DE49166C - Wagenrad mit federnden Speichen - Google Patents
Wagenrad mit federnden SpeichenInfo
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- DE49166C DE49166C DENDAT49166D DE49166DA DE49166C DE 49166 C DE49166 C DE 49166C DE NDAT49166 D DENDAT49166 D DE NDAT49166D DE 49166D A DE49166D A DE 49166DA DE 49166 C DE49166 C DE 49166C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
- B60B9/26—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
C. TH. WOLLMANN in BERLIN. Wagenrad mit federnden Speichen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1888 ab.
Das in den Fig. 1 bis 10 dargestellte Rad
besteht im wesentlichen aus Stahl und sonstigen Metallen. Die Nabe R wird hergestellt durch
eine eiserne Achsenröhre (s. Fig. 10) mit vier darauf geschobenen, mit Gummi oder Filz belegten
Ringscheiben abcd von Blech oder
auch Hartholz, zur Bildung der drei Naberikammern efg für die Speichenfedern 5 E S.
Diese Ringscheiben werden zusammengehalten durch zwei Flantschen zweier Stofsröhren D
von Kanonenmetall; durch diese Flantschen, sowie durch die Ringscheiben führen 16 Schraubenbolzen
K1 bis K16 (Fig. 9), welche nach
Einfügung· der drei Satz Speichenfedern SES
deren Oesen fassen und sie mit dem Nabenkörper fest verschraubt zusammenhalten.
Die mittlere Kammer der Nabe f (Fig. 10) hält die acht Mittelspeichen E an deren Oesen
durch die Bolzen K1 K* K5 K1 K9 Kn K™ K15
fest. Diese Speichen E machen bald nach ihrem Ausgang aus der Nabenkammer eine
Schraubenumdrehung U, gehen mit einer flachen Umdrehung bis zur Felge, legen sich
dort im Kreisbogen zwischen zwei S-Federn (Fig. 3 und 5), werden hier mittelst Drahtbandes
T und Schelle Q (Fig. 7) befestigt, wenden sich dann über die nächstfolgende
E - Feder und deren Umdrehung U hinweg (Fig. 1) und schliefsen sich zuletzt an den
drittnächsten Bolzen K^ Ke Ks K™ K™KuKie
(Fig. 9) der Nabenkammer / an.
Ferner gehen aus den Nabenkammern e g (Fig. 10) zwei Satz Spiralfedern von je vier
Stück als Zwischenspeichen aus, SSSS (Fig. 9).
Sie wenden sich (s. Fig. 1), jedes Paar von je einem Bolzen kommend — K1 Kb K9 K13 —,
in der Curve einer logarithmischen Spirale S mit ι Y2 maliger Umdrehung um die Nabe, bis
zum Felgenkranz F, verfolgen alsdann letzteren einen Viertelkreis (A bis X, Fig. 1), legen sich
dort um die äufsere Radialspeiche V herum (X, Fig. 6) und erhalten einen Drahtverband
mit der hier eintreffenden nächstfolgenden S-Speiche bei T (Fig. 6).
Die drei Satz Speichen aus den drei Kammern der .Nabe erhalten unter sich in allen
Kreuzungspunkten Verbindungen mittelst Kupferdrahtes , und zwar erhält jede Spiralfeder
20 solcher Verbindungen (Fig. 1, S1 bis S20), das
sind für vier S-Federn auf jeder Seite des Rades 80 -f- 80 = 160 Befestigungen, dazu die
80 mit der Mittelfeder ergiebt 240 Verbindungspunkte, welche die Uebertragung der Stofs-Wirkungen
bewerkstelligen sollen.
Aufserdem hat das Rad acht Paar äufsere Speichen, welche zur Aufrechthaltung seines
Verbandes dienen. Diese Speichen fufsen in der Wulstzelle der metallenen Stofsröhren bei N
(Fig. 10); ihr Fufsende ist gestaucht, so dafs die Verstärkung O durch den angetriebenen Keil J
hinter der Metallwand der Wulst festgeklemmt wird.
In gleicher Höhe mit der Schraubenumdrehung U haben diese äufseren Speichen
eine einmalige Schraubenumdrehung W (Fig. 9 und ι o), dergestalt, dafs der zur Nabe reichende
Speichentheil so viel wie Y16 Kreisumfang der
Wulst seitlich der radialen Stellung des anderen zur Felge reichenden Speichentheiles liegt
(s. V, Fig. 9). Diese Schraubenumdrehung wird durch ein kurzes Stück Speiche L (Fig. 9 und 1 o)
unterstützt, welches durch Drahtbandumwicke-
lung mit der anstofsenden Speiche bei M verbunden und gleichfalls in der Wulst mittelst
Keiles J festgeklemmt wird.
Je ein sich gegenüberliegendes dieser acht Speichenpaare trifft innerhalb des Felgenkranzes
zusammen (s. V in Fig. 4 und 6) und wird dort mittelst Felgenschelle Q. (Fig. 8) in die
Einschnitte der Felgenhülse i (s. Fig. 4, 6 und 8) eingespannt.
■ Der Felgenkranz F (Fig. 1) besteht aus einer
Rohrhülse, welche nach der inneren Radseite zu offen gelassen ist (s. H in Fig. 3 u. f.).
Die sämmtlichen Speichenfedern, welche innerhalb dieses Felgenkranzes lagern, sind
mit Hanf umwickelt und an den Punkten T (Fig. 5 und 6) mittelst Drahtbandes verschnürt.
Für jede äufsere Speiche V besitzt diese Felgenröhre einen Einschnitt zur Durchführung des
Kopfes der Speiche bei i (Fig. 4 und 6).
Die äufsere Bekleidung der Felgenröhre erfolgt mittelst eines nach der Radseite hin aufgeschnittenen
Gummischlauches mit excentrischen inneren und äufseren Kreisen (s. g in
Fig. 3 bis 6).
Das seitliche Verschieben des Gummischlauches verhindern die rauh durchlochten Schellen Q
(s. Fig. 7 und 8). Das Verschliefsen des Schlauches erfolgt durch Drahtschnürung, wie
es Fig. 4 bei Z zeigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Wagenrad mit federnden Speichen, charakterisirt durch die Zusammenstellung und Verbindung von fünf Satz Speichen, und zwar:a) dem ersten, aus acht Mittelspeichen E bestehenden Satze, welche Speichen, von der Nabenkammer f ausgehend, nach einer Schraubendrehung bis zur Felge laufen und von letzterer in gleicher Weise nach f zurückkehren, fernerb) den beiden Sätzen Zwischenspeichen S, je vier Stück oder das Mehrfache dieser Zahl enthaltend, welche Speichen von den Nabenkammern e g in Form einer logarithmischen Spirale nach der Felge geführt sind, sowiec) den beiden, je vier Paar oder das Mehrfache enthaltenden Sätzen äufserer Schutzspeichen ' V, welche von jeder Seite der Röhrenwulste der Nabe aus ihren Anfang nehmen und nach einer Schraubendrehung, sowie durch eine Nebenspeiche L unterstützt, gleichfalls nach der Felge geführt sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49166C true DE49166C (de) |
Family
ID=324109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49166D Expired - Lifetime DE49166C (de) | Wagenrad mit federnden Speichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49166C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018216945A1 (de) * | 2018-10-02 | 2020-04-02 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Felge für ein Kraftfahrzeug |
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0
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018216945A1 (de) * | 2018-10-02 | 2020-04-02 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Felge für ein Kraftfahrzeug |
| DE102018216945B4 (de) | 2018-10-02 | 2024-08-01 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Felge für ein Kraftfahrzeug |
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