DE488582C - Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbraenden und aehnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle - Google Patents

Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbraenden und aehnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle

Info

Publication number
DE488582C
DE488582C DESCH79577D DESC079577D DE488582C DE 488582 C DE488582 C DE 488582C DE SCH79577 D DESCH79577 D DE SCH79577D DE SC079577 D DESC079577 D DE SC079577D DE 488582 C DE488582 C DE 488582C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copper
zinc
chlorine
lye
lyes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH79577D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH79577D priority Critical patent/DE488582C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE488582C publication Critical patent/DE488582C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B3/00Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
    • C22B3/04Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes by leaching
    • C22B3/06Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes by leaching in inorganic acid solutions, e.g. with acids generated in situ; in inorganic salt solutions other than ammonium salt solutions
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbränden und ähnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen IYtetalle Die Verarbeitung der kupfer- und zinkhaltigen Abbrände der Schwefelsäurefabriken geschah bisher fast ausschließlich nach dem Henderson-Verfahren. Die Abbrände wurden mit Kochsalz bzw. Abraumsalz vermahlen und chlorierend geröstet, das Röstgut mit Wasser oder sauren Laugen gelaugt. Wenn die Laugen eine genügende Konzentration erreicht hatten, wurde das Kupfer durch Eisen (Schrott usw.) als Zementkupfer ausgefällt, welches noch raffiniert werden mußte. Aus der ,Mutterlauge gewann man noch das Glaubersalz (Natriumsulfat) durch Ausfrieren. Dagegen gingen die stark zink-und eisenhaltigen Laugen verloren, da es bisher nicht möglich war, beide Metalle oder auch nur das Zink nutzbringend zu gewinnen, weil die Zinkgewinnung die vorherige Abscheidung des Eisens erfordert. Die ausgelaugten Abbrände werden auf Eisen verhüttet. Eine ausführliche Beschreibung des Verfahrens unter Beifügung von Analysen der Abbrände, des Röstgutes, der Laugen, des Zementkupfers und der ausgelaugten Abbrände findet sich in, Schnabels Handbuch der Metallhüttenkunde, 2. Auflage, i. Band, Seite 31o bis 340; eine auszugsweise Beschreibung in Fischers Leitfaden der Metallurgie, Leipzig igo4, Verlag J. J. Weber, Seite 152 bis 155.
  • An Versuchen und Vorschlägen zur Gewinnung des Zinks aus den Laugen chlorierend gerösteter Erze und Abbrände hat es nicht gefehlt. Diese Vorschläge sowie die in dieser Sache erteilten zahlreichen Patente bewegen sich aber in der Hauptsache nur in der Richtung, daß wohl zinkhaltige, aber kupferfreie oder sehr kupferarme Rohmaterialien zur Verarbeitung kommen. Die meisten dieser Verfahren bezwecken die Beseitigung der Sulfätionen aus der Lauge, um so eine reine Chloridlauge für die Zinkelektrolyse zu erhalten. Dies wurde durch Kühlender Lauge zur Ausscheidung des Glaubersalzes zu erreichen versucht und zur völligen Umsetzung der Sulfationen zu Natriumsulfat ein entsprechender Zusatz von Chlornatrium empfohlen. Von anderen wurde Ausfrieren des Glaubersalzes und Umsetzung des Sulfatrestes mit Chlorcalcium vorgeschlagen. Die anschließende Laugenreinigung sollte derart erfolgen, daß die elektronegativeren Metalle durch Zinkstaub oder Zinkabfälle abgeschieden, Eisen, Mangan, Nickel und Kobalt nach Oxy dation durch Luft, Chlor, Chlorkalk oder Chromate mittels Kalk, Calciumcarbonat, Magnesia usw. ausgefällt werden. Ebenso ist für die Abscheidung der Verunreinigungen aus der Lauge Zinkoxyd, Zinkhydroxyd, Zinkcarbonat oder ein basisches Zinksalz (Zinkoxychlorid, basisches Zinksulfat) unter vorhergehender oder gleichzeitiger Oxydation des Eisens vorgeschlagen worden. Alle diese Verfahren setzen aber die Anwesenheit nur geringer Mengen von Verunreinigungen voraus, da sonst das Verfahren von Anfang an zu kostspielig würde. Bei Anwesenheit so großer Mengen abzuscheidender Metalle, wie es