DE491986C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen

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DE491986C
DE491986C DES68253D DES0068253D DE491986C DE 491986 C DE491986 C DE 491986C DE S68253 D DES68253 D DE S68253D DE S0068253 D DES0068253 D DE S0068253D DE 491986 C DE491986 C DE 491986C
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Germany
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line
test
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switching
relay
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DES68253D
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English (en)
Inventor
Max Langer
Franz Simon
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
    • H04Q1/22Automatic arrangements
    • H04Q1/26Automatic arrangements for signalling trouble in unoccupied sub-exchanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Prüfung von Leitungen und Verbindungseinrichtungen in Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen und bezieht sich im besonderen auf solche Anlagen, bei denen Prüfstellen nur in einigen Vermittlungsstellen, z. B. nur in den Hauptvermittlungsstellen, angeordnet sind.
  • Die Erfindung bezweckt die Vorsehung besonderer, lediglich Prüfzwecken dienender Verbindungseinrichtungen (Prüfleitungswähler) in den Vermittlungsstellen, ohne Prüfstellen zu vermeiden und die in diesen angeordneten, dem Sprechverkehr dienenden Verbindungseinrichtungen auch für Prüfzwecke zu verwenden. Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß durch unter dem Einfluß der Prüfstelle stehende Schalteinrichtungen die Schaltmittel, welche bei Sprechverbindungen in Wirkung treten und an die zur Prüfung verwendeten Adern der zur Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle führenden Verbindungsleitungen und an die Sprechverbindungseinrichtungen angeschaltet sind, außer Wirkung gesetzt werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Abb. i zeigt Anordnungen in einer Hauptvermittlungsstelle HV, und zwar das abgehende Ende einer zu einer Untervermittlungsstelle führenden Verbindungsleitung y'L, Ferner sind in dieser Abbildung Anordnungen an einer Prüfstelle PSt angedeutet sowie Einrichtungen an zwei von einer Untervermittlungsstelle ankommenden Verbindungsleitungen VL3 und VL, Die Abb.2 zeigt das ankommende Ende der Verbindungsleitung Z'L, sowie einen dieser zugeordneten Leitungswähler LW. Ferner sind in dieser Abbildunng auch zwei von der Untervermittlungsstelle abgehende Verbindungsleitungen TIL3 und L'L,, nebst ihren Anschlüssen am Leitungswähler LW dargestellt.
  • In der Abb. 3 ist eine an dem Leitungswähler LW angeschlossene Teilnehmerleitung dargestellt sowie der dieser Leitung zugeordnete Vorwähler THW und auch Einrichtungen an einem über den Vorwähler VW erreichbaren Leitungswähler LW,.
  • Die ebb. 4. zeigt die Anwendung der erfindungsgemäßen Anordnung bei einem System, bei welchem anrufende Teilnehmer eine Verbindungsleitung zu einer Hauptvermittlungsstelle belegen und die Verbindungen auch mit Teilnehmern in der Vermittlungsstelle des Anrufenden über die Beamtin in der Hauptvermittlungsstelle hergestellt werden. I. Herstellung einer Fernverbindung mit dem Teilnehmer Tlrz in der Untervermittlungsstelle.
  • Zunächst sei eine Verbindung erläutert, welche von einer Fernbeamtin in der Hauptvermittlungsstelle HV (Abb. i) mit dein Teilnehmer Tha (Abb. 3) hergestellt wird. Wenn die Fernbeamtin am Arbeitsplatz FP den Auftrag auf Herstellung einer Verbindung mit einem an die Untervermittlungsstelle UV (Abb. 2) angeschlossenen Teilnehmer entgegengenommen hat, führt sie den Stöpsel Stpl in eine Klinke V KI einer freien, zur Untervermittlungsstelle führenden Verbindungsleitung ein. Hierdurch `wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Widerstand i, Stöpselkontakt 2, Klinkenbuchse 3, Ader 4, Relais Cl, Erde. Das Relais Cl öffnet seine Kontakte 5c1, 6c1, 7c1 und schließt seinen Kontakt 8c1.
  • Zwecks Einstellung des Leitungswählers in der Untervermittlungsstelle UV legt die Beamtin den Wählschalter WS um, so daß die Kontakte 9 und io geöffnet und die Kontakte i i und 12 geschlossen werden. Wird jetzt der über den Wählschalter an den Schnurstromkreis angeschaltete Nummernschalter betätigt, so wird infolge Schließung des Kontaktes 13 das Relais B,. auf folgendem Wege erregt: Erde, Batterie, Nummernschalterkontakt 13, Kontakt i i, Stöpselkontakt 14, Klinkenfeder 15, Ader 16, Übertragerwicklung 17, Relais B1, Erde. Das Relais Al öffnet u. a. die Kontakte iSb1, igb, sowie 20b1 und schließt die Kontakte -gib, sowie 22b1. Durch Schließung des Kontaktes 22b1 wird Batterie an die Ader 23 der Verbindungsleitung hLl angeschaltet. Irgendwelche Schaltvorgänge werden hierdurch jedoch noch nicht eingeleitet. Beim Ablauf des Nummernschalters am Arbeitsplatz der Beamtin wird der Strornstoßkontakt 24iilap absatzweise geschlossen. Hierdurch werden Stromstöße auf folgendem Wege ausgesandt: Erde, Kontakte 24inap, 12, 25, 26, Übertragerwicklung 27, Kontakte 2ib1, 8c1, Übertragerwicklung 28, Kontakt 29y,, Ader 30, Kontakt 31y2 und von hier einmal über Kontakt 32c2, Relais Az zur Batterie und Erde und das andere Mal über den Kontakt 33b2, den Steuerschalterkontakt 34, Relais A3 zur Batterie und Erde. Das Relais Az schließt seinen Kontakt 35a2 und dadurch folgenden Stromkreis: Erde, Kontakte 35a2, 36v1, 37b2, Relais C2, Wicklung I des Relais C3, Steuerschalterkontakt 38 Stellung i, Batterie, Erde. Das Relais C2 schließt seine Kontakte 39c2 und 40c2. Über den Kontakt 39c2 wird ein Relais T% 1 eingeschaltet, welches den Kontakt 36v, öffnet, während über den Kontakt 40c2 ein Haltestromkreis für die Relais C, und C3 geschlossen wird. Ferner schaltet das Relais C" an seinem Kontakt 41c2 die untere Sprechader 23 durch und am Kontakt 42c2 das Steuerrelais Bz an. Das Relais C3 im Leitungswähler hat unter anderem seinen Kontakt 138c3 geschlossen. Über diesen Kontakt ist, sobald der Steuerschalter seine Stellung i verlassen hat, der Haltestromkreis für das Relais C3 über beide Wicklungen I und II geschlossen. Der Haltestromkreis bleibt bis zur Auslösung der Verbindung, d. h. bis zur Abschaltung der Erde am Kontakt 40c2, bestehen. Infolge der Durchschaltung der unteren Sprechader 23 am Kontakt 41c2 kommt folgender Stromkreis zur Wirkung: Erde, Batterie, Widerstand 43 (Abb. i), Kontakt 44hr1, 22b1, Übertragerwicklung 45, Kontakt 46y1, Ader 23, Kontakte 47y_, 41c., 42c2, Relais B2, Erde. Ferner wird auch das Relais B3 am Leitungswähler erregt: vom Kontakt 41c2 über Steuerschalterkontakt 48 Stellung i, Relais B3, Erde. Das Relais 3, öffnet seinen Kontakt 33b2 und schließt seinen Kontakt 49b2. Hierdurch wird das beim Öffnen des Kontaktes 32c2 von der Ader 3o abgeschaltete Relais A2 an diese Ader angeschaltet gehalten. Das Relais C2 hat am Kontakt 50c2 die Sprechader 3o durchgeschaltet. Außer den vorgenannten Kontaktumlegungen hat das Relais Bz auch noch den Kontakt 37b2 geöffnet und den Kontakt 51b2 geschlossen. Hierdurch ist die zur Auslösung der Verbindung erforderliche Kurzschließung der Relais C= vorbereitet. Die während der Stromstoßgabe am Kontakt 52a, erfolgende vorübergehende Kurzschließung des Relais C, kann -einen Abfall des Relais C2 nicht herbeiführen.
