DE488523C - Verfahren zum mustergemaessen Faerben von Plueschgeweben u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum mustergemaessen Faerben von Plueschgeweben u. dgl.

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DE488523C
DE488523C DEP56943D DEP0056943D DE488523C DE 488523 C DE488523 C DE 488523C DE P56943 D DEP56943 D DE P56943D DE P0056943 D DEP0056943 D DE P0056943D DE 488523 C DE488523 C DE 488523C
Authority
DE
Germany
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plush
pattern
fabric
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dyeing
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Expired
Application number
DEP56943D
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English (en)
Inventor
Arthur Goerner
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PLUESCHWEBEREI GREFRATH AKT GE
Original Assignee
PLUESCHWEBEREI GREFRATH AKT GE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/16Printing tables
    • B41F15/18Supports for workpieces
    • B41F15/24Supports for workpieces for webs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum mustergemäßen Färben von Plüschgeweben u. dgl. Zusatz zum Patent 484 754 Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum mustergemäßen Färben von Plüschgeweben u. dgl., bei welchem der Farbstoff durch die Musterung einer Schablone aus durchlässigem Gewebe in die Plüschbahn eingesaugt wird. Nach Patent 484 754 wird zur Erzielung der Saugwirkung die Farbmasse auf der nachgiebigen Schablone verteilt, diese an die Plüschbahn angepreßt und danach von dieser. abgerissen. Dadurch wird ein Unterdruck unmittelbar unter der Schablone erzeugt, welcher die die Gewebemaschen in den Schablonenmusterungen ausfüllenden Farbstoffhäutchen zum Zerreißen bringt. In dem Augenblick strömt die Außenluft mit großer Geschwindigkeit durch die Schablonenmusterung, wobei sie die Farbstoffteilchen bis tief in das Plüschgewebe hinein mitreißt. Bei der praktischen Ausführung dieses Verfahrens hat sich herausgestellt, daß die Plüschbahn beim Abreißen der Schablone von der Unterlage abgehoben wird. Dies ist für die beabsichtigte Wirkung insofern nachteilig, als sich die Schablone urigleichmäßig von der Plüschbahn ablöst und daher die Saugwirkung an verschiedenen Stellen verschieden ist und außerdem die Außenluft die Möglichkeit hat, von der Unterseite her in den Raum zwischen Schablone und Plüschbahn einzudringen.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Übelstände zu beseitigen. Sie besteht darin, daß die zu färbende Plüschbahn für die Dauer des Färbevorganges auf einer mitlaufenden luftundurchlässigen und nachgiebigen Unterlage aufgeklebt wird. Die Verwendung einer Unterlage für Stoffbahnen ist bereits -bei Druckverfahren bekannt. Es ist bekannt, beim Bedrucken von grobmaschigen Geweben, beispielsweise Sackleinen, mittels Druckplatten oder -walzen zur Vermeidung von Faltenbildungen, Ausdehnungen und Verschiebungen die Stoffbahn durch Befestigen auf einer starren Unterlage oder durch Stärken auf der Rückseite zu versteifen. Auch ist bekannt, zur Erzeugung eines erhabenen Drückes auf durchbrochenen Stoffen diese auf einer plastischen Unterlage aufzupressen, welche die Eigenschaft hat, im lufttrockenen Zustande die Fäden an der Druckstelle zu umklammern und beim Bestreichen mit Flüssigkeit wieder freizugeben. Bei dem Verfahren nach der Erfindung hat zum Unterschied von dem Bekannten dieAnwendung einer luftundurchlässigen und zugleich nachgiebigen Unterlage die Wirkung, daß die zu färbende Stoffbahn beim Abreißen der Schablone auf der Unterseite luftdicht abgedeckt ist, so daß die Außenluft nur von oben her, also durch die Musterung der Schablone, in die Stoffbahn eindringen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer zur Ausführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. z zeigt schematisch im Längsschnitt eine Schablonendruckmaschine mit zwei Schablonen. Abb. 2 zeigt im Schnitt ein auf einer Unterlage aufgeklebtes Gewebestück unter einer Schablone.
  • Der auf Ständern z ruhende Maschinenrahmen 2 trägt die Drucktische 3. Über diesen Drucktischen 3 sind Schablonen 4 angeordnet, deren Rahmen 5 auf Zapfen 6 in senkrechter Richtung verschiebbar geführt sind. Die über eine Rolle 7 geleitete Plüschbahn 8 wird in bekannter Weise zwischen den Schablonen 4 und den Drucktischen 3 absatzweise vorgeschoben. Das Anheben der Schablonen während des Vorschubes wird mittels Nocken o. dgl. bewirkt, welche in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Unmittelbar über den Drucktischen 3 ist ein um Rollen 9 geführtes endloses Band 14 aus Gummi o. dgl. hergeführt, dessen Spannung in bekannter Weise mittels einer zwischen zwei ortsfesten Führungsrollen =o angeordneten Spannrolle xz geregelt wird. Über dem oberen Teil dieses endlosen Bandes ist in derNähe der linken Führungsrolle 9 ein Behälter =2 mit Klebstoff angeordnet. Der Boden dieses Behälters 12 ist mit Öffnungen =3 versehen, durch welche der Klebstoff dem endlosen Band 14 zugeführt wird. Mittels eines Schabers oder einer Bürste 2o wird dieser Xlebstoff auf dem endlosen Band 14 gleichmäßig verteilt. Bevor die Plüschbahn 8 unter die erste Schablone gelangt, wird sie gemeinsam mit dem endlosen Band 14 zwischen zwei gegenläufigen Walzen 15, 16 hindurchgeführt, so daß sie auf dem Bande aufgeklebt wird. Nachdem der Farbstoff F mittels eines Schiebers 17 unter gleichzeitigem Aufdrücken der Schablone auf die Plüschbahn ein oder mehrmals über die gesamte Fläche der Schablone 4 hinweggeschoben ist, wird die Schablone von der Plüschbahn abgehoben, wobei unter der Schablone ein Unterdruck entsteht, welcher die Farbmasse in das Plüschgewebe hineinsaugt. Die Plüschbahn wird derart auf das endlose Band 14 aufgeklebt und die Spannung dieses Bandes so gewählt, daß die Plüschbahn beim Abheben der Schablone nicht mitgehoben wird. Nachdem die Plüschbahn die letzte Schablone verlassen hat, wird sie von dem endlosen Band mittels eines Keiles z9 oder in anderer Weise wieder gelöst und über eine Rolle 18 weitergeleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum mustergemäßen Färben von Plüschgeweben u. dgl., bei welchem der Farbstoff durch eine Schablone aus durchlässigem Gewebe in das Plüschgewebe eingesaugt wird, nach Patent 484 754, dadurch gekennzeichnet, daß die zu färbende Plüschbahn für die Dauer des Färbevorganges auf einer mit dem zu färbenden Gewebe mitlaufenden luftundurchlässigen und elastischen Unterlage befestigt wird.
DEP56943D 1928-01-25 1928-01-25 Verfahren zum mustergemaessen Faerben von Plueschgeweben u. dgl. Expired DE488523C (de)

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DE (1) DE488523C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135856B (de) * 1958-12-04 1962-09-06 Zimmer S Erben K G Filmdruckmaschine

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