bei den regulären Kiesabbränden spanischer, portugiesischer, norwegischer und schwedischer Herkunft (um nur die hauptsächlichsten zu nennen) der Fall ist, würde bei Ausfrieren des Glaubersalzes zu Anfang der Laugenverarbeitung ein unreines kupferhaltiges Salz erhalten, welches gereinigt werden müßte, wodurch unnötige Kosten entstehen. Ferner würden sich infolge der voluminösen schleimigen Beschaffenheit der Metalloxyde bzw. hydroxyde oder -carbonate unüberwindliche Schwierigkeiten für eine rationelle Betriebsführung ergeben; ganz abgesehen davon, daß es ausgeschlossen ist, auf diesemWege ein reines Fällprodukt zu erhalten, welches unmittelbar auf das eine oder andere Metall verarbeitet werden könnte. Auch die Fällung des Kupfers durch Zink ist deshalb - unwirtschaftlich, weil in den Laugen annähernd gleiche Mengen beider Metalle enthalten sind, somit für die Gewinnung des ursprünglich vorhandenen Zinks die doppelten Kosten der an sich schon verhältnismäßig teuren Zinkelektrolyse aufzuwenden wären. Die allgemeinen Übelstände der Elektrolyse von Zinkchloridlaugen sind in Borchers Elektrometallurgie, 3. Auflage, Seite 425 bis 444, eingehend beschrieben. Die vorherige Reinigung 'der Laugen von Eisen usw. (Oxydation, Fällung) läßt sich hierbei gleichfalls nicht umgehen. Es lassen sich also nach diesen Verfahren weder die direkt erhaltenen Laugen, noch die nach der Zementation des Kupfers und Entfernung des Glaubersalzes erhaltenen Mutterlaugen behandeln, da erstere etwa 3o bis 40 g_ Kupfer, 3o bis 40 g Zink und 5 g Eisen, letztere etwa 4o bis 50 g Zink und 4o bis 50 g Eisen pro Liter enthalten.
  • Die von verschiedenen Seiten ausgearbeiteten Verfahren zur Laugung von Kupfer- und Zinkerzen mit Schwefelsäure, Fällen des Kupfers durch Zink oder Elektrolyse mit anschließender Laugenreinigung und Elektrolyse der Zinksulfatlauge sind zwar für oxydische Erze unter Umständen brauchbar, nicht aber für die sulfidischen Erze, zu denen auch die Kiesabbrände gerechnet werden können, da in ihnen Kupfer und Zink zum großen Teil an Schwefel gebunden sind. Aus diesem Grunde werden beide Metalle durch Schwefelsäure nur teilweise, d. h. soweit sie als Oxyde oder Sulfate vorliegen, ausgelaugt. Die sulfatisierende Röstung ist für Kiesabbrände nicht brauchbar; das gleiche gilt für die von anderer Seite vorgeschlagene Laugung zinkhaltiger Abbrände mit schwefliger Säure, die bestenfalls für nur zinkhaltige Abbrände brauchbar sein mag.
  • Auch die Fällung des Kupfers aus Chloridlösungen durch schweflige Säure als Kupferchlorid ist wegen der großen Mengen schwefliger Säure, die erforderlich sind, und der damit für die Belegschaft verbundenen Gefahren für den Großbetrieb, der für dieses Gebiet allein in Frage kommt, nicht anwendbar. Ebenso verhält es sich mit der Anwendung von Schwefelwasserstoff, wobei noch zu beachten ist, daß nach der Fällung des Kupfers und während der ganzen Dauer der Zinkfällung die entstandene freie Säure neutralisiert werden muß ; außerdem sind die so erzeugten Sulfidniederschläge nur sehr schwierig zu verarbeiten. Eine Abdichtung der Fällgefäße ist auf diesem Gebiete, bei dem es sich vor allen Dingen um ein kontinuierliches Arbeiten handelt, nicht in dem Maße möglich, wie in anderen Zweigen der chemischen Industrie.
  • Die einzige Möglichkeit, eine befriedigende Metallausbeute zu erhalten, ist durch die chlorierende Röstung der Abbrände mit Chlornatrium bzw. Abraumsalz gegeben. Es mußte also ein Weg gesucht werden, welcher die Abscheidung des Kupfers und Eisens, als der Hauptmenge der Begleitmetalle des Zinks in den Laugen, ermöglicht, ohne störende Substanzen in die Laugen einzuführen.
  • In dem nachstehend beschriebenen Verfahren ist ein Weg gefunden, der es ermöglicht, zuerst das gesamte Kupfer zusammen mit Silber, Gold, Blei und Wismut (letzteres ist meist nur in Spuren vorhanden) und die gesamte Chlormenge in ganz kurzer Zeit aus der Lauge abzuscheiden, so daß eine reine Sulfatlauge zur weiteren Verarbeitung bleibt. Das so gefundene neue Verfahren arbeitet folgendermaßen Die Lauge wird nach bekannten Schnellmethoden auf Kupfer, Chlor und freie Säure untersucht. Diese Bestimmungen sind in einigen Minuten ausgeführt.