  • D-uxch die ,auf das Relais A3 einwirkenden Stromstöße wird der Hubmagnet des Leitungswählers auf folgende Weise betätigt: Erde, Batterie, Magnet Hl, Steuerschalterkontakt 53 Stellung i, Kontakt 54a3, Erde.
  • Beim ersten Hubschritt des Wählers wird der Kopfkontakt 354h geschlossen. Eine vorzeitige Einschaltung des Relais F ist aber verhindert, da während der Dauer der Stromstoßreihe der Kontakt 55b3 geöffnet ist. Wenn nach Beendigung der Stromstoßreihe zur Einstellung des Leitungswählers auf eine Kontaktgruppe am abgehenden Ende der Verbindungsleitung das Relais B1 abfällt und den Kontakt 22b1 öffnet, fallen die Relais B, und B3 ab. Das Relais B3 schließt u. a. seinen Kontakt 55b3 und erregt dadurch das RelaisF auf folgende Weise: Erde, Batterie, Widerstand 56, Relais F, Steuerschalterkontakt 57 Stellung i, Kopfkontakt 354h, Kontakt 55b3, Erde. Das Relais F schaltet über seinen Kontakt 58f den Steüerschaltermagneten St ein, welcher den Steuerschalter auf die nächste Stellung weiterschaltet und am Kontakt 59st das Relais F kurzschließt.
  • In der Stellung 2 des Steuerschalters ist an Stelle des Hubmagneten. Hl der Drehmagnet Dl eingeschaltet, welcher über den Steuerschalterkontakt 6o Stellung 2 in derselben Weise die Stromstöße erhält wie der 1-iubmagnet FI, Beim ersten Drehschnitt des Wählers wird der Wellenkontakt 61w geschlossen. Eine vorzeitige Erregung des Relais F ist aber wieder durch den Kontakt 55b; verhindert, da das Relais B3 auch während der Drehstromstoßreihe dauernd erregt ist. Am Ende der Drehstromstoßreihe wird wieder der Kontakt 55b3 geschlossen, und der Stromkreis für das Relais F ist dann über den Steuerschalterkontakt 62 Stellung 2 sowie die Kontakte 61w und 55b3 geschlossen. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung 3, in welcher das Relais T auf folgendem Wege erregt wird (Abb, i) : Erde, Batterie, Widerstand 43, Kontakt 4411.r1, Wicklung I des Relais S, Kontakte 63hr, 64a,, 18b1, 8c1, Übertragerwicklung 28, Kontakt 29y1, Ader 30, Kontakte 3 1y2, 50c2, Steuerschalterkontakt 65 Stellung 3, Relais 1, Erde.
  • Das Relais 1 spricht an und schaltet sich über seine Wicklung II in folgendem Haltestromkreis ein: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais 1, Kontakt 66i, Steuerschalterkontakt 67 (in den Stellungen 3 bis 5 geschlossen), Erde.
  • In der Stellung 3 ist an das Relais F Erde über den Steuerschalterkontakt 68 unmittelbar angeschaltet. Der Steuerschalter gelangt demnach in die Stellung 4.. Eine Weiterschaltung des Steuerschalters ist zunächst aber verhindert, da der Kontakt 69i offen ist.
  • Wenn die durch Einstellung des Leitungswählers vorbereitete Verbindug vollendet werden soll, drückt die Beamtin die Prüftaste PT. Hierdurch wird das Relais A1 auf folgendem Wege erregt: Erde, Kontakte 72, io, 25, 26, Übertragerwicklung 27, Kontakt 19b,, Relais Al, Batterie, Erde. Das Relais A,. schaltet ein Hilfsrelais HR, ein. Erde, Kontakte 73a1, 47c,,, Relais HR,, Batterie, Erde. Das Relais HR, öffnet seinen Kontakt 441ar1 und schließt seinen Kontakt 75hr1. Ein Schaltvorgang wird hierdurch jedoch noch nicht eingeleitet, da der Kontakt 64a1 offen ist. Über den Kontakt 76a1 wird folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Relais G Wicklung II, Kontakt 76a1, Übertragerwicklung 45, Kontakt 46y1, Ader 23, Kontakte 47y2, - 41c2, Steuerschalterkontakt 48 Stellung 4, Relais B3, Erde. Das Relais B3 spricht an und schließt seinen Kontakt 77b3, so daß der Stromkreis für das Relais F über den Steuerschalterkogtakt 78 in der Stellung 4 geschlossen ist. - Der Steuerschalter gelangt in die Stellung 5, in welcher nach Abfallen des Relais B3 das Relais O über seine Wicklung I erregt wird: Erde, Batterie, Widerstand 83, Steuerschalterkontakt 79 Stellung 5, Wicklung I des Relais O, Kontakt 80b3, Erde. Das Relais O spricht an und schaltet sich über seinen parallel zum Steuerschalterkontakt 79 liegenden Kontakt 8r0 in einen Haltestromkreis ein. Der Steuerschalter bleibt nur vorübergehend in der Stellung 5, denn Erde ist über den Steuerschalterkontakt 68 unmittelbar an das Relais F angeschaltet.
  • In der Stellung 6 des Steuerschalters erfolgt das Prüfen der verlangten Leitung auf Frei- oder Besetztsein. Es sei angenommen, daß die gewünschte Teilnehmerleitung durch eine Ortsverbindung besetzt ist. In der Stellung 6 des Steuerschalters ist, da das Relais O angesprochen und den Kontakt 840 geschlossen hat, das Relais T über den Steuerschalterkontakt 85 kurzgeschlossen. Am Steuerschalterkontakt 86 ist in der Stellung 6 Erde an das Prüfrelais P1 angeschaltet. Dieses Prüfrelais kann jedoch nur ansprechen, wenn die gewählte Anschlußleitung frei ist. Da angenommen worden ist, daß die Leitung durch eine Ortsverbindung besetzt und demnach über einen anderen Leitungswähler gesperrt ist, erhält das Relais P,. nicht genügend Strom zum Ansprechen.
