DE618804C - Ein- oder Mehrfachwicklung fuer elektrische Maschinen mit Zwischenverbindungen - Google Patents

Ein- oder Mehrfachwicklung fuer elektrische Maschinen mit Zwischenverbindungen

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Publication number
DE618804C
DE618804C DES106227D DES0106227D DE618804C DE 618804 C DE618804 C DE 618804C DE S106227 D DES106227 D DE S106227D DE S0106227 D DES0106227 D DE S0106227D DE 618804 C DE618804 C DE 618804C
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DE
Germany
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winding
interconnections
interconnection
conductors
train
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Expired
Application number
DES106227D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Robert Stix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE618804C publication Critical patent/DE618804C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/38DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having winding or connection for improving commutation, e.g. equipotential connection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. SEPTEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSElId1 GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein- oder Mehrfachwicklung für elektrische Maschinen mit Zwischenverbindungen, die von zusätzlichen Stromwendersegmenten zu. den S dem Stromwender abgewandten Wicklungsteilen geführt sind. Diese Zwischenverbindungen bezwecken, bei Kommutatormaschinen durch Unterteilung des Windungsflusses- die Kommutierung zu verbessern. Wicklungen
»o mit zusätzlichen Kommutatorlamellen sowie Zwischenverbindungen, die von den zusätzlichen Lamellen zu dem mittleren Teil der Ankerspulen geführt sind, sind an sich bereits bekannt. Diese bekannten Anordnungen weisen jedoch noch erhebliche Nachteile auf, die ihrer praktischen Verwendung im Wege stehen. Dies beruht darauf, daß die Anwendung von zusätzlichen Lamellen und von Zwischenverbindungen ohne weiteres noch
ao keine günstigen Kommutierungsergebnisse zur Folge hat, weil auch in den Zwischenverbindungen eine erhebliche Reaktanzspannung auftreten kann, die unter Umständen die Kommutierung verschlechtert.
Um das Entstehen einer die Kommutierung störend beeinflussenden Reaktanzspannung in den Zwischenverbindungen zu vermeiden, ist es bereits bekanntgeworden, in dem Hauptpol eine größere Aussparung vorzusehen, wodurch an dieser Stelle der Luftspalt bedeutend vergrößert und das magnetische Feld herabgesetzt wird. Die Anordnung derartiger Aussparungen ist aber verhältnismäßig umständlich und unwirtschaftlich. Vor allem fällt ins Gewicht, daß durch die Anordnung einer feldfreien Zone in den Hauptpolen die Maschinenabmessungen bedeutend erhöht werden müssen.
Bei einer anderen bekannten Anordnung mit zusätzlichen Kommutatorlamellen und Zwischenverbindungen wird das Entstehen von schädlichen Reaktanzspannungen in den Zwischenverbindungen dadurch verhindert, daß Zwischenverbindungen entgegengesetzter Polarität in Bündeln oder Gruppen so zusammengefaßt werden, daß sich ihre Selbstinduktion fast vollkommen aufhebt. Aber auch diese bekannte Anordnung ist nicht besonders vorteilhaft und unvollkommen, weil eine Sonderkonstruktion für den Anker der Maschine mit Rücksicht auf die Anordnung der Gruppen der Verbindungsleiter erforderlich ist. Außerdem ergeben sich bei dieser bekannten Anordnung wegen der Bündelung der Zwischenverbindungen ungleiche Selbst-Induktionen. Die Folge davon ist eine beim Kommutierungsvorgang sich ungünstig bemerkbar machende elektrische Unsymmetrie.
Gemäß der Erfindung wird eine wesentlich vorteilhaftere Ausbildung von Ein- oder
*) Von dem Patentsucher ist als der Erßnder angegeben worden:
Dr. Robert Stix in Wien.