  • Aus diesen Resultaten berechnet man die Menge konzentrierter Schwefelsäure, die erforderlich ist, um das Chlor, welches nicht an Kupfer, als Kupferchlorid berechnet, gebunden ist und auch nicht als freie Säure vorliegt, als Salzsäure in Freiheit zu setzen, wobei die gefundene freie Säure als Salzsäure anzusetzen ist. Aus dem gefundenen Kupfer ergibt sich ohne Umrechnung die gleiche Menge fein verteilten metallischen Kupfers, die notwendig ist, um ersteres, da es als Kupferchlorid berechnet wird, in Kupferchlorür zu verwandeln.. Aus der Differenz zwischen dem Gesamtchlorgehält und dem an Kupfer gebundenen, als Kupferchlorid berechneten Chlor ergibt sich die Menge Kupferoxyd, die zur Umwandlung in Kupferchlorid, und gleichzeitig die Menge fein verteilten metallischen Kupfers, welche zu dessen Umwandlung in Kupferchlorür erforderlich ist. An Stelle der für die beiden letzten Umsetzungen notwendigen Mengen Kupferoxyd und Kupfer kann auch Kupferoxydul zur Anwendung kommen. An Hand nachstehenden Beispiels seien diese Berechnungen näher erläutert Es seien gefunden worden
    Kupfer .......... 3r;785 g im Liter
    Chlor ............ 74,466 - _ -
    freie Säure als HCl 3,646 - - -
    Für die Berechnung der erforderlichen Menge konzentrierter Schwefelsäure ergibt sich aus dem
    Gesamtchlorgehalt.................... .................. 74,466 kg pro cbm
    abzüglich Chlor in freier Säure . . . . . . . . . . . . . . . .. . . ....... 3546 - - -
    abzüglich Chlor an Kupfer, als Kupferchlorid berechnet, ge-
    bunden ....................................... ...... 35460 39.oo6 - - -
    umzusetzendes Chlor .................................... 35,46o kg pro cbm
    entsprechend Schwefelsäure (HaS04) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49o45 - - -
    welche Menge auf die zur Verfügung stehende Schwefelsäure, deren Konzentration entsprechend, umgerechnet werden muB.
  • Die Berechnung der erforderlichen Mengen Kupfer und Kupferoxyd bzw. Kupfer und Kupferoxydul ergibt
    a) met. Kupfer zur Umwandlung des vorhandenen Kupfer-
    chlorids in Kupferchlorür ......................... 31,785 kg Pro cbm
    Kupferoxyd zur Umsetzung der nach Zusatz der Schwefel-
    säure entstandenen Salzsäure plus vorhandener freier
    Säure zu Kupferchlorid ............................ 43,7635 - - -
    met. Kupfer zur Umwandlung des so entstandenen Kupfer-
    chlorids in Kupferchlorür ..................... . .... 349635 - - -
    also Gesamtmenge an met. Kupfer.. . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . .. 66,7485 kg pro cbm
    und Gesamtmenge an Kupferoxyd . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43;7635 - - -
    b) met. Kupfer wie oben ............................... 31,785 kg pro cbm
    Kupferoxydul an Stelle von Kupferoxyd -f- Kupfer ..... 78,727 - - -
    also Gesamtmenge an met. Kupfer. . . . . . . . . .. . . . . . . . . . 31,785 kg pro cbm
    und Gesamtmenge an Kupferoxydul ................. 78,727
    - - -
    Nachdem so die erforderlichen Mengen an Schwefelsäure, Kupfer und Kupferoxyden berechnet sind, werden diese der Lauge zugefügt. Ein kleiner ÜberSChuß an metallischem Kupfer ist zu empfehlen, um gleichzeitig das vorhandene Silber und Gold in Metall zu verwandeln. Durch ein Rührwerk hält man alles in inniger Berührung, wodurch die Umsetzung in sehr kurzer Zeit vollständig erfolgt. Das ganze Kupfer und Chlor, welches ursprünglich in der Lauge vorhanden war, ist in unlösliches Kupferchlorür verwandelt. Gleichzeitig sind Silber und Gold als Metalle, Blei als Sulfat mit abgeschieden. Man filtriert nun die Lauge, welche nur noch Sulfate enthält, durch eine geeignete Filtriervorrichtung ab. Den Rückstand wäscht man mit Wasser aus und führt die Waschwässer zur Laugerei zurück. Man hat nun a) den Kupferchlorürniederschlag mit Silber, Gold und Blei, b) die Sulfatlauge, welche in der Hauptsache Zink, Glaubersalz neben geringen Mengen Eisen und Spuren Nickel und Kobalt enthält. a. Verarbeitung des Kupferchlorürniederschlages.