  • In der Stellung 6 bleibt der Steuerschalter nicht stehen, denn an das Relais F ist Erde über den Steuerschalterkontakt 87 sowie die Kontakte 881t und 89a3 angeschaltet. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung 7, in welcher das Relais T über den Steuerschalterkontakt 9i an den Prüfarm 92 des Leitungswählers angeschaltet ist. Das Relais T prüft, ob die gewählte Anschlußleitung durch eine Ortsverbindung oder durch eine Fernverbindung besetzt ist. Bei einer durch eine Ortsverbindung besetzten Leitung kann das Relais T ansprechen. Es kann dagegen richt ansprechen, wenn die gewählte Leitung durch eine Fernverbindung besetzt ist, da, wie später erläutert wird, bei Vollendung einer Fernverbindung Erde unmittelbar an die Prüfader angeschaltet und demnach das Relais T eines prüfenden Leitungswählers kurzgeschlossen ist. Der Stromkreis für das Relais Z' verläuft beim Prüfen einer ortsbesetzten Verbindung wie folgt: Erde, Kontakt 71c.., Relais T, Kontakte 70i, 66i, S teuerschalterkontakt 9i Stellung 7, Schaltarm 92, Kontakt 93, Ader 94, Widerstand 95, Kontakt 96, Schaltarm 97 , Wicklungen II und I des Relais Tr2, Kopfkontakt 98kvw, Batterie, Erde. Das Relais T spricht an und schließt seinen Kontakt 99t, so daß das Relais F auf folgendem Wege Strom erhält: Erde, Kontakte ioob3, 99t, Steuerschalterkontakt ioi, - Relais F, Widerstand 56, Batterie, Erde. Das Relais F schließt wieder seinen Kontakt 58t und damit den Stromkreis für den Steuerschaltermagneten St, so daß der Steuerschalter in die Stellung 8 weitergeschaltet wird.
  • In der Stellung 8 bleibt der Steuerschalter stehen. Die Fernbeamtin erhält in irgendeiner bekannten Weise ein Summersignal, welches ihr anzeigt, daß die gewählte Teilnehmerleitung ortsbesetzt ist. Die ankommenden Sprechadern der Verbindungsleitung VLl sind über die Kondensatoren 1o2 und 103 sowie die Kontakte Io4t und 105t mit den Schaltarmen 1o6 und 1o7 des Leitungswählers verbunden. Die Fernbeamtin kann sich mit den sprechenden Teilnehmern in Verbindung setzen und mitteilen; daß die Ortsverbindung zwangsweise getrennt wird.
  • Es sei hierbei noch erwähnt, daß in der Stellung B des Steuerschalters auch folgender Stromkreis geschlossen ist: Erde, Batterie, Auslösemagnet M, Steuerschalterkontakt 1o8 Stellung 8, Relais E, Kontakte iogi, iioc3, Erde. In diesem Stromkreis kann infolge des hohen Widerstandes des Relais E der Auslösemagnet M nicht ansprechen. Das Relais E bereitet an seinem Kontakt i i i e den Sperrstromkreis vor und schließt seinen Kontakt ii2e, wodurch der Stromkreis für das Relais G vorbereitet wird.
  • Zum Zweck der Trennung der bestehenden Ortsverbindung betätigt die Fernbeamtin die Taste'TT, dadurch wird am Kontakt 113 der Stromkreis für das Relais B, geschlossen, welches u. a. seinen Kontakt 114b,_ schließt. Da auch das Relais HR, erregt ist (es hatte sich nach seiner Erregung über den Kontakt 73a, an seinem Kontakt I15hr, in einen Haltestromkreis eingeschaltet), sind die Kontakte. 75hr, und 116/1r, geschlossen. Infolgedessen wird folgender Stromkreis wirksam: Erde, Kontakt 75hr1, Wicklung I des Relais ,S', Kontakte 1161ar1, 114b1, 8c1, Übertragerwicklung 28, Kontakt 29y1, Ader 30. Kontakte 31y2, 50c2, Relais G, Kontakte i 12e, 117a3, Batterie, Erde. Das Relais G spricht an und schließt seinen Kontakt ii8g, so daß demnach das Relais F über den Steuerschalterkontakt i ig und die Kontakte ii8g, ggt, ioob, erregt wird. Der Steuerschalter geht in die Stellung 9, in welcher über die Steuerschalterkontakte 309 und 12o sowie die Relaiskontakte 104t und io5t Erde an beide Schaltarme 1o6 und 107 angeschaltet ist. Durch die Anschaltung der Erde werden Relais in der bestehenden Ortsverbindung in bekannter Weise derart beeinflußt, daß die Auslösung der bei der Ortsverbindung benutzten Verbindungseinrichtungen eingeleitet wird. Nach Auslösung der Ortsverbindung ist die Sperrung der gewählten Teilnehmerleitung aufgehoben. Infolgedessen kann das Relais P/, welches nur bei freier Teilnehmerleitung ansprechen kann, auf folgende Weise zur Wirkung kommen: Erde, Steuerschalterkontakt 22o Stellung 9, Wicklungen I und II des Relais F/, Schaltarm 92" Kontakt 93, Ader 94, Widerstand 95, Kontakt 96, Schaltarm 97, Wicklungen' Il und I de's Relais Tr_, Kdpfkontakt g8hvw, Batterie, Erde, Das Relais P1 spricht an und schließt seinen Kontakt i2zp1, so daß das Relais F über den Steuerschalterkontakt z22 erregt wird und der Steuerschalter in die Stellung io gelangt.
  • Die Steuerschalterstellung io ist bei Fernverbindungen die Sprechstellung. Es sind daher die Steuerschalterkontakte 123 und 124 geschlossen. In der Stellung io ist ferner der Stromkreis für das Relais E über den Steuerschalterkontakt 1o8 geschlossen, so daß demnach Erde unmittelbar ohne Zwischenschaltung von Widerständen über den Kontakt i i i e und den Steuerschälterkontakt 125 an den Schaltarm c)2 und damit an die Prüfader der belegten Teilnehmerleitung angeschaltet ist. Die belegte Teilnehmerleitung ist jetzt fernbesetzt, d. h. es kann kein anderer prüfender Leitungswähler sich auf diese Leitung einschalten, da nicht nur das Relais P1, sondern auch das Relais T prüfender Leitungswähler am Ansprechen verhindert ist.
  • Hat der verlangte Teilnehmer nach Benachrichtigung von der Trennung seiner Ortsverbindung seinen Hörer angehängt, so wird Rufstrom durch eine Schaltmaßnahme der Fernbeamtin im Leitungswähler an die Sprechadern angeschaltet. Zu diesem Zweck wird durch Drücken der Taste PT am Arbeitsplatz FPdas Relais A,. erregt und dadurch über den Kontakt 76a" Batterie an die Ader 23 gelegt, so daß das Relais O, an welchem- Erde über die Kontakte 126e und 127a3 liegt, erregt wird. Das Relais O spricht an und schließt seine Kontakte i2g,q und 130q.
  • Hierdurch wird Rufstrom angeschaltet, welcher folgenden Weg nimmt: Erde, Rüfströmquelle, Kontakte 1319, i2gq, SteuerschalterkontaktI23 Stellung io, Kontakt io4t, Schaltarm 1o6, Kontakt i32, Ader 133, Teilnehmerstelle, Ader 134, Kontakt 135, Schaltarm 107, Kontakt 1054 Steuerschalterkontakt 124 Stellung io, Kontakt 130q, Erde.