Mehrfachwicklungen dieser Art mit Zwischenverbindungen, die von zusätzlichen Stromwendersegmenten zn den dem Stromwender abgewandten Wicklungsteilen geführt sind, dadurch erzielt, daß die Zwischenverbindun? gen zur Verringerung der in ihnen induzierten Spannung aus wenigstens drei verschiedenphasig induzierten Nutenleitern zusammengesetzt sind. Die induzierten Teile der ίο Zwischenverbindungen sind dabei so angeordnet, daß sich die Vektoren ihrer Spannungen geometrisch zu Null oder zu.einem verhältnismäßig kleinen Betrag addieren. Sie können untereinander an den Stirnseiten des wirksamen Eisens verbunden werden, was bei den bisher bekannten Zwischenverbindungen nicht möglich ist. Wesentlich ist, daß die Zwisdienverbindungen mindestens drei verschiedenphasige Nutenleiter enthalten, neben denen weitere mit diesen gleichphasige Teile vorhanden sein können. Die Zwischenverbindungen werden hierdurch langer als bei bekannten Wicklungen. ■ Sie sind aber nur während der Kommutierung kurzzeitig belastet und können schwächer bemessen werden als die dem fortlaufenden Wicklungszuge angehörenden Leiter. Daher tritt ihr höherer Kupferaufwand und Raumbedarf gegenüber der durch den Wegfall oder durch die Einschränkung eisenfreier Zonen erreichten Raumersparnis zurück.
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 ist eine Windung einer Schleifenwicklung mit vermehrter Lamellenzahl dargestellt. Zwischen je zwei dem fortlaufenden WicHungszuge 1 zugeordneten Kommutatorlamellen 2 liegt eine weitere Lamelle 3. Die an sie angeschlossene Zwischenverbindung 4 besteht aus drei an den Stirnseiten in Reihe geschalteten Nutenleitern 5, 6 und 7. Diese können inr denselben oder in gleichartigen Nuten wie der fortlaufende Wicklungszug 1 untergebracht werden. Sie haben einen Abstand von 60 elektrischen Graden voneinander, bilden also einen gesehnten Wicklungszug nach, Art einer Wellenwicklung, der die Windungsfläche des fortlaufenden Wicklungszuges halbiert. Sie sind so geschaltet, daß sich bei sinusförmiger Feldverteilung ihre Spannungsvektoren zu einem praktisch oder vollkommen geschlossenen Spannungspolygon, hier zu einem gleichseitigen Dreieck, zusammensetzen,: wodurch die Zwischenverbindung praktisch oder vollkommen spannungslos wird. Zwischen den Kommutatorlamellen 2 und 3 herrscht also nur die in einer Hälfte der Windung 1 induzierte Spannung. In manchen Fällen, z. B. bei Kommutatormaschinen mit ausgeprägten Polen und Wendefeldern, ist eine rein sinusförmige' Feldverteilung nicht zu erreichen. Hier kann nach der weiteren Erfindung die Feldkurve wenigstens so gestaltet werden, daß sie an bestimmten Stellen mit der Sinuskurve übereinstimmt, nämlich dort, wo die Teilleiter der Zwischenverbindungen zur Zeit der Kommutierung liegen. Die Zwischenverbindungen sind außerhalb des Kommutierungsorgans bei solchen Maschinen ohnedies unwirksam und müssen daher nicht dauernd spannungslos sein.
In Fig. 2 ist beispielsweise eine abgestufte Feldkurve F dargestellt, die an den Stellen 5, 6, 7 mit der Sinuskurve S übereinstimmt. An diesen Stellen liegen die gleichbezeichneten Teilleiter der jeweils kommutierenden Zwipchenverbindung, wenn diese nach Fig. 1 ausgeführt ist. Die Induktion ist an den Stellen 5 und 7 halb so groß wie an der Stelle 6. Die Augenblickswerte der Spannungen addieren sich also in der Kommutierungsstellung der Spule zu Null. Die Teile 5 und 7 der Zwischenverbindung können im Bereich der seitlichen Stufen der Feldkurve. verschoben werden, ohne <laß sich an ihrer Wirkungsweise etwas ändert. Die Feldkurve kann auch anders, z. B. mehrfach, abgestuft sein, wobei die Teile der Zwischenverbindung zur Zeit der Kommutierung derart unter verschiedenen Stufen der Feldkurve liegen, daß sich die Augen- 9" blickswerte der Teilspannungen zu Null ergänzen.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, worin die Erfindung auf die Ausgleichsverbindungen einer Zweifachschleifenwick- lung α, & angewendet ist; deren beide Wicklungszüge ia und ib hängen durch Zwischenverbindungen sa> 6a> 7a und 5b, 66, 7b von der in Fig. ι dargestellten Form zusammen.
Die Teile der Zwischenverbindungen brauchen nicht in derselben Polteilung zu liegen, sondern können auch einen sich über mehrere Polteilungen erstreckenden Wicklungszug bilden. Sie bestehen vorzugsweise aus einer ungeraden Anzahl ungeteilter Nutenleiter, können daneben aber auch kürzere Teile von solchen enthalten. Es können auch in einer Wicklung nach Bedarf mehrere Formen von Zwischenverbindungen nebeneinander angeordnet werden, also z. B. teils bekannte, durch feldfreie Zonen der Maschine geführte Zwischenverbindungen, teils solche nach der Erfindung.