  • Das Kupferchlorür wird durch Salzsäure oder Alkalichloride in Lösung gebracht und von dem Rückstand (überschüssiges Kupfer, Silber, Gold und Bleisulfat) getrennt. Letzterer wird entweder bei der Entkupferung und Entchlorung einer weiteren Laugenmenge zugesetzt, oder bei genügender Anreicherung des Edelmetallgehaltes elektrolytisch oder chemisch auf die einzelnen Metalle verarbeitet. Die Kupferchlorürlösung wird elektrolysiert. Da einesteils für den Verkauf eine dichte Beschaffenheit des Elektrolytmetalls erforderlich ist, anderenteils fein verteiltes Metall für die Entkupferung und Entchlorung der Lauge dauernd gebraucht wird, so empfiehlt es sich, den Bädern, welche Verkaufsware liefern sollen, ein geeignetes Kolloid zuzusetzen und die Temperatur des Elektrolyten auf 4o bis 5o' C zu halten, während man bei den Bädern, welche fein verteiltes Kupfer liefern sollen, davon Abstand nimmt.
  • Die vorstehend für die Verarbeitung des Kupferchlorümiederschlages angeführten Verfahren sind zwar an sich bekannt, sie sind aber innerhalb des vorliegenden Gesamtverfahrens erst dadurch anwendbar, daß es gelungen ist, das Kupfer und Chlor der Lauge als Kupfercblorür abzuscheiden und die Edelmetalle in dem überschüssigen Kupfer in metallischer Form anzureichern.
  • b. Verarbeitung derSulfatlauge nach der Trennung von dem Kupferchlorürniederschlag.
  • Bei richtiger Bemessung der zugesetzten Schwefelsäure, des Kupfers und Kupferoxyds enthält die Lauge nach der Trennung von dem Kupferchlorürniederschlag kein Kupfer und kein. Chlor.
  • Sie wird nunmehr dadurch enteisent, daß sie durch Mangansuperoxyd (Braunstein) in einem Rührwerk oxydiert wird, worauf in einem zweiten Rührwerk die Fällung des Eisens als Hydroxyd durch Zinkoxyd, Zinkhydrat oder Zinkcarbonat erfolgt. In den Eisenhydroxydniederschlag geht auch das eventuellvorhandeneArsen; er wird entfernt, wenn das Zinkoxyd usw. erschöpft ist bzw. sich eine genügende Menge angesammelt hat, und kann bei Anwesenheit wertvoller Bestandteile (Arsen, Nickel, Kobalt) zu deren Gewinnung dienen oder den Laugereirückständen zur Verhüttung zugeschlagen oder auch als Farbstoff Verwendung finden.
  • Die von dem Eisenniederschlag getrennte Lauge wird schwach mit Schwefelsäure angesäuert und das Zink elektrolytisch gewonnen. Das Mangansuperoxyd wird anodisch zurückgewonnen und der Enteisenungsanlage wieder zugeführt.
  • Aus der entzinkten Lauge wird das Glaubersalz durch Ausfrieren gewonnen.
  • Die Mutterlauge stellt eine verdünnte Schwefelsäure dar; sie wird der Laugerei zur Laugung neuen Röstgutes zugeführt, so daß zwangsläufig ein Kreislaufprozeß entsteht. Die Verarbeitung von Sulfatlaugen zur Zinkgewinnung ist zwar an sich bekannt, ebenso die Gewinnung des Glaubersalzes durch Ausfrieren. Sie sind aber innerhalb des vorliegenden Gesamtverfahrens erst infolge der neuen Umsetzungen anwendbar, durch welche die störenden Bestandteile (Kupfer, Chlor, Edelmetalle usw.) aus der Lauge entfernt werden und eine reine Sulfatlauge zur weiteren Verarbeitung dargestellt wird.
  • Es ist wohl bekannt, daß Höpfnervorgeschlagen hat, bei Anwesenheit überschüssigen Chlors in der ursprünglichen Lauge dieses durch Umsetzung mit Kupfersulfat, metallischem Kupfer und bzw. oder Kupferoxydul als Kupferchlorür auszufüllen. Dieses Verfahren ist aber für den Großbetrieb nicht anwendbar, 1. weil das Kupfersulfat zu teuer ist, 2. weil es in Form einer Lösung zugesetzt werden müßte, deren Herstellung Kosten verursachen würde, 3. weil diese Lösung eine erhebliche Laugenverdünnung verursacht, wodurch weitere Kosten für die Konzentration entstehen.