  • Meldet sich der verlangte Teilnehmer, so erhält er seinen Mikrophonspeisestrorn über die Relais A3 und B3. Das Relais B3 öffnet seinen Kontakt 80b3. und unterbricht dadurch den Haltestromkreis über die Wicklung I des Relais U, welches abfällt.
  • Nach Beendigung des Gespräches zieht die Beamtin, wenn sie in irgendeiner beliebigen, in der Zeichnung nicht dargestellten Weise das Schlußzeichen erhalten hat, den Stöpsel Stpl aus der Klinke VKI. Hierdurch wird der Stromkreis über das Relais Cl unterbrochen, und dieses Relais fällt ab. Hierdurch werden folgende Stromkreise geschlossen: Erde, Batterie, Wicklung II des- Relais G. Kontakt 6c1, Wicklung I des Relais G, Übertragerwicklung 45, -Kontakt 46y" Ader 23; Kontakte 47y_, 41c, und 42c_, Relais B., Erde. Parallel zum Relais B= liegt das Relais 0, welches ebenfalls erregt wird. Relais B2 schließt den Kontakt 49b und schaltet dadurch das Relais A. an die Ader 3o an: Erde, Kontakt 1361ar, (Relais HR,, hat verzögerten Ankerabfall und bleibt demnach nach Öffnen des Kontaktes 74c, noch kurze Zeit erregt), Kontakt 7c1, Übertragerwicklung 28, Kontakt 29y1, Ader 30, Kontakte 31y., 49b2, Relais A., Batterie, Erde: Parallel zu dem Relais AZ liegt im Leitungswähler das Relais G, welches erregt wird über den Kontakt 50c2, sowie die Kontakte i i2c und 117a3. Trotzdem, wie aus Vorstehendem zu ersehen ist, im Leitungswähler das Relais O erregt wurde, ist die Anschaltung der Rufstromquelle über den Kontakt 129q verhindert, da gleichzeitig das Relais G anspricht lind den Kontakt 131ä geöffnet hat. Infolge der gleichzeitigen Erregung der Relais A= und B. wird das Relais C.. kurzgeschlossen. Es fällt demnach nach einiger Zeit ab und öffnet seine Kontakte 50c._, 42c, 41c.;, 39c, und 40c.. Es schließt ferner seinen Kontakt 32c,. Durch Öffnen des Kontaktes 40c- ist der Stromkreis für das Relais C3 unterbrochen. Das Relais TI ist mit verzögertem Ankerabfall ausgestattet, so daß eine vorzeitige Wiederschließung des Stromkreises für das Relais C3 am offenen Kontakt 36z, verhindert ist. Das Relais C3 kann demnach abfallen und seinen eigenen Haltestromkreis am- Kontakt 138c3 öffnen.
  • Wenn (las Relais C3 nach einiger Zeit abgefallen ist, öffnet es unter anderem den Kontakt 71c;; und unterbricht dadurch den Stromkreis über die Wicklung II des Relais J. Das Relais J fällt ab. Am Kontakt 139c3 wird der Stromkreis für den Auslösemagneten M des Leitungswählers geschlossen: Erde, Kontakt 139c3, 1.10t, 14ib3, Steuerschalterkontakt 1o8 Stellung io, Auslösemagrlet 37, Batterie, Erde. Der Leitungswähler wird in die Ruhelage zurückgebracht. Wenn die Schaltwelle ihre-Ruhelage erreicht, wird das Relais F auf folgendem Wege erregt: Erde Kontakte 139c3, 140t, 141b3, Steuerschälterkontakt i08, Kopfkontakt 142k, Relais F, Widerstand ; 6, Batterie, Erde. Der Steuerschalter geht in die Stellung i i. In dieser liegt Erde über dem Unterbrecher 144 und dem Steuerschalterkontakt 145 am Relais F, und der Steuerschalter gelangt demnach in die Stellung 1a. In dieser wird das Relais F erregt über die Kontakte 146b3, 147t, i49c3, Steuerschalterkontakt 149. In der Stellung 13 ist die zur Erregung erforderliche Erde über die Kontakte i5oa, sowie den Steuerschalterkontakt 151 angeschaltet. In der Stellung 14 wird das Relais F auf demselben Wege erregt wie in der Stellung 12 des Steuerschalters und in der Stellung 15 auf dieselbe Weise wie in der Stellung 13. In der letzten Arbeitsstellung 16 des Steuerschalters wird das Relais F über die Kontakte 152k, Steuerschalterkontakt 153 und Kontakt 154c3 erregt. Der Steuerschalter gelangt in die Stellung i, seine Ruhestellung, in welcher der Steuerschalterkontakt 38 wieder geschlossen ist und demnach der Leitungswähler von neuem belegt werden kann. II. Die Prüfbeamtin in der Hauptvermittlungsstelle stellt zwecks Prüfung einer in der Untervermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmerleitung den Leitungswähler LW auf diese Teilnehmerleitung ein.
  • Die Beamtin der Prüfstelle PSt der Hauptvermittlungsstelle führt bei Freisein der Verbindungsleitung VL, den Stöpsel Stp, in die Klinke VKl, ein. Hierauf stellt sie den über die Verbindungsleitung TAL 1 erreichbaren Leitungswähler LW in der bereits beschriebenen Weise auf den Kontakt der betreffenden Teilnehmerleitung ein. Da in der ebenfalls beschriebenen Weise in der Stellung 3 des Steuerschalters des Leitungswählers das Relais J erregt wurde, bleibt der Steuerschalter in der Stellung 4 stehen. Um den für Sprechverbindungen benutzten Leitungswähler für Prüfzwecke verwenden zu können, ist es erforderlich, eine Umschaltung am Leitungswähler vorzunehmen, durch welche die an der Sprechleitung vorgesehenen, für die verschiedenen Zustände der Sprechverbindung erforderlichen Schalteinrichtungen (Relais u. dgl.) außer Wirkung gesetzt werden. Um diese Umschaltungen vornehmen zu können, wird eine bestimmte Sprechverbindungsleitung verwendet, welche von der Vermittlungsstelle UV abgeht und zur Hauptvermittlungsstelle HV führt. Im vorliegenden Fall ist angenommen, daß die Verbindungsleitung VL, hierfür verwendet wird. Am Arbeitsplatz der Beamtin in der Prüfstelle ist für jede der Verbindungsleitungen eine Besetztlampe vorgesehen. So ist beispielsweise die Besetztlampe BL, der Verbindungsleitung VL, zugeordnet und wird eingeschaltet, wenn die Verbindungsleitung VL, besetzt ist. Die Besetztlampe BL, wird in derselben Weise eingeschaltet wie die Besetztlampe BL, der Verbindungsleitung VL, Die Art, in welcher Weise die Lampe BL, eingeschaltet wird, wird später erläutert.
  • Erkennt die Prüfbeamtin an dem Nichtleuchten der Besetztlampee BL." daß die Verbindungsleitung VL, frei ist, so legt sie ihren Umschalter PU,, um und verbindet dadurch die Adern 16o und 161 über die Schaltarme 162 und 163 mit den Kontakten 164 und 165.
