DE488748C - Fahrzeug fuer Vergnuegungsstaetten - Google Patents

Fahrzeug fuer Vergnuegungsstaetten

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DE488748C
DE488748C DEL73620D DEL0073620D DE488748C DE 488748 C DE488748 C DE 488748C DE L73620 D DEL73620 D DE L73620D DE L0073620 D DEL0073620 D DE L0073620D DE 488748 C DE488748 C DE 488748C
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buffer ring
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DEL73620D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G25/00Autocar-like self-drivers; Runways therefor

Landscapes

  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Fahrzeug für Vergnügungsstätten Das Hauptpatent bezieht sich auf ein motorisch angetriebenes schienenloses Fahrzeug, das wegen seiner großen Wendigkeit und seiner hin, und her taumelnden Fahrweise zur Erheiterung der Zuschauer in Vergnügungsparks Verwendung findet.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun Puffervorrichtungen für vorerwähnte Fahrzeuge, die beim Zusammenstoßen zweier solcher Wagen die Heftigkeit des Anpralls abschwächen sollen. Man hat die Erfahrung gemacht, daß die dem Anprall ausgesetzten Stoßflächen an den bisherigen aus Gummi bestehenden Puffereinrichtungen schnell verschleißen und oft ersetzt werden müssen. Die Erfindung bezweckt nun, durch Anbringung eines Stahlbandes an dem vorderen Teil des Pufferpolsters diese Nachteile zu beseitigen. Ein nachgiebiges stählernes Schutzband vor den Polstergummi gestattet auch die Anwendung hochelastischen Gummis als Polstermaterial, ohne die unerwünschten Folgen der schnellen Abnutzung und des Aneinanderhaftens des Gummis beim Zusammenstoßen der Polster befürchten zu müssen.
  • Ferner bezweckt die Erfindung, den ringförmigen G»numipuffer stellenweise in seinen Abmessungen so zu vergrößern, daß an diesen Stellen eine größere stoßverschluckende Wirkung erreicht wird.
  • Ferner soll durch Anordnung von ÖfFnungen und Aushöhlungen im GunmÜ erfindungsgemäß eine größere Pufferfederung erzielt werden.
  • Durch geeignete Ausbildung der Gummipuffer soll schließlich ein Ausweichen oder Umkippen der Puffer beim Aufeinanderprallen vermieden werden.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Draufsicht, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb.3 eine vergrößerte Einzelheit eines Puffers, Abb. q. ein Querschnitt durch ein Pufferstahlband in vergrößertem Maßstab, Abb.5 eine vergrößerte Einzelheit eines Puffers in einer anderen Ausführungsform, Abb.6 eine Draufsicht auf den vorderen Teil eines Wagens mit einer weiteren abgeänderten Form eines Puffers, Abb. 7 ein Querschnitt nach Linie 7-7 der Abb. 6, Abb. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 6. Abb. 9, 1o und i i zeigen verschiedene Ausführungsformen der Puffervorrichtung, Abb. 12 zeigt einen Querschnitt nach Linie 12-12 der Abb.9, und Abb. 13 zeigt die Verbindung zweier Enden eines Pufferstahlbandes.
  • Aus Abb. 1, a und 3 ist ersichtlich, daß mit i das irn Hauptpatent dargelegte Vergnügungsfahrzeug bezeichnet ist, welches aus der Plattform 2, dem Sitz 3, dem Wagen-Icasten 4, dem Rahmen 5, der Haube 6, dem mit der Fahrvorrichtung 8 verbundenen Steuerrad 7 und dem in vorliegender Beschreibung ausführlich beschriebenen stoßverschluckenden Puffer 9 gebildet ist.
  • Der Puffer g besteht im allgemeinen aus einem ringförmigen Gununipolster i i von fast rechteckigem Querschnitt, einem biegsamen Schutzstahlband 12, einem nachgiebigen Tragband 13 aus Leder o. dgl. und einer Blechfassung 14. Die Fassung 14 ist durch die senkrechte Wand 15 mit denn vorspringenden Rand 5 der Wagenplattform 2 verbunden. Die Flanschen 16 und 17 der Fassung 14 greifen bei 18 und i9 in den Pufferring i i ein, beeinträchtigen jedoch wegen ihrer geringen Breite nur wenig die Federung des Polsters i i. Die Innenseite z3 des Polsters i r ist zum Zweck einer größeren Polsterwirkung mit einer umlaufenden Ausnehmung 24 versehen.