  • Außerdem ist in dem Verfahren kein einziger Hinweis auf die Zinkgewinnung enthalten, obgleich H ö p f n e r sich mit diesem Problem intensiv beschäftigte und zahlreiche Patente auf die elektrolytische Zinkgewinnung genommen hat.
  • An Hand einer angenommenen Laugenzusammensetzung sei die Überlegenheit des vornliegenden Verfahrens gegenüber dem Verfahren von H ö p fn e r erläutert. Zur Erleichterung der Nachprüfung sind die Nebenbestandteile der Laugen fortgelassen; ebenso ist auf das N ebeneinanderbestehen von Kupferchlorid, -chlorür und -sulfat, Zinkchlorid und -sulfat, Natriumchlorid und -sulfat der Einfachheit wegen keine Rücksicht genommen; ferner sind vereinfachte Atomgewichte und spez. Gewichte angewendet, was ohne Bedenken ist, da es bei beiden Verfahren gleichmäßig zur Anwendung kommt. Es solle lediglich ein Beispiel gegeben werden
    Vereinfachte Vereinfachte
    Atomgewichte spez. Gewichte
    Cu 63,0 8,9
    Zn 65,0
    C1 35,5
    Na 23,0
    S 32,0
    O 16,o
    H 1,0
    Cu0 6,4
    CuCt 3,5
    Angenommene Laugenzusammensetzung:
    Kupfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31,500 kg im cbm
    Zink ..................... 32,500 - - -
    Chlor (Gesamt-) . . . . . . . . . . . 74,550 - - -
    freie Säure als HCl . , ...... 3,650 - - -
    Glaubersalz.. . . . . . . . . . . . . . . 322,000 - - - als Na2S04, 1o H20.
    Zur Fällung des Kupfers und Chlor sind pro Kubikmeter erforderlich
    nach Höpfner nach vorliegendem Verfahren
    1. 124,500 kg CUS04, 5 H20 als kaltgesättigte i. 49,o kg H2S04 = 27,9 1 von etwa 1,84 spez.
    Lösung = 5o01, als heißgesättigte Lösung Gewicht,
    - 2501,
    2. 66,15 kg met. Cu = 7,43 1 2. 66,15 kg met. Cu = 7,43 1
    3,95 - Cu0 = o,62 -, 4345 - Cu0 = 6,78 -,
    mithin Zunahme des Volumens
    bei kalter CUS04 Lösung 5o8 1
    - heißer - - 258-, , insgesamt 42,1 1,
    nach Abzug des gefällten CuCl (2o6,85 kg = 59,11) bleibt ein. Gesamtvolumen
    bei kalter CuS04-Lösung 14q.91
    - heißer - - rigg -, 9831,
    ursprünglicher Zinkgehalt der Lauge pro cbm
    32,5 kg= 80,5 kg ZnS0.4 32,5 kg = 80,5 kg ZnS04
    = 1435 - ZnS04, 7 H20. = 143,5 - ZnS04, 7 1120,
    Zinkgehalt der Lauge pro cbm nach Entfernung des Kupferchlorürs
    22,43 kg = 55555 kg ZnS04 '
    = gg,o3o - ZnS04, 7 H20
    bzw. @ 33,o6 kg = 81,89 kg ZnS04
    = 14598 - ZnS04, 7 H20,
    2794 kg = 67.4 kg ZnS04
    = 11g,68 - ZnS04, 7 H20,
    Glaubersalzgehalt der Lauge pro cbm in der ursprünglichen Lauge
    322 kg Na2S04, 1o H20, j 322 kg Na2S04, 1o H20,
    nach Entfernung des Kupferchlorürs
    222,22 kg
    bzw. 268,55 - Na2S04, 1o H20, 327,57 kg Na2S04, 1o H20.
    Während somit nach dem Verfahren von H ö p f n e r eine wesentliche Verminderung der Laugenkonzentration eintritt, bleibt bei dem vorliegenden Verfahren die Konzentration fast die gleiche, sie erhöht sich für Zink und Glaubersalz sogar um ein Geringes.