  • Da -die Verbindungsleitung VL, frei ist, ist demnach das ihr am abgehenden Ende in der Untervermittlungsstelle zugeordnete Relais TRl" stromlos, und die Kontakte 166tri' und 167tri ' sind geschlossen. Hierdurch kommt folgender Stromkreis zier Wirkung: Erde, Batterie, Drosselspule 169, Kontakt 164, Schaltarm z62, Ader 16o, Kontakt 166u1", Relais N und X, Erde. In diesem Stromkreis kann nur das Relais X ansprechen, welches an seinem Kontakt 170x ein für Prüfzwecke vorgesehenes Relais P., an den Prüfarm g2 anschaltet. Das Relais P; wird auf folgende Weise erregt: Erde, Wicklung II und I des Relais P2, Kontakte i7in, 170x, Schaltarm 92, Kontakt 93, Ader 94, Widerstand 95, Kontakt 96, Schaltarm 97, Wicklungen II und I des Relais Tr2, Kontakt g8kvw, Batterie, Erde. Das Relais P2 sperrt durch Kurzschließung seiner hochohmigen Wicklung am Kbntakt 172p2 die belegte Teilnehmerleitung und schaltet am Kontakt 168p2 das Relais Y2 ein, welches auf folgende Weise erregt wird Erde, Batterie, Relais UR, Kontakt 165, Schaltarm 163, Ader 161, Kontakte 167tr,_ ", 168p2, Relais Y2, Erde. Die Relais UR und Y2 sprechen an. Das Relais UR schaltet über seinen Kontakt 173ur das Relais Y1 ein, welches ebenfalls anspricht.
  • Durch die Erregung der beiden Relais Y,. und Y2 wird die Verbindungsleitung VL,, und der ihr zugeordnete, in der Untervermittlungsstelle angeordnete Leitungswähler LW in einen für Prüfzwecke geeigneten Zustand gebracht. Die abgehende Ader 30 der Verbindungsleitung VLl wird über den Kontakt 174y1 mit der Ader 175 verbunden und die abgehende Ader 23 über den Kontakt 176y1 mit der Ader 177. Die Adern 175 und 177 führen zu Prüfeinrichtungen in der Prüfstelle PSt. Diese Prüfeinrichtungen können in irgendeiner bekannten Art ausgebildet sein. An die Adern 175, 177 kann sich des ferneren auch die Prüfbeamtin, beispielsweise durch Umlegen eines nicht dargestellten Schalters, anschalten und mit den Teilnehmern zu der prüfenden Leitung in Sprechverbindung treten. Das Relais Y2, welches in der Untervermittlungsstelle UTA angeordnet ist, verbindet durch Öffnen des Kontaktes 3i72 und des Kontaktes 47Y, sowie Schließung der Kontakte 178y2 und 179y2 die in der Untervermittlungsstelle ankommenden Adern 30 und 23 der Verbindungsleitung VLl mit den Schaltarmen i06 und 107 und damit mit den Adern 133 und 134 der Teilnehmerleitung. Es ist jetzt eine durchgehende leitende Verbindung zwischen der Prüfstelle und der zu prüfenden Teilnehmerleitung unter Benutzung der Sprechverbindungsleitung VLl und des Sprechleitungswählers LW hergestellt: 175, 174y1, 30, 178y_, 18o, i06, 132 und 133 und ferner 177, 176y1, 23, 17972, -181, 107, 135, 134-Wenn die Prüfbeamtin- alle erforderlichen Verbindungen ausgeführt hat, zieht sie den Stöpsel Stp, aus der Klinke VKl, und veranlaßt dadurch die Auslösung des Leitungswählers und die Freigabe der Verbindungsleitung VLi. Wenn in der bereits geschilderten Weise das Relais C3 infolge Öffnens des Kontaktes 40c2 abgefallen ist, wird der Auslösemagnet l/1 wie folgt eingeschaltet: Erde, Batterie, Magnet M, Steuerschalterkontakt 230 Stellung 4, Kontakt 231c', Erde. Der Wähler wird ausgelöst und geht in die Ruhelage, in welcher der Kontakt 152k geschlossen wird. Das Relais F wird jetzt erregt über diesen Kopfkontakt, den Steuerschalterkontakti53 Stellung 4 und den Kontakt 154c3. Der Steuerschalter geht in die Stellung 5.
  • Die Weiterschaltung von der Stellung 5 in die Stellung 6 wird durch die am Steuerschalterkontakt 68 anliegende Erde veranlaßt. Die Erregung des Relais F in der Steuerschalterstellung 6 erfolgt über die Kontakte 89a3, 88u und Steuerschalterkontakt 87. In der Stellung 7 des Steuerschalters wird das Relais F in derselben Weise wie in der Stellung 4 erregt, und zwar über die Kontakte 154c" 153 und 152k. In der Stellung 8 ist die zur Erregung von F erforderliche Erde über 139c3, 1404 14ib3, Steuerschalterkontakt 1o8, Kopfkontakt 142k angeschaltet.
  • In der Stellung g ist Erde über den Kontakt 154c3 und den Steuerschalterkontakt 24o angeschaltet. Das Relais F wird in der Stellung io in derselben Weise erregt wie in der Stellung 8, während in der Stellung ii der Unterbrecher 144 einen Stromstoß zum Relais F aussendet. In den Stellungen 12 und 14 erhält das Relais F die zur Erregung erforderliche Erde über die Kontakte 146b3, 1474 148c, und Steuerschalterkontakt 149, während in den Stellungen 13 und 15 Erde über i5oa, und 151 angeschaltet ist.
  • In der letzten Arbeitsstellung (16) wird das Relais F über 152k, 153 und 154c3 zwecks Weiterschaltung des Steuerschalters in seine Ruhelage erregt.
  • Durch Umlegen des Prüfschalters PU, in die Ruhelage wird auch die Leitung YL4 freigegeben. III. Prüfung von Verbindungseinrichtungen in der Untervermittlungsstelle UV.
  • Wenn die Prüfbeamtin nicht nur die Teilnehmerleitungen, sondern auch das Arbeiten des der geprüften Teilnehmerleitungen zugeordneten Vorwählers VW (Abb. 3) prüfen will, so drückt sie die Taste 182. Hierdurch wird an die Ader 16o die starke Batterie 183 angeschaltet und dadurch das Relais N zum i Ansprechen gebracht. Das Relais N öffnet seinen Kontakt 17in, wodurch der Stromkreis über die Relais P;, (.46b. ?) und T:= (Abb. 3) geöffnet wird. Infolgedessen wird über den Kontakt i84tr= das Anrufrelais Rvw des Vorwählers VW an die Ader 134 angeschaltet. Wird jetzt an die Ader 177, welche mit der Ader 134 in unmittelbarer Verbindung steht, Batterie angelegt oder zwischen die Adern 175 und 177 in der Prüfstelle eine Brücke gelegt, so spricht das Relais Rvze., an und schließt den Stromkreis für den Antriebsmagneten D": Erde, Kontakte z85rvw, z86tr., Magnet D=, Unterbrecher 187, Batterie, Erde.
