DE49098C - Vorrichtung zum Besticken mit Perlen - Google Patents

Vorrichtung zum Besticken mit Perlen

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DE49098C
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Germany
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pearls
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needles
embroidery
disk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49098D
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Original Assignee
F. P. LANGET in Paris, 11 Place des Pyrenees
Publication of DE49098C publication Critical patent/DE49098C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/08Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/12Rigid objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1889 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Stickmaschinen zum Besticken mit Perlen und ähnlichen Ziergegenständen.
Auf der beifolgenden Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine derartige Vorrichtung mit der üblichen Nadeltheilung von 41 mm, bei welcher immer eine Nadel um die andere mit Perlen versehen wird. In Fig. 6 ist eine um die Hälfte kleinere Vorrichtung für dieselbe Stickmaschine dargestellt, durch welche jede Nadel der Maschine mit Perlen versehen wird.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei runden Scheiben α und m, Fig. 1 und 2, welche um einen Bolzen b sich drehen können. Dieser Bolzen ist auf einem Stelleisen c angebracht, welches mittelst einer Stellschraube d auf einer Schiene e befestigt ist, die sich längs der ganzen Stickmaschine erstreckt. Diese Schiene e, auf welcher entweder ebenso viel einzelne Halter für die Perlen angebracht sind, wie Nadeln in der Stickmaschine vorhanden sind, oder die Hälfte, je nach der Anzahl der Nadeln, welche mit Perlen versehen werden sollen, erhält durch die Maschine mittelst Excenters oder auf eine sonst geeignete Art eine auf- und abgehende Bewegung.
Die Scheibe α ist mit einer Verzahnung versehen , in welche eine Schaltklinke /, Fig. 1, eingreift, die. an einer festen Schiene h befestigt ist. Mittelst dieser Schaltklinke werden die Scheiben α und m bei jeder Auf- und Abwärtsbewegung der Schiene e um einen Zahn weitergerückt. Auf der unteren Seite der Verzahnung greift eine an dem Stelleisen c befestigte Sperrklinke i ein, welche die Scheibe a in ihrer Lage festhält. Die Scheibe α ist an ihrem Umfange mit federnden Klammern I, Fig. ι und 3, versehen und wird mittelst der Mutter η gegen die Scheibe m geprefst, so dafs die Perlen, welche hinter die federnden Klammern / gelegt werden, zwischen diesen und der Scheibe m festgehalten werden.
Damit die von der Zange o, Fig. 4, gehaltene Nadel ρ in die Bohrung der Perle eintreten und so dieselbe erfassen kann, ist die hintere Scheibe m mit Einschnitten t, Fig. 3, versehen, denen ebensolche Einschnitte in den federnden Klammern Z entsprechen, so dafs die Nadel ungehindert durch die Bohrung der Perle hindurchstechen kann. Sitzt auf diese Weise die Perle auf der Nadel, so macht die Schiene e ihre Aufwärtsbewegung, nimmt die Vorrichtung mit und läfst die auf der Nadel befindliche Perle frei, welche jetzt von - der Nadel an den Stoff geheftet wird. Hat die Nadel den Stich vollendet und geht zurück, so senkt sich die Vorrichtung wieder und bietet der Nadel eine neue Perle dar, da sie sich beim Aufwärtsbewegen um eine Zahntheilung gedreht hat.
In den Fig. 7 und 8 ist eine mit der Vorrichtung versehene Stickmaschine im Schnitt und in Vorderansicht dargestellt. Auf dem in bekannter Weise durch den Pantographen bewegten Rahmen F ist der zu bestickende Stoff E E mittelst der Walzen R aufgespannt. Die beweglichen Schienen e mit den einzelnen Perlenhaltern sind in den Lagerböcken B und B' verschiebbar. An diesen Schienen e sind Ketten U befestigt, welche über Rollen G und U' laufen und an einer Zugstange T' an-
gebracht sind, die mittelst des Hebels L gehoben oder gesenkt werden kann, welcher ein Gegengewicht O trägt.