  • Gegen das vorliegende Verfahren könnte eingewendet werden, daß die zur Umsetzung erforderliche Menge Kupfer und Kupferoxyd sehr groß ist und einen hohen Wert darstellt. Dieser Einwand ist aber nicht stichhaltig, denn i. geht das Kupfer nicht verloren, da es laufend in der für die Umsetzung geeignetsten Form, in feiner Verteilung, aus der Elektrolyse zurückkehrt; 2. kann die erforderliche Menge Kupferoxyd aus dem so gewonnenen Kupfer durch oxydierende Röstung kontinuierlich mit verhältnismäßig geringen Kosten hergestellt werden, weil das feine Metallpulver infolge seiner großen Oberfläche schnell oxydiert wird; 3. ist die zur Umsetzung erforderliche Menge Kupfer und -oxyd als Teil der Apparatur zu betrachten, der sich infolge des erzielten Gesamtnutzens bezahlt macht. Für die Verarbeitung Kupfer- und zinkhaltiger Kiesabbrände nach der chlorierenden Röstung stand bisher wohl ausschließlich die Laugung des Röstgutes, Zementation des Kupfers durch Eisen, Glaubersalzgewinnung aus der entkupferten Lauge in Anwendung. Das erhaltene Zementkupfer ist unrein, es muß auf trockenem Wege vorraffiniert, dann zu Anoden vergossen und elektrolytisch auf Reinkupfer verarbeitet werden. Daran schließen sich die Verarbeitung des edelmetallhaltigen Anodenschlammes und die Reinigung des Elektrolyten an; ersterer Kann nur in größeren Zeiträumen aus den Bädern entnommen werden, so daß das darin enthaltene Kapital während dieser Zeit keinen Nutzen bringt. Die zink- und eisenhaltigen Mutterlaugen von der Glaubersalzgewinnung sind wertlos, da aus ihnen die Metalle nicht wirtschaftlich gewonnen werden können.
  • Dagegen gestattet das vorliegende Verfahren die Gewinnung aller nutzbaren Bestandteile aus solchen Laugen auf einfache und wirtschaftliche Weise. Durch die Umsetzung mit berechneten Mengen Schwefelsäure und Kupferoxyd oder -oxydul sowie einem geringen Überschuß (gegenüber der berechneten Menge) an fein verteiltem metallischen Kupfer werden das gesamte Kupfer und Chlor als unlösliches Kupferchlorür, die Edelmetalle in metallischer Form, Blei als Sulfat in einer Operation rasch und vollständig aus der heißen Lauge, wie sie von der Laugerei anläuft, ausgefällt. Das Kupferchlorür ist gut filtrierbar, läßt sich leicht von der Lauge trennen und auswaschen. Aus dem Niederschlag wird das Kupferchlorür durch geeignete Lösungsmittel, z. B. Alkalichlorid, extrahiert und die Lösung auf Kupfer elektrolysiert ; der beim Lösen verbleibende edelmetallhaltige Rückstand wird, gegebenenfalls nach Anreicherung an Edelmetallen, auf seine Bestandteile verarbeitet. Die von dem Kupferchlorür getrennte Lauge enthält nur Sulfate; sie wird durch Mangansuperoxyd zur Umwandlung vorhandener Ferro- in. Ferrisalze oxydiert, das Eisen durch oxydische Zinkverbindungen als Hydroxyd gefällt und die Zinkalkalisulfatlauge auf Zink elektrolysiert. Anschließend wird das Glaubersalz durch Kühlen gewonnen und die schwefelsaure Mutterlauge zur Laugung neuen Röstgutes verwendet.
  • Die Vorteile des neuen Verfahrens sind im einzelnen folgende Die Schwefelsäure wird bei der Zinkelektrolyse wiedergewonnen bzw. bei Anwesenheit überschüssigen Alkalichlorids als Glaubersalz nutzbar gemacht.
  • Kupfer, Chlor, Edelmetalle und Blei werden vollständig entfernt. Das Kupferchlorür wird extrahiert, der Rückstand auf seine Bestandteile verarbeitet (Edelmetalle, Kupfer, Blei). Die Kupferchlorürlösung wird elektrolysiert und dabei das Lösungsmittel regeneriert; eine Reinigung des Elektrolyten ist kaum erforderlich.
  • Durch entsprechende Leitung der Kupferelektrolyse werden Handelskupfer und das zur Entkupferung und Entchlorung erforderliche Kupfer in der zweckmäßigen Beschaffenheit erhalten.
  • Das benötigte Kupferoxyd läßt sich aus der entsprechenden Kupfermenge infolge der feinen Verteilung leicht herstellen.
  • Aus dem Seite 4 gegebenen Beispiel ergibt sich, daß von dem als Chlorür abgeschiedenen Kupfer nur etwa ein Viertel aus der ursprünglichen Lauge stammt. Da nur dieser- Teil als Handelsware in Betracht kommt, hat er die ganzen Kosten der Elektrolyse zu tragen. Gegenüber der Sulfatelektrolyse ist aber zu beachten, daß aus Kupferchlorürlösungen die doppelte Menge Kupfer bei gleicher Stromdichte in der Zeiteinheit niedergeschlagen wird. Tritt hierdurch schon eine erhebliche Ersparnis ein, so ist weiter zu berücksichtigen, daß auch sämtliche Unkosten der Zementkupferverarbeitung (Eisenverbrauch, Auswaschen; Trocknen, Einschmelzen nebst Vorraffinieren, Verarbeitung der Anodenreste und des Anodenschlamms, Elektrolytreinigung) in Fortfall kommen. Im ganzen werden dadurch die Kosten für das neue Verfahren eher geringer werden.