  • Der Vorwähler läuft und sucht einen freien Leitungswähler. Ist z. B. der Leitungswähler LW, frei, von welchem lediglich die Relais f14, B4 und C4 sowie der Steuerschalterkontakt 188 dargestellt sind, so kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, Batterie, Kontakte i8g-r-vw, Wicklungen I und II des Relais Tr_ Schaltarm 97, Kontakt 98, Wicklung I des Relais C4, Steuerschalterkontakt 188 Stellung i, Erde. Das Relais Tf:, öffnet seine Kontakte i84tr. und i8gtr.= und schließt seine Kontakte igotr, und igitr,. Ferner sperrt es den gefundenen Leitungswähler durch Kurzschluß seiner hochohtnigen- Wicklung I am Kontakt 192u, und öffnet am Kontakt i86tr, den Stromkreis für den Antriebsmagneten D=. Über die Kontakte igotr. und igitr, sind die Adern 133 und 134 finit den Schaltarmen 193 und 194 und damit mit den Adern 195 und 196 verbunden.
  • Wenn die Prüfbeamtin die Prüfungen erledigt hat, wird wieder der Leitungswähler LW und Verbindungsleitung VL, sowie die für die Umschaltung der Leitungswähler benutzte Verbindungsleitung T% L4 freigegeben. In irgendeiner bekannten, für das Wesen der vorliegenden Erfindung belanglosen Weise wird am Leitungswähler der Stromkreis über das Relais C4 und damit auch über das Relais TRZ unterbrochen. Das Relais Tr:; fällt ab und schließt am Kontakt 186tr, den Stromkreis für den Antriebsmagneten D2: Erde, Kontakte 197kyla, i86tr=, Magnet D., Unterbrecher 18-, Batterie, Erde. Erreicht der Vorwähler die Ruhelage, so wird der Kontakt 197kna geöffnet und der Stromkreis für den Drehmagneten D. unterbrochen. IV. Die Prüfbeamtin der Hauptvermittlungsstelle verbindet sich über die Verbindungsleitung VL, den Leitungswähler LIF mit der zur Hauptvermittlungsstelle zurückführenden VerbindungsleitungeT%L,.
  • Am Leitungswähler Lf' sind mehrere zur Hauptvermittlungsstelle führende Verbindungsleitungen angeschlossen. Dargestellt sind zwei Leitungen VL, und VL, Die Leitung VL, wird, wie vorstehend beschrieben ist, für -die Umschaltung des Leitungswählers benutzt.
  • Wenn die Prüfbeamtin lediglich die Sprechverbindungsleitung zur Untervermittlungsstelle und die von dieser zur Hauptverbindung zurücklaufende prüfen will, so stellt sie den Leitungswähler LW nacheinander auf die verschiedenen Verbindungsleitungen ein.
  • Die Verbindungsleitungen sind im Leitungswähler LW nach Art eines Mehrfachanschlusses angeschlossen. Bei Einstellung dieses Leitungswählers seitens eines Teilnehmers über einen in der Abb.2 nicht dargestellten Zugang wird selbsttätig eine freie Verbindungsleitung zur Hauptvermittlungsstelle belegt. Die Art, in welcher die Auswahl einer freien Verbindungsleitung erfolgt, ist völlig belanglos, sie kann daher außer acht gelassen werden.
  • Beim Belegen des Leitungswählers durch die Prüfbeamtin ist die Auswahl einer freien zur Hauptvermittlungsstelle zurückführenden Verbindungsleitung nicht möglich, da der Steuerschalter auf jeden Fall in der Stellung 4 stehenbleibt, die Auswahl einer freien Mehrfachanschlußleitung aber nur in der Stellung 6 des Steuerschalters möglich ist. Die Prüfbeamtin stellt den Leitungswähler durch Nummernstromstöße auf diejenigen Kontakte ein, an welche die gewünschte, von ihr zu benutzende zur Hauptv errnittlungsstelle laufende Verbindungsleitung TL, angeschlossen ist. Bereits beim Erreichen des ersten Kontaktes derjenigen Kontaktgruppe, an welcher die Verbindungsleitungen angeschlossen sind, wird der Kontakt mk geschlossen. Irgendwelche Schaltvorgänge können hierdurch jedoch nicht eingeleitet werden, da der Steuerschalterkontakt igo noch offen ist. Nach Beendigung der zweiten auf den Leitungswähler einwirkenden'Stromstoßreihe steht, wenn eine der Verbindungsleitung VL3 entsprechende Zahl von Stromstößen ausgesandt wurde, der Schaltarm io6 auf dem Kontakt igi, der Schaltarm 107 auf dem Kontakt ig2 und der Schaltarm c92 auf dem Kontakt 193. Wenn die Prüfbeamtin in der geschilderten Weise die Relais Y,. und Y, erregt hat und an die Adern 175 und 177 in der Prüfstelle Rufstrom anlegt, so wird das Anrufrelais AR am Arbeitsplatz Plak erregt. Dieser Rufstrom nimmt folgenden Weg: Rufstromquelle, Ader 175, Kontakt 174y1, Ader 30, Kontakt 178y, Ader iSo, Schaltarm io6, Kontakt igi, Ader 194, Schaltarm 195 des Prüfumschalters PU" Kontakt 196, Ader 197, Kondensator 198, Wicklung I des Relais AR, Kontakt iggtr-3, Ader Zoo, Kontakt 2o1 und Schaltarm 2o2 des Prüfumschalters PU, Ader 203, Kontakt ig2, Schaltarm io7, Ader iSi, Kontakt 179y--, Ader 23, Kontakt 176y1, Ader 177, Ruf$trOmquelle. Das Relais AR spricht an und schaltet sich über seinen Arbeitskontakt 204a1 in einen vom Kontakt 205trs abhängigen Haltestromkreis ein. Parallel zur Haltewicklung II liegt die Anruflampe Al. Ferner wird über den Kontakt 2o6ar die Besetztlampe BL, in der Prüfstelle eingeschaltet.
  • Führt die Beamtin am Arbeitsplatz Plak den Stöpsel Stp, in die Klinke KI, ein, so wird das Relais TR.. erregt, welches durch Öffnen des Kontaktes 207t1, die belegte Leitung sperrt. Am Kontakt 2o5tr, wird der Stromkreis über die Anruflampe Al und die Haltewicklung II des Relais AR unterbrochen, am Kontakt iggtrg wird die Anrufbrücke (Kondensator 198 und Wicklung II des Relais AR) abgeschaltet und am Kontakt 2o8tr, die Besetztlampe BL, eingeschaltet gehalten. Durch Schließung des Klinkenkontaktes Zog wird der zwischen den Übertragerwicklungen 2I0 und 211 liegende Kondensator kurzgeschlossen und dadurch eine Gleichstrombrücke hergestellt, durch welche in bekannter Weise ein zwischen die Adern 175 und 177 in der Prüfstelle eingeschaltetes Überwachungsrelais betätigt wird. Die Prüfbeamtin kann jetzt über die Verbindungsleitung VLl, den Leitungswähler und die Verbindungsleitung VL3 mit der Beamtin am Arbeitsplatz Plak sprechen und die Sprechverständigung über diese Leitungen prüfen. Sie kann ferner durch Umlegen des Schalters PU, die Adern 19d./203 über die Schaltarme 195/2o2 und die Kontakte 215/2I6 mit den Adern 217/218 verbinden. Nunmehr ist ein Prüfweg hergestellt, welcher Schalteinrichtungen PE der Prüfstelle P St miteinander verbindet, und zwar über die Adern 175/177, 3o/23, 180/181, I94/203, 217/2I8. An diesem Prüfweg kann, da sämtliche Brücken im Leitungswähler und an den Verbindungsleitungen ' abgeschaltet sind, sowohl Gleichstrom als auch Wechselstrom angeschaltet und somit jede gewünschte Prüfung vorgenommen werden.
