweißt wird.
Wird bei der Anwendung des Spritzverfahrens
die übliche Einspannung der Kanten vorgenommen, dann entsteht ein außerordentlich hoher Verlust für die geschlossene Seite.
Es ist daher schon versucht worden, den Mantel als Sekundärspule zu benutzen, wodurch die Umleitungsverluste vermieden werden können.
Die Stumpfschweißung der Blechkanten auf der ganzen Länge gleichzeitig ist aber in bezug auf Dichtigkeit sehr unsicher, da immer poröse Stellen auftreten, die dann nachgeschweißt werden müssen.
Bei der Überlapptschweißung mit oder ohne Verquetschung der Kanten bzw. der Naht tritt die unangenehme Erscheinung auf, daß mit zunehmender Einführung des unteren Elektrodenarmes in das Innere des Blechmantels immer mehr zunehmende Induktion aufrtitt, die zu einem immer höher werdenden Spannungsabfall führt.
Hierzu kommt noch, daß die Schweißrollen aus Kupfer sein müssen, die bei dem starken Druck, welchen die Verquetschung einer Überlappung erfordert, sehr rasch verschleißen, da Kupfer diesem Druck nicht standhält.
Um die Vorteile der induktions- und umleitungsverlustfreien Schweißung und die sichere Haltbarkeit und Dichte einer Überlapptschweißung verdickt oder glatt ohne Rollenverschleiß zu erreichen, haben wir die nachstehend erläuterte Anordnung getroffen, bei welcher der Mantel zwar auch als Sekundärspule dient, aber nur auf eine jeweils geringe Breite, so daß eine Erhitzung der Blechkanten durch den Übergangswiderstand nur in dem kurzen Bereich der Auflage der stromlosen Druckrolle erfolgt, unter welch letzterer der Mantel fortlaufend durchgezogen wird.
Diese Teilinduktion im Mantel als Sekundärspule wird dadurch erreicht, daß in einem zweiteiligen Transformator gemäß beiliegender Zeichnung der Wickelraum mit Primärspule 1 sehr schmal bemessen, im übrigen der Blechmantel durch die Schlitze der offenen Schenkelenden 2-3 und 4-5 gezogen wird, wobei die Schlitze zur Verhinderung von Streuung durch das Mantelblech geschlossen werden. Der induzierte Strom erhitzt den unter der Rolle 6 liegenden Abschnitt der Mantelnaht, welche dann unter dieser Rolle geschweißt und beliebig mehr oder weniger gequetscht bzw. geglättet wird.
491098
Der obere Teil des Transformators wird praktisch an der Brücke 7 befestigt, welche die Auflage für die Mantelnaht bildet, kann aber auch auf beliebig andere Weise festgehalten werden. Diese Brücke wird zweckmäßig aus Messing oder Rotguß oder sonstigem unmagnetischem Metall gewählt, auch Grauguß dürfte schon genügen, um magnetische Induktionen zu verhindern.
Der untere Teil des Transformators sitzt fest auf einer Grundplatte.
Es dürfte bei stärkeren Blechen vorteilhaft sein, zwei Druckrollen hintereinander anzuordnen und die Primärspule bzw. Wickelraum 1 so breit zu machen, daß der Mantel als Sekundärspule auf die Entfernung zwischen beiden Rollenauflagen Strom führt. Es könnte statt einer zweiten Rolle auch ein automatischer Hammer angeordnet werden, der näher an die Auflagestelle der ersten Rolle heranreicht, wodurch außer dem Vorteil der Hämmerung statt Pressung eine kürzere Induktionsbreite im Mantelblech ermöglicht wird.
Die stromlose Druckrolle 6, am besten aus Stahl oder anderem sehr hartem unverschleißbarem Material, sitzt starr oder federnd und auf das Maß des Druckes einstellbar auf dem seitlichen Bock 8 und kann an diesem zur Veränderung der Höhenlage bei verschiedenen Manteldurchmessern verstellt werden.
Ebenso kann die Brücke 7 in der Höhe verstellbar oder einfacher durch eine Auflage 9 den verschiedenen Manteldurchmessern angepaßt werden.
Die Brücke 7 ist zwischen Böcken 10 und 11 gelagert, von denen der eine (11) zweckmäßig umlegbar ist, um den Mantel nach erfolgtem Durchzug freizugeben.
Der Mantel selbst wird am besten mechanisch durch die Schlitze gezogen.
Um Streuung zu vermeiden, können die Schlitze am Anfang des Durchzuges, wenn der rechte, und am Ende des Durchzuges, wenn der linke Schlitz offen ist, durch Einschieben eines geeignet geformten Bleches geschlossen werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum verdickten oder glatten Überlapptschweißen von Rohr-, Faß- und anderen Blechmänteln mittels in diesen induzierter Ströme, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschweißung der Blechkanten und deren völlige oder teilweise Verquetschung mittels einer stromlosen Druckrolle erfolgt, unter welcher der durch einen Luftschlitz des Transformator] ocheisens gezogene Mantel derart hinweggeführt wird, daß Sekundärströme nur in einer geringen, im Bereich der stromlosen Druckrolle liegenden Breite des Mantels induziert werden.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ströme in einer solchen Breite im Mantel induziert werden, daß die Erhitzung der Blechkanten sich auf die Entfernung von zwei hintereinanderliegenden Druckrollen oder einer Druckrolle und einen Hammer erstreckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP58163D 1928-07-14 1928-07-14 Verfahren zum UEberlapptschweissen von Blechmaenteln mittels in diesen induzierter Stroeme Expired DE491998C (de)

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