Claims (5)

  1. Patentansprüche :
    i. Ein- oder Mehrfachwicklung für elektrische Maschinen mit Zwischenverbindungen, die von zusätzlichen Stromwendersegmenten zu den dem Stromwen-• der abgewandten Wicklungsteilen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Zwischenverbindungen zur Verringerung der in ihnen induzierten Spannung aus wenigstens drei verschiedenphasig induzierten Nutenleitern zusammengesetzt sind.
  2. 2. Wicklung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenverbindung aus einer ungeraden Anzahl von Nutenleitern zusammengesetzt ist.
  3. 3. Wicklung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenverbindung einen Wicklungszug nach Art einer gesehnten Wicklung bildet.
  4. 4. Wicklung nach Anspruch 1 oder folgenden, bei der die Zwischenverbindung aus drei verschiedenphasig induzierten Nutenleitern zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wicklungszug (S, 6, 7) der Zwischenverbindung die Windungsfläche des fortlaufenden Wicklungszuges (1) halbiert, indem die Leiter der Zwischenverbindung in gleichen Abständen, vorzugsweise von 60 elektrischen Graden, aufeinanderfolgend angeordnet und in Wellenanordnung reihengeschaltet sind.
  5. 5. Wicklung nach Anspruch 1 oder folgenden für Maschinen mit abgestufter Feldkurve, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilleiter der Zwischenverbindung zur Zeit der Kommutierung unter verschiedenen Stufen der Feldkurve liegen, vorzugsweise unter solchen, die an der Stelle des Teilleiters mit der Kurve sinusförmiger Feldverteilung zusammentreffen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES106227D 1931-10-02 1932-09-13 Ein- oder Mehrfachwicklung fuer elektrische Maschinen mit Zwischenverbindungen Expired DE618804C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT618804X 1931-10-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE618804C true DE618804C (de) 1935-09-16

Family

ID=3677598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES106227D Expired DE618804C (de) 1931-10-02 1932-09-13 Ein- oder Mehrfachwicklung fuer elektrische Maschinen mit Zwischenverbindungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE618804C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224400B (de) * 1959-04-16 1966-09-08 Licentia Gmbh Mehrgaengige Schleifenwicklung fuer Kommutator-maschinen aller Stromarten mit wicklungsartigen, die Wicklungsgaenge auf verschiedenen Anker-seiten verbindenen, durch dieAnkernuten gefuehrten Gangverbindern
US3316430A (en) * 1963-11-06 1967-04-25 Westinghouse Electric Corp Direct current dynamoelectric machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224400B (de) * 1959-04-16 1966-09-08 Licentia Gmbh Mehrgaengige Schleifenwicklung fuer Kommutator-maschinen aller Stromarten mit wicklungsartigen, die Wicklungsgaenge auf verschiedenen Anker-seiten verbindenen, durch dieAnkernuten gefuehrten Gangverbindern
US3316430A (en) * 1963-11-06 1967-04-25 Westinghouse Electric Corp Direct current dynamoelectric machine

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