  • Die Auslösung der benutzten Verbindungseinrichtungen und die Freigabe der Verbindungsleitungen erfolgt in der bereits geschilderten Weise. V. Prüfung der Verbindungsleitungen zwischen der Vermittlungsstelle mit Prüfstelle und der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle bei einem System, bei welchem die von anrufenden Teilnehmern der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle gewünschten Verbindungen durch Beamtinnen in der Hauptvermittlungsstelle mit Prüfstelle hergestellt werden (-Abb.4).
  • An Hand der Abb. q. sei zunächst in großen Zügen erläutert, in welcher Weise der Teilnehmer Thi" eine Verbindung mit dem Teilnehmer Tha4. erhält.
  • Bei Anruf des Teilnehmers T1% stellt sich in irgendeiner bekannten Weise der Vorwähler VW" auf eine freie Verbindungsleitung ein, und zwar beispielsweise auf die Verbindungsleitung VL, Die Verbindungsleitung VL" führt zum Arbeitsplatz Plak der Hauptvermittlungsstelle HV, in welcher die Prüfstelle PSt angeordnet ist. Beien Belegen der Verbindungsleitung wird am Arbeitsplatz der Beamtin die Anrufeinrichtung AR" beeinflußt und die Anruflampe AL", eingeschaltet. Gleichzeitig leuchtet am Arbeitsplatz der Beamtin in der Prüfstelle PSt die Besetztlampe BL", welche der Verbindungsleitung VL, zugeordnet ist, auf. Die Beamtin führt den Stöpsel Stp, in die Klinke KI" ein und fragt ab. Hierauf stöpselt sie, wenn der anrufende Teilnehmer eine Verbindung mit einem in seiner eigenen Vermittlungsstelle UV angeschlossenen Teilnehmer wünscht, die Klinke K141 der freien zur Untervermittlungsstelle UV führenden Verbindungsleitung VZ" mittels des Stöpsels Stp,' . Mittels eines an sich bekannten Stromstoßsenders wird der Leitungswähler LW, auf den Kontakt 442 und damit auf die Leitung zum Teilnehmer Tha" eingestellt.
  • Die Sprechverbindung zwischen den Teilnehmern Tln, und TL% ist demnach über folgende Verbindungseinrichtungen und Schaltmittel hergestellt: Tln", Vorwähler VW", Verbindungsleitung VL, Prüfumschalter PU", Kontakt 431, Schalteinrichtung AR", Klinke KZ" Schnurstromkreis, bestehend aus den Stöpseln Stp, und Stp 4', Klinke K141, Übertrager Ue, Kontakt 411y1', Leitung VL", Kontakt 412y,', Leitungswähler LW, Kontakt 442, Teilnehmer Th24=.
  • Will die Beamtin der Prüfstelle PSt in der HauptvermittlungsstelleHV die Verbindungsleitung zur Untervermittlungsstelle UV, an diese angeschlossene Teilnehmerleitungen und die von der Untervermittlungsstelle UV zur Hauptvermittlungsstelle führenden Leitungen prüfen, so belegt sie die Verbindungsleitung V41 über die Klinke K141', welche der Klinke K141 parallel geschaltet ist. Der Leitungswähler LW, wird durch die Prüfstelle PSt in derselben Weise eingestellt wie der Leitungswähler LW der Abb. 2.
  • Nach Einstellung des Leitungswählers auf einen Kontakt, z. B. auf den Kontakt 442, wird wieder das Zurwirkungkommen der weiteren, bei Sprechverbindungen eintretenden Schaltvorgänge verhindert. Zur Umschaltung des Leitungswählers LW für Prüfzwecke legt die Prüfbeamtin, wenn sie an dem Nichtleuchten der Besetztlampe BL" erkennt, <iaß die Verbindungsleitung TAL" frei ist, den Prüfumschalter PU", um und schließt dadurch den Kontakt 441. Die Relais Y,' und Y,' werden in derselben Weise erregt wie die Relais Y, und Y2 in den Abb. i und 2. Infolgedessen werden die Kontakte 41 iyi und 4,'2y2 geöffnet sowie die Kontakte 413y,' und 414y2 geschlossen. Einrichtungen der Prüfstelle, z. B. die Prüfeinrichtung PE4, ist alsdann über die Kontakte 413Y,', die Verbindungsleitung VL" und den Kontakt 414y2' mit den Schaltarmen des Leitungswählers verbunden.
  • Die Beamtin prüft jetzt die Teilnehmerleitung Tln4_.
  • Will die Prüfbeamtin eine Rundprüfung vornehmen, so veranlaßt sie in der unter IV geschilderten Weise die Einstellung des der gewählten Teilnehmerleitung zugeordneten Vorwählers VW". Im vorliegenden Fall hat der Vorwähler VW" Zugang zu Verbindungsleitungen, welche zur Vermittlungsstelle HV abgehen. Ist z. B. die Verbindungsleitung VL" frei, so ist nach Einstellung des Vorwählers VW" auf den Kontakt 432 die Prüfbeamtin über die Verbindungsleitung VL" den Leitungswähler LyV4, den Vorwähler VW" , die Verbindungsleitung VL, den Prüfumschalter PU4s mit dem Arbeitsplatz Plak verbunden. Die Beamtin dieses Arbeitsplatzes meldet sich und tritt damit in Sprechverkehr mit der Prüfbeamtin.
  • Wenn die Prüfbeamtin erfahren hat, daß der Vorwähler VW, die Verbindungsleitung V L" belegt hat, so kann sie den Prüfumschalter PU, in die Arbeitsstellung umlegen. Durch Schließung des Kontaktes :I33 sind jetzt Schalteinrichtungen der Prüfeinrichtung PE4 über die besetzten Verbindungsleitungen VL" und VL4s sowie die Wähler LW, und 1W42 miteinander verbunden.
  • Nach dem Ziehen des Stöpsels aus der Klinke K14,' und dem Umlegen der Prüfschalter PU" und PU" in die Ruhelage sind alle Verbindungseinrichtungen und Leitungen wieder frei.
