DE491988C - Elektrische Maschine, insbesondere Wechselstrommaschine, mit Leiterstaeben, die aus in radialer Richtung aufeinandergeschichteten flachen Teilleitern bestehen - Google Patents

Elektrische Maschine, insbesondere Wechselstrommaschine, mit Leiterstaeben, die aus in radialer Richtung aufeinandergeschichteten flachen Teilleitern bestehen

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DE491988C
DE491988C DES64920D DES0064920D DE491988C DE 491988 C DE491988 C DE 491988C DE S64920 D DES64920 D DE S64920D DE S0064920 D DES0064920 D DE S0064920D DE 491988 C DE491988 C DE 491988C
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
    • H02K3/14Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots with transposed conductors, e.g. twisted conductors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Elektrische Maschine, insbesondere Wechselstrommaschine, mit Leiterstäben, die aus in radialer Richtung aufeinandergeschichteten flachen Teilleitern bestehen Die Erfindung behandelt die Verhinderung von Wirbelstromverlusten in den Leitern elektrischer Maschinen mit Stabwicklung. Bekanntlich pflegt man insbesondere bei Wechselstromerzeugern die Kupferleiter, die eine gewisse Höhe überschreiten, zur Unterdrückung der Stromverdrängung in den Nuten quer zu den Seitenwandungen der letzteroen i. mehrere Einzelleiter zu unterteilen. Diese Art der Unterteilung ist jedoch nur innerhalb der Nuten wirksam, sie verliert wegen der am Wickelkopf herrschenden anderen Feldverteilung ihren Einfluß, sobald die Leiter das Eisenblechpaket verlassen.
  • Für diesen Nachteil soll die Erfindung Abhilfe schaffen, und zwar geschieht dies, indem die innerhalb jeder Nut quer zu deren Seiten-`vandungen unterteilten, also übereinanderliegenden Teilleiter unmittelbar nach ihrem Austritt aus dem Blechpaket um go° verdreht, also parallel zu den Seitenwandungen der Nut geführt werden, so daß sie dann aufrecht nebeneinander stehen.
  • Dadurch wird die sonst unter dem Einfluß des Stirnstreufeldes auftretende schädliche Erwärmung der freien Enden der Leiterstäbe verhütet. Bemerkt sei noch, daß es bei unterteilten Stableitern, deren voneinander isolierte bandförmige Einzelleiter in der Querverbindung derart gebogen sind, daß sich die Reihenfolge der Einzelleiter in bezug auf ihre gegenseitige Lage umkehrt, bekannt ist, zur Verringerung der sogenannten Wirbelstromwärme die Querverbindungen nicht nur um die flache Kante der Einzelleiter, sondern auch um die hohe Kante zu biegen oder die Leiter so zu verbinden, daß der Wickelkopf ausschließlich durch flachseitige Verbiegungen geschlossen wird. Andererseits ist es bei Stabwicklungen auch bekannt, die durch das Stirnstreufeld in den als Gabel oder Bügel ausgebildeten besonderen Stirnverbindern bewirkte Stromverdrängung unschädlich zu machen, indem man diese Verbinder nach der Zahl der Nutenteilleiter ebenfalls unterteilt und die Einzel- oder Teilverbinder gegebenenfalls unter Überkreuzung isoliert voneinander führt. Im vorliegenden Falle handelt es sich jedoch darum, die Verlustwärme, die in den freien Enden der Leiterstäbe selbst und nicht in ihren Stirnverbindungen entsteht, zu unterdrücken.
  • Beispielsweise ist dies in Fig. i veranschaulicht. Die Nut ist hier durch die Isolierhülse h angedeutet, aus der ein z. B. aus sechs übereinandergeschichteten Teilleitern t bestehender Leiterstab heraustritt. Kurz hinter der Austrittsstelle aus der Nut ist der Stab um go° verdreht, so daß also die innerhalb der Nut quer zu deren Seitenwandungen liegenden Teilleiter t dann. an den freien Enden t' parallel zu den Nutenwandungen stehen.
  • Das in dieser Weise unterteilte, zum Wickelkopf gehörige Stabende darf nun aber nicht mit einer ungeteilten Zwinge verlötet werden, da sonst die Wirksamkeit der besonderen Leiterunterteilung an dieser Stelle wieder aufgehoben werden würde, vielmehr müssen diese parallel zu den Seitenwandungen der Nuten unterteilten Leiterenden durch in gleicher Weise unterteilte Verbindungsstücke mit den Teilleitern anderer Nutenstäbe verbunden werden. Fig. 2 veranschaulicht dies in Stirnansicht auf das Wickelkopfende des Nutenstabes, wonach jedes Stabende t' mit einem Teilleiter der Zwinge z vereinigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Maschine, insbesondere Wechselsirommaschine, mit Leiterstäben, die aus in radialer Richtung aufeinandergeschichteten flachen Teilleitern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutenstäbe unmittelbar nach Austritt aus der Nut um go° verdreht sind, so daß die in der Nut quer zu deren Seiten liegenden Teilleiter vor dem Wickelkopf parallel zu den Nutenwandungen stehen und daß die einzelnen Teilleiter eines jeden Stabendes (t') durch. voneinander isolierte Einzelverbinder (z) mit den Teilleitern eines anderen Nutenstabes verbunden sind.
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