DE488489C - Film fuer Kinematographie - Google Patents

Film fuer Kinematographie

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DE488489C
DE488489C DEN26709D DEN0026709D DE488489C DE 488489 C DE488489 C DE 488489C DE N26709 D DEN26709 D DE N26709D DE N0026709 D DEN0026709 D DE N0026709D DE 488489 C DE488489 C DE 488489C
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cinematography
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MAURICE JEAN EDMOND CLAUDE
PALMIRE HENRI NICOLLIC
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MAURICE JEAN EDMOND CLAUDE
PALMIRE HENRI NICOLLIC
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Film für Kinematographie Die vorliegende Erfindung hat eine Verbesserung zum Gegenstand, die darin besteht, daß der aus isolierender Masse gebildete Teil des Films von einer metallischen Schicht vollständig umhüllt wird. Man vermeidet auf diese Weise jede Kondensatorwirkung zwischen den beiden Filmflächen, die im Verlauf der Fabrikation und der Aufspulung sowie während des Gebrauchs des Films auftreten könnte. In Wirklichkeit kann diese Kondensatorwirkung bei dem Gebrauch eines Films, wie er in dem Hauptpatent beschrieben ist, nicht auftreten, da im Gegensatz zu den bis dahin bekannten Filmen die beiden Flächen des Films mit deinem leitenden Stoff bedeckt sind, wogegen bei den Filmen, wie sie bis dahin gebräuchlich waren, wenn auch die eine der Flächen durchgehend leitend war, die andere doch nur aus einer Mischung nichtleitender und mehr oder weniger leitender Stoffe bestand. Mit dem Vorhandensein dieser Mischung war aber die Voraussetzung zur Bildung einer Unzahl kleiner Kondensatoren zwischen den leitenden Teilchen der einen Schicht einer, seits und der anderen, wie eine gewöhnliche Belegung wirkenden Fläche andererseits geschaffen, woraus -sich denn auch das Fehlen eines geregelten Abfließens der statischen Ladungen, welche sich auf der von der Mischung gebildeten Fläche ansammeln mußten_ , erklärt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Wirkungsweise auf eine besonders wirksame Art vermieden, indem mit der lichtempfindlichen Silbersalzschicht, welche leitend ist, eine auf der anderen Filmfläche aufgebrachte leitende Schicht über einen die Filinränder bedeckenden, gleichfalls leitenden Überzug verbunden wird. Mit anderen Worten, und wie es bereits oben zum Ausdruck gebracht worden ist, wird der Film von leitenden Stoffen vollständig eingehüllt, so daß zwischen den beiden Filmflächen keinerlei Kondensation mehr auftreten kann. Die elektrostatischen Ladungen können sich also nicht ansammeln. und so sichert man durch ein Mittel von besonderer Wirksamkeit die Unterdrückung des Entstehens von Sprüh-, Büschel- oder Funkenentladungen, welche bisweilen sogar sehr erhebliche Teile des Films. unbrauchbar machen. Die Zeichnung zeigt in rein schematischer Darstellung eine Ausführungsform der Erfindung.
  • Es bezeichnet auf ihr F den Träger der lichtempfindlichen Schicht, S die Schicht, E' die Verlängerung des leitenden überzugs E, der aus einer aufgebrachten Metallschicht, z. B. von kolloidal verteiltem Silber, besteht, bis zur lichtempfindlichen Fläche. Der Film befindet sich also im Sinne der obigen Auseinandersetzung von einer leitenden Schicht vollständig umschlossen.
  • Selbstverständlich könnte man zu demselben Ergebnis auch dadurch gelangen, daß man den Träger F mit einer leitenden Schicht beispielsweise durch Eintauchen in ein entsprechend wirksames Bad umgibt und darauf eine der so überkleideten Trägerflächen mit der lichtempfindlichen Schicht versieht. Ausführungsbeispiel Der leitende Stoff (z. B. Silber), aus weI-chem der leitende und zugleich gleichmäßig durchsichtige Überzug herzustellen ist, wird in einer quellenden Trägerflüssigkeit, wie z. B. Aceton kolloidal, verteilt und die mit dem Überzug zu versehende Filmfläche auf die Oberfläche dieses Bades gebracht oder über sie hinwegbewegt. Es adsorbiert dann die betreffende Filmfläche den im Bade kolloidal verteilten leitenden Stoff (also z. B. das Silber) in solcher Weise, daß die Schicht überall gleichmäßig dicht und lichtdurchlässig und stark wird. , Die kolloidale Silberlösung stelle man z. B. so her, daß man eine kolloidales Silber enthaltende Gelatine, wie sie als Pulver in der Arzneikunde zur Anwendung kommt, in wenig Wasser verteilt und darauf diese Masse in Aceton verdünnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Film für die Kinematographie nach dem Patent 487 71 1, dadurch gekennzeichnet: daß eine auf der Rückseite angebrachte leitende Metallschicht mit der lichtempfindlichen Schicht auf der Vorderseite in leitende Verbindung gebracht ist. z. Film nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtleitende Filmkörper ringsherum von einer leitenden durchsichtigen Metallschicht umhüllt ist. 3. Film nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche Schicht (S) einen Teil der Umhüllung (E, E', S) darstellt. q. Film nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Metallschicht (E) auf der Rückseite um die Filmränder herum bis zur leitenden Berührung mit der lichtempfindlichen Schicht (S) auf der Vorderseite fortgdsetzt ist (Teile E'). 5. Verfahren zur Herstellung eines Films nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmkörper in ein geeignetes Bad getaucht und die lichtempfindliche Schicht nachher aufgebracht wird.
DEN26709D 1926-11-17 1926-12-14 Film fuer Kinematographie Expired DE488489C (de)

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