  • Abgesehen von den Prüfstellen in einigen Vermittlungsstellen des Netzes können selbstverständlich auch in den unüberwachten Vermittlungsstellen des Netzes Prüfeinrichtungen vorgesehen werden, die bei Anwesenheit von Amtspersonal in diesen Vermittlungsstellen benutzt werden können. Diese Prüfeinrichtungen werden aber meistens nicht derart ausgeführt sein, daß damit alle Prüfungen, welche von den Prüfstellen der Hauptvermittlungsstellen möglich sind, ausgeführt werden können.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei welchen die zur Prüfung von Leitungen und Verbindungseinrichtungen dienenden Prüfstellen nur in wenigen Vermittlungsstellen (Hauptvermittlungsstellen) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausführung von Prüfungen in den Vermittlungsstellen ohne Prüfstellen (UV, Abb.2) nach Einstellung der für den Sprechverkehr mit Teilnehmern dieser Vermittlungsstellen dienenden Verbindungseinrichtungen (LW) die bei Sprechverbindungen in -Wirkung tretenden, an die zur Prüfung verwendeten Adern (30,23) angeschalteten Schaltmittel (Brückenrelais A2, As, B2, Bs, Kondensatoren u. dgl.) durch unter dem Einfluß der Prüfstelle (PSt) stehende Schalteinrichtungen (Y2) außer Wirkung gesetzt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zurwirkungkommen der Schalteinrichtung (Y2) in der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle eine durchgehende leitende Verbindung ohne Abzweigungen und angeschaltete Potentiale (Erde oder Batterie) von der ankommenden Sprechverbindungsleitung (VL,) mit den Schaltarmen (io6, io7) des eingestellten Leitungswählers hergestellt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Ausführung von Prüfungen in einer Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle (UL') verwendete, zu dieser führende Verbindungsleitung (TL,) zwei Zugänge von der Prüfstelle (PSt) hat, über deren einen (1K12, 16, 27) die Einstellung der Wähler (LW) in der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle (UV) erfolgt, während über den zweiten Zugang (175, 177) eine durchgehende, leitende Verbindung ohne Abzweigungen und Unterbrechungen (Übertrager o. dgl.) von den Einrichtungen der Prüfstelle (P,St) zur Sprechverbindungsleitung (VZ,) hergestellt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zugang (175, 177) erst nach einer Schaltmaßnahme der Prüfstelle an die Sprechverbindungsleitung (VL,) .angeschaltet wird (nach Schließen von 164 und 165 und Erregen von UR).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltungen am abgehenden und ankommenden Ende der Sprechverbindungsleitung (VL,) durch einen einzigen Schaltvorgang (Umlegen des Schalters PU,) eingeleitet werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Anschaltung des zweiten Zuganges (175/I77) von der Prüfstelle (PSt) zur Sprechverbindungsleitung (YL,) herbeiführende Schaltmittel (UR) gleichzeitig mit der die Umschaltung in der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle herbeiführenden Schalteinrichtung (Y_) zur Wirkung kommt (Stromkreis über 161).
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (Y2), welche die Sprechverbindungseinrichtung (LW) der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle in einen zur Prüfung geeigneten Zustand bringen, über eine zweite Sprechverbindungsleitung (VL4) von der Prüfstelle beherrscht werden. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (Y2) bei Besetztsein der Sprechverbindungsleitung (VL4) von dieser abgeschaltet sind (z. B. durch Tr,"). g.
  9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, bei welchen verschiedenwertige Verbindungen über dieselben Wähler in den Vermittlungsstellen ohne Prüfstelle hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Einstellung des Leitungswählers durch die Prüfstelle dieselben Schaltvorgänge wirksam werden wie bei Einstellung des Leitungswählers durch eine hochwertige (Fern-) Verbindungen herstellende Stelle (FP), so daß nach Einstellung des Leitungswählers auf einen Kontakt weitere, bei niederwertigen Verbindungen selbsttätig eintretende Schaltvorgänge (Prüfen, Rufen, Durchschalten) in bekannter Weise unterdrückt werden. 1o.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch.9, dadurch gekennzeichnet, daß denn für Prüfzwecke zu benutzenden Leitungswähler (LW) ein besonderes Prüfrelais (P2) zugeordnet ist, welches von der Prüfstelle (PSt) beherrscht wird und im Leitungswähler (LTU) außer der Prüfung und Sperrung der belegten Anschlußleitung keine weiteren Schaltvorgänge herbeiführt. i i.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß das -besondere Prüfrelais (P,) durch ein an der zweiten Sprechverbindungsleitung (TIL,) liegendes Hilfsschaltrnittel (X) .eingeschaltet wird. i?.
  12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß das besondere Prüfrelais (P=) bei seinem Zurwirkungkommen die Schalteinrichtung (Y2) zur Umschaltung des Leitungswählers für Prüfzwecke einschaltet (am Kontakt 168p;) .
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle ein Schaltmittel (Relais N) vorgesehen ist, welches unter dem Einfluß der Prüfstelle steht und nach Durchschaltung auf eine an einen Leitungswähler angeschlossene Anschlußleitung (Teilnehmerleitung 133/i34) die Sperrung des dieser Leitung zugeordneten Vorwahlschaltgliedes (VW) aufhebt (durch Unterbrechen des Stromkreises für TRZ) und die Herstellung einer Verbinidun;g der belegten Leitung (133/I34) mit einer dem Vorwahlschaltglied (THW) nachgeordneten Verbindungeinrichtung (LW,') oder mit einer von dieser Vermittlungsstelle (UV) abgehenden Verbindungsleitung (Abb.4) einleitet.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen mit Leitungswählern, welche nach Einstellung auf den ersten Kontakt einer Gruppe gleichgerichteter Leitungen selbsttätig eine freie dieser Leitungen heraussuchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Prüfung der einzelnen Leitungen der Gruppe gleichgerichteter Leitungen _(Mehrfachanschlußleitungen; Verbindungsleitungen VL2, TVL3, TIL,) die Schaltarme des Leitungswählers durch Nummernwahl seitens der Prüfbeamtin (PSt) auf jede bestimmte Leitung dieser Gruppe eingestellt werden.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Leitungswählers (LW`) auf eine bestimmte Leitung (VL3) der Gruppe gleichgerichteter Leitungen das Wirksamwerden der die Auswahl einer freien Leitung der Gruppe herbeiführenden Schaltvorgänge (Schließung des Stromkreises für den Drehmagneten , in der Steuerschalterstellung 6) verhindert wird (durch Festhalten des Steuerschalters in der Stellung 4 durch Öffnen von 69i).
  16. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Prüfung der von der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle (UV) abgehenden, zur Vermittlungsstelle mit Prüfstelle (HV-) führenden Verbindungsleitungen (TVLs, VL2 oder VL3 usw.) die Prüfbeamtin sich über Verbindungseinrichtungen (LW, LW, und VW") in der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle mit diesen Leitungen verbindet. 17. -Schaltungsanordnung nach- Anspruch 3 und. 16,_ dadurch _gekennzeichnet, daß nach Utnschaltung der belegten, von der Vermittlungsstelle ohne Prüfstelle abgehenden, zur Vermittlungsstelle mit Prüfstelle führenden Verbindungsleitungen (VL3, VL"3) auf die Prüfstelle (mittels PU, PTT") ein Prüfweg ohne jede Abzweigungen und ohne Potentialanschaltung (Batterie und Erdverbindungen) hergestellt ist, welcher Schalteinrichtungen (PE, PEJ der Prüfstelle über die zur Vermittlungssteile ohne Prüfstelle führenden Verbindungsleitungen (VZ, VL,), die in dieser Vermittlungsstelle angeordneten Verbindungseinrichtungen (LW, LW, VW42) und eine zur Vermittlungsstelle mit Prüfstelle zurückführende Verbindungsleitung (VL3, VZ") verbindet (1751177, VZ, LW, hL3, 217'21S Abb. 1).
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