  • Erfindungsgemäß wird die Polsterwirkung ferner durch Anbringung einer Anzahl quer durch den Polsterwulst i i gehender Löcher 25 vermehrt. Die obere und untere Seite 27 und 28 des Polsters ist leicht abgeschrägt.
  • Da Vergnügungsfahrzeuge vorliegender Art bei Zusammenstößen meistens mit dem Kopfteil aufeinanderprallen, ist das Polster am Kopf der Wagenplattform verbreitert, wie in Abb. i gezeigt ist. Der Polsterteil 29 ist von den Punkten 3 i, 32 ab allmählich vergrößert, und entsprechend dem Anwachsen der Pufferabmessungen erweitern sich auch-allmählich die Durchlochungen 25.
  • Früher entstanden zahlreiche Störungen durch den schnellen Verschleiß der vorderen Pufferteile. Außerdem fand man, daß sich berührende Teile des Gummipuffers die Neigung zeigten, aneinander zu haften und durch den daraus entstandenen unerwünschten Aufenthalt den Unwillen des Fahrers hervorriefen. Überdies vermehrte das häufige Auswechseln der Gummipuffer die Unterhaltungskosten der Fahrzeuge. Diese Nachteile werden in vorliegender Erfindung durch die Anordnung eines nachgiebigen, den Gummiwulst i i vollständig umfassenden Stahlschutzbundes 12 gänzlich beseitigt. Mittels eines federartigen Stützbandes 13 ist der Stahlstreifen 12 in dem Gummipuffer eingelassen. Lederband 13 und Stahlband i 2 sind durch Nieten 3 5 miteinander fest verbunden. Um die störenden Nietenköpfe 36 von der glatt sein sollenden Stahlbandober$äche zu entfernen, sind diese in einwärts gestanzte Vertiefungen des Bandes 12 versenkt, wie aus Abb.4 zu ersehen ist. Das Eindrücken der Versenkung für den Nietenkopf ist in Anbetracht der Dünnheit des Stahlbandes dem Aussenken der Nietenbohrung vorzuziehen.
  • Die Stoßstelle der Stahlbandenden 38 und 39 (Abb.3) ist mittels der Schrauben 41 und 42 und des Blockes 43' gebildet. Zum Ausgleich von Längenunterschieden des Stahlbandes 12 sind Zwischenlöcher 44 und 45 vorgesehen.
  • Bei einem vorkommenden Zusammenstoß zweier Wagen wird das Stahlband 12 zusammen mit dem Tragband 13 in den Gummipuffer i i eingedrückt, welcher den Anprall aufnimmt. Da nun der Vorderpuffer 29 die größten Abmessungen und öffnungen 25 besitzt, ist die Pufferwirkung hier am größten und die Stoßübertragung auf die Insassen des Wagens 'am geringsten. Es ist selbstverständlich, daß nach der Trennung zweier zusammengestoßener Wagen Polster und das Stahlband ihre ursprüngliche Lage wieder einnehmen. Findet der Zusammenstoß zweier Fahrzeuge nur in der Weise statt, daß diese seitlich reibend aneinander vorbeistreifen, so vermindert die glatte Oberfläche 37 des Stahlbandes den Reibungswiderstand zwischen den beiden Wagen auf ein Mindestmaß und verhindert hierbei auch die schnelle Zerstörung des Polsters sowie das platzversperrende Verweilen der Wagen. Wenn einmal nach Jahren das Auswechseln des Stahlbandes 12 notwendig werden sollte, so kann das in einfacher Weise ohne jede Beschädigung des Gummipolsters geschehen; zur Verringerung der Unterhaltungskosten der Puffereinrichtung trägt diese leichte Auswechselbarkeit wesentlich bei.
  • Abb. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Puffers. Stahlband i 2 und Tragband 13 sind hier an der abgeflachten Fläche eines kreisförmigen Gummipuffers 47 angeordnet. Der Puffer 47 sitzt entweder in einem an der Außenkante 5 der Plattform 2 befestigten U-Eisen 51, oder er wird noch in einer Zwischenfassung 49 festgehalten.
