DE489129C - Einschienenwagen - Google Patents

Einschienenwagen

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DE489129C
DE489129C DEH116262D DEH0116262D DE489129C DE 489129 C DE489129 C DE 489129C DE H116262 D DEH116262 D DE H116262D DE H0116262 D DEH0116262 D DE H0116262D DE 489129 C DE489129 C DE 489129C
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rack
trolley according
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monorail trolley
support
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DEH116262D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/04Monorail systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Einschienenwagen müssen durch einen stangenartigen, langhebeligen Tragholm vor dem Umkippen geschützt und durch einen Druck auf diesen in schräger Richtung nach, vorn S geschoben werden. Zum Zwecke der Ent- oder Beladung durch den Wagenführer selbst . müssen seitliche Stützen heruntergelassen werden, die bei Antritt der neuen Fahrt wieder gehoben werden.
ίο Es sind solche Wagen verschiedener Art bekannt. Ebenso ist es bekannt, den Hohn selbst als Bewegungsmittel zu benutzen, indem dieser bei seiner Schrägstellung zum Schub die Stützen in hochgezogener Stellung hält, während er sie bei mittlerer, also rechtwinkliger Stellung zur Bewegungsrichtung in gesenkter, also Stützstellung hält.
Die bekannten Einrichtungen haben gewisse Übelstände, die durch die Erfindung vermieden werden sollen. Sie bestehen darin, daß der Wagen nur gestützt werden kann, nachdem der Tragholm in Breitstellung gebracht worden ist. Das ist oft nicht möglich. Beispielsweise, wenn das Gleis dicht an einem Hause, einer Mauer, an Bäumen o. dgl. verläuft und man dort halten will. Dann kann man die Stütze nicht senken, wenn man den Hohn nicht vorher entfernt. Mit dem verbleibenden Stummel kann man aber den Wagen nicht beherrschen, d. h. nicht im Gleichgewicht halten.
Auch kann man aus ähnlichem Grunde oft den Wagen nicht an Bäumen vorbei- oder durch Türen hindurchführen, denn die Aus-Schwenkung des Holmes bedingt, daß die Mittel- und die Schubstellung durch Festhalter gesichert wird. Infolgedessen braucht der Holm, d. h. das ganze Fahrzeug, eine bestimmte Breite, von der Schiene gerechnet bis zum Hohnende. Diese Breite ist oft nicht da.
Bei der Erfindung ist es nicht notwendig, den Holm auszuschwenken, um die Stützen zu senken, vielmehr geschieht das in jeder beliebigen Stellung des Holmes durch Drehung desselben um seine eigene Achse ohne Schwenkung. Um den Wagen auch durch ganz schmale Wege, Pforten usw. bringen zu können, kann der Tragholm bis ganz dicht an die Wagenwange gedreht werden, etwa wie der Hohn einer gewöhnlichen Schiebkarre. Es muß dann der Führer auch möglichst weit nach der Mitte des Wagens und hinter ihn treten und diesen dann auch mit der anderen Hand fassen., so daß er im Gleichgewicht gelaalten werden kann.
α ist die Fußstütze, die mit Hilfe des Kegelrädlerpaares b, c auf und nieder schwingt. Das Triebrad c wird mit Hilfe der Welle d von dem Kegelräderpaar e, f in Bewegung gesetzt. Das Triebrad / erhält seine Bewegung von dem Hohn g, der mittels Hebels h und seines Vierkantes i in Drehung gesetzt werden kann (Abb. 1).
Diese Anordnung hat jedoch den Übelstand, daß der Hohn sich um sich selber drehen muß, wenn er von der einen Schrägstellung zur Herfahrt nun etwa zur Rückfahrt in die andere Schrägstellung gebracht wird. Man kann ihn dabei nicht festhalten, und
es dreht sich, dann auch, der Handhebel in eine seinem Zwecke nicht entsprechende Stellung. Will man das vermeiden, dann muß j man den. Hohn vorher entfernen und de» Hohnstummel ohne Holm in die Stellung zur Rückwärtsfahrt schwenken. j
Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird bei der in Abb. 2 dargestellten Anordnung der Kegelradantrieb vermieden, und! ieine Zahnstange ζ verwendet, die vom Hohn mittels Ritzel m hin und her geschoben wird, wodurch sich ein anderes, am anderen Ende befindliches Ritzel η dreht und dadurch die Welle ο sich drehen läßt, an der sich die Stützgabel s befindet. Damit sich nun aber der Hohn auf Hinundheirfahrt einstellen kann, muß der Antrieb um die Zahnstange oder diese selbst drehbar, d. h. rund mit ringsum laufenden Zähnen sein. Es können auch beide Einrichtungen zugleich vorhanden sein, denn aus Gründen billiger Herstellung wird man die Zahnstange vielleicht auch für das untere Ritzel rund ausführen.
Die Zahnstangenanordnung hat noch den Vorteil, daß die Getriebe vollkommen vor Sand und Regen geschützt sind, so daß "sie immer leicht und spielend gehen und weder Fingerverletzungen noch Erfassen von Kleidern möglich sind.
Der Antrieb des Ritjzels erfolgt durch einen Vierkantdorn q, der an dem Ende des Hohnes ρ befestigt ist, während der Hebel/ zum Drehen des Hohnes die Form 'einer Krücke hat (Abb. 5).
Es kann infolgedessen der Hohn gut zum ! Schieben angefaßt werden, und außerdem ■ kann man den Hohn, wenn man ihn abnehmen und beiseitelegen will, in die Erde stoßen, so daß er leichter wieder zu finden ist, als wenn er auf die Erde oder in Gras gelegt wird (Abb. 5). Die Anordnung eines Hilfshalters t bei schmalen Wegen ist in den Abb. 1 und 2 zu erkennen, der auch gleichzeitig zum Umkippen oder zum Aufrichten des Kastens dienen kann.
Der Holm dient nicht nur zum Tragen des Wagens 'und zum Schieben, sondern auch zum Aufhalten bei Talfahrt. Er muß deshalb so in die Hülse eingeführt wierden, daß er bei Normalstellung nicht aus der Hülse herausgeht, falls man ihn nicht auf Schub, sondern auf Zug· beansprucht. Es ist deshalb im Holm/71 ein Stift« o. dgl. angebracht, der in eine entsp riechende Nut binder Hülse w eingreift (Abb. 3 und 6). Die Vorrichtung zur Übertragung der Bewegung zur Ausschwenkung der Stütze ist in den Abb. 3 und 4 dargestellt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Einschienenwagen, bei dem das Gleichgewicht durch .einen seitlichen Schiebe- und Tragholm gehalten wird, der zwecks Hinundherfahrt um etwa 900 nach rechts und Eriks in der Horizontalebene ausgeschwenkt werden kann, und bei dem die Aus- und Einrüc'kung der Stützen durch den Traghohn mittels Übersetzungsvorrichtungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Stützen der Traghohn seitlich vom Wagen ohne Schwenkung um seine eigene Längsachse gedreht wird und diese Drehung in jeder beliebigen Stellung des Hohnes erfolgen kann.
  2. 2. Einschienenwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß: die Übersetzung vom H°hn (p) auf die Wagenstützen (s)~mit Hilfe einer Zahnstange (z) erfolgt, die von einem Ritzel (m) angetrieben wird, in das der Traghohn hineingesteckt wird, während die Zahnstange das Ritzel (ti) antreibt, das die Welle (p) der Stützhebel ausschwingen läßt. :
  3. 3. Einschienenwagen nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewegung übertragende Zahnstange (z) rund ist und die Zähne, ähnlich einem Gewinde, rund umlaufen, so daß das Ritzel (m) die Zahnstange auf jeder Stelle ihres Umfanges verschieben, diese Zahn stange wieder das Ritzel (n) an der StützweEe (σ) in jeder Richtung drehen kann.
  4. 4. Einschienenwagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (z) nur in ihrem oberen Teile rund, dagegen im unteren Teile unrund ist, so daß sie sich nicht um ihre eigene Achse drehen kann.
  5. 5. Einschienenwagen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Holm während der Stützstellung in jeder beliebigen Stellung seitlich vom Wagen, also etwa innerhalb i8o°, schwingen kann, ohne daß er sich dabei um seine eigene Längsachse zu drehen braucht.
  6. 6. Einschienenwagen nach Anspruch 1
    bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen einen Hilfsgrifr (t) erhält, der es ermöglicht, den Wagen im Gleichgewicht zu erhalten, auch wenn der schwenkbare Traghohn in äußerster, annähernd 900 gegen die Mitte verdrehter Stellung sich befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH116262D 1928-04-24 1928-04-24 Einschienenwagen Expired DE489129C (de)

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