DE490553C - Mit einer schleifenartigen Ausbiegung in die Strecke hineinragender Kappschuh - Google Patents

Mit einer schleifenartigen Ausbiegung in die Strecke hineinragender Kappschuh

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DE490553C
DE490553C DET35040D DET0035040D DE490553C DE 490553 C DE490553 C DE 490553C DE T35040 D DET35040 D DE T35040D DE T0035040 D DET0035040 D DE T0035040D DE 490553 C DE490553 C DE 490553C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/34Joints between vertical props and horizontal top bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Mit einer schleifenartigen Ausbiegung in die Strecke hineinragender Kappschuh Die Erfindung betriftt einen Kappschuh für den Grubenausbau. Der Kappschuh nach der vorliegenden Erfindung besteht aus einer schmiedeeisernen Platte, die zu einer Feder umgebogen ist, wobei die freien Enden der Platte die Verbindung zwischen Kappe und Stempel herstellen. Das Neue besteht in der Feder, die in einer gewissen Entfernung zur Strecke hin vor dem Kopf des Stempels liegt und deren Schenkel zu sich selbst umgebogen sind, so daß sich bei auftretendem seitlichen Gebirgsdruck die Schenkel schlittenartig gegeneinander verschieben. Durch die in einer gewissen Entfernung vorn Stempelkopf liegende federnde Wölbung der Platte und durch die Verbindung der Platte mit dem Stempel bzw. mit der festliegenden Kappe wird bei auftretendem Seitendruck der den Stempelkopf haltende Plattenteil zur Strecke hin verschoben und findet einen Widerstand in der Feder, die sich auf der Unterfläche der Kappe abstützt. Beide zu sich selbst umgebogene Schenkel verschieben sich schlittenartig gegeneinander, wodurch ein hoher Widerstand in der Feder herv o@rgerufen wird. Dieser Widerstand kann noch dadurch erhöht werden, daß die zu sich gekehrten Innenseiten der Schenkel geraubt oder geriffelt werden und die Schenkel durch Zwischenlegen eines Quetschkörpers, z. B. eines Quetschholzes, in einer gewissen Entfernung voneinander gehalten werden, um ein leichtes L bereinandervorbeigleiten, das durch die Eisen-auf-Eisen-Lage begünstigt würde, zu verhindern. In diesem Falle erfüllt das Quetschholz einen doppelten Zweck. Es nimmt einmal den Firstdruck nachgiebig auf und verhindert weiter ein allzu leichtes- Übereinandergleiten der beiden aufeinanderliegen,-den Schenkel. Die Erfindung hat den Vorteil, daß sowohl der Firstdruck als auch der Seitendruck allmählich von dem Kappschuli aufgefangen wird. Insbesondere wird der-Seitendruck aber elastisch aufgenommen durch das schlittenartige Aneinandervorbei -gleiten der beiden die Kappe und den Stempel --haltenden Schenkel an dem Quetschkörper. Die schlittenartige Bewegung des den Stempel haltenden Schenkels findet einen Widerstand in der federartigen Umbiegung der Platte. Der Widerstand kann bei der Ausführung nach der vorliegenden Erfindung so recht zur Geltung kommen, da die Feder selbst nicht als Widerlager für den Stempel dient, sondern von ihr ausgeht. Erst nachdem der den Stempel haltende Schenkel sich gegenüber denn an der Kappe festliegenden Schenkel teilweise verschoben hat, wird der erhöhte Gebirgsdruck von der Feder selbst aufgefangen. Die Feder stützt sich aber dann auf der Unterfläche der Kappe ab und kann daher dem Druck einen doppelten Widerstand entgegensetzen.
  • Es ist ein Kappschuh bekannt, der mit einer schleifenförmigen Ausbiegung, die als Widerlager für den -Stempel dient, in die Strecke hineinragt, während seine beiden Schenkel zwischen Stempel und Kappe liegen. Nach der vorliegenden Erfindung sind die Innenflächen der am Stempelkopf und unter der Kappe anliegenden Schenkel geraubt oder geriffelt und durch ein zwischengefügtes, an sich bekanntes Quetschholz voneinander getrennt, und das Ende des Stempels legt sich nicht fest gegen die schleifenförxnige Ausbiegung, sondern in einer gewissen Entfernung legt es sich in eine der Stempelform entsprechende Aussparung im Schenkel. Der Kappschuh nach der vorliegenden Erfindung hat gegenüber dem Bekannten den Vorzug, daß er sowohl den First- als auch den Seitendruck aufnimmt und daß der Reibungswiderstand zwischen dem um den Stempelkopf und dem unter der Kappe liegenden Schenkel bedeutend größer ist gegenüber dem auftretenden Seitendruck des Gebirges.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb. 3 eine Ansicht von unten.
  • Der zwischen Kappe t und Stempel 2 liegende Kappschuh legt sich mit seinem Schenkel 3 vor den Kopf der Kappe, während der Schenkel 4 mit einer Aussparung 5 versehen ist, durch die der Stempel e gehalten wird. Die Form der Aussparung entspricht zweckmäßig der Form des Stempels. Mit den Schenkeln 3 und 4 der schmiedeeisernen Platte wird in einer gewissen Entfernung vom Stempelkopf eine Feder 6 gebildet, so daß bei eintretendem Seitendruck eine Verschiebung des Schenkels 4 zuni Schenkel 3 stattfindet. Da der Schenkel 3 an der Kappe festliegt, findet nur eine Verschiebung des den Stempel haltenden Schenkels 4 gegenüber dem an der Kappe festliegenden Schen-kel 3 zur Streckenmitte hin statt. Der Schenkel 4 gleitet schlittenartig zur Streckenmitte hin, und diese Verschiebung Endet zuerst ihren Widerstand in der Feder 6, die sich erst bei weiter auftretendem Seitendruck auf der Unterfläche der Kappe abstützt. Zwischen den beiden Schenkeln 3 und 4 ist ein Quetschholz 7 eingelegt, das einmal den Firstdruck aufnimmt, weiter aber auch ein allzu leichtes Aneinandervorbeigleiten des Schenkels. 3 am Schenkel 4 verhindert. Um den Widerstand zu erhöhen, sind die Innenflächen der Schenkel 3 und 4 zweckmäßig mit Riffelungen oder Rauhungen 8 versehen. Die Aussparung 5 im Schenkel 4 wird zweckmäßig umgebördelt, um einen festen Sitz des Stempels in dem Schenkel 4' zii erzielen. Der Kappschuh nach der vorliegenden Erfindung eignet sich für alle Ausbauarten, wie Holz, Eisen, und für den gemischten Ausbau.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einer schleifenförmigen Ausbiegung (6) in -die Strecke hineinragender Kappschuh, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen der am Stempelkopf und unter der Kappe anliegenden Schleifenschenkel (3, 4) geraubt oder geriffelt und durch ein zwischengefügtes, an sich bekanntes Quetschholz (7) voneinander getrennt sind.
DET35040D 1928-04-28 1928-04-28 Mit einer schleifenartigen Ausbiegung in die Strecke hineinragender Kappschuh Expired DE490553C (de)

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