  • Die Abb. 6, 7 und 8 veranschaulichen eine andere Art der Pufferausführung, worin der ringförmige Puffer als hohler, mit Schwammgummi ausgefüllter elastischer Reifen ausgebildet ist. An dem Kopfteil des Fahrzeuges ist zur Vergrößerung der Pufferwirkung ein elastischer Block 58 in Form eines Kreisabschnittes angebracht. Die Befestigung des Polsters an der Plattform geschieht gemäß Abb. B. Der Blockpuffer 58 ist mit einer Anzahl von Bohrungen 76 versehen, deren mittelste Bohrung den im Langloch 81 geführten Bolzen 77 aufnimmt, welcher mit Hilfe der Scheiben 79 den Blockpuffer 58 auch auf der Stützplatte 71 festhält.
  • Der Außenrand des Polsterreifens 53 ist durch ein biegsames Stahlband 83 in derselben Weise wie in der Ausführung nach Abb.3 geschützt. Abb.13 stellt eine Vereinigung der Enden 84 und 85 des Stahlbandes 83 mittels des Verbindungsstückes. 88 dar. Die mit Zacken 9o versehenen Klammern 89 dienen zum Sichern des Stahlbandes 83 gegen Verschiebung.
  • Die in den Abb.9 bis 12 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführung nach Abb.6 bis 8 im wesentlichen durch die Anwendung mehrerer Federn 91, welche zwischen dem Vorderteil 92 der Plattform 2 und dem Kopfteil- 57 des Pufferreifens 53 angeordnet sind. Die vorderen Enden der Federn g i legen sich gegen ein Gußstück 93, dessen vordere Aushöhlung den angrenzenden Teil 57 des Pufferreifens 53 aufnimmt. Die hinteren Enden der Federn 9 i legen sich gegen die an der Vorderkante 92 befestigte Platte 95 der Plattform 2. Das Gußstück 93 wird durch die in den Bohrungen 98 und 99 gleitenden Stäbe 96 und 97 und außerdem mittels der Gleitbacken 103 in dem gekröpften Teil i o i und 102 des U-Eisenrahmens 55 zwischen den Flanschen 104 und io5 geführt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrzeug für Vergnügungsstätten gemäß Patent 465 959 mit einem um die Plattform des Fahrzeuges herumgelegten Gummipufferring, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummipufferring (9) zwecks größerer Haltbarkeit mit einem Stahlband ( i a ) versehen ist.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (12') nachstellbar ist.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß. Versenkungen für die Nietenköpfe (36, Abb. 4) eingestanzt sind.
  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummipufferring (9) an der Vorderseite des Fahrzeuges (29) verbreitert ist.
  5. 5. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummipuffer (9) Aushöhlungen (25) besitzt.
  6. 6. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem inneren Umfang des Gummipuffers (9) eine Rille (24) gebildet ist (Abb.3).
  7. 7. Fahrzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (12) in dem Gummipolster (9) mittels eines mitfedernden Tragbandes (13) aus Leder o. dgl. gesichert ist. B.
  8. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vergrößerung der Polsterwirkung zwischen Pufferring (53, Abb.6) und Vorderkante Plattform ein Gummiblock (58) eingebaut ist.
  9. 9. Fahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiblock (58) mit Durchbohrungen (76) versehen ist. io.
  10. Fahrzeug nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Pufferring (53) und Vorderkante Plattform Pufferfedern (9i) angeordnet sind. i i.
  11. Fahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pufferring aus einem hohlen, mit Schwammgummi (54) gefüllten Gummireifen (53, Abb.8) besteht.
  12. 12. Fahrzeug nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlband (83) des Pufferringes (53) mit Klammern (89,9o) befestigt ist.
DEL73620D 1928-09-25 1928-12-08 Fahrzeug fuer Vergnuegungsstaetten Expired DE488748C (de)

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