  • Der Hauptvorteil liegt natürlich in der Zinkgewinnung. Die Elektrolyse von Zinksulfat-Alkalisulfat-Laugen soll bei einer Temperatur zwischen qo bis 6o' C erfolgen. Diese Temperatur wird bei der Schnelligkeit, mit welcher die Entkupferung und Entchlorung und die Oxydation und Fällung des Eisens verläuft, eingehalten werden können, oder mit nur geringer Wärmezufuhr zu erreichen sein. Die Kosten für die Enteisenung machen sich durch die Zinkgewinnung ebenfalls bezahlt, besonders weil das Mangansuperoxyd anodisch regeneriert wird.
  • Das erhaltene Glaubersalz ist reiner, weil die Metalle vorher aus der Lauge ausgeschieden werden.
  • Es seien für die praktische Durchführung noch einige Hinweise gestattet _. Trotz aller Vorsicht kann die Lauge nach der Trennung von dem Kupferchlorür noch Spuren Kupfer oder Chlor enthalten. Ist nur Kupfer vorhanden, so fällt man diese geringe Menge in bekannter Weise durch Zinkstaub oder Zinkabfälle, was sehr rasch erfolgt. Ist nur eine Spur Chlor vorhanden, so kann sie vernachlässigt werden; größere Mengen lassen sich durch eine Nachbehandlung in der für die Entkupferung und Entchlorung angegebenen Weise entfernen. Sind Kupfer und Chlor anwesend, so wird sinngemäß der eine oder andere Weg einzuschlagen sein. Es sei jedoch ausdrücklich bemerkt, daß bei richtigem Arbeiten höchstens Spuren Kupfer und Chlor in der Lauge vorkommen dürfen.
  • 2. Die Gewinnung der letzten Metallmengen bei der Elektrolyse mit unlöslichen Anoden verursacht meistens Scbwierigkeiten und erhöhte Kosten. Innerhalb des vorliegenden Verfahrens lassen sich diese Nachteile vermeiden, weil sowohl bei Kupfer- als auch bei der Zinkelektrolyse der Elektrolyt wieder als Lösungs- bzw. Laugungsmittel dient und somit die darin enthaltenen Metallmengen nicht verloren werden.
  • Das vorliegende Verfahren ist anwendbar für die Verarbeitung von Laugen, insbesondere solchen, wie sie bei der Laugung chlorierend gerösteter Schwefelkiesabbrände oder armer sulfidischer Erze erhalten werden, welche Kupfer, Zink usw. als Chloride oder ein. Gemisch von Sulfaten und Chloriden enthalten und in denen mindestens so viel Chlor enthalten ist, daß es, auf das vorhandene Kupfer bezogen, der Formel CuC12 entspricht.
  • Hieraus ergibt sich als logische Folgerung, daß das neue Verfahren nicht anwendbar für solche Mischlaugen von Sulfaten und Chloriden ist, in denen die Menge des vorhandenen Chlors, auf das vorhandene Kupfer bezogen, kleiner ist als der Formel CuC12 entspricht.
  • Rein theoretisch ist das neue Verfahren auch für kupferfreie oder kupferarme zink- und chlorhaltige Laugen anwendbar. Der praktische Wert des Verfahrens liegt aber in der Gewinnung der Metalle auf wirtschaftliche Weise. Es sollen daher auch alle Fälle ausgeschlossen sein, welche die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen.