Wenn sich die Perlenscheiben a in ihrer tiefen Stellung befinden und die von den Zangen ο gehaltenen Nadeln ρ in die Perlen einstechen, legt sich eine bewegliche Schiene C gegen den die Zangen ο tragenden Wagen X und hält denselben auf, so dafs die Zangen die Scheiben α nicht beschädigen können. Wenn dann letztere gehoben sind und die Perlen sich auf den Nadeln ρ befinden, bewegt sich die Schiene C zurück, der Wagen X setzt seinen Weg fort, bis die Nadeln den Stoff E durchbohren und ihre Perlen an denselben heften.
Sollen die Nadeln nicht mit Perlen versehen werden, so läfst man die Scheiben a in ihrer oberen Stellung, so dafs die Zangen ο mit den Nadeln ungehindert unter ihnen hindurchgehen können.
Zum Einbringen der Perlen in die Vorrichtung dient die in Fig. 5 dargestellte Metallscheibe q. Auf ihr sind im Kreise ebenso viel senkrechte Nadeln r angeordnet, als bewegliche Klammern / vorhanden sind, und zwar in einem der Nadeltheilung der Maschine entsprechenden Abstand von einander. Der Zapfen s in der Mitte der Scheibe q hat dieselbe Gröfse wie der Zapfen b, Fig. 2, des Stelleisens c.
Auf diesen Zapfen s schiebt man die hintere Scheibe m, welche mit ihren Einschnitten t, Fig. 3, genau auf die Nadeln r pafst. Dann wird auf jede der Nadeln r eine Perle geschoben, von der Gröfse und der Farbe, wie das auszuführende Muster es vorschreibt. Die Nadeln r sind ein wenig dicker wie die Nadeln ρ der Maschine. Es kann so nie vorkommen, dafs Perlen zum Sticken verwendet werden, deren Bohrung nicht grofs genug ist, um die Nadel der Stickmaschine hindurchtreten zu lassen, wodurch ein Zerbrechen der Perle und somit eine Störung des Musters oder ein Zerbrechen der Nadel hervorgerufen werden könnte. Sind die Perlen auf die Nadeln r gesteckt, so bringt man die Scheibe α auf den Zapfen s und preist dieselbe mittelst der Mutter n, welche in ein Gewinde der Hülse u der Scheibe in eingreift, gegen die Scheibe m. Dann zieht man die zusammengefügten Scheiben α und m von den Nadeln r herunter, die Perlen sind an ihrer richtigen Stelle zwischen denselben eingeprefst und man steckt die Vorrichtung auf den Zapfen b des Stelleisens c.
Die Anwendung der Scheibe q mit den Nadeln s ist sehr wichtig für ein sicheres Arbeiten der ganzen Vorrichtung, indem sich jede einzelne Perle in ihrer richtigen Lage und der richtigen Stellung befindet, d. h. so, dafs die Nadel der Maschine ungehindert in ihre Bohrung eintreten kann. Die Anordnung der federnden Klammern / erlaubt auch die Verwendung von Perlen verschiedener Gröfse, indem die kleineren, ungeachtet ihres geringeren Durchmessers, dennoch festgehalten werden.
Sollen keine runden, sondern lange röhrenförmige Perlen verstickt werden, so wird zwischen die beiden Scheiben α und m eine runde Scheibe eingefügt, deren Dicke der Länge der zu verwendenden Perlen entspricht. Auf diese Weise wird ein Umfallen der Perlen auf die Seite vermieden. Wie leicht einzusehen, kann man mittelst der vorliegenden Einrichtung auch kleine Platten, Sterne und sonstige Ziergegenstände versticken.
Soll die Vorrichtung zum Perlensticken zeitweise ausgeschaltet werden, so setzt man mittelst eines Fufstrittes oder eines Handgriffes dieselbe aufser Thätigkeit.
Fig. 6 zeigt links eine Einrichtung für 24 Perlen, während die rechte Seite eine solche für 48 Perlen darstellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Vorrichtung zum Vertheilen von Perlen, Sternen u. dergl. für Stickmaschinen u. s. w., gekennzeichnet durch zwei Scheiben (a und m), von denen . die eine (a) mit federnden Klammern (I) versehen ist, welche beim Zusammenpressen der beiden Scheiben die Perlen u. s. w. festhalten, welche Scheiben in eine ruckweise Umdrehung versetzt werden, so dafs sie eine Perle nach der anderen der Nadel (p) der Stickmaschine darbieten.
  2. 2. An der zu 1. gekennzeichneten Vorrichtung ein Speiseapparat, bestehend aus einer Scheibe (q), die mit ebenso viel Nadeln versehen ist, als die Scheibe (a) federnde Klammern hat, und einem mittleren Zapfen (s), auf welchen die Scheiben (a und m) aufgesteckt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT49098D Vorrichtung zum Besticken mit Perlen Expired - Lifetime DE49098C (de)

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