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Schulterbank zum Tragen von Lasten.
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Vorrichtung, im folgenden kurz Schulterbank genannt, besteht im Wesen aus einem auf der Schulter des Tragenden gleichmässig aufliegenden Schulterbogen, an dem gebogene Tragfedern angelenkt sind, welche die zum Auflegen der Lasten bestimmte Tragbank elastisch abstützen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schulterbank in Vorder- ansicht (Fig. 1), Seitenansicht (Fig. 2) und Draufsicht (Fig. 3) dargestellt.
Der Sehulterbogen b besteht aus einer Blechplatte, die in der Mitte am breitesten ist und nach den Enden zu schmäler wird. Diese Blechplatte ist nun entsprechend der Schulterform in der Mitte gebogen, so dass ihre Enden nach abwärts gerichtet sind. Der fertige Schulterbogen, als geometrisches
Gebilde betrachtet, besteht dort, wo er auf der Schulter aufliegt, aus einem Teil eines Kegelmantels, der sich in zwei Tangentialebenen fortsetzt, von denen eine b1 an der Brust, die andere b2 am Rücken des Tragenden anliegt. Damit der Arm des Tragenden in seiner Bewegungsfreiheit nicht behindert ist, ist der Schulterbogen an der Seite, wo der Arm austritt, wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich, entsprechend ausgeschnitten.
An der andern Seite ist der Schulterbogen mit zwei Schlitzen s zum Durchziehen eines
Befestigungsriemens versehen, welchen sich der Träger um die Brust schnallen kann. Die Ränder der den Schulterbogen b bildenden Blechplatte sind, um einem Aufscheuern oder Verletzungen vorzubeugen, eingerollt oder umgebördelt. An den Enden des Schulterbogens b ist, in horizontaler Lage und parallel zur Blechplatte, je ein Gelenkbolzen g angebracht, der an drei Stellen gelagert ist. Zwischen diesen Lagerstellen greifen an jeder Seite des Schulterbogens zwei nach auswärts gewölbte bandartige Trag- federn e, t oder andere elastische Stützorgane an, welche an ihren oberen Enden mit der zum Auflegen von Lasten bestimmten Tragbank t gelenkig verbunden sind.
Diese oberen Gelenke ;., welche die Ver- bindung zwischen den Tragfeder e, t und der Tragbank t herstellen, sind an Schienen 1', welche an der Unterfläche der Tragbank in deren Längsrichtung verlaufen, verstellbar.
Die Tragbank t, welche im gezeichneten Ausführungsbeispiel als rechteckiger, mit einem Gitter bespannter Rahmen dargestellt ist, weist an der dem Kopf des Tragenden zugekehrten Längsseite ein Führungslager l für einen am Schulter- bogen befestigten, zur Tragbank bei gleichmässiger Belastung senkrecht stehenden Führungszapfen z auf, der zwar eine Auf-und Niederbewegung der Tragbank bei wechselnder Belastung oder beim Auf- treten von Stössen erlaubt, einem Ausweichen der Tragbank nach irgend einer Seite aber entgegenwirkt.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel werden die aussen, also gegen den Arm zu gelegenen Federn e zweckmässig stärker ausgeführt als die inneren, gegen den Kopf des Tragenden zu gelegenen Federn t, weil sie durch ein etwas grösseres Biegungsmoment beansprucht werden und weil die Lasten meist nach aussen zu exzentrisch aufgelegt werden, einerseits, um ein freies Spiel des Führungszapfens s zu ermög- lichen, anderseits, um die Bewegung des Kopfes des Trägers nicht zu sehr zu behindern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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tragende Schulter verteilenden Schulterbogen (b), der mit der über ihm liegenden, zum Auflegen der Lasten bestimmten Tragbank (t) durch Tragfeder (e, f) elastisch verbunden ist.
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