  • Während nach allen bisher bekannten Verfahren eine befriedigende und wirtschaftliche Lösung des Problems der Kupfer- und Zinkgewinnung usw. aus Laugen, welche diese Metalle als Chloride oder ein Gemisch von Sulfaten und Chloriden enthalten, nicht erreicht wurde, ist die Wirtschaftlichkeit des neuen Verfahrens innerhalb des bezeichneten Anwendungsbereichs durchaus gegeben. Die einzelnen Reaktionen verlaufen rasch und vollständig; die erforderliche Apparatur ist einfach und leicht zu bedienen und zu überwachen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verarbeitung von Schwefelkiesabbränden und ähnlichen Erzen durch Laugen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle, insbesondere solcher Laugen, «-elche Kupfer, Zink usw. als Chloride oder als ein Gemisch von Sulfaten und Chloriden enthalten (wie sie z. B. bei der Laugung chlorierend gerösteter Schwefelkiesabbrände oder Erze erhalten werden), dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwesenheit von mindestens so viel Chlor, daß es, auf das vorhandene Kupfer bezogen, der Formel CuC12 entspricht, durch eine berechnete Menge Schwefelsäure, eine berechnete Menge Kupferoxyd und eine gegenüber der berechneten überschüssigen Menge fein verteilten metallischen Kupfers das gesamte Kupfer und Chlor als unlösliches Kupferchlorür, die Edelmetalle in metallischer Form, Blei als Sulfat ausgefällt werden, während eine für die Zinkgewinnung geeignete reine Sulfatlauge verbleibt. Nach Trennung des Niederschlages von der Lauge wird ersterer durch Kombination bekannter Verfahren zur Extraktion des Kupferchlorürs mit einem geeigneten Lösungsmittel behandelt und die Lösung elektrolysiert, während der unlösliche Teil des Niederschlages auf seine Bestandteile verarbeitet wird. Die Lauge, welche nur Sulfate enthält, wird durch bekannte Verfahren gereinigt, sodann wird zuerst das Zink elektrolytisch, dann das Glaubersalz durch Ausfrieren gewonnen und schließlich die saure Mutterlauge zur Laugung des neuen Röstgutes verwendet.
DESCH79577D 1925-03-01 1925-03-01 Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbraenden und aehnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle Expired DE488582C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH79577D DE488582C (de) 1925-03-01 1925-03-01 Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbraenden und aehnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH79577D DE488582C (de) 1925-03-01 1925-03-01 Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbraenden und aehnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE488582C true DE488582C (de) 1930-01-10

Family

ID=7441888

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH79577D Expired DE488582C (de) 1925-03-01 1925-03-01 Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbraenden und aehnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE488582C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2617348C3 (de) Hydrometallurgisches Verfahren zur Behandlung schwefelhaltiger Mineralien
DE2850707A1 (de) Behandlungsverfahren fuer arsen- und metallhaltige rohmaterialien
DE2636563A1 (de) Verfahren zum trennen von zinkund kupferwerten aus einer kupfer- und zinksalze enthaltenden waessrigen loesung
DE2427132C3 (de) Verfahren zum Abtrennen und Gewinnen von Metallen aus metallhaltigen Feststoffen
DE3438644C2 (de)
DE2337577A1 (de) Verfahren zur gewinnung von metallen
EP0138801A1 (de) Elektrolytisches Silberraffinationsverfahren
DE2214911C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Nickel hoher Reinheit aus oxydischen Erzen
DE488582C (de) Verarbeitung von Laugen aus Schwefelkiesabbraenden und aehnlichen Erzen unter Gewinnung der in den Laugen enthaltenen Metalle
DE2754784B2 (de) Verfahren zur Auflösung der in sauerstoffhaltigen Verbindungen enthaltenen Nichteisenmetalle
DE2631611A1 (de) Verfahren zum selektiven ausfaellen von aluminium und eisen aus loesungen
DE293967C (de)
DE2530203A1 (de) Verfahren zur gewinnung von nichteisenmetallen aus thermallaugenschlamm
DE543346C (de) Verfahren zum Entchloren von Laugen chlorierend geroesteter Kiesabbraende und aehnlich zusammengesetzten Loesungen unter Gewinnung saemtlicher Metalle und verwertbaren Salze mittels Kreislaufprozesses
DE556321C (de) Verfahren zur Gewinnung von reinem Zinksulfat aus Zinksulfat und Natriumsulfat enthaltenden Laugen
DE585368C (de) Verfahren zur Aufarbeitung von Kobaltschlaemmen
DE432516C (de) Verfahren zur Aufschliessung von Zinkblende
AT345565B (de) Verfahren zur extraktion von metallen aus metallhaltigem, festem rohmaterial
DE2060408C (de) Verfahren zur Ruckgewinnung von Blei und Silber, aus im Verlauf der elektrolytischen Gewinnung von Zink anfallenden Ruckstanden der schwe feisauren Laugung von gerosteten Zinkerzkonzentraten und/ oder von kompexen Blei Zinkerz Konzentraten
DE812611C (de) Verfahren zur elektrolytischen Reinigung von Nickel
DE662231C (de) Verfahren zur Herstellung von reinem Kupferoxychlorid
DE3343541C2 (de) Verfahren zur getrennten Gewinnung von Metallchloriden aus komplexen Kupfer-Erzen
DE199554C (de)
DE747880C (de) Verfahren zur Gewinnung von Wismut
DE268142C (de)